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ZwangsversteigerungWohn-/Geschäftshaus in Berlin, Berlin

Amtsgericht CharlottenburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 52 Tagen

Mi., 16.12.2026 · 10:30 Uhr

Verkehrswert

6.000.000 €

Wohnfläche

2.600 m²

Grundstück

3.244 m²

Baujahr

1957

Breite Str. 6, 6A, 7, 14199 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Wohn-/Geschäftshaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1957 · vermietet

Zwangsversteigerung einer gemischt genutzten Liegenschaft in guter Wohnlage von Berlin-Schmargendorf (Breite Str. 6, 6A, 7) mit einem festgesetzten Verkehrswert von 6.000.000,00 €. Das 3.244 m² große Grundstück ist mit einem straßenseitigen Wohn- und Geschäftshaus (Baujahr 1957), einem hofseitigen Altbau-Wohnhaus (Baujahr ca. 1900) sowie einem leerstehenden Werkstattgebäude (Baujahr 1935-1965) bebaut. Es besteht erheblicher, teils akuter Sanierungs- und Modernisierungsbedarf (u.a. Schimmel, Leitungsschäden, Asbestverdacht). Da der Eigentümer keine vollständigen Mietdaten zur Verfügung gestellt hat und nur eine Teilbesichtigung möglich war, bestehen erhebliche kalkulatorische Risiken für Investoren.

5

Biet-Score

Sehr riskant · 5 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt bietet aufgrund seiner hervorragenden Lage in Berlin-Schmargendorf und der Grundstücksgröße ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial für erfahrene Projektentwickler. Dem stehen jedoch massive Risiken durch den unklaren Vermietungsstatus, die verweigerte Vollbesichtigung und den erheblichen Sanierungsstau gegenüber. Ein Erwerb empfiehlt sich nur mit einem deutlichen Sicherheitsabschlag auf den Verkehrswert, um die unkalkulierbaren Sanierungskosten und potenziellen Entmietungskosten aufzufangen.

Chancen

6
  • Hohe Mietnachfrage und sehr geringe Leerstandsquote (ca. 1,4 %) im direkten Umfeld sichern langfristige Vermietbarkeit.

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt befindet sich in der Breiten Straße 6, 6A, 7 im begehrten Berliner Ortsteil Schmargendorf (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf). Das 3.244 m² große Grundstück ist unregelmäßig geschnitten und mit drei Baukörpern bebaut: einem straßenseitigen Wohn- und Geschäftshaus aus dem Jahr 1957 (ca. 1.990 m² Nutzfläche, davon 1.880 m² Wohnfläche und zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss), einem hofseitigen Altbau-Wohnhaus aus der Zeit um 1900 (ca. 720 m² Wohnfläche) sowie einem eingeschossigen Werkstattgebäude im Hof (ca. 600 m² Nutzfläche, Baujahr 1935-1965). Zudem sind auf dem Gelände 11 Pkw-Stellplätze vorhanden. Der bauliche Zustand der gesamten Anlage ist unterdurchschnittlich und weist einen erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf auf. Im Vorderhaus wurden in mehreren Wohnungen und im Keller feuchte Stellen, Schimmelbildung sowie Korrosion und Leckagen am Leitungssystem dokumentiert. Der Altbau verfügt über einen einfachen Ausbaustandard mit Gasetagenheizungen und zeigt Feuchtigkeitsspuren im Keller sowie Schäden an der Fassadenverkleidung. Für das Werkstattgebäude, das augenscheinlich leer steht, besteht ein gegenseitiger Überbau mit dem Nachbargrundstück. Zudem kann die Verwendung asbesthaltiger Baustoffe (Fassadenplatten Altbau, Welleindeckung Werkstatt) nicht ausgeschlossen werden. Ein erhebliches Risiko für Investoren stellt die unvollständige Datenbasis dar. Der Eigentümer verweigerte die Herausgabe von Mietverträgen und einer Mieterliste, weshalb der Gutachter die Ertragswerte auf Basis fiktiver Mietansätze des Berliner Mietspiegels ermitteln musste. Zudem war nur eine Teilbesichtigung möglich (9 von 34 Wohnungen im Neubau, eine Wohnung im Altbau, kein Zugang zum Werkstattgebäude). Im Ertragswertverfahren wurden daher pauschale Abschläge von insgesamt 12,5 % (2,5 % für Mängel/Schäden, 10 % für fehlende Informationen) vorgenommen. Das Grundstück ist zudem im Bodenbelastungskataster wegen einer früheren Kfz-Werkstatt und Lackiererei registriert. Fazit: Ein hochinteressantes Sanierungsobjekt in bester Lage, das jedoch aufgrund der massiven rechtlichen, kalkulatorischen und baulichen Risiken nur für professionelle Investoren mit entsprechender Liquidität und Erfahrung im Bereich der Altbausanierung und des Asset-Managements geeignet ist. Der festgesetzte Verkehrswert von 6.000.000,00 € sollte beim Bietverfahren als absolute Obergrenze verstanden werden.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Grundstücksgröße: 3.244 m² Das Objekt ist unregelmäßig geschnitten mit leichten topografischen Unregelmäßigkeiten und großzügiger Front zur Breiten Straße. Das Grundstück ist mit mehreren Gebäuden bebaut: Straßenseitig findet sich ein Wohn- und Geschäftshaus in Blockrandbebauung, 4- bis 5-geschossig, unterkellert, Bauabnahme 1957, mit zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss, im Übrigen Wohnungen. Gesamtnutzfläche: ca. 1.990 m², davon 1.880 m² Wohnfläche. Vorhanden sind drei Treppenaufgänge, kein Aufzug. Das Gebäude befindet sich in einem unterdurchschnittlichen Zustand (teils Schimmelbefall). Im Hof befindet sich ein weiteres Wohnhaus, 4-geschossig zzgl. unausgebauter Dachboden, unterkellert, Baujahr um 1900 (Schätzung; keine Bauamtsunterlagen auffindbar), Wohnfläche ca. 720 m². Ebenfalls im Hof befindet sich ein Werkstattgebäude, eingeschossig, errichtet zwischen 1935 und 1965, mutmaßlich leerstehend, Nutzfläche ca. 600 m². Für dieses Gebäude liegt ein Überbau vor; es ragt auf die Fläche des Nachbargrundstücks Friedrichshaller Straße 39/40 hinüber; im Gegenzug besteht auch ein Überbau von Seiten des Nachbargrundstücks auf das Versteigerungsobjekt. Zudem sind 11 Pkw-Stellplätze ersichtlich (laut Bebauungsplan: 12). Für die gesamte Anlage besteht Sanierungsbedarf, die Verwendung asbesthaltiger Baustoffe kann nicht ausgeschlossen werden.

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenqualität ist aufgrund der verweigerten Auskünfte des Eigentümers und der eingeschränkten Besichtigungsmöglichkeiten stark eingeschränkt.
  • Eingeschränkt (Teilbesichtigung)

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben23 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0052/2025
Amtsgericht
Charlottenburg
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
16.12.2026 · 10:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Wohn-/Geschäftshaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1957

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
6.000.000 €
Wohnfläche
2.600 m²
Nutzfläche
600 m²
Gewerbefläche
110 m²
Grundstücksfläche
3.244 m²
Anteilige Grundstücksfläche
3.244 m²
Bodenrichtwert
1.500 €/m²
Anteiliger Bodenwert
4.866.000 €3.244 m² × 1.500 €/m² · MEA 100 %

Lage

Karte
Straße
Breite Str.
Hausnummer
6, 6A, 7
PLZ
14199
Ort
Berlin
Stadtteil
Schmargendorf
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren

Rechte 4 Angaben

Erbbaurecht
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 1 Angabe

Hausgeld / Wohngeld

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 4.223 bis 6.487 Euro, typisch 4.497 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 2.940 bis 4.359 Euro, Median 3.926 Euro. 9 Vergleichsfälle zwischen 2.309 und 5.995 Euro pro Quadratmeter, 1 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Die Wohnfläche liegt außerhalb des ausgewerteten Bereichs von 40 bis 400 m² — der Vergleich wäre nicht belastbar. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Üblicher Marktpreis · Berlin

4.497 €/m²typischer Wert

Spanne
4.223 – 6.487 €/m²
Quelle
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin (Gutachterausschuss)
Stand
2025
Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser — Ersatzmaßstab, nicht die Objektart dieses Objekts

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

3.926 €/m²Median · 9 Fälle

Spanne
2.940 – 4.359 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Bundesland
Für Mehrfamilienhäuser liegt in dieser Stadt noch keine eigene Marktspanne vor. Gezeigt wird ersatzweise die Spanne für Ein-/Zweifamilienhäuser — als grobe Hausnummer, nicht als Maßstab für diese Objektart.
In dieser Region gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf das ganze Bundesland.

¹ Der Zustand liegt unter dem der Vergleichsgruppe (sanierungsbedürftig gegenüber überwiegend durchschnittlich).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Üblicher Marktpreis · Berlin

Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Grundlage
9 Objekte; der Zustand liegt für 4 der 9 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1957Gruppe 1960
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe durchschnittlich

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: durchschnittlich

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 13,70 – 35,00 Jahresmieten, mittig 26,70

2.600 m² × 7,21 €/m² × 12 = 224.952 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der ortsüblichen Wohnungsmiete geschätzt, nicht dem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher.

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,50 – 14,00 €/m² im Monat, typisch 7,21 €/m² · Senatsverwaltung fuer Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin (Mietspiegel), 2024

Alle 9 Vergleichsobjekte anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 8,0 km entfernt (Wilhelmstadt) — 2.685 €/m², Baujahr 1957, stark sanierungsbedürftig, 54 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Mollnerweg, BuckowWohn-/Geschäftshaus1960140 m²durchschnittlich323.300 €2.309 €09.09.202612,0 km
Mahnkopfweg, WilhelmstadtWohn-/Geschäftshaus195754 m²stark sanierungsbedürftig145.000 €2.685 €27.08.20268,0 km
Friesickestraße, PankowGrundstück mit Mietwohnhaus—276 m²unbewertet810.000 €2.940 €23.07.202613,0 km
Herbsteiner Straße, WittenauWohn-/Geschäftshaus2014192 m²gepflegt670.000 €3.482 €24.09.202614,0 km
Tellstraße, NeuköllnWohn-/Geschäftshaus, 4 Zimmerwohnung—135 m²unbewertet530.000 €3.926 €23.07.20269,0 km
Dörfelweg, BerlinMehrfamilienhaus—221 m²unbewertet922.000 €4.172 €28.04.2026unbekannt
Tellstraße, NeuköllnWohn-/Geschäftshaus, Zweizimmerwohnung—78 m²unbewertet340.000 €4.359 €20.07.20269,0 km
Maybachufer, Berlin-NeuköllnMehrfamilienhaus—65 m²unbewertet300.000 €4.615 €20.05.2026unbekannt
Eilenburger Weg, RudowWohn-/Geschäftshaus2016183 m²durchschnittlich1.100.000 €5.995 €07.12.202615,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser; die Marktspanne stammt ersatzweise aus Ein-/Zweifamilienhäuser), räumliche Ebene (Bundesland), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 12
Bodenrichtwert
1.500 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
3.244 m²
Anteiliger Bodenwert
4.866.000 €
Verkehrswert
6.000.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,23
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.134.000 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 12 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert4.866.000 €
Gebäude / Wohnung1.134.000 €
Verkehrswert6.000.000 €
Zone
Wohngebiet
Rechenweg
Flächenanteil
3.244 m² Gesamtgrundstück = 3.244 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
3.244 m² × 1.500 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
1.850 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.850 €/m² / 1.500 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
6.000.000 € − 4.866.000 € = 1.134.000 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 26.07.2026, 14:36