TeilungsversteigerungDoppelhaushälfte in Emmerich am Rhein, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 34 TagenFr., 27.11.2026 · 13:30 Uhr
Verkehrswert
129.000 €
Grundstück
480 m²
Baujahr
1948
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine leerstehende Doppelhaushälfte mit Anbau und zwei Garagen in Emmerich am Rhein, Ortsteil Elten. Das im Jahr 1948 errichtete Gebäude steht seit etwa fünf Jahren leer und befindet sich in einem einfachen Bau- und Unterhaltungszustand. Da keine Innenbesichtigung möglich war, basiert die Bewertung auf der amtlichen Bauakte und einer Außenbesichtigung. Der Verkehrswert wurde im Sachwertverfahren unter Berücksichtigung eines erheblichen Sicherheitsabschlags auf 129.000 € festgesetzt. Für Investoren bietet das 480 m² große Grundstück Potenzial, erfordert jedoch eine umfassende Sanierung.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Dieses Objekt eignet sich vor allem für handwerklich versierte Privaterwerber oder erfahrene Investoren, die bereit sind, das erhebliche Sanierungsrisiko nach langem Leerstand einzugehen. Durch den im Gutachten berücksichtigten Sicherheitsabschlag von 20 % besteht die Chance auf einen günstigen Erwerb weit unter dem realen Marktwert. Bieter sollten jedoch unbedingt ausreichende Liquiditätsreserven für eine umfassende Modernisierung und eventuelle unvorhergesehene Bauschäden im Innenbereich einplanen.
Chancen
Keine bestehenden Mietverhältnisse ermöglichen eine sofortige Eigennutzung oder Neuvermietung nach Sanierung.
Risiken
Fünfjähriger Leerstand erhöht das Risiko von unentdeckten Feuchtigkeits- und Bauschäden erheblich.
Ausführliches Dossier
Das Bewertungsobjekt liegt am Buschweg 3 in 46446 Emmerich am Rhein, Ortsteil Elten. Es handelt sich um ein unregelmäßig geschnittenes Flurstück 164 mit einer Gesamtgröße von 480 m². Die Liegenschaft befindet sich im Außenbereich von Elten, ist jedoch verkehrstechnisch gut angebunden. Auf dem Grundstück steht eine eingeschossige, teilunterkellerte Doppelhaushälfte mit einem ausgebauten Dachgeschoss (Haupthaus) sowie einem nicht unterkellerten Anbau, beide ursprünglich im Jahr 1948 errichtet. Die Erschließung ist zweiseitig über den Buschweg sowie den Alten Beeker Weg gegeben. Zudem befinden sich auf dem Grundstück zwei Garagen: eine massive PKW-Garage aus dem Jahr 1965 mit einem späteren Verbindungstrakt und eine Fertiggarage aus Stahlblech von 1986. Der bauliche Zustand des Gebäudes wird im Gutachten als einfach eingestuft. Da das Haus seit rund fünf Jahren unbewohnt und leerstehend ist, besteht ein offensichtlicher Instandhaltungs- und Modernisierungsstau. Eine Innenbesichtigung war dem Gutachterausschuss aufgrund von Zutrittsverweigerung nicht möglich, weshalb sämtliche Angaben zum Innenausbau und der genauen Raumaufteilung auf historischen Bauakten basieren. Die Bruttogrundfläche beträgt für das Hauptgebäude 159,28 m² und für den Wohnhausanbau 47,60 m². Zu den bekannten Modernisierungen zählen lediglich die Fenster, die augenscheinlich erneuert wurden. Die Beheizung und technische Ausstattung im Inneren konnten nicht geprüft werden, und ein Energieausweis liegt nicht vor. Rechtlich handelt es sich um eine Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft. Im Grundbuch sind in Abteilung II keine wertmindernden Rechte wie Wohnrechte oder Nießbrauch eingetragen. Das wesentliche Bieterrisiko liegt in der verweigerten Innenbesichtigung. Um dieses erhebliche Risiko zu kompensieren, hat der Gutachterausschuss einen pauschalen Sicherheitsabschlag von 20 % auf den vorläufigen Sachwert der baulichen Anlagen vorgenommen, was einem Abschlag von rund 27.000 € entspricht. Zudem birgt die Lage im Außenbereich gemäß § 35 BauGB potenzielle baurechtliche Einschränkungen für zukünftige Erweiterungen oder Umbauten. Mit einem festgesetzten Verkehrswert von 129.000 € bietet dieses Objekt Handwerkern und opportunistischen Investoren eine interessante Einstiegsmöglichkeit unter dem Marktwert. Die ruhige und dennoch gut erschlossene Lage in Elten ist attraktiv für die spätere Eigennutzung oder Vermietung. Aufgrund des unklaren Innenzustands und des fünstjährigen Leerstands müssen Bieter jedoch erhebliche finanzielle Puffer für eine Kernsanierung einplanen. Ein Erwerb empfiehlt sich nur für erfahrene Akteure, die das Sanierungsrisiko kalkulieren können und im Versteigerungstermin einen entsprechenden Risikoabschlag beim Gebot berücksichtigen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
Laut Wertgutachten handelt es sich um eine Doppelhaushälfte mit zwei Garagen in der Stadt Emmerich am Rhein, Ortsteil Elten. Das eingeschossige teilunterkellerte Vorderhaus (Haupthaus) mit ausgebautem Dachgeschoss und der nicht unterkellerte Anbau mit nicht ausgebautem Dachgeschoss wurde 1948 errichtet. Seitlich befindet sich eine 1965 errichtete PKW-Garage mit später angebautem Verbindungstrakt zum Anbau hin. Auf dem hinterern Wohnbaugrundstück befindet sich noch eine 1986 errichtete Fertiggarage aus Stahlblech, Zufahrt vom "Alter Beeker Weg" aus. Bei dem schon länger leerstehenden Wohnhaus war keine Innenbesichtigung möglich. Hinweise: 1. Das Amtsgericht Kleve vermittelt keine Besichtigungstermine. 2. Bitte beachten Sie auch das beigefügte Merkblatt für Bietinteressenten. 3. Auf Grund der Datenschutzbestimmungen kann derzeit eine Bekanntgabe des Antragstellers (auch telefonisch) nicht erfolgen.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0027 K 0045/2023
Termin
- Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
- 27.11.2026 · 13:30 Uhr
!
Objekt
- Doppelhaushälfte
- Leerstehend
- Keine Besichtigung möglich
- 1948
Flächen & Wert
- 129.000 €
- 480 m²
- 480 m²
- 133 €/m²
- 63.840 €480 m² × 133 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Buschweg
- 3
- 46446
- Emmerich am Rhein
- Elten
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)Dieses Objekt
| Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|
| 2.217 €/m² | |
| Spanne | 1.675 – 2.596 €/m² mittlere Hälfte |
| Quelle | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | letzte 12 Monate |
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
2.217 €/m²
| Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|
| Gilt für | Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet |
| Grundlage | 16 Objekte; der Zustand liegt für 10 der 16 vor |
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
Zustandsskala 1–7
Alle 16 Vergleichsobjekte anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | EntfernungLuftlinie | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gartenstraße, Goch | Doppelhaushälfte | — | 177 m² | unbewertet | 169.000 € | 956 € | 03.07.2026 | unbekannt | |
| Eyller Str., Nieukerk | Einfamilienhaus | — | 131 m² | unbewertet | 174.000 € | 1.328 € | 16.06.2026 | unbekannt | |
| Bergstraße, Schaephuysen | Garage, Einfamilienhaus | 1966 | 146 m² | sanierungsbedürftig | 220.000 € | 1.507 € | 20.10.2026 | unbekannt | |
| Dr. Rademacherstraße, Goch | Reihenhaus | 1929 | 140 m² | durchschnittlich | 231.500 € | 1.654 € | 09.10.2026 | 20,0 km | |
| Blücherstraße, Emmerich am Rhein | Reihenmittelhaus | — | 105 m² | unbewertet | 176.600 € | 1.682 € | 06.05.2026 | unbekannt | |
| Reiherweg, Goch | Zweifamilienhaus, nebst PKW Doppelgarage, Reihengaragengrundstück | 1982 | 161 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 316.000 € | 1.959 € | 07.10.2026 | 25,0 km | |
| Moyländer Allee, Till-Moyland | Einfamilienhaus | 1933 | 190 m² | stark sanierungsbedürftig | 387.800 € | 2.041 € | 23.09.2026 | 14,0 km | |
| Lindenstraße, Schaephuysen | Einfamilienwohnhaus mit Garage | 1971 | 174 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 360.000 € | 2.069 € | 01.12.2026 | unbekannt | |
| Venloer Str., Straelen | Einfamilienhaus | — | 107 m² | unbewertet | 253.000 € | 2.364 € | 16.06.2026 | unbekannt | |
| An de Koul, Aldekerk | Garage, Einfamilienhaus | 1965 | 91 m² | durchschnittlich | 216.900 € | 2.384 € | 27.10.2026 | unbekannt | |
| Weezer Straße, Kevelaer | Einfamilienhaus | — | 181 m² | unbewertet | 439.000 € | 2.425 € | 05.05.2026 | unbekannt | |
| Grüner Weg, Kevelaer | Einfamilienhaus | — | 134 m² | unbewertet | 340.000 € | 2.537 € | 19.05.2026 | unbekannt | |
| Van-den-Bosch-Straße, Goch | Einfamilienhaus | 2010 | 188 m² | durchschnittlich | 521.200 € | 2.770 € | 02.10.2026 | 25,0 km | |
| Fichtenstraße, Pfalzdorf | Garage, Einfamilienhaus | 1993 | 119 m² | sanierungsbedürftig | 356.500 € | 2.999 € | 18.11.2026 | 19,0 km | |
| Hevellingstraße, Pfalzdorf | Einfamilienhaus | 1973 | 141 m² | durchschnittlich | 438.200 € | 3.111 € | 06.11.2026 | 18,0 km | |
| Niersaue, Wachtendonk | Garage, Einfamilienhaus | 2016 | 145 m² | durchschnittlich | 500.000 € | 3.448 € | 08.09.2026 | unbekannt |
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 133 €/m²
- 480 m²
- 63.840 €
- 129.000 €
- 2,02
- 65.160 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt