Symbolbild · kein Foto im GutachtenTeilungsversteigerungLandwirtschaft in Vilsbiburg, Bayern
Versteigerungstermin
in 82 TagenDi., 26.01.2027 · 11:00 Uhr
Verkehrswert
1.596.380 €
Grundstück
94.658 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Teilungsversteigerung (AG Landshut, 3 K 92/25) eines landwirtschaftlichen Anwesens mit sechs Flurstücken (94.658 m²) bei Vilsbiburg: Wald, vier Ackerflurstücke und die Hofstelle Klause 3. Die Einzelverkehrswerte liegen zwischen 19.200 € und 694.300 €; die Summe beträgt 1.567.500 € (laut Gutachten S. 3 gerundet, inkl. Zubehör). Der Termin ist am 26.01.2027, 11:00 Uhr. Flächen sind größtenteils verpachtet, drei Flurstücke haben keine eigene Zuwegung, und der Gebäudezustand ist nicht belegt.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Das Paket kann sich eher für Landwirte oder erfahrene Anleger in Agrarflächen eignen, sofern Pachtbindungen und fehlende Zuwegungen akzeptiert werden. Chancen liegen in der Flächengröße, der durchschnittlichen Bodenqualität und der stadtnahen Hofstelle. Schwer wiegen die verpachteten Flächen (Vertrag bis 30.09.2028), Flurstücke ohne eigene Zuwegung, die Wasserschutzzone, die Abt.-II-Rechte und der ungeklärte Gebäudezustand samt Klärgrube. Vor einem Gebot sollten Bieter Gutachten und Beiblätter einsehen und für jedes Flurstück eine Einzelkalkulation erstellen.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Versteigert wird im Wege der Teilungsversteigerung (Aufhebung der Gemeinschaft) ein landwirtschaftliches Anwesen bei Vilsbiburg (Landkreis Landshut) aus sechs Flurstücken mit insgesamt 94.658 m². Es besteht aus einer Waldfläche (Flst. 476, Gemarkung Aich, 17.500 m²), Ackerflächen (Flst. 1957, 378, 447, 455) und der Hofstelle Klause 3 (Flst. 379, 8.676 m²) mit Wohnhaus und Wirtschaftsgebäuden. Die Flächen liegen im planerischen Außenbereich nach § 35 BauGB südöstlich von Vilsbiburg. Die Ackerbonität beträgt im Mittel 55 Bodenpunkte (Gutachten S. 2, 26). Das Gutachten sieht keine messbar wertbeeinflussenden Immissionen und keinen Altlastenverdacht. Die Hofstelle umfasst Wohnhaus, ehemaligen Rinder- und Schweinestall, Stadl, Werkstatt und Garagen, Maschinenhalle, Hühnerstall, Doppelgarage und eine Betonplatte mit Swimmingpool. Die Abwasserentsorgung erfolgt über eine alte Dreikammer-Klärgrube, zu deren Funktion und Zulässigkeit keine Informationen vorliegen (Gutachten S. 43). Ein Anschluss an öffentliche Wasser- und Stromversorgung besteht. Zum baulichen Zustand enthält der vorliegende Gutachtenteil keine Angaben. Flst. 1957, 447 und 455 liegen teilweise in der Trinkwasserschutzzone III mit Bewirtschaftungsverboten. In Abt. II sind für Flst. 379 ein Gehrecht und ein Wasserleitungs- und Bezugsrecht eingetragen. Das Gutachten bewertet unbelastet; die Wertminderung steht auf einem separaten Beiblatt. Die Flst. 1957, 447, 455, 378 und eine Ackerteilfläche von 379 sind verpachtet; der Vertrag für 1957, 447 und 455 läuft bis 30.09.2028 (4.800 € jährlich für 5,976 ha). Flst. 476, 378 und 447 haben keine eigene Zuwegung. Für Flst. 379/1 liegt eine Baugenehmigung vor, nach der das Stallgebäude nach Bezugsfertigkeit des Neubaus zu beseitigen ist. Die Einzelverkehrswerte betragen 43.800 € (476), 694.300 € (1957), 129.100 € (378), 226.200 € (447), 19.200 € (455) und 454.940 € (379, inkl. Zubehör von 23.840 €). Die Sicherheitsleistung beträgt 10 % des Verkehrswerts; Barzahlung ist ausgeschlossen. Das Objekt kann sich eher für Landwirte oder Anleger mit landwirtschaftlicher Erfahrung eignen, sofern die Pachtbindungen, die fehlenden Zuwegungen und der unbekannte Gebäudezustand akzeptiert werden. Als Teilungsversteigerung mit mehreren Einzelobjekten sind die Gebote je Flurstück zu planen und die Rechtslage vorab zu prüfen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Unklar
- Unklar
1) Flst. 476 Gemarkung Aich zu 1,7500 ha, Waldfläche (Waldbestand Douglasie, Fichte, Kiefer, Birke, Lärche, Tanne), keine eigene Zuwegung 2) Flst. 1957 Gemarkung Vilsbiburg zu 4,2992 ha, Nutzung: Acker 4,2336 ha, Grünland 528 m², Fließgewässer 118 m² 3) Flst. 378 Gemarkung Vilsbiburg zu 0,8720, Nutzung: Ackerfläche, keine eigene Zuwegung 4) Flst. 447 Gemarkung Vilsbiburg zu 1,5150 ha, Nutzung: Acker 1,4943 ha, Grünland 120 m², Gehölz 87 m², keine eigene Zuwegung 5) Flst. 455 Gemarkung Vilsbiburg zu 0,1620 ha, Nutzung: Acker zu 1.446 m², Grünland 117 m², Weg 57 m² (Wirtschaftseinheit mit Flst. 1957) 6) Flst. 379 Gemarkung Vilsbiburg zu 0,8676 ha, Nutzung: Wohnhaus mit Umgriff ca. 503 m², Hofstelle mit Wirtschaftsgebäuden ca. 1.962 m², Zufahrt, Grünfläche / Lagerplatz ca. 2.408 m², Acker ca. 3.803 m². Folgende Gebäude und baulichen Anlagen sind vorhanden: Wohnhaus, ehemaligem Rinder- und Schweinestall, Holzlager, Stadl, Werkstatt und Garagen, Hobbyraum und Doppelgarage, Maschinenhalle, Hühnerstall, Bodenplatte mit Swimmingpool, kleinere Holzunterstände (alt), ehemaliges Festmistlager sowie alte Dreikammer-Klärgrube.
Belegung
Unklar
Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 16 €/m²
- 94.658 m²
- 1.514.528 €
- 1.596.380 €
- 1,05
- 81.852 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt