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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Gronau, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht AhausAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 77 Tagen

Mi., 20.01.2027 · 11:00 Uhr

Verkehrswert

255.500 €

Wohnfläche

114,75 m²

Grundstück

603 m²

Baujahr

1958

Wackengoorweg 1, 48599 GronauKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1958 · leerstehend

Zur Versteigerung kommt ein Einfamilienhaus (Baujahr 1958/59) mit Fertiggarage auf einem 603 m² großen Grundstück am Wackengoorweg 1 in Gronau. Der Verkehrswert beträgt 255.500 € (Wertermittlungsstichtag 15.05.2026), der Versteigerungstermin ist der 20.01.2027 beim Amtsgericht Ahaus (77 K 17/25). Die Wohnfläche liegt bei 114,75 m², dazu kommen 53,25 m² Keller. Das Haus steht leer und befindet sich laut Gutachter in einem befriedigenden bis ausreichenden Zustand mit Renovierungsrückstand; Heizung und Bad wurden um 2011/2012 modernisiert. Abteilung II des Grundbuchs enthält keine relevanten Rechte. Risiken sind Abweichungen von der Bauakte, ungeprüfte Haustechnik und der Instandhaltungsbedarf.

13

Biet-Score

Sehr riskant · 13 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt eher für Eigennutzer oder Investoren mit Sanierungserfahrung in Frage, sofern sie den Renovierungsrückstand (u. a. Dachrinnen, Bodenbelag, Fensteranschlüsse) einkalkulieren. Die Chancen liegen in der lastenfreien Abteilung II, der modernisierten Heizung mit Fußbodenheizung und der vollständigen Innenbesichtigung. Zu den schwersten Risiken zählen die ungeprüfte Haustechnik, die Abweichungen von der Bauakte mit unbekannten Kosten einer Bauzustandsmitteilung und die Feuchtespuren im Keller. Vor dem Termin empfiehlt sich eine eigene Besichtigung mit Baufachmann sowie die Klärung der Bauakte mit der Stadt.

Chancen

6
  • Die Innenbesichtigung aller Räume war am 15.05.2026 möglich, die Zustandsangaben sind daher fundiert.

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Objekt ist ein Einfamilienhaus mit Fertiggarage am Wackengoorweg 1 in 48599 Gronau (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen). Es steht auf dem Flurstück 356 (Flur 47, Gemarkung Gronau) mit 603 m² Grundstücksfläche. Das Grundstück liegt laut Gutachten nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, sondern in einem § 34-Gebiet mit ein- bis zweigeschossiger Wohnbebauung. Das Wohnhaus ist ein großteils unterkellertes, eingeschossiges Massivgebäude mit ausgebautem Dachgeschoss und Satteldach, errichtet 1958/59. Die Fertiggarage von 1998/99 ist laut Gutachten ungünstig anfahrbar. Die Wohnfläche beträgt 114,75 m² (Erdgeschoss 62,75 m², Dachgeschoss 52,00 m²), dazu kommen 53,25 m² Kellernutzfläche (Gutachten S. 26 f.). Der Gutachter bezeichnet den Zustand als noch befriedigend bis ausreichend, mit Renovierungsrückstand. Um 2011/2012 wurden Leitungen, Fußbodenheizung im Erd- und Dachgeschoss, Gäste-WC, Bad und eine Gaszentralheizung erneuert; die Fenster sind unterschiedlichen Alters. Festgestellte Mängel sind marode Dachrinnen, Spuren ehemals aufsteigender Feuchte im Keller, fehlende Sockelleisten und ein fehlender Bodenbelag im Wohn-Esszimmer. Zudem bestehen Schäden an der Eingangstreppenanlage und am rückwärtigen Hauseingangsbereich. Das Haus steht leer. Der Gutachter setzt eine Restnutzungsdauer von 29 Jahren und ein fiktives Baujahr 1975 an. Abteilung II des Grundbuchs enthält außer dem Zwangsversteigerungsvermerk keine bewertungsrelevante Eintragung; Baulasten sind nicht eingetragen. Die Bauakte weicht vom Bestand ab (u. a. Keller zu 100 % statt etwa 50 % unterkellert, Dachgeschoss voll ausgebaut); mögliche Kosten einer Bauzustandsmitteilung sind nicht beziffert. Die Heiz- und Elektrotechnik wurde nicht geprüft, das Altlastenkataster nicht eingesehen. Erschließungsbeiträge stehen nach Angabe der Stadt nicht an, spätere Beiträge bleiben aber vorbehalten. Der Verkehrswert beträgt 255.500 € (Sachwert marktangepasst 259.500 € zu 3/4, Ertragswert 243.500 € zu 1/4). Der Bodenwert beträgt 123.500 € bei 205 €/m². Das Objekt kann sich für Eigennutzer oder Investoren mit Sanierungserfahrung eignen, sofern der Innenzustand und die genannten Mängel eingepreist werden. Die Risiken liegen im Renovierungsstau, in den Abweichungen von der Bauakte und in der ungeprüften Technik. Dem stehen die vollständige Innenbesichtigung, die lastenfreie Abteilung II und die modernisierte Heizung gegenüber. Eine eigene Prüfung vor dem Termin am 20.01.2027 ist anzuraten.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Wertgutachten liegt das Grundstück im Stadtgebiet von Gronau. Es ist in bebaut mit einem in Massivbauweise erichteten, großenteils unterkellerten eingeschossigen Wohnhaus (Baujahr 1958/59) mit ausgbautem Dachgeschoss. Daneben ist eine im Jahr 1998/99 errichtete Fertiggarage vorhanden. In den Jahren um 1988 und 1992 wurden einige Holzfenster mit Isolierglas neu eingebaut. In den Jahren 2011/2012 wurden einige Kunstofffenster mit Isolierglas neu eingebaut. In diesem Zeitraum erfolgte eine Modernisierungsmaßnahme incl. u.a. des Einzugs von neuen Leitungen und Fußbodenaufbauten mit Fußbodenheizung im Erd- und Dachgeschoss, Neueinrichtung des Gäste-Wcs im Erdgeschoss und des Bades im Dachgeschoss. Außerdem wurden zwei neue Innentüren im Dachgeschoss und eine Gas-Heizungszentrale im Kellgergeschoss eingebaut.

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges, aktuelles Gutachten (Stichtag 15.05.2026) mit Innenbesichtigung. Es gibt keine Mietdaten, da das Haus leersteht, und kein Exposé. Eine Fußzeile auf dem Deckblatt enthält ein abweichendes Aktenzeichen.
  • Innenbesichtigung aller Räume am 15.05.2026 möglich; technische Anlagen nicht auf Funktion geprüft, keine Bauteilöffnungen. Der Keller unter der Ess-Küche wurde nicht begangen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0077 K 0017/2025
Amtsgericht
Ahaus

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
20.01.2027 · 11:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1958

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
255.500 €
Wohnfläche
114,75 m²
Nutzfläche
53,25 m²
Grundstücksfläche
603 m²
Anteilige Grundstücksfläche
603 m²
Bodenrichtwert
205 €/m²
Anteiliger Bodenwert
123.615 €603 m² × 205 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Wackengoorweg
Hausnummer
1
PLZ
48599
Ort
Gronau

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 3 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 2.227 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.791 bis 2.675 Euro, Median 2.227 Euro. 14 Vergleichsfälle zwischen 1.383 und 3.459 Euro pro Quadratmeter, 7 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt2.227 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 115 m² Wohnfläche · Baujahr 1958 · Zustand renovierungsbedürftig / einfach

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

2.227 €/m²Median · 15 Fälle

Spanne
1.791 – 2.675 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
0 % unter dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
15 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 9 der 15 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1958Gruppe 1958
Zustand
hier renovierungsbedürftig / einfachGruppe renovierungsbedürftig / einfach
Wohnfläche
hier 115 m²Gruppe 150 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: renovierungsbedürftig / einfach · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 8,01 – 10,01 €/m² im Monat, typisch 8,36 €/m² · angesetzt in 8 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

14 von 15 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 3,5 km entfernt — 1.420 €/m², Baujahr 1952, sanierungsbedürftig, 100 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Königstraße, GronauEinfamilienhaus—98 m²unbewertet135.500 €1.383 €22.06.2026unbekannt
Kaiserstiege, GronauDoppelhaushälfte1952100 m²sanierungsbedürftig142.000 €1.420 €09.12.20263,5 km
Kolpingstraße, SchöppingenGarage, Einfamilienhaus, Fertiggarage—226 m²unbewertet372.700 €1.649 €26.08.202620,0 km
Tegederstraße, StadtlohnZweifamilienhaus, Garage, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte1927219 m²sanierungsbedürftig372.000 €1.699 €30.09.202625,0 km
Dierteweg, IsselburgEinfamilienhaus1958150 m²sanierungsbedürftig283.000 €1.883 €13.11.2026unbekannt
Kirchstraße, RekenZweifamilienhaus, Carport1966158 m²renovierungsbedürftig / einfach300.000 €1.901 €09.10.202640,0 km
Elbinger Weg, VredenZweifamilienhaus, Kfz-Stellplatz, Garage, Doppelhaushälfte, Carport nicht legitimiert2006185 m²durchschnittlich403.000 €2.183 €07.10.202620,0 km
An de Baecke, SüdlohnEinfamilienhaus—142 m²unbewertet327.000 €2.303 €19.06.2026unbekannt
Kampstraße, Maria VeenGarage, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte1972108 m²renovierungsbedürftig / einfach260.000 €2.407 €23.10.202640,0 km
Ottostraße, Bocholtunbebautes Grundstück, Zweifamilienhaus1958118 m²renovierungsbedürftig / einfach290.000 €2.458 €13.11.202650,0 km
Nikolaus Weg, SchöppingenEinfamilienhaus—177 m²unbewertet512.000 €2.893 €29.04.2026unbekannt
Keppelstraße, NienborgZweifamilienhaus, Kfz-Stellplatz, Garage1975249 m²gepflegt734.000 €2.948 €04.11.202611,0 km
Prinz-Heinrich-Straße, BocholtEinfamilienhaus—87 m²unbewertet293.000 €3.368 €13.05.2026unbekannt
Moorblick, GronauEinfamilienhaus—279 m²unbewertet965.000 €3.459 €03.06.2026unbekannt

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 41 f.
Bodenrichtwert
205 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
603 m²
Anteiliger Bodenwert
123.615 €
Verkehrswert
255.500 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,07
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
131.885 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 41 f. · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert123.615 €
Gebäude / Wohnung131.885 €
Verkehrswert255.500 €
Zone
Bodenrichtwert Nr. 2365, beidseitig der Beckerhookstraße (Wohnbaufläche, II-geschossig, bis 30 m Tiefe)
Rechenweg
Flächenanteil
603 m² Gesamtgrundstück = 603 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
603 m² × 205 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
424 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
424 €/m² / 205 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
255.500 € − 123.615 € = 131.885 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 04.11.2026, 03:39