Zum Inhalt springen

ZwangsversteigerungZweifamilienhaus in Schieder-Schwalenberg, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht BlombergAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 121 Tagen

Mi., 03.03.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

225.000 €

Wohnfläche

175 m²

Grundstück

1.312 m²

Baujahr

1975

Niesetalstraße 36, 32816 Schieder-SchwalenbergKarteGoogle Maps
Belegung: bewohntZustand: Stark sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Zweifamilienhaus · Bj. 1975 · bewohnt

Zum Aufruf kommt ein freistehendes, vollunterkellertes Zweifamilienhaus in Schieder-Schwalenberg (Ortsteil Lothe) mit ca. 175 m² Wohnfläche auf einem 1.312 m² großen Hanggrundstück. Die Immobilie aus dem Ursprungsbaujahr 1975 verfügt über eine Erdgeschosswohnung (ca. 109 m²) sowie eine baulich abgeschlossene Souterrainwohnung (ca. 66 m²) mit separatem Zugang. Ergänzt wird das Anwesen durch einen Garagenanbau mit Werkstattraum (Baujahr 1977) und eine separate Dreifach-Reihengarage (Baujahr 1983/1991). Der bauliche Zustand ist durch einen deutlichen Instandhaltungs- und Modernisierungsstau geprägt, unter anderem mit Feuchtigkeitsschäden im Untergeschoss und einer Heizungsanlage aus dem Jahr 1997. Besondere Beachtung erfordert die Dreifachgarage, die teilweise auf das landwirtschaftliche Nachbarflurstück 87 überbaut ist. Der gerichtliche Verkehrswert wurde auf 225.000 € festgesetzt; die gesetzlichen Mindestbaugrenzen (5/10 und 7/10) sind infolge eines vorangegangenen Termins weggefallen.

26

Biet-Score

Risikoreich · 26 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vorrangig für handwerklich erfahrene Eigennutzer oder risikobewusste Investoren, die Sanierungsprojekte im ländlichen Raum eigenständig umsetzen können. Den Vorzügen des großzügigen Grundstücks und der Raumaufteilung mit zwei Wohneinheiten stehen gravierende Instandhaltungsdefizite und behördliche Nachrüstpflichten gegenüber. Vor einer Gebotsabgabe sollte zwingend die rechtliche Situation bezüglich des Überbaus auf das Flurstück 87 geklärt und ein belastbares Sanierungsbudget für Feuchtigkeitssanierung und Heizungserneuerung kalkuliert werden. Aufgrund der weggefallenen Wertgrenzen bietet sich ein Erwerb mit entsprechendem Sicherheitsabschlag an.

Chancen

6

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Bewertungsobjekt liegt in der Niesetalstraße 36 im Ortsteil Lothe der Stadt Schieder-Schwalenberg. Es handelt sich um ein 1.312 m² großes Außenbereichsgrundstück in Hanglage, das straßenseitig an eine reine Anliegerstraße grenzt. Aufstehend ist ein massiv errichtetes, eingeschossiges und vollunterkellertes Zweifamilienhaus aus dem Ursprungsbaujahr 1975 nebst einem Garagenanbau aus dem Jahr 1977 und einer freistehenden Reihengarage mit drei Stellplätzen aus den Jahren 1983 und 1991. Die Gesamtwohnfläche beträgt 175 m² und teilt sich in eine 4-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss (109 m²) mit Balkon sowie eine 2-Zimmer-Wohnung im Souterrain (66 m²) mit separatem Hauseingang auf. Der bauliche Zustand des Wohnhauses ist als vernachlässigter Altbau mit erheblichem Instandhaltungs- und Sanierungsstau einzustufen. Zwar ist die Grundsubstanz aus Kalksandstein solide, jedoch wurden seit Errichtung kaum substanzielle Modernisierungen durchgeführt. Im Keller- und Souterraumbereich zeigen sich sichtbare Feuchtigkeitsschäden an den Wänden mit Putz- und Farbabplatzungen sowie hohlliegende Fliesen und korrodierte Heizleitungen. Die Öl-Zentralheizung stammt aus dem Jahr 1997 und erfüllt nicht mehr zeitgemäße Effizienzstandards. Gemäß Gebäudeenergiegesetz bestehen bei einem Eigentümerwechsel Nachrüstpflichten, insbesondere hinsichtlich des Heizkessels, der Rohrleitungsdämmung und der Dämmung der obersten Geschossdecke. Zudem besteht bei der Dacheindeckung der Reihengarage ein Verdacht auf asbesthaltige Faserzementplatten. In rechtlicher Hinsicht bestehen zwei wesentliche Besonderheiten: Zum einen lastet auf dem Grundstück eine Abstandsflächen- und Überbauungsbaulast über rund 22 m² zugunsten des Flurstücks 17. Zum anderen stellt die Dreifach-Reihengarage an der Nordseite eine tatsächliche Grenzüberbauung auf das angrenzende landwirtschaftliche Flurstück 87 dar. Grundbuchlich sind in Abteilung II keine Belastungen verzeichnet; das Altlastenkataster weist keinen Verdacht aus. Der Verkehrswert wurde gerichtlich auf 225.000 € festgesetzt, wobei die Wertgrenzen gemäß §§ 74a, 85a ZVG bereits in einem Vorverfahren weggefallen sind. Das Objekt bietet bei entsprechendem Preisabschlag Potenzial für Käufer mit Erfahrung im Sanierungsbereich, birgt jedoch klare Nachinvestitions- und Abstimmungsrisiken bezüglich der Grenzüberbauung. Investoren sollten die anstehenden Kosten für die energetische Ertüchtigung und bauliche Schadensbeseitigung vorab detailliert beziffern.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um ein freistehendes vollunterkellertes, eingeschossiges Zweifamilienhaus, Wohnfläche ca. 175 qm, Baujahr 1975, Garagenanbau (Baujahr 1977) und Reihengarage (Baujahr 1983/91). Die Reihengarage stellt eine Grenzüberbauung auf das landwirtschaftlich genutzte Flurstück 87 dar.

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr gute Informationslage durch ein 44-seitiges Gutachten mit vollständiger Innenbesichtigung, Bauakteneinsicht und Fotodokumentation. Der Bewertungsstichtag liegt mit dem 03.12.2021 allerdings über fünf Jahre vor dem Versteigerungstermin.
  • Vollständige Innenbesichtigung des Wohnhauses über alle Geschosse sowie der Garagenanlagen durch den Sachverständigen im April 2023.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0021 K 0011/2024
Amtsgericht
Blomberg

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
03.03.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Zweifamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1975

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
225.000 €
Wohnfläche
175 m²
Grundstücksfläche
1.312 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.312 m²
Bodenrichtwert
22 €/m²
Anteiliger Bodenwert
28.864 €1.312 m² × 22 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Niesetalstraße
Hausnummer
36
PLZ
32816
Ort
Schieder-Schwalenberg
Stadtteil
Lothe
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 6 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.286 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.017 bis 1.931 Euro, Median 1.281 Euro. 23 Vergleichsfälle zwischen 267 und 2.541 Euro pro Quadratmeter, 12 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt1.286 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 175 m² Wohnfläche · Baujahr 1975 · Zustand sanierungsbedürftig

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.281 €/m²Median · 24 Fälle

Spanne
1.017 – 1.931 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
0 % unter dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
24 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 18 der 24 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1975Gruppe 1961
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe renovierungsbedürftig / einfach
Wohnfläche
hier 175 m²Gruppe 147 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,54 – 6,99 €/m² im Monat, typisch 6,00 €/m² · angesetzt in 17 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

23 von 24 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 6,0 km entfernt (Siekholz) — 2.190 €/m², Baujahr 2009, durchschnittlich, 128 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Bachstraße, Bad Meinbergunbebautes Grundstück, Einfamilienhaus—187 m²unbewertet50.000 €267 €13.08.202612,0 km
Hardisser Straße, LageGarage, Doppelhaushälfte1922182 m²stark sanierungsbedürftig50.000 €275 €25.11.202625,0 km
Auf der Moorlage, Bad MeinbergZweifamilienhaus1939177 m²stark sanierungsbedürftig100.000 €565 €16.09.202613,0 km
Bextenstr., BlombergGarage, Reihenhaus197095 m²sanierungsbedürftig70.000 €738 €04.11.20269,0 km
Waldstraße, AugustdorfEinfamilienhaus, mit Massivschuppen und Reihengarage, -Abbruchobjekt-1902186 m²abrissreif177.000 €949 €23.09.202630,0 km
Bentorfer Straße, BentorfEinfamilienhaus1888148 m²renovierungsbedürftig / einfach144.000 €974 €28.10.202630,0 km
Schuhstraße, LemgoEinfamilienhaus—127 m²unbewertet131.000 €1.032 €15.06.2026unbekannt
An der Passade, VoßheideWaldfläche, Einfamilienhaus (Doppelhaushälfte)—147 m²renovierungsbedürftig / einfach161.000 €1.094 €23.11.202619,0 km
Goethestraße, LügdeEinfamilienhaus—171 m²unbewertet189.000 €1.105 €27.05.2026unbekannt
Meinberger Straße, HerrentrupEinfamilienhaus1903179 m²sanierungsbedürftig205.000 €1.145 €14.10.20269,0 km
Eikermannsberg, BrakeEinfamilienhaus1961152 m²stark sanierungsbedürftig182.000 €1.197 €26.10.202620,0 km
Hellweg, LageEinfamilienhaus—235 m²unbewertet300.000 €1.277 €13.05.2026unbekannt
Hohenrenner Weg, BlombergZweifamilienhaus, Garage1938144 m²renovierungsbedürftig / einfach193.000 €1.340 €30.09.20268,0 km
Schwabenweg, LockhausenZweifamilienhaus, Reihenendhaus1975180 m²durchschnittlich300.000 €1.667 €07.10.202635,0 km
Auf der Heide, DetmoldEinfamilienhaus1980201 m²renovierungsbedürftig / einfach350.000 €1.741 €30.09.202620,0 km
Auf der Korke, HeiligenkirchenGarage, Einfamilienhaus, Reihenmittelhaus1980129 m²renovierungsbedürftig / einfach240.000 €1.866 €14.01.202719,0 km
Paderborner Straße, DetmoldEinfamilienhaus—138 m²unbewertet260.000 €1.884 €20.05.2026unbekannt
Langenbergstraße, Bad SalzuflenDoppelhaushälfte—128 m²unbewertet265.000 €2.070 €27.04.2026unbekannt
Am Brink, AlmenaEinfamilienhaus2000138 m²gepflegt286.000 €2.070 €28.09.202625,0 km
Waddenhauser Straße, WaddenhausenEinfamilienhaus1953112 m²renovierungsbedürftig / einfach235.000 €2.095 €01.10.202630,0 km
Rehbergweg, SiekholzEinfamilienhaus2009128 m²durchschnittlich280.000 €2.190 €25.11.20266,0 km
Lortzingstraße, Lagebebaut mit eingeschossigem Wohngebäude (BJ 1936) mit zweigeschossigem Anbau, ausgebautes Dach1936112 m²durchschnittlich260.000 €2.321 €26.11.202625,0 km
Lübecker Straße, DiestelbruchKfz-Stellplatz, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte1996122 m²sanierungsbedürftig310.000 €2.541 €29.10.202615,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 16-17
Bodenrichtwert
22 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.312 m²
Anteiliger Bodenwert
28.864 €
Verkehrswert
225.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
7,80
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
196.136 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 16-17 · Stichtag 01.01.2021

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert28.864 €
Gebäude / Wohnung196.136 €
Verkehrswert225.000 €
Zone
zonal Außenbereich
Rechenweg
Flächenanteil
1.312 m² Gesamtgrundstück = 1.312 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.312 m² × 22 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
171 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
171 €/m² / 22 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
225.000 € − 28.864 € = 196.136 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Lippe, Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 28. Oktober 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 02.11.2026, 08:34