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ZwangsversteigerungDoppelhaushälfte in Büdingen, Hessen

Amtsgericht BüdingenAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 60 Tagen

Di., 22.12.2026 · 11:00 Uhr

Verkehrswert

177.400 €

Wohnfläche

129 m²

Grundstück

263 m²

Baujahr

1900

Hauptstraße 43, 63654 BüdingenKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Doppelhaushälfte · Bj. 1900 · leerstehend

Versteigert wird eine denkmalgeschützte Doppelhaushälfte (Baujahr ca. 1900) nebst Garage und Nebengebäuden in 63654 Büdingen-Düdelsheim mit insgesamt 177.400 € Gesamtverkehrswert (165.000 € für Wohnhaus Flurstück 645 sowie 12.400 € für die Garage Flurstück 646). Das Wohnhaus bietet ca. 129 m² Wohnfläche und befindet sich seit April 2024 im Leerstand. Es besteht erheblicher Sanierungs- und Instandhaltungsstau, unter anderem wurmstichiges Dachgebälk im Wohnhaus, ein sich durchbiegender Tragbalken im Nebengebäude sowie Feuchtigkeit und Risse im Sockelbereich. Zudem liegt das Objekt im Ensembleschutz, weist baujahrestypisch niedrige Raumhöhen (teils unter 2,00 m) auf und die Garage verfügt über Wellfaserzementplatten (Asbest). Keller und Garage konnten vom Sachverständigen nicht von innen besichtigt werden.

5

Biet-Score

Sehr riskant · 5 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich vor allem an handwerklich versierte Eigennutzer oder spezialisierte Sanierer, die das Potenzial eines historischen Fachwerkensembles heben können. Vor einem Gebot sollten zwingend die Kosten für die statische Ertüchtigung des Dachstuhls und des Nebengebäudes sowie denkmalrechtliche Auflagen eingeplant werden. Durch den Leerstand entfallen Räumungsrisiken, jedoch erfordern die fehlende Innenbesichtigung des Kellers und der Garage entsprechende Sicherheitsabschläge bei der Gebotskalkulation.

Chancen

4

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 5 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine um das Jahr 1900 in Fachwerkbauweise errichtete Doppelhaushälfte nebst zwei Nebengebäuden (Heizungsraum und ehemaliger Stall) sowie eine separate Garage auf zwei Flurstücken in 63654 Büdingen-Düdelsheim (Hauptstraße 43). Die Grundstücksfläche beträgt insgesamt 263 m² (203 m² Wohnhaus-Flurstück 645 und 60 m² Garagen-Flurstück 646). Das Wohnhaus liegt an der Ortsdurchfahrt (Bundesstraße) und unterliegt als Teil der Gesamtanlage dem Denkmalschutz (Ensembleschutz). Der Gesamtwert wurde gerichtlich auf 177.400 € festgesetzt, wovon 165.000 € im Ertragswertverfahren auf das Wohnhaus und 12.400 € im vereinfachten Sachwertverfahren auf das Garagengrundstück entfallen. Das Wohnhaus weist ca. 129 m² Wohnfläche über Erd- und Obergeschoss auf. Die lichten Raumhöhen liegen mit 2,04 m bis 2,34 m (unter Unterzügen teils nur 1,96 m) unter den heutigen baurechtlichen Mindestmaßen, was der Sachverständige als baujahrestypisch wertete. Das Objekt befindet sich in einem sanierungs- und modernisierungsbedürftigen Zustand mit erheblichem Instandhaltungsstau. Zu den maßgeblichen Mängeln zählen Feuchtigkeit und Risse im Sockelbereich, wurmstichiges Dachgebälk im Wohnhaus (Prüfung auf aktiven Holzbockbefall empfohlen), ein stark durchgebogener Deckenbalken im Nebengebäude sowie lose Dämmplatten im Dachgeschoss. Die Dacheindeckung der Garage besteht aus asbesthaltigen Wellfaserzementplatten. Zudem besteht durch den Leerstand das Risiko von Frostschäden an den Heizungsleitungen. Rechtlich bestehen in Abteilung II keine wertmindernden Dauerlasten außer dem Versteigerungsvermerk. Baulasten sind nicht eingetragen, und das Altlastenkataster weist keinen Eintrag auf. Allerdings ist eine Überdachung über die Flurstücksgrenze zur Garage hin überbaut, und die Hofüberdachungen sind nicht amtlich eingemessen, weshalb Vermessungs- und Nachgenehmigungskosten pauschal abgezogen wurden. Eine Innenbesichtigung des Kellers sowie der Garage war dem Gutachter nicht möglich. Fazit: Eine vollumfängliche Kernsanierung unter Berücksichtigung von Denkmal- und Brandschutzvorgaben ist unerlässlich. Für risikobewusste Investoren bietet die Immobilie eine entwicklungsfähige Liegenschaft in dörflicher Lage, erfordert jedoch erhebliche Kapitalrücklagen für die Schadensbeseitigung und Tragwerksinstandsetzung.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Doppelhaushälfte mit Garage und mit Nebengebäude

Hinweise zur Datenlage
  • Die Beleglage ist sehr gut mit Vollgutachten, amtlicher Bekanntmachung und Exposé. Sämtliche Kernwerte und Objektdaten sind konsistent dokumentiert.
  • Teilbesichtigung: Wohnhaus und Nebengebäude wurden innen besichtigt; Keller und Garage waren nicht zugänglich, sodass deren Bau- und Erhaltungszustand auf Annahmen beruht.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0007 K 0022/2025
Amtsgericht
Büdingen
Bundesland
Hessen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
22.12.2026 · 11:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Doppelhaushälfte
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
177.400 €
Wohnfläche
129 m²
Nutzfläche
81 m²
Grundstücksfläche
263 m²
Anteilige Grundstücksfläche
263 m²
Bodenrichtwert
100 €/m²
Anteiliger Bodenwert
26.300 €263 m² × 100 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Hauptstraße
Hausnummer
43
PLZ
63654
Ort
Büdingen
Stadtteil
Düdelsheim
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 9 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Denkmalschutz
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.375 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 2.188 bis 2.816 Euro, typisch 2.340 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.284 bis 2.356 Euro, Median 1.775 Euro. 15 Vergleichsfälle zwischen 344 und 3.017 Euro pro Quadratmeter, 9 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

unter der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 129 m² Wohnfläche · Baujahr 1900 · Zustand sanierungsbedürftig

Üblicher Marktpreis · Büdingen

2.340 €/m²typischer Wert

Spanne
2.188 – 2.816 €/m²
Dieses Objekt
-41 % unter dem typischen Wert
Quelle
Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.775 €/m²Median · 16 Fälle

Spanne
1.284 – 2.356 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-23 % unter dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.

¹ Dieses Objekt ist rund 55 Jahre älter als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1900 gegenüber typisch 1955).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Büdingen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
16 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 14 der 16 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1900Gruppe 1955
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 129 m²Gruppe 126 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,06 – 8,02 €/m² im Monat, typisch 7,69 €/m² · angesetzt in 14 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

15 von 16 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 7,0 km entfernt (Ober-Mockstadt) — 614 €/m², Baujahr 1900, sanierungsbedürftig, 370 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Hermannseck, BönstadtZweifamilienhaus190093 m²stark sanierungsbedürftig32.000 €344 €23.10.202613,0 km
Schulstraße, Ober-MockstadtEinfamilienhaus1900370 m²sanierungsbedürftig227.000 €614 €26.01.20277,0 km
Friedensstraße, EchzellEinfamilienhaus1970241 m²sanierungsbedürftig293.000 €1.216 €08.09.202614,0 km
Krötenburgstraße, NiddaZweifamilienhaus1955166 m²sanierungsbedürftig204.000 €1.229 €24.11.202614,0 km
Auf dem Graben, Niddaunbebautes Grundstück, Einfamilienhaus200176 m²unbewertet99.001 €1.303 €25.08.202613,0 km
Bismarckstraße, NiddaZweifamilienhaus1920218 m²sanierungsbedürftig306.000 €1.404 €20.10.202614,0 km
Rödger Hauptstraße, RödgenZweifamilienhaus1950181 m²renovierungsbedürftig / einfach290.000 €1.602 €29.09.202620,0 km
Dorn-Assenheimer-Straße, WeckesheimEinfamilienhaus1951116 m²sanierungsbedürftig226.000 €1.948 €15.09.202615,0 km
Am Dippertsroth, HirzenhainEinfamilienhaus1997174 m²durchschnittlich347.000 €1.994 €01.12.202614,0 km
Zwerchgasse, Hoch-WeiselEinfamilienhaus1967117 m²sanierungsbedürftig265.000 €2.264 €08.09.202630,0 km
In den Kräutergärten, RanstadtEinfamilienhaus—97 m²unbewertet225.000 €2.320 €09.06.2026unbekannt
Hirzenhainer Straße, GelnhaarEinfamilienhaus2002122 m²durchschnittlich301.000 €2.467 €22.09.202612,0 km
Ringstraße, Nieder-WöllstadtEinfamilienhaus1930190 m²gepflegt500.000 €2.625 €18.09.202618,0 km
Hassia-Höhe, RanstadtEinfamilienhaus2007106 m²durchschnittlich306.000 €2.887 €01.09.20268,0 km
Im Kornfeld, RanstadtEinfamilienhaus2015119 m²sanierungsbedürftig359.000 €3.017 €15.09.20268,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 30
Bodenrichtwert
100 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
263 m²
Anteiliger Bodenwert
26.300 €
Verkehrswert
177.400 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
6,75
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
151.100 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 30 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert26.300 €
Gebäude / Wohnung151.100 €
Verkehrswert177.400 €
Zone
gemischte Bauflächen
Rechenweg
Flächenanteil
263 m² Gesamtgrundstück = 263 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
263 m² × 100 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
675 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
675 €/m² / 100 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
177.400 € − 26.300 € = 151.100 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Wetteraukreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 23.09.2026, 09:06