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ZwangsversteigerungZweifamilienhaus in Wetzlar, Hessen

Amtsgericht WetzlarAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 3 Tagen

Mo., 26.10.2026 · 11:30 Uhr

Verkehrswert

264.000 €

Wohnfläche

230 m²

Grundstück

351 m²

Baujahr

1950

Hohelindstr. 4, 35580 WetzlarKarteGoogle Maps
Belegung: TeilvermietetZustand: Sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Zweifamilienhaus · Bj. 1950 · Teilvermietet

Das Zweifamilienhaus mit Garage in Wetzlar-Nauborn wird im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert. Der amtliche Gesamtverkehrswert beträgt 264.000 €, aufgeteilt in 245.000 € für das Wohnhaus (230 m² Wohnfläche auf 291 m² Grundstück) und 19.000 € für die Garage (60 m² Grundstück). Das Wohnhaus ist vermietet und erzielt eine Ist-Miete von 1.292 €/Monat, während die Garage eigengenutzt wird. Der Gutachter hatte nur teilweisen Zugang zum Wohnhaus, da die Obergeschosswohnung nicht besichtigt werden konnte, was zu einem Wertabschlag von 10.000 € führte. Die Garage ist zudem nicht erschlossen und die dingliche Sicherung der Zuwegung fehlt.

65

Biet-Score

Ausgeglichen · 65 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Investition in dieses Zweifamilienhaus mit Garage erfordert aufgrund der festgestellten Mängel und Zugangsbeschränkungen eine hohe Preisdisziplin. Das Wohnhaus bietet belegbare Mieteinnahmen, jedoch muss der Zustand der nicht besichtigten Obergeschosswohnung sowie der allgemeine Unterhaltungsstau genau eingepreist werden. Das größte Risiko stellt die Garage dar, deren fehlende Erschließung und ungesicherte Zuwegung vor einem Gebot zwingend rechtlich und baulich geklärt werden müssen. Ohne diese Klärung ist das Risiko eines Teilverlustes oder hoher Nachinvestitionen erheblich.

Chancen

4
  • Mietpotenzial +2 %: Die hinterlegte Marktmiete liegt über der Istmiete (1.292 € -> 1.312 € p. M.).

Risiken

Derzeit keine expliziten Risikopunkte aus der KI-Analyse gespeichert.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Objekt, bestehend aus einem Zweifamilienwohnhaus und einer Garage als ehemaliger Scheune, wird im Rahmen einer Zwangsversteigerung angeboten. Der vom Amtsgericht festgesetzte Gesamtverkehrswert beläuft sich auf 264.000 €. Dieser Wert setzt sich aus einem Teilwert von 245.000 € für das Wohnhaus (Flurstück 115/3, 291 m² Grundstücksfläche) und 19.000 € für die Garage (Flurstück 115/4, 60 m² Grundstücksfläche) zusammen. Die Wertermittlung erfolgte primär auf Basis des Ertragswertverfahrens, wobei für das Wohnhaus auch ein Sachwert von 244.000 € ermittelt wurde. Für die Garage wurde der Ertragswert durch einen Vergleichswert plausibilisiert. Der Bodenrichtwert für die Zone beträgt 120 €/m² zum Stichtag 01.01.2022. Das Zweifamilienwohnhaus verfügt über eine Wohnfläche von ca. 230 m² und wird von zwei Familien genutzt. Die aktuelle Jahresnettokaltmiete beträgt 15.504 € (1.292 €/Monat), während die marktübliche Miete auf 15.738 € (1.311,50 €/Monat) geschätzt wird, was ein geringes Mietsteigerungspotenzial von 19,50 €/Monat impliziert. Die Garage wird von den Bewohnern des Vorderhauses als Abstellfläche eigengenutzt, könnte aber marktüblich 150 €/Monat erzielen. Das Wohnhaus wurde ca. 1950 erbaut und 1965 erweitert, die Garage stammt vermutlich aus den frühen 1900er Jahren. Der allgemeine Zustand des Wohnhauses wird als befriedigend bis ausreichend beschrieben, wobei Renovierungs-, Erhaltungs- und Herstellungsarbeiten für eine nachhaltige Nutzung erforderlich sind. Im Keller wurden typische Feuchtigkeitsschäden festgestellt. Die Garage befindet sich in einem baualtersbedingt ausreichenden bis mangelhaften Zustand. Für beide Objekte liegt kein Energieausweis vor, und das Wohnhaus besitzt keine Wärmedämmung entsprechend dem Baujahr. Die Heizungsanlage des Wohnhauses (Gasheizung) war zum Zeitpunkt der Besichtigung außer Betrieb. Der Gutachter konnte die Wohnung im Obergeschoss des Zweifamilienhauses sowie die Dachfläche nicht besichtigen, was zu einem Sicherheitsabschlag von 10.000 € im Verkehrswert führte. Die Funktionsfähigkeit technischer Anlagen wurde nicht geprüft, und die Angaben basieren teilweise auf Unterlagen und mündlichen Auskünften. Die Garage ist nicht erschlossen, und eine dingliche Sicherung der Zuwegung ist nicht im Grundbuch eingetragen, was ein erhebliches Risiko darstellt. Baulasten sind für keines der Grundstücke eingetragen, und Altlasten sind laut RP Gießen nicht bekannt. Ein interner Konflikt im Gutachten besteht bezüglich der Ist-Miete der EG-Wohnung, die einerseits mit 700 €/Monat angegeben, andererseits mit 590 €/Monat in der Ertragswertberechnung verwendet wird. Vor einem Gebot sind eine umfassende Innenbesichtigung der OG-Wohnung und der Garage, eine detaillierte Prüfung der Erschließung und Zuwegung der Garage sowie eine genaue Einschätzung des Instandhaltungs- und Modernisierungsbedarfs unerlässlich. Das fehlende Energieeffizienznachweis und die alte Bausubstanz erfordern eine genaue Kalkulation der zukünftigen Energiekosten und Sanierungsinvestitionen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
KI
Nutzung
KI
Besichtigung
KI
Hinweise
Objektart: Zweifamilienhaus + Garage, Verkehrswert: 264.000 €
Text der Bekanntmachung

Zweifamilienhaus mit Garage Gläubiger: Wüstenrot Bausparkasse, Tel. 07141 / 16-754260, Az. 2090 358 157

Belegung

Teilvermietet

Hohes Risiko

Operativ ist das oft einer der kritischsten Fälle. Der Zuschlagsbeschluss kann häufig als Räumungstitel gegen den bisherigen Besitzer dienen, praktisch bleiben Zeitverlust, Kosten und Konflikte real.

Vor dem Gebot prüfen

  • Übergabe- und Räumungsstrategie festlegen
  • Räumungsdauer und Kosten kalkulieren
  • Keine Zahlung ohne Räumung, Schlüssel und Protokoll
  • Fotos, Zählerstände und Schlüsselliste vorbereiten
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Zuschlagsbeschluss ist nach § 93 ZVG grundsätzlich ein Titel für Räumung und Herausgabe gegen den Besitzer. Das gilt nicht ohne Weiteres gegen Personen mit fortbestehendem Recht, etwa wirksame Mieter.
In der Praxis
Typische Risiken sind verweigerte Übergabe, Gerichtsvollzieher, fehlende Schlüssel, emotionale Eskalation, Schäden, Verwahrlosung oder Vandalismus.
Für das Gebot
Deutlichen Sicherheitsabschlag einpreisen: Zeitverlust, Rechtskosten, Mietausfall, Räumung und mögliche Schäden gehören in die Gebotsgrenze.

Quelle des Status: KI-/Unterlagenanalyse. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier

Rechte, Lasten und Verfahrenshinweise

aus dem KI-Dossier

Rechte und Lasten

  • Recht / Last

    Grunddienstbarkeit (Unterschreitung des gesetzlichen Grenzabstandes, Tür- und Fensterrecht) für den jeweiligen Eigentümer des Grundstücks Flur 13 Nr. 115/2 (Blatt 1105) zugunsten des Wohnhauses.

  • Recht / Last

    Das Grundstück der Garage ist nicht erschlossen, eine dingliche Sicherung als Zuwegung ist nicht eingetragen.

Verfahren und Verwaltung

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Die vorhandenen Eintragungen in Abteilung III des Grundbuchs haben auf die Verkehrswertermittlung keinen Einfluss.

  • ZVG-/Verwaltungshinweis

    Nach Aussagen der zuständigen Baubehörde sind keine öffentlichen Abgaben und Beiträge zu leisten.

Alle Angaben22 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0091 K 0025/2023
Flurstück / Fl. Nr.
KI
Amtsgericht
Wetzlar
Bundesland
Hessen

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
26.10.2026 · 11:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Zweifamilienhaus
Objektzustand
KI
Vermietungsstatus
KI
Besichtigungsstatus
KI
Baujahr
KI

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
Wohnfläche
KI
Gewerbefläche
KI
Grundstücksfläche
KI
Bodenrichtwert
120 €/m²
Gesamtbodenwert
42.120 €351 m² × 120 €/m²

Ohne Angabe: Nutzfläche

Lage

Karte
Straße
Hohelindstr.
Hausnummer
4
PLZ
35580
Ort
Wetzlar
Stadtteil
Nauborn
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 11 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Bewertungshinweise
Bewertungsmethoden
Garage als ehemalige Scheune (lfd. Nr. 2)
Nicht besichtigte OG-Wohnung
Summe Teilwerte
Zweifamilienwohnhaus (lfd. Nr. 1)

Rechte 6 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Baulasten
Rechte / Belastungen
Rechtliche Hinweise

Ertrag 13 Angaben

Vermietungsstatus
Nutzungshinweis
Monatsmiete
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Marktübliche Monatsmiete
Marktübliche Jahresmiete
Brutto-Rendite Markt
Garage als ehemalige Scheune
Mietdelta jährlich
Mietdelta monatlich
Wohnung EG
Wohnung OG

Zustand 4 Angaben

Sanierungsbedarf
Zustandszusammenfassung
Dämmung
GEG / Energie

Grundstück 5 Angaben

Altlasten
Bodenrichtwert
Entwicklungsstatus
Grundstück / Lage
Planungsrecht

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 604 bis 1.250 Euro, Median 1.026 Euro. 18 Vergleichsfälle zwischen 253 und 2.425 Euro pro Quadratmeter, 0 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Ohne Wohnflächenangabe im Gutachten lässt sich kein Preis je m² berechnen. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.026 €/m²Median · 19 Fälle

Spanne
604 – 1.250 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
19 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 14 der 19 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: unbewertet · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,74 – 7,28 €/m² im Monat, typisch 6,70 €/m² · angesetzt in 15 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

18 von 19 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 4,5 km entfernt (Garbenheim) — 2.425 €/m², Baujahr 1963, renovierungsbedürftig / einfach, 80 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Hofstraße, SechsheldenEinfamilienhaus, unbebautes Grundstück—321 m²unbewertet81.100 €253 €22.07.202630,0 km
Annelise-Deusing-Weg, HerbornseelbachEinfamilienhaus, Garage1970355 m²stark sanierungsbedürftig109.000 €307 €22.10.202620,0 km
Hauptstraße, FleisbachEinfamilienhaus, Garage1700177 m²stark sanierungsbedürftig77.000 €435 €10.12.202618,0 km
Waldstraße, EisemrothEinfamilienhaus1965209 m²sanierungsbedürftig109.000 €523 €17.12.202625,0 km
Hornbergstraße, SimmersbachEinfamilienhaus1900146 m²stark sanierungsbedürftig80.000 €548 €25.11.202635,0 km
Hornbergstraße, SimmersbachEinfamilienhaus1900141 m²sanierungsbedürftig93.000 €660 €25.11.202635,0 km
Dammweg, AllendorfEinfamilienhaus, Garage1963303 m²renovierungsbedürftig / einfach234.000 €772 €29.10.202615,0 km
Siechhofstr., NiedergirmesEinfamilienhaus—140 m²unbewertet115.500 €825 €24.06.2026unbekannt
Bahnhofstraße, HasselbornZweifamilienhaus1961132 m²stark sanierungsbedürftig135.000 €1.023 €30.11.202614,0 km
Burger Landstraße, HerbornEinfamilienhaus—67 m²unbewertet69.000 €1.026 €11.06.2026unbekannt
Auf dem Berg, HörbachEinfamilienhaus, Doppelhaushälfte195085 m²sanierungsbedürftig91.000 €1.071 €08.10.202620,0 km
Walther-Rathenau-Straße, HerbornDoppelhaushälfte—191 m²unbewertet218.000 €1.141 €21.05.2026unbekannt
Hauptstraße, FleisbachEinfamilienhaus, Garage—65 m²unbewertet77.000 €1.184 €23.07.202618,0 km
Bergstr., BlasbachEinfamilienhaus192084 m²sanierungsbedürftig110.500 €1.315 €02.09.20269,0 km
Seltersweg, SteinbrückenZweifamilienhaus2024221 m²sanierungsbedürftig295.000 €1.335 €03.02.202735,0 km
Hermannsteiner Straße, AßlarWohnhaus mit Anbau und einer Fertiggarage1925140 m²durchschnittlich244.000 €1.743 €01.02.20276,0 km
Auf dem Gleichen, SinnEinfamilienhaus, Garage1958105 m²renovierungsbedürftig / einfach230.000 €2.190 €12.11.202618,0 km
Talsweg, GarbenheimEinfamilienhaus196380 m²renovierungsbedürftig / einfach194.000 €2.425 €16.11.20264,5 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten, S. 16
Bodenrichtwert
120 €/m²
aus dem Gutachten
Grundstücksfläche
351 m²
Basis für den Bodenwert
Gesamtbodenwert
42.120 €
351 m² × 120 €/m²
Verkehrswert
264.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
6,27
752 €/m² / 120 €/m²
Rechnerischer Gebäudeanteil
221.880 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten, S. 16

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert42.120 €
Gebäudeanteil221.880 €
Verkehrswert264.000 €
Rechenweg
Grundstücksfläche
351 m²
Gesamtbodenwert
351 m² × 120 €/m²
Verkehrswert je m² Boden
752 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
752 €/m² / 120 €/m²
Rechnerischer Gebäudeanteil
264.000 € − 42.120 € = 221.880 €

Bodenwert = Fläche × BRW. Gebäudeanteil = Verkehrswert − Bodenwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Lahn-Dill-Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 11.06.2026, 01:01