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ZwangsversteigerungStellplatz/Garage in München, Bayern

Amtsgericht MünchenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 53 Tagen

Di., 15.12.2026 · 13:30 Uhr

Verkehrswert

30.000 €

Nutzfläche

13,75 m²

Grundanteil

≈ 3,76 m²

Baujahr

1972

Nadistraße 137, 80809 MünchenKarteGoogle Maps
Belegung: Unklar

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Stellplatz/Garage · Bj. 1972 · Unklar

Zur Versteigerung steht ein abschließbarer Tiefgarageneinzelstellplatz (Garage Nr. G 34) in der Nadistraße 137 im Münchner Olympiadorf (Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart). Der Stellplatz befindet sich auf der unteren Tiefgaragenebene 01 einer im Jahr 1972 errichteten Wohnanlage und weist eine Nutzfläche von 13,75 m² auf. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz (Ensemble Olympiapark sowie Baudenkmal). Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 30.000 € und wurde im Vergleichswertverfahren ermittelt. Das monatliche Hausgeld lag laut Wirtschaftsplan 2023 bei 16,00 €.

61

Biet-Score

Ausgeglichen · 61 von 100

Normaler Bieter: bis 90 % des Verkehrswerts empfohlen

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Der Tiefgaragenstellplatz eignet sich vor allem für Anwohner des Olympiadorfs zur Eigennutzung oder für Kapitalanleger zur Vermietung, da im Viertel notorischer Stellplatzmangel herrscht. Einschränkend sind das Gebäudealter von über 50 Jahren mit potenziell anstehenden Instandsetzungsmaßnahmen sowie das Denkmalschutzregime zu berücksichtigen. Da das Innere des Stellplatzes nicht betreten werden konnte, sollte vor Gebotsabgabe ein Sicherheitsabschlag für eventuell verdeckte Mängel einkalkuliert werden.

Chancen

4

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Verfahrens ist ein Miteigentumsanteil von 0,461/1.000 am 8.146 m² großen Grundstück Flurstück 404/60 der Gemarkung Milbertshofen, verbunden mit dem Sondereigentum an der Garage Nr. G 34 in der Nadistraße 137, 80809 München. Das Objekt liegt im westlichen Bereich des Olympiadorfs im Münchner Norden. Die Siedlung zeichnet sich durch eine konsequente vertikale Trennung von Wohn- und Fahrverkehr aus, sodass Kfz-Stellplätze im Sockel- und Tiefgaragenbereich untergebracht sind. Die Anbindung an den Mittleren Ring, die Moosacher Straße sowie die U-Bahn-Station Olympiazentrum ist gut. Der Stellplatz befindet sich in der unteren Ebene (Ebene 01) einer zweigeschossigen Tiefgarage und weist eine Nutzfläche von ca. 13,75 m² (ca. 2,55 m × 5,15 m, lichte Höhe ca. 2,07 m) auf. Er ist seitlich durch Drahtgitter abgetrennt und frontseitig mit einem Maschendrahttor verschließbar. Der bauliche Zustand des Gemeinschaftseigentums wird als durchschnittlich und gepflegt beschrieben, wenngleich aufgrund des Baujahrs 1972 turnusmäßig mit erhöhtem Erhaltungsaufwand zu rechnen ist. Der Stellplatz selbst konnte beim Ortstermin am 08.12.2023 von außen eingesehen, jedoch nicht betreten werden; der Sachverständige unterstellte Mängelfreiheit. Das Bewertungsobjekt ist Teil des Denkmalensembles „Olympiapark“ und als Baudenkmal eingestuft, was bei baulichen Änderungen an der Anlage behördliche Genehmigungen erfordert. Die Eintragungen im Grundbuch (Abteilung II, u. a. Vormerkungen für Reallasten und Dienstbarkeiten zur Erschließung) haben laut Gutachten keinen Einfluss auf den Verkehrswert. Das monatliche Hausgeld betrug laut Wirtschaftsplan 2023 rund 16,00 €, die anteilige Instandhaltungsrücklage per Ende 2023 lag bei 210,38 €. Der Verkehrswert wurde vom Amtsgericht München auf 30.000 € festgesetzt, gestützt auf das Vergleichswertverfahren des Sachverständigen anhand von Transaktionen im Olympiadorf. Die Investition bietet aufgrund der Parkplatzknappheit im Quartier solide Vermietungschancen, birgt jedoch altersbedingte Instandhaltungsrisiken der Tiefgarage.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Unklar
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

TG-Stellplatz in der Tiefgaragenebene 1, Bj. ca. 1972

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Gutachten vom 03.04.2024 mit klarer Dokumentation. Der Stellplatz konnte aufgrund des verschlossenen Gitters nur von außen besichtigt werden.
  • Nur Außenbesichtigung des Stellplatzes durch die Gitterabgrenzung — Innenbereich nicht betreten.

Belegung

Unklar

Nicht belastbar

Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.

Vor dem Gebot prüfen

  • Statusquelle identifizieren
  • Miet- und Nutzungsrechte prüfen
  • Grundbuch und Lastenverzeichnis abgleichen
  • Gebotsgrenze nur mit Risikoabschlag setzen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Unklarheit ist selbst ein Risiko, weil Lastenverzeichnis, Grundbuch und fortbestehende Rechte den Belegungsstatus überlagern können.
In der Praxis
Vor Gebot sollten Akte, Gutachten, Bekanntmachung und verfügbare Nachweise konsequent gegengeprüft werden.
Für das Gebot
Nur mit deutlichem Risikoabschlag oder nach weiterer Klärung bieten.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 25
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
1514 K 0195/2022
Amtsgericht
München
Bundesland
Bayern

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
15.12.2026 · 13:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Stellplatz/Garage
Objektzustand
Vermietungsstatus
Unklar
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1972

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
30.000 €
Nutzfläche
13,75 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
0,461/1.000 an Flurstück 404/60
Anteilige Grundstücksfläche
3,76 m²

Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Nadistraße
Hausnummer
137
PLZ
80809
Ort
München
Stadtteil
Milbertshofen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Denkmalschutz
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 3 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung

WEG 2 Angaben

Hausgeld / Wohngeld
Instandhaltungsrücklage

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für München, kreisfreie Stadt.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 12.10.2026, 22:49