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ZwangsversteigerungSonstiges in Essen, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht EssenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 11 Tagen

Mi., 04.11.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

13.000 €

Nutzfläche

36 m²

Grundanteil

≈ 28,26 m²

Baujahr

1963

Zollstraße 92, 45356 EssenKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Sonstiges · Bj. 1963 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein nicht ausgebauter, ungenutzter Spitzboden mit ca. 36 m² Nutzfläche im Haus Zollstraße 92 in Essen-Bochold. Die im Jahr 1963 errichtete WEG-Anlage befindet sich in einer mittleren bis einfachen Wohnlage. Da das Objekt am Wertermittlungsstichtag nicht zugänglich war und weder ein Bauantrag noch eine Genehmigung für einen Ausbau vorliegen, ist eine wohnwirtschaftliche Nutzung ohne erhebliche behördliche Hürden und Sanierungsinvestitionen nicht gegeben. Der Verkehrswert wurde konservativ auf 13.000,00 € festgesetzt.

35

Biet-Score

Risikoreich · 35 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Dieses Teileigentum stellt eine hochspekulative Kleininvestition dar. Ein wirtschaftlich tragfähiger Ausbau zu Wohnraum ist aufgrund fehlender Genehmigungen sowie der unzureichenden Erschließung über eine Einschubtreppe unwahrscheinlich. Ein Kauf empfiehlt sich primär für bestehende Eigentümer der WEG oder spekulative Anleger, die die Fläche als reinen Lagerraum nutzen möchten und das rechtliche Risiko eines Genehmigungsverfahrens nicht scheuen.

Chancen

4
  • Sehr geringes Einstiegsvolumen durch den niedrigen Verkehrswert von nur 13.000 €

  • Potenzial zur Nutzung als zusätzliche Lager- oder Abstellfläche für WEG-Mitglieder

  • Gute Anbindung an den Individualverkehr und Geschäfte des täglichen Bedarfs in Essen-Bochold

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das angebotene Sondereigentum (Nr. 6 des Aufteilungsplanes) betrifft einen nicht ausgebauten Spitzboden im Haus Zollstraße 92 im Essener Stadtteil Bochold. Die WEG-Anlage besteht aus insgesamt drei Mehrfamilienhäusern mit 14 Einheiten, die im Jahr 1963 errichtet wurden. Das Grundstück hat eine Gesamtgröße von 600 m², woran ein Miteigentumsanteil von 471,27/10.000 gekoppelt ist. Die Mikrolage wird als mittlere bis einfache Wohnlage klassifiziert, mit einer guten Erschließung an den Personennah- und Individualverkehr sowie Geschäften des täglichen Bedarfs in der näheren Umgebung. Der Spitzboden weist eine Nutzfläche von rund 36 m² auf. Er ist derzeit komplett ungenutzt und nicht ausgebaut. Das Dach ist nicht gedämmt, die Fenster bestehen aus einfacher Metallverglasung (Dachausstiegsfenster) und es ist keine Strom- oder Heizungsversorgung vorhanden. Die Erschließung erfolgt ausschließlich über eine Einschubtreppe im Dachgeschoss (Treppenhaus Zollstraße 92). Am Tag der Ortsbesichtigung war der Spitzboden für die Sachverständige nicht zugänglich. Zu dieser Einheit gehört laut Teilungserklärung kein separater Kellerraum. Am Gemeinschaftseigentum (insbesondere den Balkonen) bestehen sichtbare Instandhaltungsrückstände. In Abteilung II des Grundbuchs ist eine Grunddienstbarkeit (Wege- und Fahrrecht) für die benachbarten Flurstücke eingetragen, was zu einem wertmindernden Abschlag beim Bodenwertanteil führt. Das gravierendste Risiko stellt jedoch die baurechtliche Situation dar: Für einen Ausbau des Spitzbodens zu Wohnzwecken liegt weder ein Bauantrag noch eine Genehmigung vor. Ein potenzieller Erwerber trägt das volle wirtschaftliche und rechtliche Risiko für eine etwaige Nutzungsänderung. Da der Spitzboden nicht besichtigt werden konnte, besteht zudem ein erhebliches Sicherheitsrisiko hinsichtlich verdeckter Mängel an der Dachkonstruktion. Mit einem festgesetzten Verkehrswert von nur 13.000 € eignet sich dieses Teileigentum primär für spekulative Kleininvestoren oder angrenzende Eigentümer der WEG-Anlage, die zusätzlichen Lagerraum schaffen möchten. Ein wertsteigernder Ausbau zu Wohnraum ist ohne behördliche Genehmigungen, statische Prüfungen und hohe Investitionen in Dämmung, Heizung und Erschließung rechtlich und praktisch kaum realisierbar. Das Objekt sollte daher sehr konservativ kalkuliert und nur mit entsprechendem Risikoabschlag ersteigert werden.

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Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Lt. Gutachten handelt es sich um über eine Einschubtreppe erschlossenen nicht ausgebauten Spitzboden im Haus Zollstr. 92. NF 36 m². BJ: Die WEG-Anlage besteht aus 3 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 14 Wohn- bzw. Teileigentumen. BJ: 1963.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenqualität ist eingeschränkt, da der Spitzboden von innen nicht besichtigt werden konnte und wichtige baurechtliche Genehmigungen fehlen.
  • Schlecht (keine Innenbesichtigung des Sondereigentums möglich).

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0180 K 0052/2024
Amtsgericht
Essen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
04.11.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Sonstiges
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1963

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
13.000 €
Nutzfläche
36 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
471,27/10.000
Anteilige Grundstücksfläche
28,26 m²
Bodenrichtwert
300 €/m²
Anteiliger Bodenwert
8.478 €28,26 m² × 300 €/m² · MEA 4,713 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Zollstraße
Hausnummer
92
PLZ
45356
Ort
Essen
Stadtteil
Bochold
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 5 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 6 Angaben

Vermietungsstatus
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Soll-Miete (mtl.)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 16
Bodenrichtwert
300 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
28,26 m²
Anteiliger Bodenwert
8.478 €
Verkehrswert
13.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,53
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
4.522 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 16 · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert8.478 €
Gebäude / Wohnung4.522 €
Verkehrswert13.000 €
Zone
17468
Rechenweg
Flächenanteil
600 m² Gesamtgrundstück × 471,27/10.000 MEA = 28,26 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
28,26 m² × 300 €/m² · MEA 4,713 %
Verkehrswert je m² Boden
460 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
460 €/m² / 300 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
13.000 € − 8.478 € = 4.522 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Essen, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 19.07.2026, 19:07