KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein 429 m² großes Grundstück in der Gemarkung Niederhone (Stadt Eschwege) mit der Lagebezeichnung 'In den Buschweiden'. Das Areal wird derzeit als Freizeitgarten genutzt und ist mit einem einfachen Holzgartenhaus, einem Schuppen sowie Gartenanlagen bebaut. Planungsrechtlich liegt das Grundstück im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans als Mischgebiet (baureifes Land) mit einer GRZ von 0,4. Aufgrund des sehr schmalen Grundstückszuschnitts von nur ca. 8,0 m Breite und der noch fehlenden Anschlüsse an die Ver- und Entsorgungsnetze ist eine selbstständige bauliche Nutzung stark eingeschränkt. Der vom Gutachterausschuss festgesetzte Verkehrswert beträgt 10.800 € zum Wertermittlungsstichtag 23.01.2026.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich vorrangig für Freizeitgärtner, Selbstnutzer zur Erholung oder für direkt angrenzende Grundstücksnachbarn zur Arrondierung. Für klassische Bauträger oder Projektentwickler ist das Flurstück wegen der extrem schmalen Front von ca. 8,0 m alleinstehend kaum wirtschaftlich bebaubar. Interessenten sollten vor Gebotsabgabe die künftigen Erschließungskosten sowie das planungsrechtliche Baurecht im Detail prüfen.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt umfasst das im Grundbuch von Niederhone Blatt 2739 verzeichnete Flurstück 48 (Flur 13) mit einer Gesamtgröße von 429 m². Es liegt am nördlichen Ortsrand des Stadtteils Niederhone der Kreisstadt Eschwege in einer als Sackgasse ausgebauten Anliegerstraße ('In den Buschweiden'). Die Umgebung ist durch gemischte Nutzungen, Gartenflächen und die nahegelegene B 249 geprägt. Im Grundbuch als Landwirtschaftsfläche geführt, weist der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 56 'Jestädter Straße - Buschweide' die Fläche als Mischgebiet (GRZ 0,4, GFZ 0,8, zweigeschossig, offene Bauweise) aus, weshalb der Gutachterausschuss den Entwicklungszustand als baureifes Land einstuft. Das Grundstück wird aktuell als Gartenland eigengenutzt. Es ist mit einem einfachen, nicht unterkellerten Holzgartenhaus mit Satteldach und Trapezblecheindeckung sowie einem Schuppen in Holzkonstruktion mit Wellplatten bebaut. Die Außenanlagen umfassen einen Holzlattanzaun, Gehwegplatten, Ziergehölze, Obstbäume und einen Brunnen mit Handpumpe. Das Flurstück ist eben und weist bei ca. 50,0 m Tiefe eine mittlere Breite von lediglich rund 8,0 m auf. Öffentliche Ver- und Entsorgungsleitungen (Strom, Wasser, Stadtgas, Abwasser) liegen in der Straße an, Hausanschlüsse sind jedoch noch nicht hergestellt und Beiträge bisher nicht erhoben. Rechtlich handelt es sich um eine Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft (Az. 3 K 36/23). Das Grundbuch ist in Abteilung II lastenfrei bezüglich wertmindernder Dienstbarkeiten; Baulasten oder Denkmalschutzauflagen bestehen laut Auskünften der Fachbehörden nicht. Aufgrund des sehr schmalen Zuschnitts und der Erschließungssituation passte der Gutachter den Bodenrichtwert von 38,00 €/m² auf 23,00 €/m² an, woraus ein Bodenwert von 9.867,00 € und unter Hinzurechnung der Pauschalwerte für Bauten und Außenanlagen der Verkehrswert von gerundet 10.800,00 € resultiert. Investoren und Eigennutzer erhalten hier ein günstiges Freizeitgrundstück in ruhiger Ortsrandlage. Als reines Baugrundstück ist das Flurstück aufgrund der Abstandsflächen bei 8 m Breite isoliert kaum nutzbar; ein signifikantes Wertsteigerungspotenzial besteht primär bei Zusammenlegung mit Nachbargrundstücken.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Innen + außen
s. Gutachten
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 38 €/m²
- 429 m²
- 16.302 €
- 10.800 €
- 0,66
- -5.502 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt