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ZwangsversteigerungWohn-/Geschäftshaus in Berlin, Berlin

Amtsgericht CharlottenburgAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 82 Tagen

Mi., 13.01.2027 · 10:30 Uhr

Verkehrswert

6.200.000 €

Grundstück

877 m²

Baujahr

1895

Pestalozzistraße 22, 10625 BerlinKarteGoogle Maps
Belegung: vermietetZustand: Stark sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Wohn-/Geschäftshaus · Bj. 1895 · vermietet

Zum Aufruf kommt ein voll unterkellertes, fünfgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit teilweise ausgebautem Dachgeschoss in beliebter Citylage von Berlin-Charlottenburg (Pestalozzistraße 22). Die Liegenschaft aus dem Ursprungsbaujahr ca. 1895 umfasst Vorderhaus, linken Seitenflügel und Gartenhaus mit insgesamt 34 Wohneinheiten und 2 Gewerbeeinheiten bei einer Wohn- und Nutzfläche von ca. 2.430,43 m². Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 6.200.000,00 € und wurde mittels Vergleichswertverfahren ermittelt. Das Objekt ist überwiegend vermietet und erwirtschaftete laut vorliegender Ertragsliste 2025 eine Jahresnettokaltmiete von ca. 279.519,00 €. Die Lage befindet sich im sozialen Erhaltungsgebiet Karl-August-Platz (Milieuschutz), weshalb städtebauliche Restriktionen bezüglich Modernisierungen und Umwandlungen bestehen.

49

Biet-Score

Vorsicht · 49 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Wohn- und Geschäftshaus in begehrter Charlottenburger Kiezlage stellt ein attraktives Anlageobjekt für kapitalstarke Bestandshalter und institutionelle Investoren dar. Die nachhaltig erwirtschaftbaren Mieteinnahmen und die hohe Nachfrage nach Wohnraum im Quartier bieten eine solide Ertragsbasis. Potenzielle Erwerber müssen jedoch die regulatorischen Hürden des Milieuschutzes und des Umwandlungsverbots einkalkulieren sowie Budget für punktuelle Instandsetzungen und den nicht vollständig besichtigten Innenbereich vorhalten.

Chancen

6

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt Pestalozzistraße 22 befindet sich im begehrten Berliner Ortsteil Charlottenburg (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) in unmittelbarer Nähe zum Karl-August-Platz. Das 877 m² große Grundstück ist mit einem fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus nebst teilweise ausgebautem Dachgeschoss aus dem Ursprungsbaujahr ca. 1895 bebaut. Die Liegenschaft gliedert sich in Vorderhaus, linken Seitenflügel und Gartenhaus mit insgesamt 34 Wohneinheiten und 2 straßenseitigen Gewerbeeinheiten. Die gesamte Wohn- und Nutzfläche beträgt ca. 2.430,43 m² bei einer wertrelevanten Geschossfläche von 3.329,00 m². Das Gebäude weist eine bauzeittypisch solide Bausubstanz in einem durchschnittlichen Unterhaltungszustand auf. Der Innenausbau der Wohnungen reicht von einfachen Altbauausstattungen über zweckmäßig sanierte Bereiche bis hin zu modernen Einheiten mit gehobener Ausstattung. Das Dachgeschoss wurde ca. 1995 ausgebaut und beherbergt zwei Wohneinheiten mit Terrassen. Im Kellergeschoss besteht eine bauzeitbedingte Grundfeuchte; die Beheizung erfolgt ausweislich der Bauakte über eine Öl-Zentralheizung. Es besteht ein punktueller Kleinreparaturrückstau an Fassadenteilen und Treppenhäusern, für den der Gutachter einen pauschalen Wertabschlag in Höhe von 20.000,00 € vorgenommen hat. Ein Personenaufzug ist nicht vorhanden. Rechtlich liegt das Grundstück im Geltungsbereich der Milieuschutzsatzung 'Karl-August-Platz' (§ 172 BauGB) sowie im Geltungsbereich des Berliner Umwandlungsverbots gemäß § 250 BauGB (befristet bis Ende 2030), was Aufteilungen in Einzeleigentum und luxuriöse Modernisierungen genehmigungspflichtig macht. Im Grundbuch ist in Abteilung II ein Fernheizleitungsrecht eingetragen; ein Denkmalschutz besteht für das Einzelobjekt nicht. Das Objekt ist überwiegend vermietet und generiert laut Ertragsliste eine Jahresnettokaltmiete von rund 279.519,00 €. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert in Höhe von 6.200.000,00 € basiert auf einer marktgerechten Ableitung im Vergleichswertverfahren (entsprechend ca. 2.551,00 €/m² Wohn-/Nutzfläche bzw. dem 22,2-Fachen der Jahresnettokaltmiete). Das Objekt bietet langfristig orientierten Investoren eine wertbeständige Kapitalanlage in erstklassiger Berliner Innenstadtlage, erfordert jedoch eine konservative Kalkulation unter Berücksichtigung der mietrechtlichen Restriktionen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Grundstück in der Pestalozzistraße 22, 10625 Berlin Das Grundstück ist mit einem fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus zzgl. teils ausgebauten Dachgeschoss bebaut. Das Gebäude ist unterkellert. Das Gebäude ist aufgegliedert in Vorderhaus, linker Seitenflügel und Gartenhaus und in Kellergeschoss: Heizungskeller, Öltankraum, Hausanschlussraum, Geräte- und Maschinenraum Erdgeschoss: 2 Gewerbe und 4 Wohnungen 1. Obergeschoss: 6 Wohnungen 2. Obergeschoss: 6 Wohnungen 3. Obergeschoss: 8 Wohnungen 4. Obergeschoss: 8 Wohnungen Dachgeschoss: 2 Wohnungen Durch den Gutachter erfolgte eine teilweise Innenbesichtigung. Wegen aller weiteren Einzelheiten wird auf das hier ausliegende Gutachten (Stand: April 2026) verwiesen. Baujahr: ca. 1895/ca. 1995 (DG) Wohn- und Nutzfläche: ca. 2.430,43 m² Grundstücksfläche: 877 m²

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenbasis ist durch das vorliegende Vollgutachten vom Mai 2026, Grundbuchauszüge und Bauaktenauswertungen sehr solide. Einschränkungen bestehen bei den fehlenden Innenbesichtigungen der Mehrzahl der Wohnungen sowie der Verwendung einer älteren Ertragsliste von Juli 2025.
  • Teilbesichtigung (stichprobenartig 3 Wohnungen, 1 Gewerbe, Treppenhäuser, vorderer Hof, Kellerteil); Gesamtzustand anhand von Bauakten und Erfahrungssätzen plausibilisiert.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0070 K 0003/2026
Amtsgericht
Charlottenburg
Bundesland
Berlin

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
13.01.2027 · 10:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Wohn-/Geschäftshaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1895

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
6.200.000 €
Wohn-/Nutzfläche
2.430,43 m²
Grundstücksfläche
877 m²
Anteilige Grundstücksfläche
877 m²
Bodenrichtwert
5.000 €/m²
Anteiliger Bodenwert
4.385.000 €877 m² × 5.000 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Pestalozzistraße
Hausnummer
22
PLZ
10625
Ort
Berlin
Stadtteil
Charlottenburg
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
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Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 8 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 4.223 bis 6.487 Euro, typisch 4.497 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 2.940 bis 4.359 Euro, Median 3.926 Euro. 9 Vergleichsfälle zwischen 2.309 und 5.995 Euro pro Quadratmeter, 3 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Die Wohnfläche liegt außerhalb des ausgewerteten Bereichs von 40 bis 400 m² — der Vergleich wäre nicht belastbar. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Üblicher Marktpreis · Berlin

4.497 €/m²typischer Wert

Spanne
4.223 – 6.487 €/m²
Quelle
Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin (Gutachterausschuss)
Stand
2025
Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser — Ersatzmaßstab, nicht die Objektart dieses Objekts

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

3.926 €/m²Median · 9 Fälle

Spanne
2.940 – 4.359 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Bundesland
Für Mehrfamilienhäuser liegt in dieser Stadt noch keine eigene Marktspanne vor. Gezeigt wird ersatzweise die Spanne für Ein-/Zweifamilienhäuser — als grobe Hausnummer, nicht als Maßstab für diese Objektart.
In dieser Region gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf das ganze Bundesland.

¹ Dieses Objekt ist rund 65 Jahre älter als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1895 gegenüber typisch 1960).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Üblicher Marktpreis · Berlin

Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Grundlage
9 Objekte; der Zustand liegt für 4 der 9 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1895Gruppe 1960
Zustand
hier durchschnittlichGruppe durchschnittlich

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: durchschnittlich · Vergleichsgruppe: durchschnittlich

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 15,20 – 38,70 Jahresmieten, mittig 29,50

2.430 m² × 7,21 €/m² × 12 = 210.281 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der ortsüblichen Wohnungsmiete geschätzt, nicht dem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher.

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,50 – 14,00 €/m² im Monat, typisch 7,21 €/m² · Senatsverwaltung fuer Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin (Mietspiegel), 2024

Alle 9 Vergleichsobjekte anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 8,0 km entfernt (Wilhelmstadt) — 2.685 €/m², Baujahr 1957, stark sanierungsbedürftig, 54 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Mollnerweg, BuckowWohn-/Geschäftshaus1960140 m²durchschnittlich323.300 €2.309 €09.09.202614,0 km
Mahnkopfweg, WilhelmstadtWohn-/Geschäftshaus195754 m²stark sanierungsbedürftig145.000 €2.685 €27.08.20268,0 km
Friesickestraße, PankowGrundstück mit Mietwohnhaus—276 m²unbewertet810.000 €2.940 €23.07.202610,0 km
Herbsteiner Straße, WittenauWohn-/Geschäftshaus2014192 m²gepflegt670.000 €3.482 €24.09.202611,0 km
Tellstraße, NeuköllnWohn-/Geschäftshaus, 4 Zimmerwohnung—135 m²unbewertet530.000 €3.926 €23.07.20268,0 km
Dörfelweg, BerlinMehrfamilienhaus—221 m²unbewertet922.000 €4.172 €28.04.2026unbekannt
Tellstraße, NeuköllnWohn-/Geschäftshaus, Zweizimmerwohnung—78 m²unbewertet340.000 €4.359 €20.07.20268,0 km
Maybachufer, Berlin-NeuköllnMehrfamilienhaus—65 m²unbewertet300.000 €4.615 €20.05.2026unbekannt
Eilenburger Weg, RudowWohn-/Geschäftshaus2016183 m²durchschnittlich1.100.000 €5.995 €07.12.202616,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser; die Marktspanne stammt ersatzweise aus Ein-/Zweifamilienhäuser), räumliche Ebene (Bundesland), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 23, 24
Bodenrichtwert
5.000 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
877 m²
Anteiliger Bodenwert
4.385.000 €
Verkehrswert
6.200.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,41
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
1.815.000 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 23, 24 · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert4.385.000 €
Gebäude / Wohnung1.815.000 €
Verkehrswert6.200.000 €
Zone
Wohnbaufläche W 1, GFZ 2,5
Rechenweg
Flächenanteil
877 m² Gesamtgrundstück = 877 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
877 m² × 5.000 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
7.070 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
7.070 €/m² / 5.000 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
6.200.000 € − 4.385.000 € = 1.815.000 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Berlin.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 27.08.2026, 11:45