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ZwangsversteigerungWohn-/Geschäftshaus in Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz

Amtsgericht Ludwigshafen am RheinAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 18 Tagen

Di., 24.11.2026 · 11:30 Uhr

Verkehrswert

800.000 €

Wohnfläche

120 m²

Grundanteil

≈ 89,93 m²

Baujahr

1950

Bahnhofstraße 31, 67059 Ludwigshafen am RheinKarteGoogle Maps
Belegung: bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Wohn-/Geschäftshaus · Bj. 1950 · bewohnt

Zur Versteigerung steht eine gemischt genutzte Teileigentumseinheit (Nr. I) in einem Wohn- und Geschäftshaus in zentraler Innenstadtlage von Ludwigshafen am Rhein mit einem amtlichen Verkehrswert von 800.000 €. Das Sondereigentum umfasst rund 710 m² Gesamtfläche, aufgeteilt in Verkaufs- und Ausstellungsflächen im Erdgeschoss (ca. 340 m²), Lager- und Kellerräume im Kellergeschoss (ca. 250 m²) sowie eine um 2023 modernisierte Vierzimmerwohnung im ersten Obergeschoss des Rückgebäudes (ca. 120 m²). Das Objekt wird derzeit vom Eigentümer für ein Möbelgeschäft sowie zu Wohnzwecken genutzt. Der Ertragswert basiert auf einem nachhaltig angesetzten Jahresrohertrag von 61.560 €. Besondere Beachtung verdienen die finanziell stark angespannte Lage der Eigentümergemeinschaft mit erheblichen Hausgeldrückständen und fehlender Erhaltungsrücklage sowie eine Sonderregelung in der Teilungserklärung, wonach Instandhaltungskosten am Anbau allein vom Eigentümer dieser Einheit zu tragen sind.

23

Biet-Score

Sehr riskant · 23 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich vor allem an gewerbliche Eigennutzer oder risikobereite Bestandshalter, die von der Kombination aus Wohnen und Gewerbe in zentraler Lage profitieren können. Während die renovierte Wohnung und die großzügigen Gewerbeflächen ein beachtliches Ertragspotenzial bieten, stellen die desolate Finanzsituation der WEG und die einseitige Kostentragungspflicht für das Rückgebäude gravierende Risikofaktoren dar. Durch den Wegfall der Wertgrenzen gemäß § 85a ZVG besteht die Chance auf einen Erwerb mit deutlichem Sicherheitsabschlag. Kaufinteressenten sollten vor Gebotsabgabe zwingend eine detaillierte Prüfung der WEG-Beschlusssammlung und der Sanierungsrückstände durchführen sowie ausreichende Liquiditätspuffer für Sonderumlagen und etwaige Räumungsmaßnahmen einplanen.

Chancen

6

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um den 170/1.000 Miteigentumsanteil an dem Grundstück Bahnhofstraße 31 in 67059 Ludwigshafen am Rhein (Flurstück 325, 529 m² Grundstücksfläche), verbunden mit dem Sondereigentum an der Teileigentumseinheit Nr. I. Die Liegenschaft befindet sich im Stadtteil Mitte in geschlossener Bauweise. Die Einheit erstreckt sich über drei Ebenen: Im Kellergeschoss befinden sich Lagerräume mit ca. 250 m² Nutzfläche, im Erdgeschoss Verkaufs- und Ausstellungsflächen von ca. 340 m² und im 1. Obergeschoss des Rückgebäudes eine ca. 120 m² große Wohnung. Das Ursprungsbaujahr des Vorderhauses ist unbekannt (Aufstockung ca. Mitte der 1980er Jahre), das Rückgebäude datiert vermutlich aus den 1950er Jahren. Der bauliche Zustand des Sondereigentums im Erd- und Kellergeschoss ist durchschnittlich mit leichtem Instandhaltungsrückstau. Die darüber liegende Wohnung wurde dagegen um das Jahr 2023 modernisiert und befindet sich in einem guten, zeitgemäßen Zustand inklusive Whirlpool-Badewanne und Klimatisierung. Das Gesamtgebäude verfügt über eine Gas-Zentralheizung aus dem Jahr 2010 sowie einen Personenaufzug aus dem Jahr 1998, zu dessen Mitbenutzung die Einheit Nr. I laut Teilungserklärung jedoch weder berechtigt noch an dessen Kosten beteiligt ist. Mängel bestehen insbesondere in Form einer baujahrestypisch mangelnden Wärmedämmung des Gebäudekörpers. Erhebliche wirtschaftliche Risiken gehen von der Eigentümergemeinschaft aus: Die Erhaltungsrücklage zum 31.12.2023 wies ein rechnerisches Defizit auf (0,00 € IST, -10.000,00 € SOLL), da Rücklagen entnommen wurden. Zudem bestehen Forderungen der Gemeinschaft gegen einzelne Miteigentümer aufgrund von Hausgeldrückständen in Höhe von rund 73.600 €, verbunden mit mehreren gerichtlichen Auseinandersetzungen. Die monatliche Hausgeldvorschusszahlung für die Teileigentumseinheit liegt bei beachtlichen 1.520,00 €. Hinzu kommt eine sondervertragliche Regelung in der Teilungserklärung, wonach der jeweilige Eigentümer der Einheit I sämtliche Instandsetzungs- und Reparaturkosten des Anbaus – einschließlich des Gemeinschaftseigentums – allein tragen muss. Der Verkehrswert wurde im Ertragswertverfahren mit 800.000 € festgestellt. Ein Marktanpassungsabschlag von 4 % sowie eine fiktive anteilige Wertminderung von 17.000 € für die fehlende Instandhaltungsrücklage wurden bereits berücksichtigt. Da die gesetzlichen Wertgrenzen nach § 85a ZVG weggefallen sind, eröffnet sich für erfahrene Investoren die Möglichkeit eines günstigen Einstiegs, sofern die unklare WEG-Situation und die anstehenden Instandhaltungspflichten einkalkuliert werden.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

siehe Terminsbestimmung

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr fundierte Datengrundlage basierend auf vollständigem Sachverständigengutachten inklusive Innenbesichtigung der Haupträume sowie amtlicher Bekanntmachung.
  • Gut; das Sondereigentum wurde innen und außen begangen, lediglich untergeordnete Gemeinschaftsbereiche (Heizungskeller, Dach) blieben unzugänglich.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben25 von 28
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0003 K 0019/2024
Bundesland
Rheinland-Pfalz

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Antragsteller (Gläubiger)
u.A. Gläubigerbank (Bank)Tel. 0621 59929451Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
Datum / Uhrzeit
24.11.2026 · 11:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Wohn-/Geschäftshaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1950

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
800.000 €
Wohnfläche
120 m²
Nutzfläche
590 m²
Gewerbefläche
590 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
170/1.000
Anteilige Grundstücksfläche
89,93 m²
Bodenrichtwert
640 €/m²
Anteiliger Bodenwert
57.555 €89,93 m² × 640 €/m² · MEA 17 %

Lage

Karte
Straße
Bahnhofstraße
Hausnummer
31
PLZ
67059
Ort
Ludwigshafen am Rhein
Stadtteil
Mitte
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 10 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 3 Angaben

Hausgeld / Wohngeld
Hausgeldrückstände
Instandhaltungsrücklage

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 6.667 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 2.178 bis 3.410 Euro, typisch 2.794 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.092 bis 2.333 Euro, Median 1.690 Euro. 21 Vergleichsfälle zwischen 218 und 4.907 Euro pro Quadratmeter, 6 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.

21 von 21 Vergleichsfällen waren je m² günstiger als dieses Objekt.

So lesen Sie die Grafik: Jeder Punkt ist eine vergleichbare Zwangsversteigerung. Je weiter rechts er steht, desto höher ist ihr Verkehrswert je m²; Fälle mit ähnlichem Wert stehen übereinander. Der rote Pfeil markiert dieses Objekt.

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 120 m² Wohnfläche (alle Einheiten zusammen) · Baujahr 1950 · Zustand renovierungsbedürftig / einfach

Üblicher Marktpreis · Ludwigshafen

2.794 €/m²typischer Wert

Spanne
2.178 – 3.410 €/m²
Quelle
immoportal.com Immobilienpreise Ludwigshafen am Rhein (Portal-Preisatlas)
Stand
2. Halbjahr 2026
Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser — Ersatzmaßstab, nicht die Objektart dieses Objekts

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.690 €/m²Median · 22 Fälle

Spanne
1.092 – 2.333 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
+294 % über dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Bundesland
Für Mehrfamilienhäuser liegt in dieser Stadt noch keine eigene Marktspanne vor. Gezeigt wird ersatzweise die Spanne für Ein-/Zweifamilienhäuser — als grobe Hausnummer, nicht als Maßstab für diese Objektart.
In dieser Region gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf das ganze Bundesland.

¹ Dieses Objekt ist rund 40 Jahre jünger als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1950 gegenüber typisch 1912). Ein Teil des Abstands zum ZV-Median ist damit Altersunterschied, kein reiner Preisunterschied.

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Ludwigshafen

Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Grundlage
22 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 12 der 22 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1950Gruppe 1912
Zustand
hier renovierungsbedürftig / einfachGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 120 m²Gruppe 172 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: renovierungsbedürftig / einfach · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 8,25 – 9,44 €/m² im Monat, typisch 9,00 €/m² · angesetzt in 11 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Stadtgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

21 von 22 Vergleichsobjekten anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 6,0 km entfernt (Oggersheim) — 2.406 €/m², Baujahr 1912, renovierungsbedürftig / einfach, 160 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Hauptstraße, VirneburgWohn-/Geschäftshaus1900275 m²stark sanierungsbedürftig60.000 €218 €23.09.2026unbekannt
Sandgäßchen, KruftMehrfamilienhaus—139 m²unbewertet73.000 €525 €29.04.2026unbekannt
Haselrech, DiedelkopfMehrfamilienhaus—148 m²unbewertet100.000 €676 €04.05.2026unbekannt
Hauptstraße, Sankt JohannWohn-/Geschäftshaus1920183 m²sanierungsbedürftig128.000 €699 €21.10.2026unbekannt
Rathausstraße, GrenzhausenWohn-/Geschäftshaus1900209 m²sanierungsbedürftig155.950 €746 €09.03.2027unbekannt
Römerstieg, MayenWohn-/Geschäftshaus195095 m²stark sanierungsbedürftig95.000 €1.000 €13.01.2027unbekannt
Mühlgasse, RheinzabernMehrfamilienhaus—121 m²unbewertet165.000 €1.369 €25.06.2026unbekannt
Grubenstraße, Steinbach (Glan)Mehrfamilienhaus1998316 m²gepflegt469.890 €1.488 €17.09.2026unbekannt
Ulzheimer Weg, Ober-OlmMehrfamilienhaus—209 m²unbewertet314.000 €1.502 €16.06.2026unbekannt
Ludwigstraße, GermersheimWohn-/Geschäftshaus1899190 m²stark sanierungsbedürftig310.000 €1.632 €29.09.202630,0 km
Römerstraße, AltripWohn- und Geschäftshaus mit Gastronomiebetrieb1920391 m²durchschnittlich641.000 €1.638 €03.11.20267,0 km
Im Ort (Klappergasse, MainzMehrfamilienhaus—270 m²unbewertet470.000 €1.741 €28.04.2026unbekannt
Nordstr., NentershausenMehrfamilienhaus—272 m²unbewertet500.000 €1.838 €12.05.2026unbekannt
Heerstraße, OT: Bad NeuenahrMehrfamilienhaus—342 m²unbewertet663.000 €1.939 €24.06.2026unbekannt
Schraderstraße, Frankenthal (Pfalz)Mehrfamilienhaus—76 m²unbewertet159.000 €2.084 €10.06.2026unbekannt
Akazienweg, Frankenthal (Pfalz)Mehrfamilienhaus—53 m²unbewertet112.000 €2.113 €20.05.2026unbekannt
Langgewannstraße, OggersheimDreifamilienhaus1912160 m²renovierungsbedürftig / einfach385.000 €2.406 €01.12.20266,0 km
Kettengasse, Bad BergzabernWohn-/Geschäftshaus1900280 m²gepflegt769.000 €2.745 €21.01.2027unbekannt
Hauptstraße, BubenheimWohn-/Geschäftshaus—155 m²unbewertet509.000 €3.284 €02.09.202630,0 km
Am Gewerbepark, WaldeschWohn-/Geschäftshaus2018120 m²renovierungsbedürftig / einfach440.000 €3.667 €20.01.2027unbekannt
Hauptstraße, OberhochstadtWohn-/Geschäftshaus189382 m²sanierungsbedürftig402.340 €4.907 €25.08.202630,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser; die Marktspanne stammt ersatzweise aus Ein-/Zweifamilienhäuser), räumliche Ebene (Bundesland), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 18, 19
Bodenrichtwert
640 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
89,93 m²
Anteiliger Bodenwert
57.555 €
Verkehrswert
800.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
13,90
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
742.445 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 18, 19 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert57.555 €
Gebäude / Wohnung742.445 €
Verkehrswert800.000 €
Zone
MK (Kerngebiet)
Rechenweg
Flächenanteil
529 m² Gesamtgrundstück × 170/1.000 MEA = 89,93 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
89,93 m² × 640 €/m² · MEA 17 %
Verkehrswert je m² Boden
8.896 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
8.896 €/m² / 640 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
800.000 € − 57.555 € = 742.445 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Ludwigshafen am Rhein, kreisfreie Stadt.

Eher RückenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 19.09.2026, 12:34