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TeilungsversteigerungMehrfamilienhaus in Stadtilm, Thüringen

Amtsgericht ArnstadtAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 20 Tagen

Do., 12.11.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

200.000 €

Wohnfläche

159 m²

Grundstück

440 m²

Baujahr

1912

Schwarzburger Straße 9, 99326 StadtilmKarteGoogle Maps
Belegung: vermietetZustand: Durchschnittlich

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · Bj. 1912 · vermietet

Zur Versteigerung steht ein teilunterkellertes Dreifamilienhaus mit ca. 159 m² Wohnfläche auf einem 440 m² großen Grundstück in Stadtilm (Schwarzburger Straße 9). Das um ca. 1912 errichtete Gebäude befindet sich laut Kurzgutachten in einem durchschnittlichen Zustand und umfasst Erdgeschoss, Obergeschoss sowie ein teilausgebautes Dachgeschoss. Auf dem Grundstück befinden sich zusätzliche Nebengebäude (Hofbebauungen, ehemalige Garage, Gartenhaus, Gewächshaus und Laube). Das Erdgeschoss und das Dachgeschoss stehen leer, während das Obergeschoss derzeit vom Miteigentümer bewohnt wird. Das Verfahren wird zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft (Teilungsversteigerung) geführt; die gesetzlichen Wertgrenzen (§§ 74a, 85a ZVG) sind im anstehenden Termin am 12.11.2026 weggefallen.

63

Biet-Score

Ausgeglichen · 63 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt bietet für handwerklich versierte Eigennutzer oder regionale Kapitalanleger eine interessante Einstiegsmöglichkeit, da zwei von drei Etagen bereits bezugsfrei sind. Vor einer Gebotsabgabe sollten Bietinteressenten jedoch den Räumungsaufwand für das bewohnte Obergeschoss sowie die nicht dokumentierten Innenbereiche kalkulieren. Der Wegfall der Wertgrenzen eröffnet Verhandlungsspielraum, erfordert aber eine genaue Prüfung der Bausubstanz vor Ort.

Chancen

5
  • Freistellungspotenzial durch bereits leerstehendes Erdgeschoss und Dachgeschoss

Risiken

5
  • Nur Kurzexposee/Zusammenfassung statt vollständigem Verkehrswertgutachten vorliegend

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus (Dreifamilienhaus) in der Schwarzburger Straße 9 in 99326 Stadtilm. Das Wohngebäude steht auf dem Flurstück 823/150 der Flur 4 mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 440 m². Das Ursprungsbaujahr wird auf ca. 1912 datiert. Das Gebäude gliedert sich in Erdgeschoss, Obergeschoss und ein teilausgebautes Dachgeschoss bei einer Gesamtwohnfläche von ca. 159 m². Die Unterkellerung ist mit ca. 43 % teilflächig ausgeführt. Neben dem Hauptgebäude umfasst das Grundstück diverse Nebengebäude, darunter eine Hofbebauung Ost mit Hofüberdachung, eine Hofbebauung West mit ehemaliger Garage sowie ein Gartenhaus, ein Gewächshaus und eine Laube. Der bauliche Zustand des Dreifamilienhauses wird vom Gutachter als durchschnittlich in mittlerer Wohnlage eingestuft. Das Erdgeschoss und das Dachgeschoss stehen leer. Die Wohnung im ersten Obergeschoss wird derzeit von einem Miteigentümer eigengenutzt; Innenaufnahmen dieser Wohneinheit wurden im Rahmen der Wertermittlung nicht gestattet. Konkrete Angaben zu technischen Gewerken oder energetischen Kennwerten liegen im verfügbaren Kurzexposee nicht vor. Im Grundbuch von Stadtilm (Blatt 1521 BV 1) ist ein Versteigerungsvermerk vom 03.07.2024 eingetragen. Laut Sachverständigem bestehen weder Baulasten noch Altlasten. Das Verfahren wird beim Amtsgericht Arnstadt unter dem Aktenzeichen K 15/24 (K 0015/ 2024) als Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft betrieben. In einem vorangegangenen Versteigerungstermin wurde der Zuschlag gemäß § 85a ZVG versagt, weshalb die gesetzlichen Wertgrenzen (5/10 und 7/10) für den anstehenden Termin am 12.11.2026 nicht mehr gelten. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 200.000 €. Aus Sicht von Investoren stellt der bereits gegebene Leerstand von EG und DG einen Vorteil für eine schrittweise Sanierung und Neuvermietung dar. Demgegenüber steht das Durchsetzungsrisiko hinsichtlich der Räumung des selbstgenutzten Obergeschosses sowie der Umstand, dass die Beschaffenheit der oberen Wohnung mangels Fotodokumentation vorab nicht transparent einsehbar ist.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Dreifamilienhaus, Bj. ca. 1912, Erdgeschoss, Obergeschoss, teilausgebautes Dachgeschoss, teilunterkellert, ca. 159 m² Wohnfläche, durchschnittlicher Zustand; Hofbebauung Ost mit Hofüberdachung, Hofbebauung West mit ehem. Garage, Gartenhaus, Gewächshaus und Laube; EG und DG leerstehend, OG selbstgenutzt;

Hinweise zur Datenlage
  • Es liegen die amtliche Bekanntmachung, die ZVG-Deckseite sowie ein 8-seitiges Kurzexposee des Sachverständigenbüros vor. Ein vollständiges Langgutachten mit detaillierter Ertrags- bzw. Sachwertberechnung ist nicht beigefügt.
  • Teilbesichtigung durch Sachverständigen; Fotoaufnahmen im selbstgenutzten Obergeschoss wurden vom Eigentümer untersagt.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
K 0015/2024
Amtsgericht
Arnstadt
Bundesland
Thüringen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit
12.11.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1912

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
200.000 €
Wohnfläche
159 m²
Grundstücksfläche
440 m²
Anteilige Grundstücksfläche
440 m²
Bodenrichtwert
65 €/m²
Anteiliger Bodenwert
28.600 €440 m² × 65 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Schwarzburger Straße
Hausnummer
9
PLZ
99326
Ort
Stadtilm

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 2 Angaben

Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.258 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 703 bis 1.246 Euro, typisch 1.141 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 342 bis 921 Euro, Median 563 Euro. 17 Vergleichsfälle zwischen 81 und 1.545 Euro pro Quadratmeter, 2 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

über der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 159 m² Wohnfläche (alle Einheiten zusammen) · Baujahr 1912 · Zustand durchschnittlich

Üblicher Marktpreis · Stadtilm

1.141 €/m²typischer Wert

Spanne
703 – 1.246 €/m²
Dieses Objekt
+10 % über dem typischen Wert
Quelle
Gutachterausschüsse für Grundstückswerte im Freistaat Thüringen (TLBG) (Gutachterausschuss)
Stand
2025

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

563 €/m²Median · 18 Fälle

Spanne
342 – 921 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
+123 % über dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Region gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf das ganze Bundesland.

¹ Der Zustand liegt über dem der Vergleichsgruppe (durchschnittlich gegenüber überwiegend sanierungsbedürftig).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Üblicher Marktpreis · Stadtilm

Gilt für
Mehrfamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Bundesland
Grundlage
18 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 10 der 18 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1912Gruppe 1900
Zustand
hier durchschnittlichGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 159 m²Gruppe 196 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: durchschnittlich · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 16,60 – 21,90 Jahresmieten, mittig 19,20

159 m² × 5,47 €/m² × 12 = 10.437 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der in vergleichbaren Gutachten angesetzten Miete geschätzt, nicht diesem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher. Die zugrunde gelegte Miete ist ein Landeswert — für diesen Ort liegen zu wenige Gutachten vor. Die Spanne ist entsprechend weit.

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 4,78 – 6,31 €/m² im Monat, typisch 5,47 €/m² · angesetzt in 38 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

17 von 18 Vergleichsobjekten anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 15,0 km entfernt — 729 €/m², Baujahr 1935, sanierungsbedürftig, 240 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Karl-Liebknecht-Straße, HirschbergMehrfamilienhaus1835395 m²stark sanierungsbedürftig32.000 €81 €15.12.2026unbekannt
Friedrich-Engels-Straße, SonnebergMehrfamilienhaus—400 m²unbewertet37.600 €94 €05.05.2026unbekannt
Hauptstraße, BleicherodeMehrfamilienhaus—313 m²unbewertet65.100 €208 €16.07.2026unbekannt
Kanalstraße, AltenburgMehrfamilienhaus—250 m²unbewertet60.000 €240 €01.07.2026unbekannt
Jenaer Straße, BürgelWohn-/Geschäftshaus1900200 m²sanierungsbedürftig66.000 €330 €10.09.2026unbekannt
Alter Blobach, MühlhausenMehrfamilienhaus1889189 m²stark sanierungsbedürftig71.300 €377 €26.11.2026unbekannt
Klosterlausnitzer Straße, EisenbergMehrfamilienhaus—269 m²unbewertet116.000 €431 €06.08.2026unbekannt
Adelheidstraße, GreizMehrfamilienhaus—159 m²unbewertet69.000 €434 €28.04.2026unbekannt
Dorfstraße, WollerslebenWohn-/Geschäftshaus1900140 m²sanierungsbedürftig63.200 €451 €06.10.2026unbekannt
Pflichtendorfer Straße, WintersdorfSonstiges, Mietwohnhaus—187 m²unbewertet126.000 €674 €05.08.2026unbekannt
Markt, Bad LobensteinWohn-/Geschäftshaus1800151 m²sanierungsbedürftig105.900 €702 €13.01.2027unbekannt
Schortestraße, IlmenauMehrfamilienhaus1935240 m²sanierungsbedürftig175.000 €729 €27.08.202615,0 km
Burgstraße, EisenbergMehrfamilienhaus1910191 m²durchschnittlich173.000 €906 €10.09.2026unbekannt
Tiedgestraße, EllrichMehrfamilienhaus199694 m²unbewertet87.000 €926 €19.01.2027unbekannt
Zorger Landstraße, EllrichMehrfamilienhaus1925265 m²sanierungsbedürftig286.560 €1.081 €06.10.2026unbekannt
Hinter der Mauer, SaalfeldMehrfamilienhaus1890235 m²durchschnittlich344.000 €1.462 €09.12.202625,0 km
Am Lindenberg, TaupadelMehrfamilienhaus—176 m²unbewertet272.000 €1.545 €22.07.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Bundesland), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Exposé S. 2
Bodenrichtwert
65 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
440 m²
Anteiliger Bodenwert
28.600 €
Verkehrswert
200.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
6,99
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
171.400 €

Quelle: KI/Gutachten · Exposé S. 2

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert28.600 €
Gebäude / Wohnung171.400 €
Verkehrswert200.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
440 m² Gesamtgrundstück = 440 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
440 m² × 65 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
455 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
455 €/m² / 65 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
200.000 € − 28.600 € = 171.400 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Ilm-Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 20. August 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 03.09.2026, 01:55