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TeilungsversteigerungLandwirtschaft in Spangenberg, Hessen

Amtsgericht MelsungenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 7 Tagen

Di., 03.11.2026 · 11:00 Uhr

Verkehrswert

9.100 €

Grundstück

10.413 m²

In der Mose + Im Labach, 34286 SpangenbergKarteGoogle Maps
Belegung: bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Landwirtschaft · bewohnt

Gegenstand des Versteigerungsverfahrens beim Amtsgericht Melsungen sind drei unverbaute land- und forstwirtschaftliche Grundstücke in 34286 Spangenberg (Ortsteil Pfieffe) mit einer Gesamtfläche von 10.413 m². Es handelt sich um ein Teilungsversteigerungsverfahren zur Aufhebung der Gemeinschaft mit einem festgesetzten Gesamtverkehrswert von 9.100 €. Die Flächen 'In der Mose' (Flurstücke 88 und 89) sowie 'Im Labach' (Flurstück 13/4) werden als Grünland bzw. Laubholzfläche genutzt. Sämtliche Grundstücke sind aktuell verpachtet und erzielen eine jährliche Gesamteinnahme von 119 €.

69

Biet-Score

Ausgeglichen · 69 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vorrangig für örtliche Land- und Forstwirte, Arrondierungsinteressenten oder Kapitalanleger, die ein sehr niedrigschwelliges Sachwertinvestment im Agrarbereich suchen. Bei einem Verkehrswert von 9.100 € für 10.413 m² liegt das finanzielle Risiko auf einem niedrigen Niveau, wenngleich die Pachteinnahmen von 119 € p. a. rein symbolischen Charakter haben. Interessenten sollten vor dem Gebot die Grenzverläufe in der Örtlichkeit prüfen und die bestehenden Pachtvereinbarungen sichten.

Chancen

6
  • Günstiger Gesamterwerbspreis mit einem gutachterlich festgesetzten Gesamtwert von 9.100 € für über 1 ha Fläche.

Risiken

5
  • Sehr geringe jährliche Pachteinnahmen von insgesamt 119 € p. a.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um drei land- und forstwirtschaftliche Grundstücke in der Gemarkung Pfieffe (Stadt Spangenberg, Schwalm-Eder-Kreis) mit einer Katasterfläche von insgesamt 10.413 m². Die Grundstücke teilen sich auf in zwei benachbarte Grünlandparzellen in der Lage 'In der Mose' (Flur 2, Flurstücke 88 mit 1.390 m² und 89 mit 1.877 m²) sowie ein kombiniertes Grünland- und Waldgrundstück in der Lage 'Im Labach' (Flur 1, Flurstück 13/4 mit 7.146 m², davon ca. 6.313 m² Grünland und ca. 833 m² Laubholzbestand). Die Flurstücke weisen eine regelmäßige, langgestreckte Rechteckform auf, sind leicht geneigt und über geschotterte Wirtschaftswege erreichbar. Bauliche Anlagen sind auf den Grundstücken nicht vorhanden. Die Flächen liegen vollständig im baurechtlichen Außenbereich (§ 35 BauGB); der Flächennutzungsplan weist landwirtschaftliche Flächen aus und ein Bebauungsplan existiert nicht. Laut Kurzexposé der Sachverständigen sind die Parzellen verpachtet: Für die Flurstücke 88 und 89 wird eine Jahrespacht von je 25 € (zusammen 50 €) erzielt, für das Flurstück 13/4 beträgt die Jahrespacht 69 €, woraus sich ein jährlicher Gesamtertrag von 119 € ergibt. Rechtliche Einschränkungen sind überschaubar: Laut schriftlicher Auskunft des Landkreises und Fachstellen bestehen keine Baulasten, kein Denkmalschutz und keine registrierten Altlasten oder Grundwasserschäden. Auch Schutzgebietsausweisungen (FFH, Vogelschutz, Naturschutz oder Wasserschutz) liegen nicht vor. In Abteilung II des Grundbuchs sind keine werterheblichen Rechte eingetragen. Es handelt sich um eine Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft. Mit einem festgesetzten Gesamtwert von 9.100 € (Teilwerte: 1.300 € für Flurstück 88, 1.800 € für Flurstück 89 und 6.000 € für Flurstück 13/4) bietet das Verfahren eine günstige Erwerbsmöglichkeit für Agrarflächen. Aufgrund der geringen Rendite richtet sich das Angebot primär an Selbstnutzer, Forstinteressierte oder Eigentümer angrenzender Parzellen zur Arrondierung.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Nur außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Landwirtschaftsflächen, eine mit kleinem Waldstück Antragsteller: Ralf Karl Holl Kontoverbindung für die Überweisung der Sicherheitsleistung: Gerichtskasse Frankfurt am Main: Landesbank Hessen-Thüringen, IBAN: DE73 5005 0000 0001 0060 30, BIC: HELADEFFXXX unter Angabe des Kassenzeichens: 0131 8440 609 0.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Beleglage umfasst die amtliche Terminsbestimmung, die Deckseite sowie ein 6-seitiges Kurzexposé der Gutachterin Simone Mäckler aus Mai 2026.
  • Die Ortsbesichtigung der Freiflächen erfolgte am 08.05.2026.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben15 von 23
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0023 K 0003/2026
Amtsgericht
Melsungen
Bundesland
Hessen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit
03.11.2026 · 11:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Landwirtschaft
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Nur außen

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
9.100 €
Grundstücksfläche
10.413 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
In der Mose + Im Labach
PLZ
34286
Ort
Spangenberg
Stadtteil
Pfieffe

Ohne Angabe: Hausnummer

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist

Zustand 3 Angaben

Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Schwalm-Eder-Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 12.09.2026, 01:29