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0003 K 0145/ 2025
Aktiv
3 FOTOS

ZwangsversteigerungSonstiges in Nürnberg, Bayern

Verkehrswert
32.000 €
Termin
02.12.2026
in 67 Tagen

Kategorie

Sonstiges

Bayern

Verfahren

Aktenzeichen0003 K 0145/ 2025
AmtsgerichtNürnberg

Kenndaten

Nutzfläche100 m²
Grundstück≈ 51,25 m² Anteil
Baujahr1910
ZustandSanierungsbedarf
Vermietungleerstehend

Biet-Score

Fazit

Das Objekt richtet sich ausschließlich an hochspekulative Investoren oder erfahrene Projektentwickler mit langem Atem und Konfliktbereitschaft gegenüber der bestehenden Wohnungseigentümergemeinschaft. Eine wohnwirtschaftliche Nutzung ist derzeit rechtlich und bautechnisch blockiert, da weder eine Baugenehmigung vorliegt noch die erforderliche Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erteilt wurde. Ohne vorherige Einigung mit der WEG und eingehende baurechtliche sowie statische Prüfung sollte kein Gebot abgegeben werden, zumal auch das Gesamtgebäude erheblichen Sanierungsaufwand erfordert.

01

Dossier

!
KI-gestützt
Zusammenfassung

Sonstiges · Bj. 1910 · leerstehend

Versteigert werden zwei nicht ausgebaute Dachboden-Teileigentumseinheiten (lfd. Nr. 1 und 2) im Dachgeschoss eines ca. 1910 errichteten Mehrfamilienhauses in der Fuggerstraße 6 im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl / Gostenhof. Einheit 1 umfasst einen Miteigentumsanteil von 70/1.000 an Dachboden Nr. 10 mit Sondernutzungsrechten an Stellplatz Nr. 2 und Keller Nr. 3 bei ca. 60 bis 70 m² Nutzfläche (Verkehrswert: 18.000,00 €). Einheit 2 umfasst einen Miteigentumsanteil von 55/1.000 an Dachboden Nr. 11 mit Sondernutzungsrechten an Stellplatz Nr. 3 und Keller Nr. 10 bei ca. 40 m² Nutzfläche (Verkehrswert: 14.000,00 €). Eine Genehmigung zum Wohnraumausbau liegt nicht vor, entsprechende Beschlussanträge wurden von der Eigentümergemeinschaft abgelehnt. Zudem besteht am Gemeinschaftseigentum massiver Sanierungsstau, und eine Innenbesichtigung war nicht möglich.

Ausführliches Dossier

Zum Aufruf kommen zwei nicht ausgebaute Dachboden-Teileigentumseinheiten im Dachgeschoss eines fünfgeschossigen Mehrfamilienhauses aus dem Ursprungsbaujahr ca. 1910 in der Fuggerstraße 6 in Nürnberg (Gemarkung Gostenhof). Die lfd. Nr. 1 (Dachboden Nr. 10) weist ca. 60 m² (Bekanntmachung) bzw. ca. 70 m² (Gutachtenauszug) Nutzfläche auf und ist mit 70/1.000 Miteigentumsanteil sowie Sondernutzungsrechten an Pkw-Stellplatz Nr. 2 und Kellerraum Nr. 3 verbunden. Die lfd. Nr. 2 (Dachboden Nr. 11) verfügt über ca. 40 m² Nutzfläche, 55/1.000 Miteigentumsanteil sowie Sondernutzungsrechte an Stellplatz Nr. 3 und Kellerraum Nr. 10. Die Lage im Statistischen Bezirk Sündersbühl bietet eine einfache Wohnlage mit dichter Blockrandbebauung und solider Verkehrsanbindung. Der bauliche Zustand der Einheiten stellt sich als reiner Kaltboden ohne Dämmung unter einem Pfannendach dar. Eine vollständige Innenbesichtigung fand nicht statt, da der Zugang mit einem Vorhängeschloss gesichert war und die Tür lediglich spaltbreit geöffnet werden konnte. Das Gemeinschaftseigentum weist gravierenden Instandhaltungs- und Reparaturstau auf, darunter vertikale und diagonale Risse an Südwest- und Nordostfassade, Feuchtigkeitsschäden im Kellerabgang sowie beschädigte Treppen- und Fensterelemente. Kellerraum Nr. 3 ist nicht wie im Aufteilungsplan vom Nachbarkeller abgetrennt und stark vermüllt; Kellerraum Nr. 10 konnte nicht betreten werden. Rechtlich handelt es sich um Teileigentum (Speicher-/Lagerraum). Zwar sieht die ursprüngliche Teilungserklärung aus dem Jahr 2000 Regelungen für einen späteren Dachausbau vor, jedoch wurden entsprechende Beschlussanträge für einen Dachgeschossausbau zu zwei Wohnungen sowie den Anbau eines Außenaufzugs in den Eigentümerversammlungen mangels erforderlicher Allstimmigkeit abgelehnt. Zudem fehlen bauaufsichtliche Genehmigungen, eine statische Prüfung und das Einvernehmen über notwendige bauliche Eingriffe am Gemeinschaftseigentum wie etwa einen Ringankereinbau. In der Gesamtschau überwiegen die rechtlichen, planerischen und WEG-internen Risiken deutlich. Solange weder ein bestandskräftiger Bauvorbescheid noch die verbindliche Zustimmung aller Miteigentümer vorliegt, bleibt das Objekt rein als Lagerfläche nutzbar. Ein wirtschaftlicher Erwerb rechtfertigt sich daher nur bei extrem defensiver Preisfindung und Bereitschaft zur langwierigen Auseinandersetzung mit der Eigentümergemeinschaft.

Chancen
Risiken

Standort

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02

Übersicht

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20 / 25 Felder
Identifikation
Aktenzeichen0003 K 0145/ 2025
AmtsgerichtNürnberg
BundeslandBayern
Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.
Termin
VerfahrensartVersteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit02.12.2026 · 08:30:00
!
Ohne Angabe: Termin-Art
Objekt
ObjektartSonstiges
Objektzustand
Vermietungsstatusleerstehend
Besichtigungsstatuskein_zugang
Baujahr1910
Ohne Angabe: Nutzungsart
Flächen & Wert
Verkehrswert32.000 €
Nutzfläche100 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil70/1.000 für lfd. Nr. 1 und 55/1.000 für lfd. Nr. 2
Anteilige Grundstücksfläche51,25 m²
Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche
Lage
StraßeFuggerstraße
Hausnummer6
PLZ90439
OrtNürnberg
StadtteilSündersbühl

Belegungsstatus-Risiko

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Rechtlich

Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.

Operativ

Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

Noch nicht verfügbar

Bodenrichtwert noch nicht verfügbar

Sobald KI/Gutachten oder System-Match einen Bodenrichtwert liefern, erscheinen hier Bodenwert, Verhältniskennzahl und Vergleichsbalken.

Verkehrswert vorhanden: 32.000 €

Datenquelle & Kontext

Quelle
Noch nicht verfügbar

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

03

Investment Case

04

Investor-Fakten

!
21 Fakten
01

Bewertung

5 Fakten
Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag
02

Rechte

7 Fakten
Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
03

Ertrag

2 Fakten
Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
04

Zustand

5 Fakten
Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz
05

WEG

2 Fakten
Hausgeld / Wohngeld
Instandhaltungsrücklage
05

Standort-Radar

06

Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf

07

Wert- & Bewertungsanpassungen

08

Beschreibung & Zustand

Objektzustand
Nutzung
leerstehend
Besichtigung
kein_zugang
Hinweise
—
Beschreibung (roh)

s. amtliche Bekanntmachung

Datenhinweise
  • · Es liegt eine amtliche Bekanntmachung und eine mehrseitige Zusammenfassung des Gutachtens (vom 17.12.2025) vor. Ein vollständiges Vollgutachten mit detaillierter Ertragswert-/Sachwertberechnung fehlt im Konvolut.
  • · Stark eingeschränkte Besichtigungsqualität: Dachböden und Keller 10 waren nicht zugänglich; die Begutachtung basiert auf Aktenlage, Gemeinschaftseigentum und Außenbesichtigung.
09

Steuerliche Optimierung

10

Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten

Keine Emissionsdaten verfügbar

Für dieses Objekt liegen noch keine verwendbaren Objektkoordinaten aus dem bestehenden Geocoding vor. Es wird kein neues Geocoding ausgeführt.

Hochwasser

Hochwasserrisiko

Punktprüfung gegen lokal gespeicherte amtliche HQ-Flächen

Ausstehend
HQ10
unbekannt
HQ100
unbekannt
HQextrem
unbekannt
Wassertiefe
—
Datenstand
—
Quelle
Amtliche Hochwasserdaten
Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.
11

Dokumente & Links

Zuletzt geändert: 25.09.2026, 00:33

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Nürnberg, kreisfreie Stadt.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll. Ausführliches Zukunftsprofil der Region.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.