KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zur Versteigerung steht ein 1.488 m² großes Grundstück in 02956 Rietschen, bebaut mit einer freistehenden, denkmalgeschützten Fabrikantenvilla (Baujahr ca. 1905 bis 1910). Das Gebäude bietet ca. 389 m² Wohnfläche über Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und Dachgeschoss sowie eine Gesamtnutzfläche von rund 542 m² inklusive Vollunterkellerung. Das Objekt diente zuletzt zu DDR-Zeiten als Kindergarten und befindet sich in einem durch langjährigen Leerstand, Witterung und Vandalismus stark beschädigten, vollständig unsanierten Zustand. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 42.000,00 €; die gesetzlichen Bietgrenzen (5/10 und 7/10) sind im anstehenden Wiederversteigerungstermin weggefallen. Das Objekt erfordert eine umfassende Kernsanierung unter Berücksichtigung strenger denkmalrechtlicher Auflagen.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt richtet sich vorrangig an erfahrene Sanierer, Bauträger oder Liebhaber historischer Bausubstanz mit fundierten Kenntnissen im denkmalgerechten Sanierungsbereich. Trotz des sehr niedrigen Verkehrswerts von 42.000,00 € ist mit Sanierungskosten zu rechnen, die den Verkehrswert um ein Vielfaches übersteigen werden. Eine Besichtigung der Bausubstanz sowie eine eingehende Prüfung der statischen Gegebenheiten und denkmalrechtlichen Auflagen vor Gebotsabgabe sind zwingend erforderlich.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Versteigerungsobjekt Poststraße 3 befindet sich im nördlichen Ortsteil der ostsächsischen Gemeinde Rietschen in der Nähe der Bundesstraße B 115 sowie des örtlichen Bahnhofs. Das Flurstück 31 umfasst eine Gesamtfläche von 1.488 m² und ist mit einer ehemaligen Fabrikantenvilla bebaut, die früher gemeinsam mit angrenzenden Parzellen als herrschaftlicher Villengarten angelegt war. Die Freiflächen weisen heute einen naturbelassenen, teils waldähnlichen Bewuchs mit altem Baumbestand auf. Das Gebäude wurde um 1905 bis 1910 in Massivbauweise errichtet und umfasst das Erdgeschoss, das erste Obergeschoss, ein Dachgeschoss sowie einen begehbaren, nicht ausgebauten Dachboden und eine Vollunterkellerung. Zuletzt wurde das Anwesen zu DDR-Zeiten als Kindergarten genutzt und steht seitdem leer. Bei der Begutachtung wurde ein stark geschädigter Zustand dokumentiert: Neben witterungsbedingtem Verfall führten Leerstand und Vandalismus zu erheblichen Substanzverlusten; unter anderem brachen Deckenbereiche im Kellergeschoss ein, und Sanitärinstallationen wurden zerstört. Die Wohnfläche beträgt rund 389 m² bei einer Gesamtwohn- und Nutzfläche von ca. 542 m². Sowohl das Villengebäude als auch der zugehörige Villengarten stehen als bauliches Ensemble unter Denkmalschutz (baugeschichtlich und städtebaulich von Bedeutung). Baulasten und Altlasten sind laut Gutachtenauszug nicht verzeichnet. Das Verfahren wird beim Amtsgericht Görlitz unter dem Aktenzeichen 4 K 34/25 als Wiederversteigerung gemäß § 133 ZVG geführt; die 5/10- und 7/10-Wertgrenzen finden keine Anwendung mehr. Im Ergebnis bietet das Objekt für versierte Sanierungsspezialisten die Gelegenheit, ein architektonisch markantes Anwesen zu einem geringen Einstandspreis zu erwerben. Dem steht jedoch ein existenzieller Instandsetzungs- und Sanierungsaufwand gegenüber, der eine genaue Vorabkalkulation und statische Begutachtung erfordert.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Unklar
bebaut mit ehemaliger Fabrikantenvilla, später umgenutzt als Kindergarten, bei Begutachtung stark beschädigt.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Gemeinde Rietschen Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 10.11.2026 · 11:00 Uhr
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Objekt
- Sonstiges
- Leerstehend
- Unklar
- 1905
Flächen & Wert
- 42.000 €
- 389 m²
- 153 m²
- 1.488 m²
Lage
Karte- Poststraße
- 3
- 02956
- Rietschen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 28. Juli 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.