KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein freistehendes Zweifamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss und Wintergarten in 96342 Stockheim. Das im Jahr 1973 erbaute Gebäude weist eine Wohnfläche von rund 201 m² auf einem 827 m² großen Grundstück auf. Der Zustand ist durchschnittlich, weist jedoch Instandhaltungsrückstau an Fenstern, Fassade und im Keller auf. Größtes Risiko für Erwerber ist ein im Grundbuch eingetragenes Wohnungsrecht in der Erdgeschosswohnung, das die Nutzung stark einschränkt. Die Versteigerung findet am 01.12.2026 am Amtsgericht Coburg statt, der Verkehrswert wurde auf insgesamt 325.400 Euro festgesetzt.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Dieses Zwangsversteigerungsobjekt eignet sich aufgrund des bestehenden Wohnungsrechts im Erdgeschoss ausschließlich für spekulative oder sehr langfristig orientierte Investoren. Die solide Bausubstanz und die attraktive Aufteilung bieten zwar grundsätzlich Potenzial zur Teil-Eigennutzung des Ober- und Dachgeschosses, doch mindern die direkte Lage an der B 85 und der Modernisierungsbedarf die Attraktivität. Ein Gebot sollte deutlich unter dem festgesetzten Verkehrswert liegen, um das erhebliche wirtschaftliche Risiko des Wohnungsrechts adäquat abzufedern.
Chancen
Solide Gebäudesubstanz und durchschnittlicher Pflegezustand bieten eine gute bauliche Basis.
Risiken
Ausführliches Dossier
Das angebotene Versteigerungsobjekt in der Maxschachtstraße 2 in 96342 Stockheim umfasst ein im Jahr 1973 errichtetes, zweigeschossiges Zweifamilienhaus in solider Massivbauweise auf einem 827 m² großen Grundstück. Die Liegenschaft befindet sich in einer relativ zentralen Ortslage, ist jedoch aufgrund der unmittelbaren Nähe (ca. 25 Meter Entfernung) zur stark frequentierten Bundesstraße B 85 erheblichen Verkehrsimmissionen ausgesetzt. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 201,39 m², die sich auf eine Erdgeschosswohnung (ca. 82,85 m²), eine Obergeschosswohnung (ca. 82,85 m²) und das nachträglich im Jahr 2009 ausgebaute Dachgeschoss (ca. 35,69 m²) verteilt. Das Grundstück verfügt zudem über einen gepflegten Außenbereich mit einem Ziergarten, einem Gartenhaus und einem kleinen Teich. Ausstattungstechnisch präsentiert sich das Wohngebäude in einem durchschnittlichen Zustand. In den Jahren 2002 und 2004 wurden Teilmodernisierungen wie der Anbau eines Wintergartens an der Obergeschosswohnung sowie Sanierungen des dortigen Badezimmers vorgenommen. Es besteht jedoch ein erkennbarer Instandhaltungsrückstau und Modernisierungsbedarf, insbesondere im Erdgeschoss, wo die Sanitärausstattung veraltet ist. Der Sachverständige stellte zudem Feuchtigkeitserscheinungen im Kellerbereich (Putzschäden und Verfärbungen) sowie reparaturbedürftige Holzfenster fest. Ein gravierender Sicherheitsmangel besteht in den fehlenden Handläufen an sämtlichen Treppenaufgängen. Die Beheizung erfolgt über eine ältere Öl-Zentralheizung der Marke Viessmann aus dem Baujahr 1993, ein Energieausweis liegt nicht vor. Ein extrem kritisches Bieterrisiko stellt das im Grundbuch eingetragene Wohnungsrecht an der Erdgeschosswohnung dar. Diese Wohneinheit wird von der Berechtigten bewohnt, was eine kurz- bis mittelfristige Eigennutzung oder Neuvermietung dieser Etage ausschließt. Die Obergeschoss- und Dachgeschossetage werden derzeit von den Miteigentümern genutzt. Zudem besteht der Verdacht auf asbesthaltige Fassadenplatten in den Teilbereichen der Verkleidung. Für Kapitalanleger stellt das Objekt aufgrund des eingetragenen Wohnungsrechts ein hochriskantes Investment dar. Zwar bietet das Gebäude mit einer soliden Substanz und der Möglichkeit einer Maisonette-Nutzung im Ober- und Dachgeschoss Potenzial, doch schränkt die unentgeltliche Belegung des Erdgeschosses die Renditemöglichkeiten und die Liquidität massiv ein. Ein Erwerb empfiehlt sich nur für erfahrene Investoren, die den Wertabschlag durch das Wohnungsrecht exakt kalkulieren können und bereit sind, die anstehenden Modernisierungsarbeiten im Außen- und Kellerbereich zu tragen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Innen + außen
Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Wohngebäude: freistehendes, zweigeschossiges, in Massivbauweise errichtetes, unterkellertes Zweifamilienhaus mit ausgebauter Dachgeschossetage; EG.-Whg. ca. 82,85 m²; OG-Whg. ca. 82,85 m², DG ca. 35,69 m²; zzgl. Nutz-/Nebenflächen (KG ect.) Baujahr: um 1973, um 2002/2004 Wintergarten-Anbau sowie tlw. Modernisierungs- bzw. Renovierungsmaßnahmen, DG-Ausbau um 2009 Die Gebäudesubstanz ist als solide, der Pflegezustand als durchschnittlich zu beschreiben. Es besteht vereinzelt Instandhaltungsrückstau und Modernisierungsbedarf (insb. ältere Sanitärausstattung im Erdgeschoss).;
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt