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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Wesel, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht WeselAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 10 Tagen

Mo., 09.11.2026 · 09:30 Uhr

Verkehrswert

502.000 €

Wohnfläche

122,42 m²

Grundstück

1.308 m²

Baujahr

1993

Am Schornacker 28 A, 46485 WeselKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 1993 · leerstehend

Zur Versteigerung steht eine Liegenschaft bestehend aus einem 1,5-geschossigen Büro- und Wohngebäude, einer PKW-Garage sowie einer separaten Gewerbehalle auf einem 1.308 m² großen Grundstück im Gewerbegebiet 'Am Schornacker' in Wesel. Das im Jahr 1993 errichtete Hauptgebäude umfasst rund 122 m² Wohnfläche im Erdgeschoss und etwa 87 m² Büro-/Nutzfläche im ausgebauten Dachgeschoss; die Gewerbehalle bietet weitere ca. 149 m² Nutzfläche. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 502.000 € und wurde primär über das Ertragswertverfahren hergeleitet (Sachwert: 489.000 €). Da eine Innenbesichtigung nicht gewährt wurde, basiert die Bewertung auf der Annahme eines altersgemäßen, mängelfreien Innenzustands, während an der Halle äußerliche Bauschäden festgestellt wurden. Die Immobilie eignet sich vor allem für Gewerbetreibende und Handwerksbetriebe zur Eigennutzung mit Wohnen am Betriebsstandort.

42

Biet-Score

Vorsicht · 42 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt bietet ein interessantes Wertpotenzial insbesondere für Selbstnutzer wie Handwerker oder Dienstleister, die eine kombinierte Betriebs- und Wohnnutzung an einem gut angebundenen Standort am Niederrhein suchen. Wesentliche Risiken liegen in der verweigerten Innenbesichtigung und dem damit verbundenen Sanierungsrisiko, insbesondere im Bereich der veralteten Haustechnik (Heizung von 1991) sowie der Mängel an der Gewerbehalle. Reine Kapitalanleger sollten das erhöhte Vermietungs- und Leerstandsrisiko des Gewerbeanteils berücksichtigen und angemessene Sicherheitsabschläge im Bietlimit einkalkulieren.

Chancen

6

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt befindet sich im Wohnplatz Wittenberg im Stadtteil Obrighoven-Lackhausen der Hansestadt Wesel. Das 1.308 m² große Areal liegt im westlichen Randbereich des etablierten Gewerbegebiets 'Am Schornacker' (Gewerbe- und Industriepark Wesel-Ost I) an einer ruhigen Stichstraße (Sackgasse). Die verkehrliche Anbindung an die B 58 sowie die BAB 3 ist hervorragend. Planungsrechtlich liegt das Grundstück im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans (Gewerbegebiet GE, GRZ 0,8, GFZ 2,0), wodurch noch deutliche bauliche Ausbaureserven bestehen. Bebaut ist das Grundstück mit einem 1993 errichteten Ensemble: einem 1,5-geschossigen Büro- und Wohngebäude in Massivbauweise mit Klinkerfassade (122,42 m² Wohnfläche im EG zzgl. 86,63 m² Büro-/Nutzfläche im DG), einer massiven PKW-Garage sowie einer rückwärtigen eingeschossigen Gewerbehalle in Skelettbauweise (149,27 m² Nutzfläche). Die Raumaufteilung verbindet die Wohnräume im Erdgeschoss mit den Büroräumen im Dachgeschoss über eine interne Treppe. Die baulichen Anlagen präsentieren sich von außen in solider Substanz; an der Halle bestehen Mängel an Lichtbändern, Fugen und Dachüberständen (pauschalierter Minderwert 8.100,50 €). Die Gasheizung stammt aus dem Errichtungsjahr 1991. Da keine Innenbesichtigung gestattet wurde, unterstellte der Gutachter einen bauzeittypischen, mittleren Erhaltungszustand. Rechtlich besteht das Objekt aus zwei Flurstücken (178 und 179) des Grundbuchs Obrighoven Blatt 2291, die eine wirtschaftliche Einheit bilden. Es bestehen keine Eintragungen im Baulastenverzeichnis und keine verzeichneten Altlasten im Altlastenkataster; Wohnungs- oder Mietpreisbindungen liegen nicht vor. Zum Bewertungsstichtag war kein aktiver Gewerbebetrieb feststellbar. Der Verkehrswert wurde zum 27. Januar 2026 auf 502.000 € festgesetzt. Er stützt sich primär auf das Ertragswertverfahren (Ertragswert 502.000 € bei 25.742,04 € Jahresrohertrag und 3,00 % Liegenschaftszinssatz), flankiert durch das Sachwertverfahren (489.000 €). Das Objekt eignet sich vor allem für mittelständische Selbstnutzer mit gleichzeitigem Hallen-, Büro- und Wohnraumbedarf.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Bei dem Versteigerungsobjekt (Baujahr 1993) handelt es sich um ein Büro-und Wohngebäude, eine PKW-Garage und eine Gewerbehalle. Das 1 1/2 geschossige, nicht unterkellerte Büro- und Wohngebäude hat im Erdgeschoss eine Wohnnfläche inklusive Terrasse von ca. 122 m² und im Dachgeschoss eine Nutzfläche für Büro- und Archivräume von ca. 86 m². Die Gewerbehalle hat eine Nutzfläche von ca. 149 m², ein aktiver Gewerbebetrieb konnte nicht festgestellt werden. Eine Innenbesichtigung konnte nicht durchgeführt werden, abgesehen von den äußerlich offensichtlich erkennbaren Mängeln an der Gewerbehalle wird ein mittlerer Erhaltungszustand unterstellt.

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Verkehrswertgutachten nebst amtlicher Bekanntmachung und ZVG-Deckseite vorhanden. Datenlage zu Grundbuch, Baurecht und Flächen ist solide.
  • Eingeschränkt, da nur eine äußere Inaugenscheinnahme stattfand; Innenzustand und Haustechnik basieren auf gutachterlichen Annahmen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0014 K 0016/2025
Amtsgericht
Wesel

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
09.11.2026 · 09:30 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1993

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
502.000 €
Wohnfläche
122,42 m²
Nutzfläche
235,9 m²
Grundstücksfläche
1.308 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.308 m²
Bodenrichtwert
40 €/m²
Anteiliger Bodenwert
52.320 €1.308 m² × 40 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Am Schornacker
Hausnummer
28 A
PLZ
46485
Ort
Wesel
Stadtteil
Obrighoven-Lackhausen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 4.101 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 2.478 bis 2.653 Euro, typisch 2.555 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 2.450 bis 3.222 Euro, Median 2.683 Euro. 13 Vergleichsfälle zwischen 1.048 und 7.307 Euro pro Quadratmeter, 7 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt4.101 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

über der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 122 m² Wohnfläche · Baujahr 1993 · Zustand durchschnittlich

Üblicher Marktpreis · Wesel

2.555 €/m²typischer Wert

Spanne
2.478 – 2.653 €/m²
Dieses Objekt
+61 % über dem typischen Wert
Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Wesel (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

2.683 €/m²Median · 13 Fälle

Spanne
2.450 – 3.222 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
+53 % über dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Wesel

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
13 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 8 der 13 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1993Gruppe 1974
Zustand
hier durchschnittlichGruppe durchschnittlich
Wohnfläche
hier 122 m²Gruppe 140 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: durchschnittlich · Vergleichsgruppe: durchschnittlich

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,76 – 8,35 €/m² im Monat, typisch 7,36 €/m² · angesetzt in 22 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

Alle 13 Vergleichsobjekte anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 7,0 km entfernt (Voerde) — 3.584 €/m², Baujahr 1961, durchschnittlich, 115 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Dorfstraße, HoerstgenGarage, Einfamilienhaus1930228 m²sanierungsbedürftig239.000 €1.048 €08.10.202625,0 km
Danziger Straße, HamminkelnReihenhaus als Einfamilienhaus mit Garage1981155 m²durchschnittlich282.000 €1.819 €09.11.202611,0 km
Schwalbenweg, Xantenunbebautes Grundstück, Sonstiges, Sonstiges, Reihenhaus, Garage—136 m²unbewertet314.100 €2.310 €16.07.202617,0 km
Ludwig-Richter-Ring, MoersEinfamilienhaus—117 m²unbewertet286.000 €2.450 €03.06.2026unbekannt
Marc-Aurel-Straße, AsbergReihenendhaus und Garage1992124 m²renovierungsbedürftig / einfach320.000 €2.581 €29.10.202625,0 km
Bonifatiusstraße, AsbergEinfamilienhaus1920140 m²durchschnittlich372.000 €2.657 €14.01.202725,0 km
Im Schroersfeld, MoersEinfamilienhaus—144 m²unbewertet385.000 €2.683 €21.05.2026unbekannt
Dickerstraße, OberlohbergEinfamilienhaus1974175 m²durchschnittlich475.000 €2.721 €04.11.202611,0 km
Marienbaumer Straße, VynenEinfamilienhaus—168 m²unbewertet462.000 €2.750 €11.06.2026unbekannt
Wiedekamp, AsbergReihenendhaus mit Garage1980123 m²renovierungsbedürftig / einfach395.000 €3.222 €08.10.202625,0 km
Riller Siedlung, MenzelenGarage, Einfamilienhaus2021110 m²durchschnittlich388.000 €3.536 €15.10.202613,0 km
Lerchenstraße, VoerdeZweifamilien-Doppelhaushälfte mit PKW-Doppelgarage1961115 m²durchschnittlich411.000 €3.584 €02.12.20267,0 km
Mooßweg, MenzelenBaugrundstück, Einfamilienhaus, ehemaliges landwirtschaftl. Anwesen bestehend aus einem , Nebengebäuden, Stalltrakt, Bewegungshalle, Weidegrundstücken,1840201 m²unbewertet1.468.800 €7.307 €10.12.202613,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 42-44 (BORIS-NRW)
Bodenrichtwert
40 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.308 m²
Anteiliger Bodenwert
52.320 €
Verkehrswert
502.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
9,59
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
449.680 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 42-44 (BORIS-NRW) · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert52.320 €
Gebäude / Wohnung449.680 €
Verkehrswert502.000 €
Zone
4304
Rechenweg
Flächenanteil
1.308 m² Gesamtgrundstück = 1.308 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.308 m² × 40 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
384 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
384 €/m² / 40 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
502.000 € − 52.320 € = 449.680 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Wesel, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 01.08.2026, 18:25