Zum Inhalt springen

ZwangsversteigerungWohn-/Geschäftshaus in Hörsel, Thüringen

Amtsgericht GothaAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 74 Tagen

Di., 19.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

1 €

symbolisch festgesetzt

Grundstück

5.500 m²

Hauptstraße 17, 99869 HörselKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehendZustand: Gepflegt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Wohn-/Geschäftshaus · leerstehend

Versteigert wird eine ehemalige bäuerliche Hofstelle in Hörsel OT Ebenheim, Hauptstraße 17, mit 5.500 m² Grundstück und einem leerstehenden zweigeschossigen Wohn- und Bürogebäude samt Garagen. Der Zustand ist sehr schlecht, teils mit Hausschwammbefall. Der Gutachter setzt den Verkehrswert zum Stichtag 02.03.2026 auf 1,00 € fest, da Sanierung und Nachnutzung unwirtschaftlich seien und Abbruchkosten den Bodenwert übersteigen. Der Termin ist am 19.01.2027, 09:00 Uhr beim Amtsgericht Gotha. Das Verfahren wird auf Antrag des Erben betrieben.

26

Biet-Score

Risikoreich · 26 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt eher für erfahrene Investoren oder Projektentwickler in Frage, wenn sie Abbruch und Neubebauung realistisch kalkulieren können. Den Chancen (sehr niedriger Verkehrswert, 5.500 m² Fläche, Bauland-Anteil von rd. 2.000 m²) stehen schwerwiegende Risiken gegenüber: sehr schlechter Zustand mit Hausschwammverdacht, nach Gutachten Abbruchkosten von deutlich über 100.000 €, Asbestentsorgung, offene Verbandsbeiträge und ungeklärte planungsrechtliche Nutzung. Für Eigennutzer oder Kapitalanleger auf Mietbasis erscheint es nach den Gutachterangaben nicht tragfähig. Vor einem Gebot sollten Kosten und Bebaubarkeit unabhängig geprüft werden.

Chancen

8

Risiken

9
  • Wellasbestdeckung der Garagen erfordert Schadstoffentsorgung; zerstörende Untersuchungen auf Schadstoffe und Schädlinge fehlen.

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Objekt ist eine ehemalige bäuerliche Hofstelle in der Hauptstraße 17 im Ortsteil Ebenheim der Gemeinde Hörsel (Landkreis Gotha, Thüringen). Das Grundstück (Flur 1, Flurstück 89) umfasst 5.500 m² und liegt in dörflicher Lage mit überwiegend Ein- und Zweifamilienhäusern in der Umgebung. Ebenheim hat rd. 195 Einwohner; Einkauf, Schulen und ärztliche Versorgung sind erst in 7,5 bis 10 km Entfernung erreichbar, die Bushaltestelle liegt rd. 450 m entfernt (Gutachten S. 4). Bebaut ist das Grundstück mit einem zweigeschossigen ehemaligen Wohn- und Bürogebäude (Um- und Ausbau von Scheunengebäuden), rückwärtigen Groß- und Reihengaragen sowie Fundament- und Mauerresten ehemaliger Stallgebäude. Der Zustand wird als sehr schlecht beschrieben. Das Wohn- und Bürogebäude (Baujahr nicht genau bekannt, vermutlich Ende 19./Anfang 20. Jahrhundert) ist überwiegend unsaniert, die Fassade sehr schadhaft, Treppen und Installationen abgängig, in Teilen bestehen erhebliche Nässeschäden. Im Obergeschoss ist Hausschwammbefall sichtbar; der Dachboden ist nicht ausgebaut. Die Garagen (vermutlich 1950er/1970er Jahre) sind in schlechtem Zustand mit Wellasbestdeckung. Der Keller konnte wegen Unrats überwiegend nicht besichtigt werden. Die Gebäude stehen nach Angabe des Ortsteilbürgermeisters seit mindestens 15 Jahren leer. Ein Energieausweis liegt nicht vor. Die Wohn- und Nutzfläche wird grob auf rd. 600 m² geschätzt (Gutachten S. 16). Im Grundbuch ist laut Gutachten nur der Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen; Baulasten bestehen nicht, Denkmalschutz besteht nicht, Altlastenverdachtsflächen sind nicht eingetragen. Offene Beiträge des Abwasserzweckverbands (3.417,00 € Herstellungsbeiträge sowie 2.538,00 € Mahn- und Säumniskosten) bleiben im Gutachten unberücksichtigt. Das Verfahren wird auf Antrag eines Erben betrieben. Mögliche Abbruchkosten setzt der Gutachter bei rd. 60.000 € für das Hauptgebäude an, zuzüglich Rückbau der Anbauten und Entsorgung; insgesamt deutlich über 100.000 €. Der Gutachter setzt den Verkehrswert auf 1,00 € fest, da kein positiver Verkehrswert mehr einzuschätzen sei. Der Bodenwert läge rechnerisch bei 58.750 €, wird aber durch Abriss- und Entsorgungskosten aufgezehrt. Das Objekt kann sich allenfalls für erfahrene Investoren mit Abriss- und Neuplanungsperspektive eignen, sofern Abbruchkosten, Schadstoffentsorgung und die planungsrechtliche Nutzbarkeit vorab geklärt sind; die Bebaubarkeit des Hinterlandes ist nicht belegt. Eine Besichtigung und Kostenprüfung vor dem Termin ist dringend angezeigt.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Unklar

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

ehemalige bäuerliche Hofstelle mit zweigeschossigem Wohn- und Bürogebäude, Anbauten sowie Groß- und Reihengaragen; Bj. Ende 19. Jh, gringfügige Teilsanierung; Zustand sehr schlecht mit tlw. Hausschwammbefall, Leerstand

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Gutachten mit Fotos liegt vor; Verkehrswert 1,00 € auf Basis der Unwirtschaftlichkeit von Sanierung. Flächen, Baujahr und Rechte nur grob belegt, kein Energieausweis.
  • Ortsbesichtigung am 02.03.2026 mit Innenbesichtigung; Keller wegen Unrat überwiegend nicht besichtigt, keine zerstörenden Untersuchungen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0016 K 0035/2025
Amtsgericht
Gotha
Bundesland
Thüringen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung auf Antrag des Erben
Datum / Uhrzeit
19.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Wohn-/Geschäftshaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Unklar

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
1 € (symbolisch)
Nutzfläche (gesamt)
600 m²
Grundstücksfläche
5.500 m²
Anteilige Grundstücksfläche
5.500 m²
Bodenrichtwert
25 €/m²
Anteiliger Bodenwert
137.500 €5.500 m² × 25 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Hauptstraße
Hausnummer
17
PLZ
99869
Ort
Hörsel
Stadtteil
Ebenheim
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 4 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Der Verkehrswert ist nur symbolisch festgesetzt (1 €). Nebenkosten lassen sich deshalb nicht vorab rechnen.

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 342 bis 921 Euro, Median 563 Euro. 18 Vergleichsfälle zwischen 81 und 1.545 Euro pro Quadratmeter, 2 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.

So lesen Sie die Grafik: Jeder Punkt ist eine vergleichbare Zwangsversteigerung. Je weiter rechts er steht, desto höher ist ihr Verkehrswert je m²; Fälle mit ähnlichem Wert stehen übereinander.

Dieses Objekt

Ohne festgesetzten Verkehrswert lässt sich kein Preis je m² berechnen. Sein Wert je m² ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

563 €/m²Median · 18 Fälle

Spanne
342 – 921 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Region gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf das ganze Bundesland.

¹ Der Zustand liegt unter dem der Vergleichsgruppe (abrissreif gegenüber überwiegend sanierungsbedürftig).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Bundesland
Grundlage
18 Objekte; der Zustand liegt für 11 der 18 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Zustand
hier abrissreifGruppe sanierungsbedürftig

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: abrissreif · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 4,78 – 6,31 €/m² im Monat, typisch 5,47 €/m² · angesetzt in 38 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

Alle 18 Vergleichsobjekte anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 30,0 km entfernt — 377 €/m², Baujahr 1889, stark sanierungsbedürftig, 189 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Karl-Liebknecht-Straße, HirschbergMehrfamilienhaus1835395 m²stark sanierungsbedürftig32.000 €81 €15.12.2026unbekannt
Friedrich-Engels-Straße, SonnebergMehrfamilienhaus—400 m²unbewertet37.600 €94 €05.05.2026unbekannt
Hauptstraße, BleicherodeMehrfamilienhaus—313 m²unbewertet65.100 €208 €16.07.2026unbekannt
Kanalstraße, AltenburgMehrfamilienhaus—250 m²unbewertet60.000 €240 €01.07.2026unbekannt
Jenaer Straße, BürgelWohn-/Geschäftshaus1900200 m²sanierungsbedürftig66.000 €330 €10.09.2026unbekannt
Alter Blobach, MühlhausenMehrfamilienhaus1889189 m²stark sanierungsbedürftig71.300 €377 €26.11.202630,0 km
Klosterlausnitzer Straße, EisenbergMehrfamilienhaus—269 m²unbewertet116.000 €431 €06.08.2026unbekannt
Adelheidstraße, GreizMehrfamilienhaus—159 m²unbewertet69.000 €434 €28.04.2026unbekannt
Dorfstraße, WollerslebenWohn-/Geschäftshaus1900140 m²sanierungsbedürftig63.200 €451 €06.10.2026unbekannt
Pflichtendorfer Straße, WintersdorfSonstiges, Mietwohnhaus—187 m²unbewertet126.000 €674 €05.08.2026unbekannt
Markt, Bad LobensteinWohn-/Geschäftshaus1800151 m²sanierungsbedürftig105.900 €702 €13.01.2027unbekannt
Schortestraße, IlmenauMehrfamilienhaus1935240 m²sanierungsbedürftig175.000 €729 €27.08.202645,0 km
Burgstraße, EisenbergMehrfamilienhaus1910191 m²durchschnittlich173.000 €906 €10.09.2026unbekannt
Tiedgestraße, EllrichMehrfamilienhaus199694 m²unbewertet87.000 €926 €19.01.2027unbekannt
Zorger Landstraße, EllrichMehrfamilienhaus1925265 m²sanierungsbedürftig286.560 €1.081 €06.10.2026unbekannt
Schwarzburger Straße, StadtilmMehrfamilienhaus1912159 m²durchschnittlich200.000 €1.258 €20.08.202645,0 km
Hinter der Mauer, SaalfeldMehrfamilienhaus1890235 m²durchschnittlich344.000 €1.462 €09.12.2026unbekannt
Am Lindenberg, TaupadelMehrfamilienhaus1998176 m²durchschnittlich272.000 €1.545 €17.02.2027unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Bundesland), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 18
Bodenrichtwert
25 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
5.500 m²
Anteiliger Bodenwert
137.500 €
Verkehrswert
—
Verhältnis zum Bodenrichtwert
—
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
—

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 18 · Stichtag 01.01.2026

Für den Vergleich fehlt der Verkehrswert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Für den Balkenvergleich werden Bodenwert und Verkehrswert benötigt.

Zone
674141, Mischgebiet, Ein- und Zweifamilienhäuser
Rechenweg
Flächenanteil
5.500 m² Gesamtgrundstück = 5.500 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
5.500 m² × 25 €/m² · MEA 100 %

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Gotha, Landkreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung auf Antrag des Erben

Welche Rechte bestehen bleiben und zum Gebot hinzukommen, hängt davon ab, wer die Versteigerung betreibt. Das steht in der Bekanntmachung und im Gutachten.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 04.11.2026, 06:07