KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird ein 2.182 m² großes Gewerbegrundstück in 64569 Nauheim (Adam-Opel-Straße 5), bebaut mit einer Halle (ca. 309 m² Nutzfläche, derzeit als Tanz-/Fitnessstudio genutzt) sowie einem angebauten Bürogebäude (ca. 469 m² Wohnfläche im 1. OG bis DG, ca. 165 m² Nutzfläche im EG und ca. 109 m² Nutzfläche im KG), Baujahr ca. 1973. Der gerichtlich festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 958.500 € (Verkehrswert je ½ Anteil: 479.250 €), basierend auf einem Gutachtenwert von 961.000 € im Ertragswertverfahren. Die einzelnen Wohneinheiten im Bürogebäude konnten vom Gutachter von innen nicht besichtigt werden. Das Objekt ist augenscheinlich voll vermietet, wobei Mietverträge nicht vorlagen und für die Wohnnutzung im Erdgeschoss bauordnungsrechtliche Genehmigungsrisiken bestehen. Der bauliche Gesamtzustand ist mäßig mit erheblichem Instandhaltungs- und Modernisierungsstau.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt kann für gewerbliche Investoren und Projektentwickler mit Sanierungskompetenz von Interesse sein, die das Flächenpotenzial im Gewerbegebiet neu strukturieren möchten. Ein Erwerb sollte jedoch nur unter strikter Berücksichtigung des nicht einsehbaren Innenzustands der Wohnungen sowie der offenen bauordnungsrechtlichen Genehmigungssituation im Erdgeschoss kalkuliert werden. Zudem sind substantielle Investitionen für energetische und bauliche Sanierungsmaßnahmen erforderlich.
Chancen
Großes Gewerbegrundstück mit 2.182 m² Fläche und Ecklage an zwei Straßen im Gewerbegebiet Nauheim.
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt befindet sich in der Adam-Opel-Straße 5 in 64569 Nauheim auf einem 2.182 m² großen Eckgrundstück im örtlichen Gewerbegebiet. Die Liegenschaft ist mit einem zweigeschossigen Hallengebäude (Nutzfläche ca. 247 m² im EG, ca. 62 m² im KG, Baujahr ca. 1973, ca. 2006 renoviert für Studiobetrieb) sowie einem angebauten, dreigeschossigen Bürogebäude mit Einliegerwohnung und Apartments (Baujahr ca. 1973) bebaut. Das Bürogebäude weist eine Wohnfläche von ca. 469 m² in den Ober- und Dachgeschossen auf, während das Erdgeschoss (ca. 165 m² Nutzfläche lt. Genehmigung) abweichend als Wohnraum genutzt wird. Die Lage bietet eine gute Erreichbarkeit der Autobahnen A 60 und A 67, ist jedoch durch Bahn- und Flugverkehr sowie Gewerbelärm vorbelastet. Der bauliche Zustand des Gesamtkomplexes wird als mäßig und ungepflegt beschrieben. Am Bürogebäude sind Setzungsrisse, Fassadenabplatzungen, schadhafte Balkone sowie mangelhafte Anschlüsse im Bereich der Eingangstür festzustellen. Der Außenbereich mit Stellplätzen, unbefestigten Freiflächen und einer abbruchreifen Holzbaracke wirkt vernachlässigt. Für die Halle besteht insbesondere energetischer Erneuerungsbedarf. Im Gutachten wurden Baumängel und Schadensbeseitigungskosten in Höhe von insgesamt 78.500 € wertmindernd in Abzug gebracht. In Abteilung II des Grundbuchs ist neben dem Versteigerungsvermerk eine Vormerkung zur Sicherung des Anspruchs auf Rückübertragung für die Gemeinde Nauheim eingetragen. Ein wesentliches Risiko stellt die fehlende Innenbesichtigung der einzelnen Wohnungen dar, für die Mängelfreiheit lediglich unterstellt wurde. Des Weiteren besteht ein rechtliches Risiko bezüglich der nicht genehmigten Umnutzung der Erdgeschoss-Büroflächen zu Wohnzwecken. Sämtliche Mietverhältnisse sowie der Nutzungsvertrag der Mobilfunkantenne waren dem Sachverständigen nicht offengelegt. Mit einem festgesetzten Gesamtverkehrswert von 958.500 € (Gutachtenwert 961.000 €) eröffnet das Objekt Potenzial für risikobereite Investoren, die Sanierungserfahrung mitbringen und die Nutzung planungsrechtlich absichern können. Aufgrund des unklaren Innenzustands und bestehender Behördenrisiken ist ein konservativer Sicherheitsabschlag beim Bieten unerlässlich.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Bewohnt
- Teilweise Innenbesichtigung
Grundstück, bebaut mit einer Halle für Tanzschule/ Fitnessstudio mit Bürogebäude und Einliegerwohnung; Bürogebäude mit Einliegerwohnung: Baujahr: ca. 1973, Fläche: ca. 109 m² Nutzfläche KG; ca. 165 m² Nutzfläche Büro EG (offenbar zu Wohnzwecken genutzt); ca. 469 m² Wohnfläche 1. OG bis DG Halle: Baujahr: ca. 1973 (gemäß Unterlagen), Modernisierungen: ca. 2006 Renovierung Innenausbau zum Studio, Erneuerung der Sanitäranlagen im KG, Fläche: ca. 62 m² Nutzfläche KG (ausgebaut); ca. 247 m² Nutzfläche EG Es wurde eine Außen- und Innenbesichtigung des Objekts durchgeführt. Das Objekt konnte dabei tlw. in Augenschein genommen werden. Hierbei waren die einzelnen Wohnungen des Wohn- und Geschäftshauses nicht zugänglich.
Belegung
bewohnt
Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0024 K 0016/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 10.02.2027 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Bewohnt
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1973
Flächen & Wert
- 958.500 €
- 469,02 m²
- 412,91 m²
- 2.182 m²
- 2.182 m²
- 190 €/m²
- 414.580 €2.182 m² × 190 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Adam-Opel-Straße
- 5
- 64569
- Nauheim
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 190 €/m²
- 2.182 m²
- 414.580 €
- 958.500 €
- 2,31
- 543.920 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 23. Oktober 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.