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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Marsberg, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht BrilonAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 47 Tagen

Mi., 09.12.2026 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

95.000 €

Wohnfläche

160 m²

Grundstück

1.019 m²

Baujahr

1900

Bundesstraße 59, 34431 MarsbergKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · Bj. 1900 · leerstehend

Zum Aufruf kommt ein freistehendes Zweifamilienhaus nebst angebautem zweigeschossigen Werkstattgebäude auf einem insgesamt 1.019 m² großen Hanggrundstück an der Bundesstraße 59 in Marsberg-Beringhausen. Das Wohngebäude (ca. 160 m² Wohnfläche) stammt im Ursprung aus der Zeit um 1900, das Werkstattgebäude (ca. 190 m² Nutzfläche) aus den Jahren 1938 bzw. 1955. Die baulichen Anlagen weisen einen erheblichen Sanierungs-, Renovierungs- und Entrümpelungsstau auf; für die Werkstatt ist die wirtschaftliche Restnutzungsdauer bereits abgelaufen. Der vom Amtsgericht Brilon festgesetzte Gesamtwert beläuft sich auf 95.000,00 € (davon 92.500,00 € für das Hauptflurstück und 2.500,00 € für die Verkehrsfläche). Das Anwesen ist aktuell weder bewohn- noch vermietbar und erfordert substanzielle Investitionen vor einer Neunutzung.

47

Biet-Score

Vorsicht · 47 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vorrangig für handwerklich versierte Eigennutzer, Sanierer oder regionale Entwickler, die den hohen Sanierungs- und Entrümpelungsaufwand eigenständig abfedern können. Die schwerwiegenden Risiken – insbesondere der unbekannte Innenzustand des Obergeschosses, die abgelaufene Nutzungsdauer des Werkstattanbaus und die mangelnde Bewohnbarkeit – erfordern erhebliche Investitionsreserven. Vor einer Gebotsabgabe sollte eine vollständige Kostenschätzung für Entrümpelung, energetische Sanierung und Haustechnikerneuerung eingeplant werden.

Chancen

7
  • Niedriges Verkehrswertniveau von 95.000,00 € bietet ein überschaubares Einstiegsgebot.

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein freistehendes Zweifamilienhaus mit angebautem zweigeschossigen Werkstattgebäude in Marsberg, Ortsteil Beringhausen, gelegen an der Bundesstraße 59 (B7). Das Gesamtareal umfasst 1.019 m², aufgeteilt in das Hauptgrundstück (Flurstück 1 mit 906 m²) sowie ein Verkehrsflächenflurstück (Flurstück 2 mit 113 m²). Beringhausen liegt ca. 10 km südwestlich von Marsberg; das Grundstück weist eine unregelmäßige Topografie mit starker Hanglage im rückwärtigen Bereich auf. Vor Ort stehen Pkw-Stellplätze auf der vorgelagerten Verkehrsfläche zur Verfügung. Das Wohnhaus wurde ca. 1900 errichtet und in den 1930er bis 1950er Jahren mehrfach umgebaut und erweitert; das Werkstattgebäude stammt aus den Jahren 1938 bzw. 1955. Die Wohnfläche beträgt ca. 160 m², die Nutzfläche der Werkstatt ca. 190 m². Beide Gebäude befinden sich in einem stark modernisierungs- und renovierungsbedürftigen Bauzustand, der im Wesentlichen dem Standard der 1950er und 1960er Jahre entspricht. Die Räume sind größtenteils mit Mobiliar, Geräten und Abfällen zugestellt. Für die Werkstatt ist die wirtschaftliche Restnutzungsdauer abgelaufen; sie wird im Sachwertverfahren wertneutral angesetzt. Ein Energieausweis weist für das Wohngebäude die schlechteste Effizienzklasse H (Bedarf 289 kWh/(m²*a)) aus. Die Wohnung im Obergeschoss konnte nicht direkt begutachtet werden. In Abteilung II des Grundbuchs sind historische Wege- und Wasserschöpfrechte eingetragen. Gemäß behördlicher Auskünfte bestehen keine Eintragungen im Altlasten- oder Baulastenverzeichnis, und das Objekt ist kein Baudenkmal. Erschließungsbeiträge nach KAG NRW sind aktuell nicht offen. Der Verkehrswert wurde gutachterlich im Sachwertverfahren ermittelt und durch das Amtsgericht Brilon auf 95.000,00 € festgesetzt, wovon 92.500,00 € auf das bebaute Flurstück 1 und 2.500,00 € auf die Verkehrsfläche entfallen. Investitionsfazit: Das Objekt kommt aufgrund des drastischen Renovierungsstaus und des ungeklärten Innenzustands des Obergeschosses nur mit strengem Risikoabschlag in Betracht. Eine Bewohn- und Vermietbarkeit ist erst nach vollständiger Entrümpelung, Grundsanierung von Bädern, Fenstern, Elektrik sowie Haustechnik herstellbar.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten handelt es sich um ein Wohngebäude (teilunterkellert, zweigeschossig mit nicht ausgebautem Dachgeschoss) sowie einem angebauten, zweigeschossigen Werkstattgebäude, nicht unterkellert mit nicht ausgebautem Dachgeschoss auf einer Grundstücksfläche von 906 m2 und einer Verkehrsfläche von 113 m2. Das Ursprungsbaujahr des Wohnhauses wird um 1900 vermutet. Es erfolgten Um- und Anbauten (Werkstatt) in den Jahren von 1930 – 1955. Es handelt sich um eine einfache Bauweise, Modernisierungen erfolgten nur geringfügig. Bieter müssen sich ausweisen können und evtl. bei Gebotsabgabe sofort mind. 10 % Sicherheit vom Verkehrswert leisten (keine Barzahlung möglich). Bietvollmachten müssen notariell beglaubigt sein.

Hinweise zur Datenlage
  • Gute Beleglage durch vorliegende amtliche Bekanntmachung, ZVG-Deckseite und ein ausführliches Verkehrswertgutachten aus dem Jahr 2026. Einschränkungen bestehen bei der Besichtigung der Obergeschosswohnung und der Baukostenhistorie.
  • Teilbesichtigung: Erdgeschoss, Keller und Werkstatt wurden begutachtet; Obergeschosswohnung wurde vom Gutachter nicht persönlich besichtigt (nur Maklerfotos ausgewertet).

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0010 K 0001/2026
Amtsgericht
Brilon

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
09.12.2026 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
95.000 €
Wohnfläche
160 m²
Nutzfläche
190 m²
Grundstücksfläche
1.019 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.019 m²
Bodenrichtwert
45 €/m²
Anteiliger Bodenwert
45.855 €1.019 m² × 45 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Bundesstraße
Hausnummer
59
PLZ
34431
Ort
Marsberg
Stadtteil
Beringhausen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 8 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 594 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 1.745 bis 2.140 Euro, typisch 1.925 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.011 bis 1.771 Euro, Median 1.261 Euro. 11 Vergleichsfälle zwischen 521 und 2.007 Euro pro Quadratmeter, 6 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

unter der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 160 m² Wohnfläche · Baujahr 1900 · Zustand stark sanierungsbedürftig

Üblicher Marktpreis · Marsberg

1.925 €/m²typischer Wert

Spanne
1.745 – 2.140 €/m²
Dieses Objekt
-69 % unter dem typischen Wert
Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Hochsauerlandkreis (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.261 €/m²Median · 12 Fälle

Spanne
1.011 – 1.771 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-53 % unter dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.

¹ Dieses Objekt ist rund 55 Jahre älter als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1900 gegenüber typisch 1956).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Marsberg

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
12 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 11 der 12 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1900Gruppe 1956
Zustand
hier stark sanierungsbedürftigGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 160 m²Gruppe 130 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: stark sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,62 – 7,02 €/m² im Monat, typisch 6,26 €/m² · angesetzt in 8 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

11 von 12 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 1,0 km entfernt (Padberg) — 521 €/m², Baujahr 1926, stark sanierungsbedürftig, 96 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Aschenstraße, PadbergEinfamilienhaus192696 m²stark sanierungsbedürftig50.000 €521 €25.11.20261,0 km
Rodentelgenstraße, BruchhausenZweifamilienhaus1901215 m²stark sanierungsbedürftig207.000 €963 €29.09.2026unbekannt
Talweg, FreienohlEinfamilienhaus1958112 m²stark sanierungsbedürftig115.000 €1.027 €15.09.202640,0 km
Hanses Hof, MeschedeZweifamilienhaus, Garage1955248 m²durchschnittlich300.000 €1.210 €01.09.202635,0 km
Hermann-Löns-Straße, NiedermarsbergGarage, Einfamilienhaus193798 m²renovierungsbedürftig / einfach120.000 €1.222 €07.10.20269,0 km
Heinrich-Jansen-Straße, HoppeckeEinfamilienhaus1956100 m²sanierungsbedürftig130.000 €1.300 €23.09.20269,0 km
Von-Bernuth-Straße, ArnsbergDoppelhaushälfte1957118 m²sanierungsbedürftig178.000 €1.508 €15.09.202645,0 km
Hegelweg, SundernEinfamilienhaus, Einliegerwohnung, Doppelgarage1989175 m²durchschnittlich300.000 €1.714 €01.12.2026unbekannt
Bahnhofstraße, ArnsbergEinfamilienhaus—122 m²unbewertet237.000 €1.943 €28.04.2026unbekannt
Am Hopfenberg, RumbeckEinfamilienhaus1969139 m²renovierungsbedürftig / einfach270.000 €1.948 €01.09.202645,0 km
An der Landstraße, HerdringenGarage, Einfamilienhaus2017200 m²sanierungsbedürftig402.000 €2.007 €06.10.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 13
Bodenrichtwert
45 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.019 m²
Anteiliger Bodenwert
45.855 €
Verkehrswert
95.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,07
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
49.145 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 13 · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert45.855 €
Gebäude / Wohnung49.145 €
Verkehrswert95.000 €
Zone
Wohnbaufläche, beitragsfrei, offene Bauweise (BRW-Nr. 19458)
Rechenweg
Flächenanteil
1.019 m² Gesamtgrundstück = 1.019 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.019 m² × 45 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
93 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
93 €/m² / 45 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
95.000 € − 45.855 € = 49.145 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Hochsauerlandkreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 17.10.2026, 00:24