TeilungsversteigerungLandwirtschaft in Wolframs-Eschenbach, Bayern
Versteigerungstermin
in 52 TagenDi., 15.12.2026 · 10:00 Uhr
Verkehrswert
126.000 €
Nutzfläche
104 m²
Grundstück
27.849 m²
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein aus zwei Flurstücken bestehendes land- und forstwirtschaftliches Areal in 91639 Wolframs-Eschenbach (Ortsteil Reutern) mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 27.849 m² im Rahmen einer Teilungsversteigerung. Das Flurstück 63 (17.075 m²) umfasst Grün- und Ackerland und ist mit einer einfachen, sanierungsbedürftigen Maschinenhalle (ca. 104 m² Grundfläche) mit Asbestverdacht bebaut; zudem besteht ein nicht vorgelegter Pachtvertrag. Das unmittelbar angrenzende Flurstück 63/1 (10.774 m²) stellt eine länger ungepflegte Waldfläche mit vorwiegendem Kiefernbestand dar. Der gerichtlich festgesetzte Gesamtwert beläuft sich auf 126.000 € (Teilwerte: 95.000 € für Flurstück 63 und 31.000 € für Flurstück 63/1). Beide Grundstücke liegen im Außenbereich gemäß § 35 BauGB und sind unerschlossen.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Die Liegenschaft kommt vorrangig für ortsansässige Land- und Forstwirte oder Arrondierungsinteressenten infrage, sofern die bestehenden Pachtverhältnisse geklärt werden können. Wesentliche Risiken liegen in den unbekannten Konditionen des laufenden Pachtvertrags, dem Sanierungsstau der Maschinenhalle samt Asbestbelastung sowie der reinen Außenbereichslage nach § 35 BauGB. Vor einer Gebotsabgabe sollte Einsicht in das vollständige Gutachten genommen und der Pachtstatus des Flurstücks 63 eingehend geprüft werden.
Chancen
Umfangreiche Gesamtgrundstücksfläche von 27.849 m² zur land- und forstwirtschaftlichen Nutzung
Gliederung in nutzbare Grünland-, Acker- und Forstwirtschaftsflächen
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um zwei zusammenhängende Grundstücke im Außenbereich von Wolframs-Eschenbach, Ortsteil Reutern, mit der Lagebezeichnung Wöltendorfer Wegfeld. Flurstück 63 umfasst 17.075 m² und teilt sich katastermäßig in 1.483 m² Gebäude- und Freifläche, 10.954 m² Grünland sowie 4.638 m² Ackerland auf. Das nördlich anschließende Flurstück 63/1 umfasst 10.774 m² und besteht aus einer forstwirtschaftlichen Waldfläche mit überwiegend Kiefern sowie vereinzelten Laubhölzern. Beide Flurstücke sind unerschlossen und im Flächennutzungsplan als land- bzw. forstwirtschaftliche Flächen ausgewiesen. Auf Flurstück 63 befindet sich eine eingeschossige, nicht unterkellerte Maschinenhalle in Holzkonstruktion mit Pultdach und einer bebauten Grundfläche von ca. 104 m². Das Gebäude weist einen deutlichen Instandhaltungsrückstau auf: Die Dacheindeckung besteht aus Eternitwellplatten, die baujahresbedingt mutmaßlich asbesthaltig sind, die Holzfassade ist schadhaft, das Tor lässt sich kaum öffnen und an den Dachbalken wurden Feuchtigkeitsspuren festgestellt. Die Waldfläche auf Flurstück 63/1 wurde über einen längeren Zeitraum weder forstwirtschaftlich genutzt noch gepflegt. Das Verfahren wird zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft betrieben. Für das Flurstück 63 existiert ein bestehender Pachtvertrag mit weiteren Flächen an einen Pächter, welcher der Gutachterin nicht vorlag, sodass die wirtschaftlichen Konditionen nicht abschließend beurteilt werden können. Baurechtlich gilt § 35 BauGB ohne allgemeinen Anspruch auf weitere bauliche Nutzung für Nicht-Landwirte. Altlasten und Denkmalschutz sind laut behördlichen Auskünften nicht verzeichnet. Eine Investition eignet sich vorrangig für Agrar- und Forstbetriebe zur Eigenbewirtschaftung oder Erweiterung ihrer Flächen. Voraussetzung für ein Engagement ist die sorgfältige Prüfung der Pachtbindungen sowie die Einpreisung der Sanierungs- und Entsorgungskosten für die aufstehende Halle.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Unklar
Lfd. Nr. 1 davon etwa 10.000 qm Grünland und 4.600 qm Ackerland; bebaut mit einer Maschinenhalle; Lfd. Nr. 2 Bestand: Überwiegend Kiefern, vereinzelt Eichen, Fichten, Wildkirsche und junge Birken.
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
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Wertanpassungen
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Rechte
Ertrag
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Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
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Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt