ZwangsversteigerungStellplatz/Garage in Solingen, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 101 TagenMo., 18.01.2027 · 09:30 Uhr
Verkehrswert
55.200 €
Grundstück
1.172 m²
KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Versteigert wird ein Grundbesitz-Paket bestehend aus vier Flurstücken (Flurstücke 131, 130, 78 und 133) in 42653 Solingen mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 1.172 m² und einem festgesetzten Gesamtwert von 55.200 €. Auf dem Flurstück 131 befinden sich ein baufälliger, einfacher Einfamilienhaus-Anbau sowie zwei Garagengebäude, die vom Gutachter als freilegungsreif eingestuft wurden. Die übrigen drei Flurstücke sind unbebaut und umfassen eine Verkehrsfläche, eine bewaldete Hangfläche sowie eine sonstige Grün-/Arrondierungsfläche. Für das größte Flurstück 78 (801 m²) wurde ein Bauantrag im Jahr 2024 rechtskräftig abgelehnt. Eine Innenbesichtigung der vorhandenen Baulichkeiten hat nicht stattgefunden.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Das Objekt richtet sich primär an Bauherren oder Projektentwickler, die bereit sind, das Flurstück 131 nach vollständigem Abbruch der Altbauten neu zu bebauen, sowie an Arrondierungsinteressenten für die Wald- und Grünflächen. Da für die rückwärtigen Flurstücke keine Baugenehmigung erteilt wird und eine Innenbesichtigung verwehrt blieb, muss der Erwerber mit Abbruchkosten von mindestens 15.000 € kalkulieren. Vor Gebotsabgabe sollte die Bebaubarkeit des Flurstücks 131 unter Berücksichtigung der bestehenden Abstandsflächenbaulast mit dem Bauamt geklärt werden.
Chancen
Attraktiver Einstiegspreis mit einem Gesamtverkehrswert von lediglich 55.200 € für insgesamt 1.172 m² Grundbesitz.
Potenzial zur Neuentwicklung des Flurstücks 131 (195 m²) nach Abbruch der bestehenden Altbauten als Wohnbaufläche.
Ruhige, naturnahe Lage im Stadtbezirk Solingen-Gräfrath bei gleichzeitiger Nähe zu Haltestellen des ÖPNV.
Risiken
Keine Innenbesichtigung möglich: Der Zustand im Inneren des Anbaus und der Garagen ist unbekannt.
Wirtschaftlicher Abbruchbedarf: Aufstehende Gebäude auf Flurstück 131 sind baufällig und müssen mit geschätzten Kosten von 15.000 € freigelegt werden.
Kein Baurecht auf Flurstück 78: Eine Bebauung wurde 2024 durch die Stadt Solingen wegen fortgeschrittener Waldvegetation und Hanglage abgelehnt.
Ausführliches Dossier
Zum Aufruf kommt ein Grundbesitz im Stadtbezirk Solingen-Gräfrath (Gemarkung Wald, Flur 56) bestehend aus den vier Flurstücken 131, 130, 78 und 133 mit einer Gesamtfläche von 1.172 m². Das Flurstück 131 (195 m²) liegt an der Frankenstraße und ist mit einem einfachen Einfamilienhaus-Anbau sowie zwei Garagengebäuden bebaut. Das Flurstück 130 (24 m²) bildet eine vorgelagerte Verkehrsfläche, während das Flurstück 78 (801 m²) und das Flurstück 133 (152 m²) stark bewaldete Hanglagen darstellen. Die Umgebung ist durch Mehrfamilienhausbebauung sowie angrenzende Grün- und Waldzüge geprägt; Einrichtungen des täglichen Bedarfs sowie der ÖPNV sind gut erreichbar. Die aufstehenden Baulichkeiten befinden sich laut Gutachten in einem sehr einfachen, teils baufälligen Zustand und besitzen keine wirtschaftliche Restnutzungsdauer. Der Sachverständige stuft die Gebäude als freilegungsreif ein und ermittelt den Wert über das Liquidationswertverfahren auf Basis eines baureifen Grundstücks abzüglich Abbruchkosten (15.000 €) und Abstandsflächenminderung (8.625 €). Eine Innenbesichtigung fand nicht statt, sodass unbekannte Verunreinigungen oder Altlasten im Gebäudeinneren nicht ausgeschlossen werden können. Rechtlich und planerisch ist das Bewertungsobjekt heterogen strukturiert. Während das Flurstück 131 im Innenbereich als Wohnbaufläche gewertet wird, wurde für das Flurstück 78 im Jahr 2024 eine Bauvoranfrage durch die Stadt Solingen abgelehnt, sodass es als forstwirtschaftliche Fläche bewertet wurde. Auf Flurstück 131 lastet eine Abstandsflächenbaulast von 23 m², auf Flurstück 78 ein Gasfernleitungsrecht sowie ein Mülltonnenrecht und auf Flurstück 133 ein Wegerecht zugunsten des Flurstücks 82. Zudem verläuft die tatsächliche Erschließung des Flurstücks 131 über das Flurstück 78. Das Objekt bietet bei einem Gesamtverkehrswert von 55.200 € eine günstige Gelegenheit zur Neubebauung einer kleinen Wohnbaufläche in Solingen. Interessenten müssen jedoch zwingend die Abbruchkosten sowie die rechtlichen und topografischen Besonderheiten der Hang- und Waldflächen berücksichtigen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Unklar
- Nur Außenbesichtigung
Laut Gutachten ist das Flurstück 131 ausschließlich mit einem EFH-Anbau sowie zwei freilegungsreife Garagengebäuden (die Baujahre sind nicht bekannt) bebaut . Die Baulichkeiten befinden sich vornehmlich in einem sehr einfachen, teils baufälligen Zustand. Die Gebäudequalität ist als sehr einfach zu bezeichnen. Die anderen drei Flurstücke waren zum Besichtigungszeitpunkt unbebaut. Das Objekt konnte nur von außen besichtigt werden.
Belegung
Unklar
Ohne belastbaren Nutzungsstatus ist kein sauberer Preis ableitbar. Nutzung, Mietrecht, Zugang, Innenzustand, Übergabe und Räumung können nicht zuverlässig kalkuliert werden.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0006 K 0032/ 2024
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 18.01.2027 · 09:30 Uhr
!
Objekt
- Stellplatz/Garage
- Unklar
- Nur Außenbesichtigung
Flächen & Wert
- 55.200 €
- 1.172 m²
- 1.172 m²
- 375 €/m²
- 439.500 €1.172 m² × 375 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Frankenstraße
- 15
- 42653
- Solingen
- Wald
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 375 €/m²
- 1.172 m²
- 439.500 €
- 55.200 €
- 0,13
- -384.300 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. BRW-Verhältnis = VW je m² ÷ BRW.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte