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ZwangsversteigerungMehrfamilienhaus in Duisburg, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht DuisburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 75 Tagen

Mi., 06.01.2027 · 13:00 Uhr

Verkehrswert

79.800 €

Wohnfläche

207 m²

Grundstück

134 m²

Baujahr

1907

Immendal 61, 47053 DuisburgKarteGoogle Maps
Wertgrenzen weggefallenBelegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · Bj. 1907 · leerstehend

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein im Jahr 1907 erbautes, viergeschossiges Mehrfamilienhaus in Duisburg-Hochfeld mit 134 m² Grundstücksfläche und ca. 207 m² potenzieller Wohnfläche. Das Gebäude steht seit Jahren leer, ist unbewohnbar und befindet sich im Inneren in einem statisch instabilen, rohbauähnlichen Zustand. Es wurden tragende Stützbalken entfernt, Decken geöffnet und provisorische Stützen errichtet, weshalb akute Absturzgefahr herrscht. Zudem besteht eine behördliche vorläufige Nutzungsuntersagung der Stadt Duisburg. Der Verkehrswert ist auf 79.800 Euro festgesetzt, wobei die 5/10- und 7/10-Wertgrenzen im anstehenden Versteigerungstermin am 06. Januar 2027 nicht mehr gelten.

61

Biet-Score

Ausgeglichen · 61 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt stellt aufgrund seiner massiven statischen Mängel, des unklaren Zustands der Gründung (Keller unzugänglich) und der behördlichen Nutzungsuntersagung ein extremes Risiko dar. Ein wirtschaftlicher Wiederaufbau ist in dieser einfachen Wohnlage kaum darstellbar, da die Sanierungskosten den Marktwert nach Fertigstellung voraussichtlich übersteigen. Der Erwerb empfiehlt sich ausschließlich für spezialisierte Bauunternehmer, die statische Sanierungen kostengünstig in Eigenregie durchführen können, oder als spekulativer Grundstückserwerb nahe dem Bodenwert.

Chancen

5

Risiken

6
  • Unbekannter Zustand des Kellergeschosses, da dieses aufgrund akuter Sicherheitsrisiken und Einsturzgefahr nicht besichtigt werden konnte.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Das bewertete Objekt ist ein im Jahr 1907 errichtetes, viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit einer geschätzten Wohnfläche von rund 207 Quadratmetern, aufgeteilt auf ursprünglich vier Wohneinheiten. Das Gebäude befindet sich auf einem 134 Quadratmeter großen Grundstück in der Straße Immendal 61 in Duisburg-Hochfeld. Hochfeld ist eine einfache Wohnlage, geprägt von einer dichten, mehrgeschossigen Bebauung sowie einer strukturschwachen Sozialstruktur mit hoher Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig bietet die Lage eine sehr gute infrastrukturelle Anbindung: Die Autobahn A 59 ist in circa zwei Kilometern erreichbar und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs an der Heerstraße befinden sich in unmittelbarer Nähe. Der bauliche Zustand des Gebäudes ist als kritisch zu bewerten. Obwohl die Außenfassade verputzt und unauffällig erscheint, ist das Innere des Hauses komplett entkernt und befindet sich in einem rohbauähnlichen, unbewohnbaren Zustand. Schwerwiegende Eingriffe in die Statik wurden vorgenommen: Es wurden tragende Stützbalken entfernt und die Geschossdecken sind teilweise geöffnet, sodass in mehreren Geschossen akute Absturzgefahr besteht. Es existieren lediglich provisorische Baustützen. Aufgrund dieser eklatanten Sicherheitsmängel durfte das Kellergeschoss vom Gutachter überhaupt nicht betreten werden. Zudem besteht für das gesamte Objekt eine behördlich angeordnete vorläufige Nutzungsuntersagung der Stadt Duisburg wegen brandschutztechnischer und baurechtlicher Mängel. Ein Verdacht auf Hausschwamm kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. In rechtlicher Hinsicht ist das Grundbuch frei von dauerhaft wertmindernden Rechten Dritter wie Wohnrechten oder Nießbrauch. Jedoch stellt die Nutzungsuntersagung ein massives rechtliches Hindernis dar. Eine Aufhebung dieser Sperre erfordert die Einreichung und Genehmigung eines umfassenden Sanierungskonzepts bei der Baubehörde der Stadt Duisburg. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert von 79.800 Euro teilt sich auf den reinen Bodenwert von 29.800 Euro und einen pauschalen Gebäuderestwert von 50.000 Euro auf. Ein wesentlicher Vorteil für Bieter im anstehenden Termin am 06. Januar 2027 ist der Wegfall der gesetzlichen Wertgrenzen (5/10- und 7/10-Grenze), da in einem früheren Termin der Zuschlag bereits versagt wurde. Für klassische Investoren ist dieses Objekt aufgrund der gravierenden statischen Schäden, des unklaren Zustands des Kellers und der behördlichen Nutzungsuntersagung ein hochriskantes Spekulationsobjekt. Ein rentabler Wiederaufbau erfordert tiefgreifende ingenieurtechnische Prüfungen und erhebliche Sanierungsinvestitionen, die die wirtschaftliche Tragfähigkeit in dieser einfachen Wohnlage schnell übersteigen können. Das Objekt eignet sich daher ausschließlich für hochspezialisierte Projektentwickler oder Bauunternehmer mit eigener Sanierungskompetenz, die das Risiko eines potenziellen Totalverlusts kalkulieren und tragen können.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Es handelt sich um ein ca. 1907 in Duisburg-Hochfeld errichtetes viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit Unterkellerung. Die Wohnlage ist als einfach zu beurteilen. Der erste äußere Eindruck des Gebäudes spiegelt die Verhältnisse im Inneren nicht wider. Das Haus ist unbewohnbar und befindet sich im Inneren in einem rohbauähnlichen Zustand. Es wurden Stützbalken entfernt, Geschossdecken sind teilweise geöffnet. Es wurden provisorische Stützungen in den Etagen vorgenommen. Das Kellergeschoss wurde aus Sicherheitsgründen nicht begangen. In mehreren Bereichen besteht ein erhöhtes Absturzrisiko. Es besteht für das gesamte Objekt eine durch die Stadt Duisburg erlassene vorläufige Nutzungsuntersagung nach § 58 Abs. 2 S. 2 BauO NRW, da brandschutztechnische Mängel sowie weitere baurechtliche Mängel festgestellt wurden. In einem früheren Versteigerungstermin ist der Zuschlag versagt worden, weil das abgegebene Meistgebot einschließlich des Kapitalwertes der nach den Versteigerungsbedingungen bestehenbleibenden Rechte die Hälfte bzw. 70 Prozent des Grundstückswertes nicht erreicht hat. Die Wertmindestgrenzen (5/10- und 7/10-Grenze) gelten daher nicht mehr. Betreibender Gläubiger ist eine Behörde, daher werden keine Kontaktdaten veröffentlicht. Kontoverbindung Sicherheitsleistung: ZZJ Hamm IBAN: DE08 3005 0000 0001 4748 16 LB Hessen-Thüringen, Verwendungszweck: AG Duisburg, Geschäftszeichen, Sicherheit, Datum der Versteigerung

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenqualität ist eingeschränkt, da keine vollständige Innenbesichtigung stattfinden konnte und veraltete Planunterlagen verwendet werden mussten.
  • Mangelhaft. Akute Einsturz- und Absturzgefahren verhinderten eine Begehung des Kellers und mehrerer Räume im Gebäude.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0096 K 0015/2023
Amtsgericht
Duisburg

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
06.01.2027 · 13:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1907

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
79.800 €
Wohnfläche
207 m²
Grundstücksfläche
134 m²
Anteilige Grundstücksfläche
134 m²
Bodenrichtwert
175 €/m²
Anteiliger Bodenwert
23.450 €134 m² × 175 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Immendal
Hausnummer
61
PLZ
47053
Ort
Duisburg
Stadtteil
Hochfeld
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 386 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 804 bis 1.434 Euro, typisch 1.119 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 386 bis 1.179 Euro, Median 797 Euro. 12 Vergleichsfälle zwischen 142 und 1.452 Euro pro Quadratmeter, 2 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

unter der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 207 m² Wohnfläche (alle Einheiten zusammen) · Baujahr 1907 · Zustand abrissreif

Üblicher Marktpreis · Duisburg

1.119 €/m²typischer Wert

Spanne
804 – 1.434 €/m²
Dieses Objekt
-66 % unter dem typischen Wert
Quelle
Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Nordrhein-Westfalen (Gutachterausschuss)
Stand
2024

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

797 €/m²Median · 13 Fälle

Spanne
386 – 1.179 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-52 % unter dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate

¹ Der Zustand liegt unter dem der Vergleichsgruppe (abrissreif gegenüber überwiegend sanierungsbedürftig).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Üblicher Marktpreis · Duisburg

Gilt für
Mehrfamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Stadtgebiet
Grundlage
13 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 7 der 13 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1907Gruppe 1907
Zustand
hier abrissreifGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 207 m²Gruppe 329 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: abrissreif · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 3,40 – 5,40 Jahresmieten, mittig 4,10

207 m² × 7,89 €/m² × 12 = 19.599 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der ortsüblichen Wohnungsmiete geschätzt, nicht dem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher.

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,00 – 9,50 €/m² im Monat, typisch 7,89 €/m² · Stadt Duisburg (Mietspiegel), 2024

12 von 13 Vergleichsobjekten anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 750 m entfernt (Hochfeld) — 264 €/m², Baujahr 1911, sanierungsbedürftig, 333 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Grillostraße, MarxlohMehrfamilienhaus1906395 m²abrissreif56.000 €142 €14.06.20279,0 km
Adelenstr., HochfeldMehrfamilienhaus1911333 m²sanierungsbedürftig88.000 €264 €09.12.2026750 m
Kaiser-Wilhelm-Str., MarxlohWohn- und Geschäftshaus, Weg1900350 m²stark sanierungsbedürftig103.000 €294 €16.10.20269,0 km
Antonienstr., DuisburgMehrfamilienhaus—314 m²unbewertet194.000 €618 €27.05.2026unbekannt
Lilienthalstr., NeuenkampMehrfamilienhaus und drei Garagen—355 m²unbewertet231.000 €651 €13.07.20262,5 km
Elsa-Brandström-Straße, MarxlohMehrfamilienhaus1928364 m²durchschnittlich290.000 €797 €13.10.20269,0 km
Overbruckstr., DuisburgMehrfamilienhaus—146 m²unbewertet144.000 €986 €02.06.2026unbekannt
Krefelder Str., Rheinhausen-HochemmerichWohn-/Geschäftshaus—283 m²unbewertet314.000 €1.110 €20.07.20262,5 km
Römerstr., Alt-WalsumMehrfamilienhaus—304 m²unbewertet359.000 €1.179 €12.08.202611,0 km
Reinholdstr., MittelmeiderichDreifamilienhaus1900329 m²durchschnittlich412.000 €1.252 €12.04.20275,0 km
Nalenzstr., MeiderichMehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen sowie Garage 3 Einzelgaragen1963370 m²renovierungsbedürftig / einfach479.100 €1.296 €28.01.20274,5 km
Wilhelmstr., DuisburgMehrfamilienhaus—221 m²unbewertet321.000 €1.452 €15.07.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 21
Bodenrichtwert
175 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
134 m²
Anteiliger Bodenwert
23.450 €
Verkehrswert
79.800 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
3,40
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
56.350 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 21 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert23.450 €
Gebäude / Wohnung56.350 €
Verkehrswert79.800 €
Zone
Hochfeldstraße---(343564/5699024)---Mehrfamilienhäuser
Rechenweg
Flächenanteil
134 m² Gesamtgrundstück = 134 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
134 m² × 175 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
596 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
596 €/m² / 175 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
79.800 € − 23.450 € = 56.350 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Duisburg, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Die Wertgrenzen sind bei diesem Verfahren weggefallen

In einem früheren Termin ist der Zuschlag nach §§ 74a/85a ZVG versagt worden. Für den kommenden Termin gelten die Untergrenzen von 5/10 und 7/10 des Verkehrswerts deshalb nicht mehr — ein Gebot unterhalb der Hälfte des Verkehrswerts kann den Zuschlag bekommen.

„früheren Versteigerungstermin ist der Zuschlag versagt worden, weil das abgegebene Meistgebot einschließlich des Kapitalwertes der nach den Versteigerungsbedingungen bestehenbleibenden Rechte die Hälf …“
Wörtlich aus der Bekanntmachung des Gerichts, Feld „objektbeschreibung“. Maßgeblich ist allein die Veröffentlichung des Amtsgerichts.

Alle aktuellen Termine ohne Wertgrenzen — bundesweit, mit Gericht und Datum.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 19.07.2026, 19:07