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ZwangsversteigerungZweifamilienhaus in Waldsolms, Hessen

Amtsgericht WetzlarAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 31 Tagen

Mo., 30.11.2026 · 11:30 Uhr

Verkehrswert

135.000 €

Wohnfläche

132 m²

Grundstück

1.120 m²

Baujahr

1961

Bahnhofstraße 9, 35647 WaldsolmsKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Zweifamilienhaus · Bj. 1961 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein um 1961 errichtetes, zweigeschossiges und voll unterkellertes Zweifamilienhaus nebst angebautem Garagengebäude (Baujahr ca. 1998) auf einem 1.120 m² großen Grundstück in Waldsolms-Hasselborn. Das Anwesen bietet eine Gesamtwohnfläche von ca. 132 m², aufgeteilt auf zwei separate Dreizimmerwohnungen im Erd- und Obergeschoss. Das Bewertungsobjekt steht aktuell vollständig leer und weist einen massiven Instandhaltungs- sowie Modernisierungsstau mit Bauschäden wie Schimmelbefall, einem unbehandelten Leitungswasserschaden im Obergeschoss und Feuchteschäden in der Garage auf. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 135.000,00 €, ermittelt durch eine Gewichtung von Sachwert- und Ertragswertverfahren zum Stichtag 05.03.2026.

5

Biet-Score

Sehr riskant · 5 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vorrangig für handwerklich versierte Eigennutzer, Projektentwickler oder risikobewusste Investoren, die bereit sind, ein umfassendes Sanierungs- und Modernisierungskonzept umzusetzen. Der Sachverständige schätzt den Werteinfluss des Modernisierungs- und Schadensbeseitigungsaufwands auf über 250.000,00 €, weshalb vor Gebotsabgabe zwingend eine fachmännische Bauzustands- und Kostenschätzung eingeholt werden sollte. Sofern die Sanierungskosten kalkulierbar bleiben, bietet das weitläufige Areal nach Durchführung der Kernsanierung ein solides Potenzial zur Schaffung von zwei modernen Mieteinheiten.

Chancen

6

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 6 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt Bahnhofstraße 9 im Waldsolmser Ortsteil Hasselborn umfasst ein 1.120 m² großes Grundstück, bebaut mit einem freistehenden, massiv errichteten Zweifamilienhaus aus dem Baujahr ca. 1961 sowie einem 1998 angebauten Garagengebäude. Das Wohnhaus verfügt über Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Die gesamte Wohnfläche beträgt rund 132 m², gegliedert in je eine Dreizimmerwohnung im Erdgeschoss (ca. 67 m²) und im Obergeschoss (ca. 65 m²). Die Immobilie befindet sich in Ortsrandlage mit normaler Höhenlage, wobei nördlich des Areals der Haselbernbach fließt. Die verkehrliche Anbindung ist über den ca. 20 Meter entfernten Bahnhof Hasselborn sowie naheliegende Buslinien gegeben. Das Gebäude befindet sich laut Gutachten in einem vernachlässigten und modernisierungsbedürftigen Allgemeinzustand mit gravierendem Sanierungs- und Beseitigungsstau. Wesentliche Bauteile wie Dach, Fenster, Haustüren, die Öl-Zentralheizung aus dem Jahr 1993 sowie die sanitären und elektrischen Anlagen entsprechen nicht mehr dem zeitgemäßen Standard. Zudem wurden akute Bauschäden festgestellt: Ein unbehandelter Leitungswasserschaden im Obergeschoss mit unklarem Schadensausmaß, sichtbare Feuchtigkeit und Schimmelpilzbefall im Erdgeschoss sowie Feuchteschäden am Garagengebäude infolge undichter Dacheindeckung. Auf dem Grundstück und im Gebäude lagert zudem erheblicher Unrat, der eine aufwendige Entsorgung erfordert. Rechtlich ist das Grundstück als baureifes Land im Innenbereich nach § 34 BauGB eingestuft. Das Baulastenverzeichnis ist lastenfrei; in Abteilung II des Grundbuchs ist lediglich der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Nicht eingetragene Lasten oder Rechte sind nicht bekannt. Altlastenverdachtsmomente wurden nicht festgestellt, wobei Altlastenfreiheit unterstellt wird. Zu beachten ist, dass Erschließungsbeiträge in Höhe von rd. 2.200,00 € offen und per Bescheid zugestellt sind. Das Objekt ist derzeit unbewohnt und steht leer. Der Verkehrswert wurde zum Stichtag 05.03.2026 auf 135.000,00 € festgesetzt, resultierend aus einem gewichteten Mittel des Sachwerts (138.000,00 € mit Gewicht 1,00) und des Ertragswerts (127.000,00 € mit Gewicht 0,40). Wegen des Umfangs der baulichen Mängel kann laut Gutachter selbst eine Liquidation nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Für Investoren stellt der Erwerb eine spekulative Sanierungsaufgabe dar, die fundiertes technisches Fachwissen und ausreichende finanzielle Puffer erfordert.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Wohnhaus mit Garagengebäude Ansprechpartner: Mangold Immobilien, Wetzlarer Str. 7a, 35260 Stadtallendorf, Telefon: 06428 4474707, Fax: 06428 4474708, E-Mail: MIM-Management@gmx.de

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständige und konsistente Beleglage mit Gutachten, amtlicher Bekanntmachung, ZVG-Deckseite und Kurzexposé. Das Gutachten basiert auf einer vollständigen Ortsbesichtigung inklusive Innenbesichtigung vom 05.03.2026.
  • Fundierte Zustandsbeschreibung auf Grundlage einer Innen- und Außenbesichtigung durch den Sachverständigen am 05.03.2026.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0091 K 0037/2025
Amtsgericht
Wetzlar
Bundesland
Hessen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
30.11.2026 · 11:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Zweifamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1961

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
135.000 €
Wohnfläche
132 m²
Nutzfläche
66 m²
Grundstücksfläche
1.120 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.120 m²
Bodenrichtwert
85 €/m²
Anteiliger Bodenwert
95.200 €1.120 m² × 85 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Bahnhofstraße
Hausnummer
9
PLZ
35647
Ort
Waldsolms
Stadtteil
Hasselborn
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.023 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 604 bis 1.250 Euro, Median 1.026 Euro. 18 Vergleichsfälle zwischen 253 und 2.425 Euro pro Quadratmeter, 8 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt1.023 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 132 m² Wohnfläche · Baujahr 1961 · Zustand stark sanierungsbedürftig

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.026 €/m²Median · 19 Fälle

Spanne
604 – 1.250 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
0 % unter dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
19 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 14 der 19 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1961Gruppe 1958
Zustand
hier stark sanierungsbedürftigGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 132 m²Gruppe 141 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: stark sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,74 – 7,28 €/m² im Monat, typisch 6,70 €/m² · angesetzt in 15 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

18 von 19 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 14,0 km entfernt (Nauborn) — 1.148 €/m², Baujahr 1965, durchschnittlich, 230 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Hofstraße, SechsheldenEinfamilienhaus, unbebautes Grundstück—321 m²unbewertet81.100 €253 €22.07.202640,0 km
Annelise-Deusing-Weg, HerbornseelbachEinfamilienhaus, Garage1970355 m²stark sanierungsbedürftig109.000 €307 €22.10.202635,0 km
Hauptstraße, FleisbachEinfamilienhaus, Garage1700177 m²stark sanierungsbedürftig77.000 €435 €10.12.202630,0 km
Waldstraße, EisemrothEinfamilienhaus1965209 m²sanierungsbedürftig109.000 €523 €17.12.202635,0 km
Hornbergstraße, SimmersbachEinfamilienhaus1900146 m²stark sanierungsbedürftig80.000 €548 €25.11.202645,0 km
Hornbergstraße, SimmersbachEinfamilienhaus1900141 m²sanierungsbedürftig93.000 €660 €25.11.202645,0 km
Dammweg, AllendorfEinfamilienhaus, Garage1963303 m²renovierungsbedürftig / einfach234.000 €772 €29.10.202625,0 km
Siechhofstr., NiedergirmesEinfamilienhaus—140 m²unbewertet115.500 €825 €24.06.2026unbekannt
Burger Landstraße, HerbornEinfamilienhaus—67 m²unbewertet69.000 €1.026 €11.06.2026unbekannt
Auf dem Berg, HörbachEinfamilienhaus, Doppelhaushälfte195085 m²sanierungsbedürftig91.000 €1.071 €08.10.202635,0 km
Walther-Rathenau-Straße, HerbornDoppelhaushälfte—191 m²unbewertet218.000 €1.141 €21.05.2026unbekannt
Hohelindstr., NaubornZweifamilienhaus1965230 m²durchschnittlich264.000 €1.148 €26.10.202614,0 km
Hauptstraße, FleisbachEinfamilienhaus, Garage—65 m²unbewertet77.000 €1.184 €23.07.202630,0 km
Bergstr., BlasbachEinfamilienhaus192084 m²sanierungsbedürftig110.500 €1.315 €02.09.202625,0 km
Seltersweg, SteinbrückenZweifamilienhaus2024221 m²sanierungsbedürftig295.000 €1.335 €03.02.202750,0 km
Hermannsteiner Straße, AßlarWohnhaus mit Anbau und einer Fertiggarage1925140 m²durchschnittlich244.000 €1.743 €01.02.202720,0 km
Auf dem Gleichen, SinnEinfamilienhaus, Garage1958105 m²renovierungsbedürftig / einfach230.000 €2.190 €12.11.202630,0 km
Talsweg, GarbenheimEinfamilienhaus196380 m²renovierungsbedürftig / einfach194.000 €2.425 €16.11.202618,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 21
Bodenrichtwert
85 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.120 m²
Anteiliger Bodenwert
95.200 €
Verkehrswert
135.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,42
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
39.800 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 21 · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert95.200 €
Gebäude / Wohnung39.800 €
Verkehrswert135.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
1.120 m² Gesamtgrundstück = 1.120 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.120 m² × 85 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
121 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
121 €/m² / 85 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
135.000 € − 95.200 € = 39.800 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Lahn-Dill-Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 15.09.2026, 02:52