KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird ein geräumiges, freistehendes Einfamilienhaus (ursprünglich als Zweifamilienhaus konzipiert) mit ca. 264 m² Wohnfläche auf einem 510 m² großen Hanggrundstück in Breuberg-Neustadt. Der amtliche Verkehrswert wurde zum Stichtag 30.10.2025 auf 280.000 € festgesetzt. Das Objekt stammt aus der Zeit um ca. 1920 und wurde 1969 sowie 2006 im Dachbereich teilausgebaut bzw. modernisiert. Der bauliche Zustand ist befriedigend, weist jedoch offensichtliche Baumängel sowie erheblichen energetischen Sanierungsbedarf auf. Das Haus ist eigengenutzt; ein Gewölbekeller konnte beim Ortstermin nicht besichtigt werden.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt richtet sich vor allem an handwerklich versierte Eigennutzer, Großfamilien oder Investoren, die Potenzial in der Revitalisierung großflächiger Bestandsbauten sehen. Chancen bieten die großzügige Wohnfläche und die bereits vorhandenen Ausbaustufen, während erhebliche Modernisierungs- und energetische Sanierungskosten einkalkuliert werden müssen. Zudem erfordert die Lage im potenziellen Überschwemmungsbereich der Mümling sowie der unzugängliche Gewölbekeller eine erhöhte Risikopufferung bei der Gebotsabgabe.
Chancen
Bereits realisierter Dachgeschossausbau aus 2006 inklusive Gauben, Bad und Sauna.
Risiken
Hochwasserrisiko: Die nahegelegene Mümling hat in der Vergangenheit zu Straßenüberflutungen und Kellereintritten geführt.
Ausführliches Dossier
Zum Aufruf kommt ein um ca. 1920 errichtetes, zweigeschossiges Einfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss in der Wertheimer Straße 32 im Ortsteil Neustadt der Stadt Breuberg (Odenwaldkreis). Das Grundstück umfasst eine Fläche von 510 m² und zeichnet sich gartenseitig durch eine starke Hanglage nach Norden aus. Das Wohnhaus verfügt über eine Wohnfläche von ca. 264 m² bei rund 470 m² Brutto-Grundfläche. Die Liegenschaft liegt an der Ortsdurchgangsstraße im östlichen Ortsrandbereich in einfacher bis mittlerer Wohnlage; die nahegelegene Mümling führte in der Vergangenheit bereits zu Hochwassereintritten im Kellerbereich. Das Wohngebäude befindet sich in einem befriedigenden Allgemeinzustand, weist jedoch typischen Unterhaltungsstau und punktuelle Bauschäden auf. Der Sachverständige stellte unter anderem Frostschäden an der massiven West-Außentreppe, gerissene Sockelfliesen, eine verstopfte Dachentwässerung, eine beschädigte Duschtasse im Dachgeschoss sowie ein fehlendes Treppengeländer zum Dachgeschoss fest. Wesentliche Sanierungen fanden 1969 und mit dem Dachumbau 2006 statt. Energetisch ist die Immobilie modernisierungsbedürftig (Klasse E–F geschätzt), verfügt jedoch bereits über eine Gas-Brennwertzentralheizung sowie eine unterstützende Solarthermieanlage. Im Grundbuch von Neustadt Blatt 1072 sind in Abteilung II ein Vorkaufsrecht sowie eine Grunddienstbarkeit (Grenzbebauungsrecht) eingetragen, die vom Gutachter als wertneutral bzw. unbelastet bewertet wurden. Ein Zugangssteg vom Bad im Dachgeschoss in den Hangbereich des Gartens ist baurechtlich nicht genehmigt. Eine Altlastenprüfung verlief negativ. Beim Ortstermin konnte der Gewölbekeller nicht betreten werden; das Anwesen ist derzeit vom Eigentümer bewohnt. Der Verkehrswert wurde unter maßgeblicher Heranziehung des Sachwertverfahrens zum Stichtag 30.10.2025 auf 280.000 € festgesetzt (Sachwert 280.000 €, Ertragswert 263.000 €). Für Bieter bietet das Gebäude angesichts des m²-Preises von rund 1.061 € Einstiegspotenzial, verlangt jedoch klare finanzielle Reserven für die Beseitigung der dokumentierten Schäden sowie energetische Sanierungsmaßnahmen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Vermietet
- Teilweise Innenbesichtigung
Einfamilienhaus
Belegung
vermietet
Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0021 K 0026/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 10.02.2027 · 11:00 Uhr
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Objekt
- Einfamilienhaus
- Vermietet
- Teilweise Innenbesichtigung
- 1920
Flächen & Wert
- 280.000 €
- 264 m²
- 510 m²
- 510 m²
- 120 €/m²
- 61.200 €510 m² × 120 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Wertheimer Straße
- 32
- 64747
- Breuberg
- Neustadt
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)Dieses Objekt
| Üblicher Marktpreis · Breuberg | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| 2.274 €/m² | 1.286 €/m² | |
| Spanne | 2.125 – 2.491 €/m² | 996 – 1.820 €/m² mittlere Hälfte |
| Dieses Objekt | -53 % unter dem typischen Wert | -17 % unter dem Median¹ |
| Quelle | Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (Gutachterausschuss) | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | 2026 | letzte 12 Monate |
Üblicher Marktpreis · Breuberg
2.274 €/m²
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
1.286 €/m²
| Üblicher Marktpreis · Breuberg | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| Gilt für | Ein-/Zweifamilienhäuser | Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet |
| Grundlage | Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand | 9 Objekte einschließlich dieses Objekts |
Üblicher Marktpreis · Breuberg
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
- Wohnfläche
Zustandsskala 1–7
8 von 9 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | EntfernungLuftlinie | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Backhausstraße, Wersau | Zweifamilienhaus | 1965 | 158 m² | stark sanierungsbedürftig | 50.000 € | 316 € | 28.10.2026 | 13,0 km | |
| Finkenbacher Straße, Olfen | Zweifamilienhaus | 1900 | 185 m² | stark sanierungsbedürftig | 110.000 € | 595 € | 21.10.2026 | 25,0 km | |
| Gumpener Straße, Laudenau | Zweifamilienhaus | 1968 | 238 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 237.000 € | 996 € | 27.01.2027 | 20,0 km | |
| Saroltastraße, Fränkisch-Crumbach | Zweifamilienhaus | — | 273 m² | sanierungsbedürftig | 351.000 € | 1.286 € | 23.09.2026 | 15,0 km | |
| Breslauer Straße, Vielbrunn | Einfamilienhaus | 1973 | 227 m² | sanierungsbedürftig | 345.000 € | 1.519 € | 30.09.2026 | 13,0 km | |
| Brudergrundweg, Erbach | Einfamilienhaus | 1973 | 178 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 324.000 € | 1.820 € | 10.03.2027 | 18,0 km | |
| Siedlung Rolle, Erbach | Einfamilienhaus | 1930 | 115 m² | sanierungsbedürftig | 275.000 € | 2.391 € | 20.01.2027 | 18,0 km | |
| Magdeburger Straße, Bad König | Zweifamilienhaus | 2011 | 206 m² | durchschnittlich | 560.000 € | 2.719 € | 07.10.2026 | 8,0 km |
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 120 €/m²
- 510 m²
- 61.200 €
- 280.000 €
- 4,58
- 218.800 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 8. Juli 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.