ZwangsversteigerungEigentumswohnung in Bergheim, Nordrhein-Westfalen
Versteigerungstermin
in 95 TagenMi., 10.02.2027 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
90.000 €
Wohnfläche
57,9 m²
Grundanteil
≈ 140,36 m²
Baujahr
1974
KI-Dossier
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Zusammenfassung
Versteigert wird eine vermietete 2-Zimmer-Eigentumswohnung Nr. 97 (3. Obergeschoss, 57,90 m² Wohnfläche) mit Kellerraum und Außenstellplatz S 55 in Bergheim-Zieverich, Baujahr ca. 1974. Der Verkehrswert beträgt 90.000 € (Stichtag 25.09.2025, Ertragswertverfahren), der Termin ist am 10.02.2027 beim Amtsgericht Bergheim. Die Nettokaltmiete liegt bei 281,60 € monatlich, das Hausgeld bei 184 €. Die Wohnung ist leicht vernachlässigt, das Bad überaltert; eine Dachsanierung ist beschlossen. Die Wertgrenzen 5/10 und 7/10 gelten nicht mehr.
Biet-Score
Ausgeglichen
Fazit der KI
Das Objekt kann sich für Kapitalanleger eignen, die eine kleine, langjährig vermietete Wohnung ohne Eigennutzung suchen, sofern sie die Risiken akzeptieren. Chancen liegen im Verkehrswert von 90.000 € und der guten Verkehrsanbindung. Schwer wiegen die niedrige Bestandsmiete von 281,60 € (Mietbeginn 2005), der nicht besichtigte Keller, der Renovierungsbedarf im Bad sowie die Verwalterzustimmung. Vor einem Gebot sollten Teilungserklärung, Beschlussbuch und Wirtschaftsplan geprüft werden.
Chancen
Risiken
Ausführliches Dossier
Versteigert wird im Verfahren 32 K 4/25 beim Amtsgericht Bergheim ein 50,241/10.000 Miteigentumsanteil am Grundstück Flur 4, Flurstück 226 (27.938 m²) in Bergheim-Zieverich. Er ist verbunden mit dem Sondereigentum an der 2-Zimmer-Wohnung Nr. 97 im 3. Obergeschoss der Gutenbergstraße (Haus 4) sowie dem Sondernutzungsrecht am ebenerdigen Außenstellplatz S 55. Der Versteigerungstermin ist am 10.02.2027 um 09:00 Uhr. Die Wohnfläche beträgt laut Aufmaß 57,90 m² (Balkon anteilig); hinzu kommt ein Kellerraum. Das Gebäude wurde ca. 1974 fertiggestellt und enthält 18 Wohnungen. Die Lage wird als noch durchschnittliche Wohnlage beschrieben, mit Bahnhof in ca. 450 m und Autobahnauffahrt in ca. 3 km; Verkehr von der A 61 und den stark befahrenen Straßen beeinträchtigt die Lage (Gutachten S. 6). Das Haus befindet sich in einem noch durchschnittlichen Zustand: Fassade fleckig, Feuchtigkeit und Schäden im Keller, Balkonabplatzungen und gerissener Treppenbelag (Gutachten S. 12). Modernisiert wurden Dach, teils Fenster, Heizkessel und Fassadendämmung; eine weitere Dachsanierung ist beschlossen und soll aus der Instandhaltungsrücklage bezahlt werden. Die Wohnung selbst ist leicht vernachlässigt: Das innenliegende Bad ist überaltert, Boden- und Wandbereiche sind teils beschädigt, Bodenfliesen fehlen und das Warmwassergerät in der Küche ist defekt (Gutachten S. 13). Beheizt wird über eine ölbefeuerte Zentralheizung. Der Keller konnte nicht besichtigt werden. Die Wohnung ist seit 01.10.2005 vermietet; die Nettokaltmiete beträgt 281,60 € (Warmmiete 441,60 €), das Hausgeld 184 € monatlich einschließlich Rücklage und Heizkostenvorauszahlung. Auf dem Stellplatz steht ein abgemeldeter PKW ohne Mietverhältnis. Für das Grundbuch werden keine wertbeeinflussenden Abteilung-II-Lasten genannt; Baulasten bestehen nicht, die Veräußerung bedarf der Zustimmung des Verwalters. Im Altlastenkataster sind keine Einträge vorhanden, es besteht jedoch ein Hinweis auf mögliche Schwermetallgehalte im Erft-Überschwemmungsgebiet sowie auf Flussauen-Baugrund. Die Wertgrenzen 5/10 und 7/10 entfallen, da ein früherer Termin erfolglos war. Das Gutachten liegt nur als gekürzte Internetversion vor. Der Verkehrswert wurde auf 90.000 € festgesetzt (Ertragswert 90.152 €, Vergleichswert 89.471 €). Die Wohnung kann sich für Kapitalanleger eignen, die eine bestehende Vermietung übernehmen wollen, sofern sie die niedrige Bestandsmiete, den Renovierungsbedarf und den unbekannten Kellerzustand einpreisen. Vor einem Gebot sollten Beschlussbuch, Wirtschaftsplan und Rücklagenstand geprüft sowie die Verwalterzustimmung bedacht werden.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Bewohnt
- Unklar
Es handelt sich um eine 2-Zimmer Eigentumswohnung mit einem PKW-Außenstellplatz.
Belegung
bewohnt
Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0032 K 0004/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 10.02.2027 · 09:00 Uhr
!
Objekt
- Eigentumswohnung · + 1 Stellplatz
- Bewohnt
- Unklar
- 1974
Flächen & Wert
- 90.000 €
- 57,9 m²
- 50,241/10.000
- 140,36 m²
Lage
Karte- Gutenbergstraße
- 31
- 50127
- Bergheim
- Zieverich
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
WEG
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Eigentumswohnungen (Bestand)Dieses Objekt
| Üblicher Marktpreis · Bergheim | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| 2.300 €/m² | 1.582 €/m² | |
| Spanne | 1.950 – 2.900 €/m² | 1.421 – 1.776 €/m² mittlere Hälfte |
| Dieses Objekt | -32 % unter dem typischen Wert | -2 % unter dem Median |
| Quelle | Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rhein-Erft-Kreis (Gutachterausschuss) | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | 2026 | letzte 12 Monate |
Üblicher Marktpreis · Bergheim
2.300 €/m²
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
1.582 €/m²
| Üblicher Marktpreis · Bergheim | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| Gilt für | Eigentumswohnungen | Eigentumswohnungen (Bestand) im Stadtgebiet |
| Grundlage | Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand | 8 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 6 der 8 vor |
Üblicher Marktpreis · Bergheim
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
- Wohnfläche
Zustandsskala 1–7
7 von 8 Vergleichsobjekten anzeigenEigentumswohnungen (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Im Wohnpark, Ahe | Kfz-Stellplatz, Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) | 1972 | 98 m² | durchschnittlich | 77.000 € | 783 € | 03.09.2026 | |
| Otto-Hahn-Straße, Zieverich | Kfz-Stellplatz (Tiefgarage), Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) | 1973 | 100 m² | durchschnittlich | 101.700 € | 1.021 € | 13.01.2027 | |
| Gutenbergstraße, Zieverich | Eigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) | 1974 | 58 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 90.000 € | 1.554 € | 05.10.2026 | |
| Turmallee, Kenten | Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) | 1972 | 93 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 149.000 € | 1.610 € | 25.01.2027 | |
| Brandenburger Straße, Niederaußem | Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) | — | 97 m² | unbewertet | 172.000 € | 1.773 € | 22.07.2026 | |
| Brandenburger Straße, Niederaußem | Wohnungseigentumseinheit Nr. 3 im Dachgeschloss eines Dreifamilienwohnhauses | 1973 | 70 m² | sanierungsbedürftig | 125.000 € | 1.786 € | 11.01.2027 | |
| Brandenburger Straße, Niederaußem | Garage, Eigentumswohnung (3 bis 4 Zimmer) | — | 86 m² | unbewertet | 193.000 € | 2.249 € | 22.07.2026 |
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende RechteZu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt
Am 5. Oktober 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.