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0016 K 0007/ 2025
Aktiv

ZwangsversteigerungGastronomie in Viersen, Nordrhein-Westfalen

Verkehrswert
440.000 €
Termin
16.12.2026
in 75 Tagen

Kategorie

Gastronomie

Nordrhein-Westfalen

Verfahren

Aktenzeichen0016 K 0007/ 2025
AmtsgerichtViersen

Kenndaten

Nutzfläche322 m²
Grundstück503 m²
ZustandStark sanierungsbedürftig
Vermietungleerstehend

Biet-Score

Fazit

Das Objekt richtet sich an denkmalerfahrene Investoren, Gastronomen oder Sanierungsspezialisten, die das bauhistorische Potenzial dieser Hofanlage nutzen möchten. Vor Gebotsabgabe sind zwingend die genauen Auflagen des Denkmalamtes für die Brand- und Feuchtigkeitssanierung sowie die Abstimmung mit der Gebäudeversicherung bezüglich der geschätzten 30.000 € Regulierungssumme zu klären. Ein persönliches Aktenstudium des ungekürzten Gutachtens beim Amtsgericht Viersen wird dringend empfohlen.

01

Dossier

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KI-gestützt
Zusammenfassung

Gastronomie · leerstehend

Zum Aufruf kommt eine unter Denkmalschutz stehende, historische ehemalige Hofanlage (Hülser-Hof) mit freistehendem Geschäftshaus, Lageranbau, Garage und Schuppen in Viersen-Helenabrunn. Das Objekt mit einer Nutzfläche von rund 322 m² (ca. 198 m² im Erdgeschoss, ca. 124 m² im Dachgeschoss) auf einem 503 m² großen Grundstück wurde ehemals als Gaststätte mit Wohnbereich genutzt. Der festgesetzte Gesamtwert beläuft sich nach Teilfreigaben des Zubehörs auf 415.000 € (Grundbesitz: 400.000 €, verbliebenes Inventar: 15.000 €). Um 2014 wurden Modernisierungen an Dach, Dämmung, Fenstern und Elektrik vorgenommen, der Heizungsbrenner datiert auf 2012. Das Gebäude weist jedoch baujahrtypische Feuchtigkeitsspuren im Keller sowie einen Brandschaden in zwei Obergeschossräumen auf, dessen Beseitigungskosten versicherungsseitig auf 30.000 € beziffert wurden.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um eine denkmalgeschützte, ehemalige vierflügelige Hofanlage ('Hülser-Hof') in der Brunnenstraße 4 im Viersener Ortsteil Helenabrunn. Die Ursprünge der Hofanlage reichen bis in das 18. Jahrhundert zurück; um 1850 erfolgten wesentliche Erweiterungen zu einem charakteristischen T-Haus. Das Grundstück Gemarkung Viersen, Flur 118, Flurstück 31, umfasst eine Fläche von 503 m² und ist mit dem Hauptgebäude (ehemalige Schank- und Gastwirtschaft), einem Lageranbau, einer Garage sowie Schuppenbauten bebaut. Die nutzbare Fläche beträgt ca. 198 m² im Erdgeschoss sowie ca. 124 m² im Dachgeschoss. Die Lage in einer für den Durchgangsverkehr gesperrten Anliegerstraße sichert eine ruhige Verkehrssituation bei gleichzeitig guter Anbindung an das regionale Straßennetz. Das Gebäude präsentiert sich in einem dem Alter entsprechenden, durchschnittlichen bis guten Erhaltungszustand. Um das Jahr 2014 wurden nach Eigentümerangaben die Dacheindeckung erneuert, die Dämmung angepasst, die Elektroinstallation überarbeitet und Sprossenfenster mit Isolierverglasung eingebaut. Der Heizkesselbrenner der Viessmann-Gaszentralheizung wurde ca. 2012 getauscht. Dem gegenüber stehen deutliche Instandsetzungsrückstände: Zwei Räume im Obergeschoss sind nach einem Zimmerbrand sanierungsbedürftig (Kosten lt. Versicherung ca. 30.000 €). Darüber hinaus weisen die Kelleraußenwände baujahrtypische Feuchtigkeitsspuren auf und es besteht allgemeiner Renovierungsbedarf bei Wand- und Bodenbelägen. Der Gutachter bezifferte den kurzfristigen Reparaturstau auf 40.000 €, wovon nach fiktivem Versicherungsansatz 10.000 € wertmindernd in Ansatz gebracht wurden. Rechtlich ist die Eintragung als Einzeldenkmal (Denkmalliste Viersen lfd. Nr. 144) das maßgebliche Kriterium für alle künftigen Umbauten und Nutzungen. Der festgesetzte Gesamtverkehrswert lag ursprünglich bei 440.000 € (inklusive 40.000 € Zubehör). Nach Gläubigerfreigaben für Teile des Gaststätteninventars beträgt der aktuelle Gesamtwert 415.000 € (Grundbesitz: 400.000 €, Zubehör: 15.000 €). Unterlagen zu bestehenden Miet- oder Pachtverhältnissen liegen im Datenbestand nicht vor; der Betrieb der Gaststätte wurde in der Vergangenheit aufgegeben. Für Kapitalanleger und Selbstnutzer bietet die Immobilie eine reizvolle, charakterstarke Liegenschaft mit steuerlichen Denkmalschutz-Abschreibungsmöglichkeiten. Voraussetzung für ein erfolgreiches Investment ist jedoch eine präzise Kalkulation der Brand- und Feuchtigkeitsschäden sowie die Einsichtnahme in das vollständige Gutachten auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Viersen.

Chancen
Risiken

Standort

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02

Übersicht

!
17 / 23 Felder
Identifikation
Aktenzeichen0016 K 0007/ 2025
AmtsgerichtViersen
BundeslandNordrhein-Westfalen
Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.
Termin
VerfahrensartVersteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit16.12.2026 · 10:00:00
!
Ohne Angabe: Termin-Art
Objekt
ObjektartGastronomie
Objektzustand
Vermietungsstatusleerstehend
BesichtigungsstatusUnklar
Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr
Flächen & Wert
Verkehrswert440.000 €
Nutzfläche322 m²
Grundstücksfläche503 m²
Ohne Angabe: Wohnfläche, Gewerbefläche
Lage
StraßeBrunnenstr.
Hausnummer4
PLZ41748
OrtViersen
StadtteilHelenabrunn

Belegungsstatus-Risiko

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Rechtlich

Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.

Operativ

Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

Noch nicht verfügbar

Bodenrichtwert noch nicht verfügbar

Sobald KI/Gutachten oder System-Match einen Bodenrichtwert liefern, erscheinen hier Bodenwert, Verhältniskennzahl und Vergleichsbalken.

Verkehrswert vorhanden: 440.000 €

Datenquelle & Kontext

Quelle
Noch nicht verfügbar

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

03

Investment Case

04

Investor-Fakten

!
16 Fakten
01

Bewertung

3 Fakten
Verkehrswert
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
02

Rechte

7 Fakten
Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Denkmalschutz
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
03

Ertrag

1 Fakt
Vermietungsstatus
04

Zustand

5 Fakten
Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz
05

Standort-Radar

06

Erwerbsnebenkosten & Liquiditätsbedarf

07

Wert- & Bewertungsanpassungen

08

Beschreibung & Zustand

Objektzustand
Nutzung
leerstehend
Besichtigung
Unklar
Hinweise
—
Beschreibung (roh)

Laut Wertgutachten handelt es sich um ein mit einem freistehenden Geschäftshaus (ehemals als Gaststätte genutzt) mit Lageranbau sowie einer Garage und Schuppen bebautes Grundstück. Baujahr im 18. Jahrhundert, Erweiterung um 1850. Das Objekt ist in die Denkmalliste eingetragen. Laut Angaben Eigentümervertreter wurden um 2014 teilweise Fenster gegen Isolierglasfenster getauscht. Auch die Elektroinstallat-on wurde um 2014 nach Eigentümerangaben überarbeitet und ergänzt. Nach Eigentümerangaben wurden um 2014 auch die Dacheindeckung erneuert und die Wärmedämmung angepasst. Baujahrentsprechender guter bis durchschnittlicher Pflege- und Unterhaltungszustand. 2 Räume im Obergeschoss befinden sich nach Brandschaden im sanierungsbedürftigen Zustand. Laut Eigentümerangaben wurden die Behebungs-kosten von der Versicherung mit 30.000 € geschätzt. Insgesamt sind im Gutachten 40.000 € berücksichtigt, für die nötigsten Instandsetzungs- und Reparaturstaumaß-nahmen, wobei sich daraus keine Verlängerung der Restnutzungsdauer ergibt. Es wurde unterstellt, dass 30.000,00 € aus Versicherungsleistungen gezahlt würden, so dass nur 10.000,00 € letztlich wertmäßig in Abzug gebracht wurden. Nutzfläche Erdgeschoss ca. 198 m², Dachgeschoss 124 m² Das Inventar der Gaststätte wurde zunächst mit 40.000 € bewertet. Es erfolgten Gläubigerfreigaben, sodass der Wert noch mit 15.000,00 € beziffert ist.

Datenhinweise
  • · Die Daten stützen sich auf die amtliche Bekanntmachung, die Verfahrensdeckseite und ein dreiseitiges Sachverständigen-Exposé ('Zusammenfassung des Gutachtens'). Das vollständige Gutachten lag nicht digital bei, sondern war fälschlich als allgemeines Merkblatt hinterlegt.
  • · Eine Ortsbesichtigung fand durch den Gutachter statt; Innen- und Außendetails sowie der Brandschaden wurden beschrieben.
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Steuerliche Optimierung

10

Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten

Keine Emissionsdaten verfügbar

Für dieses Objekt liegen noch keine verwendbaren Objektkoordinaten aus dem bestehenden Geocoding vor. Es wird kein neues Geocoding ausgeführt.

Hochwasser

Hochwasserrisiko

Punktprüfung gegen lokal gespeicherte amtliche HQ-Flächen

Ausstehend
HQ10
unbekannt
HQ100
unbekannt
HQextrem
unbekannt
Wassertiefe
—
Datenstand
—
Quelle
Amtliche Hochwasserdaten
Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.
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Dokumente & Links

Zuletzt geändert: 02.10.2026, 00:15

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 2. September 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Viersen, Kreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll. Ausführliches Zukunftsprofil der Region.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.