ZwangsversteigerungSonstiges in Frankenberg, Sachsen
Versteigerungstermin
in 53 TagenDi., 15.12.2026 · 10:00 Uhr
Verkehrswert
100.036 €
Nutzfläche
2.593 m²
Grundstück
6.850 m²
Baujahr
1930
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung kommt ein Gewerbeanwesen in 09669 Frankenberg (Ortsteil Mühlbach), bestehend aus zwei Flurstücken mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 6.850 m². Flurstück 19 a (6.810 m²) ist mit ehemaligen Produktions-, Lager-, Büro- und Wirtschaftsgebäuden aus den 1930er und 1960er Jahren bebaut, deren Nutzfläche ca. 2.593 m² umfasst. Die Bausubstanz ist überwiegend unsaniert, stark schadhaft und wirtschaftlich als Abbruch- bzw. Liquidierungsobjekt einzustufen. Es bestehen erhebliche rechtliche und tatsächliche Risiken durch eine Altlastenverdachtsfläche (Kennziffer 82200161), partielle Grenzüberbauungen zu Nachbarflurstücken sowie einen baufälligen Schornstein. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 100.036,00 €.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt kommt vorrangig für gewerbliche Entwickler, Abbruchunternehmen oder risikofreudige Investoren mit Erfahrung im Bereich Industriebrachen und Altlastensanierung in Betracht. Ausschlaggebend für eine wirtschaftliche Tragfähigkeit ist der Umgang mit der Altlastenverdachtsfläche sowie den potenziell hohen Abrisskosten der stark geschädigten Gebäude. Ein Gebot sollte unter Berücksichtigung der Grenzüberbauungsproblematik und erst nach detaillierter behördlicher Akteneinsicht zur Altlastenhistorie kalkuliert werden.
Chancen
Günstiger Einstiegspreis bezogen auf Grundstücksgröße und Gebäudevolumen bei einem Verkehrswert von 100.036,00 €
Gute straßenseitige Erschließung inklusive Anschlüssen für Strom, Kraftstrom, Wasser, Abwasser und Erdgas
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine ehemalige Betriebsstätte in Frankenberger Straße 4 im Ortsteil Mühlbach der Stadt Frankenberg/Sa. Der Grundbesitz setzt sich aus dem 6.810 m² großen Hauptflurstück 19 a sowie dem 40 m² großen unbebauten Straßenrandstreifen Flurstück 24 zusammen. Der bebaute Bereich liegt im Innenbereich gemäß § 34 BauGB innerhalb einer dörflich geprägten Misch- und Wohnlage, während Teilflächen in den Außenbereich übergehen. Die ortsübliche Erschließung mit Strom, Kraftstrom, Wasser, Abwasser und Erdgas ist gegeben. Das Anwesen ist mit mehreren Gebäudekomplexen bebaut, die ehemals als Produktions-, Lager-, Büro- und Wirtschaftsgebäude dienten. Die Entstehungszeit reicht in die 1930er und 1960er Jahre zurück. Die Brutto-Grundfläche beträgt ca. 3.387 m² bei einer Nutzfläche von rund 2.593 m² und einem Brutto-Rauminhalt von etwa 10.674 m³. Die Bausubstanz ist überwiegend unsaniert und weist erhebliche Bauschäden und Baumängel auf. Laut Wertermittlung befindet sich eine Sanierung wirtschaftlich im Grenzbereich, sodass die Gebäude perspektivisch abzubrechen sind, sofern keine reine Kümmernutzung erfolgt. Besondere Risikofaktoren bilden die behördlich registrierte Altlastenverdachtsfläche (Kennziffer 82200161) sowie partielle Grenzüberbauungen zu Flurstück 20 a, da die Liegenschaft in der Vergangenheit mit Nachbargrundstücken eine wirtschaftliche Einheit bildete. Zudem wird ein aufstehender Schornstein als baufällig beschrieben. Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf insgesamt 100.036,00 € (100.000,00 € für Flurstück 19 a und 36,00 € für Flurstück 24). In der Gesamtbetrachtung eignet sich das Areal nicht zur schnellen Erzielung von Mieterträgen, sondern erfordert ein fundiertes Konversions- oder Revitalisierungskonzept. Bietinteressenten müssen vorab zwingend behördliche Auskünfte zum Altlastenkataster und zu potenziellen Abbruchauflagen einholen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Unklar
Objekt 1: Flst. 19 a: Bebaut mit ehemaligen Produktions-, Lager-, Büro- und Wirtschaftsgebäuden (wirtschaftliche Nutzung beendet), Bj. der Gebäude in den 1930er und 1960er Jahren, überwiegend unsanierte Bausubstanz, baufälliger Schornstein; partielle Grenzüberbauung zu Flst. 20 a; Altlastenverdachtsfläche Kennziffer 82200161 Flst. 24: unbebaut, Randstreifen an der "Frankenberger Straße"
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Volksbank Mittweida eG Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 15.12.2026 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Leerstehend
- Unklar
- 1930
Flächen & Wert
- 100.036 €
- 2.593 m²
- 6.850 m²
Lage
Karte- Frankenberger Straße
- 4
- 09669
- Frankenberg
- Mühlbach
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte