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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Thyrnau, Bayern

Amtsgericht PassauAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 48 Tagen

Do., 10.12.2026 · 09:30 Uhr

Verkehrswert

290.000 €

Wohnfläche

361,2 m²

Grundstück

2.127 m²

Löwmühle 1, 94136 ThyrnauKarteGoogle Maps
Belegung: vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · vermietet

Versteigert wird ein traditionsreiches, überwiegend gewerblich und wohnwirtschaftlich genutztes Anwesen in Thyrnau-Löwmühle unmittelbar an der Bundesstraße B 388 nahe Passau. Das Bewertungsobjekt umfasst ein Gaststätten- und Wohngebäude auf zwei zusammenhängenden Flurstücken mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 2.127 m², wovon Flurstück 2367 als Parkplatz dient. Die Gesamtnutz- und Wohnfläche beträgt 608,4 m², aufgeteilt auf 247,2 m² Gastronomiefläche im Erdgeschoss sowie drei Wohneinheiten im Ober- und Dachgeschoss mit insgesamt 361,2 m². Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beläuft sich auf 290.000,00 € und wurde vollständig aus dem Ertragswert abgeleitet. Die Wohnungen sind im aktuellen Zustand unbewohnbar und nicht vermietbar, zudem besteht ein massiver Sanierungs- und Instandsetzungsstau infolge eines Brandschadens aus dem Jahr 2013.

23

Biet-Score

Sehr riskant · 23 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vorrangig für handwerklich versierte Investoren, Bauträger oder Gastronomiebetreiber in Betracht, die über ausreichend Liquidität und Erfahrung im Umgang mit Brandschaden- und Altbausanierungen verfügen. Das erhebliche Sanierungsrisiko von über 194.000,00 € an bezifferten Schäden, der unfertige Wiederaufbau seit 2013 sowie die Hochwasser- und Lärmlage erfordern zwingend eine vorherige Einsichtnahme in das nicht veröffentlichte Bauschadengutachten beim Vollstreckungsgericht. Eine wirtschaftlich tragfähige Nachnutzung setzt eine vollständige Ertüchtigung der drei Wohneinheiten sowie eine Klärung der dinglich ungesicherten Zufahrt voraus.

Chancen

6

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 4 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt Löwmühle 1 in 94136 Thyrnau besteht aus den beiden Grundstücken Flurnummer 2367/2 (1.422 m²) und Flurnummer 2367 (705 m²) der Gemarkung Kellberg mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 2.127 m². Die Liegenschaft befindet sich im Außenbereich gemäß § 35 BauGB am östlichen Stadtrand von Passau, direkt an der Verzweigung der Bundesstraße B 388 und der Staatsstraße St 2132 nahe der Donau. Während das Flurstück 2367 als befestigter Außenparkplatz genutzt wird, ist das Flurstück 2367/2 mit einem teilunterkellerten, zweigeschossigen Gaststätten- und Wohngebäude samt ausgebautem Dachgeschoss bebaut. Flurstück 2367 und westliche Teilflächen von Flurstück 2367/2 liegen im festgesetzten HQ100-Überschwemmungsgebiet der Donau; der Baukörper selbst befindet sich knapp außerhalb dieser Zone. Das Gebäude gliedert sich in eine Erdgeschoss-Gaststätte mit rund 247,2 m² Nutzfläche nebst Betreiberwohnung sowie drei Wohneinheiten im Ober- und Dachgeschoss mit insgesamt 361,2 m² Wohnfläche (Gesamtfläche 608,4 m²; Bruttogrundfläche ca. 963 m²). Während die Gaststätte aktuell von der Schuldnerin im Teilzeitbetrieb geführt wird und einen funktionstüchtigen Standard aufweist, befinden sich die Wohnungen nach einem Brand im Jahr 2013 und nachfolgend eingestellten Wiederaufbauarbeiten in einem baustellenartigen, unbewohnbaren und unvermietbaren Zustand. Massive Feuchte- und Putzschäden prägen die Kellerräume. Beheizt wird das Gebäude lediglich über Einzelöfen, Elektroradiatoren sowie einen Kachelofen im Gastraum, eine zentrale Heizungsanlage existiert nicht. Die rechtlichen Rahmenbedingungen beinhalten spezifische Erschließungsmängel: Die reguläre Zufahrt von der Staatsstraße St 2132 verläuft über das fremde Nachbargrundstück 2368 und ist dinglich nicht gesichert. Die direkte Anbindung an die B 388 erlaubt verkehrstechnisch nur Rechtsabbiegebewegungen. Die Abwasserentsorgung ist über eine gemeinschaftliche Dreikammergrube geregelt. Der Sachverständige hat im Ertragswertverfahren besondere objektspezifische Grundstücksmerkmale in Höhe von insgesamt 204.000,00 € in Abzug gebracht, darunter 168.000,00 € für die Wiederherstellung der Wohnungen und Fassade, 26.000,00 € für Kellerinstandsetzungen sowie jeweils 5.000,00 € für die dingliche Zufahrtssicherung und die Außenanlagen. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert von 290.000,00 € entspricht exakt dem gerundeten Ertragswert. Ein Erwerb birgt erhebliche bauliche und finanzielle Risiken, bietet bei erfolgreicher Sanierung jedoch beträchtliche Raumreserven und Ertragspotenziale an einer hochfrequentierten Verkehrslage. Interessenten sollten vor Abgabe eines Gebots unbedingt die gerichtliche Akteneinsicht in das gesonderte Bauschadengutachten wahrnehmen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Unklar

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): älteres, unsaniertes Gaststätten- und Wohngebäude mit gutem Wohn- bzw Nutzflächenangebot am östlichen Stadtrand von Passau ca. 3,1 km südwestlich des Ortskerns von Thyrnau, Lage im Außenbereich direkt an der B 388 nördlich der Donau, in guter Verkehrsinfrastruktur; Wasseranschluss an die öffentliche Versorgung verhanden, ebenso Elektrizitäts- und Breitbandanschluss; Abwasserentsorgung über eine Dreikammergrube; laut Flächennutzungsplan: Streubebauung im Außenbereich, bauplanungsrechtliche Genehmigungen richten sich daher nach § 35 BauGB, kein Bebauungsplan; das Flurstück 2367/2 ist als geschlossene Grenzbebauung gegenüber den nördlichen Nachbarn bebaut mit einem Gaststätten- und Wohngebäude mit Teilunterkellerung, Erd-, Ober- und ausgebautem Dachgeschoss, sowie einem Nebengebäude (ehemaliger Hühnerstall - ohne Wertansatz) östlich des Anwesens und einem Gartengerätehaus in der der Südwestecke des Grundstücks; das Flurstück 2367 ist unbebaut und wird derzeit als Parkplatz genutzt; im Erdgeschoss wird derzeit von der Eigentümerin die Gaststätte "Schnitzelwirt" betrieben, die beiden Wohnungen im Obergeschoss und die Wohnung im Dachgeschoss sind derzeit nicht bewohnbar und nicht zu vermieten; ursprüngliches Baujahr: unbekannt, 1963: Erweiterung der Gasträume durch einen Anbau, 1991: Überdachung der Terrasse, 2013: Brand, danach Beginn von Bauarbeiten, Zustand unverändert bis dato; Heizung über Einzelöfen und Elektroradiatoren sowie einem gemauerten Ofen in der Gaststätte, Warmwasser über Elektroboiler, Bruttogrundfläche gesamt ca. 963 qm, Nutz- und Wohnfläche gesamt ca. 608 qm; die Betriebseinrichtung wird als Zubehör mit 5.000 € bewertet, wird jedoch aufgrund der Ertragswertberechnung nicht gesondert ausgewiesen; Anschrift: Löwmühle 1, 94136 Thyrnau

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr detailliertes Wertgutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen mit ausführlicher Grundriss- und Fotodokumentation; gestützt auf ein zusätzliches Bauschadengutachten für den Sanierungsaufwand.
  • Vollständige Innen- und Außenbesichtigung durch den Gutachter in Anwesenheit der Schuldnerin und eines Bauschadensachverständigen am 09.10.2025 durchgeführt.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
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Identifikation

Aktenzeichen
0804 K 0080/2022
Amtsgericht
Passau
Bundesland
Bayern

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
10.12.2026 · 09:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Unklar

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
290.000 €
Wohnfläche
361,2 m²
Nutzfläche
247,2 m²
Gewerbefläche
247,2 m²
Grundstücksfläche
2.127 m²
Anteilige Grundstücksfläche
2.127 m²
Bodenrichtwert
42 €/m²
Anteiliger Bodenwert
89.334 €2.127 m² × 42 €/m² · MEA 100 %

Lage

Karte
Straße
Löwmühle
Hausnummer
1
PLZ
94136
Ort
Thyrnau
Stadtteil
Löwmühle
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 10 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Gewerbefläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 8 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 803 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 764 bis 2.144 Euro, Median 1.489 Euro. 7 Vergleichsfälle zwischen 290 und 9.295 Euro pro Quadratmeter, 2 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 361 m² Wohnfläche · Zustand stark sanierungsbedürftig

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.489 €/m²Median · 8 Fälle

Spanne
764 – 2.144 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-46 % unter dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.

¹ Der Zustand liegt unter dem der Vergleichsgruppe (stark sanierungsbedürftig gegenüber überwiegend renovierungsbedürftig / einfach).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
8 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 7 der 8 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Zustand
hier stark sanierungsbedürftigGruppe renovierungsbedürftig / einfach
Wohnfläche
hier 361 m²Gruppe 178 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: stark sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,06 – 10,66 €/m² im Monat, typisch 8,63 €/m² · angesetzt in 116 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

7 von 8 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²Termin
Thal, Weng / ThalEinfamilienhaus, unbebautes Grundstück—210 m²stark sanierungsbedürftig61.000 €290 €07.10.2026
Frauengasse, Ruhstorf a.d. RottEinfamilienhaus—74 m²unbewertet48.000 €648 €05.06.2026
Alter Fuhrweg, NammeringEinfamilienhaus1978332 m²durchschnittlich416.000 €1.254 €09.09.2026
Erlenweg, Kirchberg vorm WaldEinfamilienhaus1978145 m²renovierungsbedürftig / einfach250.000 €1.724 €19.06.2026
Wiflinger Straße, AldersbachEinfamilienhaus1979116 m²renovierungsbedürftig / einfach245.000 €2.112 €16.10.2026
Plinganserstraße, PockingDoppelhaushälfte1952134 m²durchschnittlich300.000 €2.239 €23.09.2026
Parzham, ParzhamEinfamilienhaus1974267 m²sanierungsbedürftig2.480.000 €9.295 €18.09.2026

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag.

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 20
Bodenrichtwert
42 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
2.127 m²
Anteiliger Bodenwert
89.334 €
Verkehrswert
290.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
3,25
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
200.666 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 20 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert89.334 €
Gebäude / Wohnung200.666 €
Verkehrswert290.000 €
Zone
Thyrnau/Kellberg kleinere Orte (angepasst für Außenbereich, HQ100 und fehlenden Kanal)
Rechenweg
Flächenanteil
2.127 m² Gesamtgrundstück = 2.127 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
2.127 m² × 42 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
136 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
136 €/m² / 42 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
290.000 € − 89.334 € = 200.666 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Passau, Landkreis.

Eher RückenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 14.10.2026, 22:59