ZwangsversteigerungSonstiges in Clausthal-Zellerfeld, Niedersachsen
Versteigerungstermin
in 38 TagenMi., 09.12.2026 · 10:00 Uhr
Verkehrswert
4.150.000 €
Grundstück
4.345 m²
Baujahr
1983
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein umfangreicher Liegenschaftskomplex in zentrumsnaher Lage von Clausthal-Zellerfeld (Zellbach 24 / Robert-Koch-Straße 24), bestehend aus vier Flurstücken mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 4.345 m². Die Liegenschaft umfasst drei Gebäude: ein ehemaliges Alten- und Pflegeheim (Baujahr 1983, 56 Einzel- und 22 Doppelzimmer), eine 2014/2015 kernsanierte freistehende Tagespflegeeinrichtung (Baujahr 1970) sowie ein vermietetes Fachwerk-Einfamilienhaus (Baujahr ca. vor 1900, modernisiert). Der amtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 4.150.000,00 €. Während der Pflege- und Tagespflegebetrieb derzeit ruht, befindet sich die Bausubstanz überwiegend in gutem Gesamtzustand. Besondere Beachtung erfordern die Zweckbindung als Sondergebiet Pflegeheim, energetische Abhängigkeiten zwischen den Gebäuden sowie ein Asbestverdacht an der Fassade des Wohnhauses.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt richtet sich primär an institutionelle Investoren, Wohlfahrtsverbände oder Pflegeheimbetreiber, die den Standort wiederbeleben oder ein Seniorenwohnkonzept umsetzen möchten. Attraktiv sind die barrierefreie Grundkonzeption und die 2014/2015 modernisierte Tagespflege, demgegenüber stehen der aktuelle Betriebsausfall und der Klärungsbedarf bei den Leitungsrechten des Wohnhauses. Vor Gebotsabgabe sollte eine baustoffliche Untersuchung der Fassade sowie eine Abstimmung mit der Bauaufsicht bezüglich des B-Plans (Sondergebiet) erfolgen.
Chancen
Umfangreicher Gebäudekomplex mit insgesamt 56 Einzel- und 22 Doppelzimmern sowie Aufzugsanlagen, ideal für Betreiber im Pflege- oder Gesundheitssektor.
Risiken
Ausführliches Dossier
Die Liegenschaft Zellbach 24 / Robert-Koch-Straße 24 befindet sich in Clausthal-Zellerfeld, rund 450 m vom Stadtzentrum entfernt an einer voll ausgebauten Durchgangsstraße. Das Areal umfasst vier Flurstücke mit zusammen 4.345 m² Grundstücksfläche im Geltungsbereich eines Bebauungsplans mit Ausweisung als Sondergebiet Altenwohnungen/Altenpflegeheim (GRZ 0,5, GFZ 1,2). Der Gebäudebestand gliedert sich in ein Alten- und Pflegeheim (Gebäude 1, Baujahr 1983 mit Erweiterungen 1985–1997, 2 Lasten- und 2 Personenaufzüge), eine separate Tagespflegeeinrichtung (Gebäude 2, Baujahr 1970, 2014/2015 saniert) sowie ein zweigeschossiges Fachwerk-Wohnhaus mit Garage (Gebäude 3, Ursprung ca. vor 1900, modernisiert). Der bauliche Zustand von Gebäude 1 und 2 wird im Gutachten als gut beschrieben, der Wohnstandard als mittel. Die Pflegeeinrichtungen verfügen über barrierefreie Sanitärräume nach DIN 18040-2, Notrufsysteme und Brandschutzanlagen (Treppenhausanbau 2014). Reparaturstau besteht am Hauptgebäude im Untergeschoss in Form von Feuchtigkeits- und Putzschäden sowie Rissbildungen an Böden und Wänden. Das Wohnhaus befindet sich in normalem Zustand mit neuerer Gas-Brennwertheizung aus dem Jahr 2020. An dessen Fassadenbekleidung besteht jedoch aufgrund des Alters ein unaufgeklärter Asbestverdacht. Rechtlich bestehen in Abteilung II des Grundbuchs eine Grunddienstbarkeit (Geh- und Fahrrecht) zugunsten eines Nachbargrundstücks sowie ein Leitungsrecht, die den Wert laut Gutachter nicht wesentlich beeinflussen. Denkmalschutz besteht nicht. Ein wesentliches Risiko stellt die mediale Erschließung von Gebäude 3 dar, dessen Wasser- und Energieversorgung über ein fremdes Nachbargrundstück verläuft. Zudem wird Gebäude 2 über das Hauptgebäude beheizt. Der Pflegeheim- und Tagespflegebetrieb ist aktuell eingestellt; lediglich das Wohnhaus ist laut Insolvenzverwalter vermietet. Mit einem festgesetzten Verkehrswert von 4.150.000,00 € bietet das Ensemble eine substanzstarke Grundlage für Fachinvestoren im Gesundheits- und Pflegesektor. Eine Fortführung oder Neukonzeption als Seniorenresidenz ist aufgrund der bestehenden Zweckbestimmung naheliegend, erfordert jedoch Vorabklärungen zur Entflechtung der Ver- und Entsorgungsleitungen sowie zu Brandschutz und Asbestsanierung.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Bewohnt
- Innen + außen
Gebäude 1: Ehemaliges Alten- und Pflegeheim. Massivbau, Baujahr 1983, Anbauten 1985 - 1997, überwiegend modernisiert, Brandschutzmaßnahmen 2014. 2 Lastenaufzuüge, 2 Personenaufzüge, Belüftungsanlage (Küche). Zwei-bis dreigeschossig, überwiegend unterkellert, Dachgeschoss überwiegend ausgebaut, Balkone. Gebäude 2: Ehemalige Tagespflegeeinrichtung, freihstehend. Überwiegend Massibau, teilw. Holzbauweise, Baujahr 1970, Komplettsanierung 2014/15. Brandmeldeanlage, Fahrstuhl, Dachterasse. Heizungsversorgung über Gebäude 1. Zweigeschossig. Insgesamt 56 1-Bett-Zimmer & 22 2-Bett-Zimmer. Gebäude 3: Einfamilienhaus (bewohnt), Baujahr unbekannt (vmtl. vor 1900), Fachwerk, Dachgeschoss ausgebaut, überwiegend modernisiert. Energieversorgung und Wasser über Nachbargrundstück, Heizung: 2020. 5 Zimmer, Küche, Bad, WC, Flur, Balkon (EG & OG), Galerie (DG). Garage (2014).
Belegung
bewohnt
Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0002 K 0021/2024
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 09.12.2026 · 10:00 Uhr
!
Objekt
- Sonstiges
- Bewohnt
- Innen + außen
- 1983
Flächen & Wert
- 4.150.000 €
- 4.345 m²
Lage
Karte- Zellbach
- 24
- 38678
- Clausthal-Zellerfeld
- Clausthal
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 30. September 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.