TeilungsversteigerungLandwirtschaft in Wachtberg, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 82 TagenMi., 27.01.2027 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
135.600 €
Grundstück
30.739 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird im Wege der Teilungsversteigerung das unbebaute Grünland-/Ackerflurstück 37 mit 30.739 m² in Wachtberg-Oberbachem. Der Verkehrswert beträgt 135.600 € (Grundstück 134.000 €, Zubehör 1.600 €), Stichtag 27.03.2025. Termin ist der 27.01.2027 um 09:00 Uhr beim Amtsgericht Bonn. Das Grundstück liegt im Außenbereich und Landschaftsschutzgebiet ohne Bauerwartung, ist lastenfrei, hat aber Unrat am Rand. Die Pachtverhältnisse sind in den vorliegenden Unterlagen nicht dargelegt.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt kommt eher für Landwirte oder Flächeninvestoren in Frage, die eine Außenbereichsfläche ohne Bebauungsperspektive suchen, wenn die Pachtsituation geklärt ist. Chancen liegen im lastenfreien Grundbuch, der durchschnittlichen Bodengüte und der Erschließung über Wirtschaftswege. Dem stehen der unbezifferte Aufwand für Unrat mit Asbestzement, die fehlende Bauerwartung, die ungeklärten Pachtverhältnisse und die gekürzte Gutachtenfassung gegenüber. Vor einem Gebot sollten Pachtverträge und Entsorgungskosten geklärt werden.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Gegenstand ist das unbebaute, landwirtschaftlich genutzte Flurstück 37 (Flur 13, Gemarkung Oberbachem, Grundbuch Blatt 71) mit 30.739 m² in Wachtberg-Oberbachem (53343), Rhein-Sieg-Kreis. Das Verfahren (Amtsgericht Bonn, 23 K 59/22) ist eine Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft; der Termin ist am 27.01.2027 um 09:00 Uhr. Der Verkehrswert ist auf 135.600 € festgesetzt, davon 134.000 € für das Grundstück und 1.600 € für Zubehör (ca. 40 Heuballen und eine Frontlader-Endschaufel; Bekanntmachung S. 1–2). Das Grundstück liegt laut Gutachten außerhalb der Ortslagen zwischen Züllighoven (ca. 700 m) und Oberbachem/Kürrighoven (ca. 1.300 m). Es ist über land- und forstwirtschaftliche Wirtschaftswege erschlossen, das Umfeld besteht aus unbebauten land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Der Gutachter beschreibt die Lage für die landwirtschaftliche Nutzung als durchschnittlich und die Verkehrsanbindung als befriedigend (Gutachten S. 5–6). Es handelt sich um Grünland mit unregelmäßigem Zuschnitt, teils kupiert, teils leicht geneigt. Die durchschnittliche Bodengüte liegt bei 47 Bodenpunkten. Teilweise bestehen Wildschäden an der Grasnarbe. Eine Fläche von ca. 1.800 m² am westlichen Weg ist nur eingeschränkt nutzbar. Am Randbereich stehen einfache Unterstände mit Wellasbestzement-Eindeckung und Einfriedungen ohne gesonderten Wert. Dort lagert außerdem Unrat (u. a. Wellasbestzementplatten, Altreifen, ein eingefallener Holzschuppen); der Werteinfluss wurde laut Gutachten abgezogen, ist aber nicht beziffert (Gutachten S. 6–7). In Abteilung II steht nur der Versteigerungsvermerk; wertbeeinflussende Eintragungen und Baulasten bestehen nicht. Das Grundstück ist im Altlastenkataster nicht erfasst, schädliche Bodenveränderungen kann der Gutachter grundsätzlich nicht ausschließen. Es liegt im Außenbereich (§ 35 BauGB) und im Landschaftsschutzgebiet, eine Bauerwartung besteht nicht. Ein Bergwerksfeld liegt darunter, Bergbau ist im Bereich nicht dokumentiert. Künftige Ausbaubeiträge für den Wirtschaftsweg sind nach Auskunft der Gemeinde möglich, aber nicht geplant. Pachtverhältnisse sind in einem nicht vorliegenden Schreiben geregelt (Gutachten S. 7–10). Das Objekt kommt eher für Landwirte oder Flächeninvestoren in Frage, die eine reine Außenbereichsfläche ohne Bebauungsperspektive suchen, sofern die Pachtsituation geklärt ist. Zu berücksichtigen sind die Unratentsorgung inklusive Asbestzement, die unbezifferten Kosten und die fehlende Herleitung des Verkehrswerts in der gekürzten Fassung. Vor einem Gebot sollten die Pachtverhältnisse bei Gericht erfragt werden.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Unklar
- Unklar
Belegung
Unklar
Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0023 K 0059/2022
Termin
- Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
- 27.01.2027 · 09:00 Uhr
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Objekt
- Landwirtschaft
- Unklar
- Unklar
Flächen & Wert
- 135.600 €
- 30.739 m²
Lage
Karte- 53343
- Wachtberg
- Oberbachem
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt