KI-Dossier
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Zusammenfassung
Gegenstand des Verfahrens sind vier unbebaute land- und forstwirtschaftliche Grundstücke in Herborn-Hörbach mit einer Gesamtgröße von 16.919 m². Die Flächen werden überwiegend als Grünland und zu einem Teil als Ackerland genutzt und weisen einen amtlich festgesetzten Gesamtverkehrswert von 15.272,30 € auf. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft. Es besteht Lastenfreiheit in Abteilung II des Grundbuchs sowie im Baulastenverzeichnis. Zu beachten sind örtliche Erschwernisse wie eine fehlende eigene Zuwegung bei Flurstück 231 sowie Entsorgungsbedarf für einen Melkwagen auf Flurstück 119.
Biet-Score
Vorsicht
Fazit der KI
Das Objekt bietet Landwirten, Direktvermarktern und Kapitalanlegern eine günstige Einstiegsmöglichkeit in landwirtschaftliche Nutzflächen mit grundbuchlicher Lastenfreiheit. Vor einem Gebot sollte die Klärung eines Wegerechts für Flurstück 231 mit dem Eigentümer des Nachbargrundstücks sowie die Kontaktaufnahme mit den aktuellen Bewirtschaftern zwecks Abschluss eines Pachtvertrags forciert werden. Bietern wird angeraten, die Bietungssicherheit fristgerecht an die Gerichtskasse zu überweisen.
Chancen
Sehr geringer Kapitalbedarf durch einen moderaten Gesamtverkehrswert von 15.272,30 € für fast 1,7 Hektar Landfläche.
Attraktive arrondierende Flächengröße mit vier separat bewerteten Parzellen für Landwirte oder Freizeitnutzer.
Risiken
Ausführliches Dossier
Zur Versteigerung gelangen vier unbebaute landwirtschaftliche Flurstücke in der Gemarkung Hörbach, Stadt Herborn. Die Liegenschaften umfassen die Parzellen Flur 4 Flurstück 144 (Auf der Reh, 8.306 m² Grünland), Flur 5 Flurstück 119 (Mühlstücker, 398 m² Grünland), Flur 9 Flurstück 198 (Auf der Au, 3.124 m² Ackerland) sowie Flur 9 Flurstück 231 (Heiderwies, 5.091 m² Grünland). Die Gesamtnutzfläche beläuft sich auf 16.919 m². Die Grundstücke liegen im Außenbereich und sind landwirtschaftlich geprägt. Der Gesamtwert wurde vom Ortsgericht Herborn auf 15.272,30 € festgesetzt, basierend auf Bodenrichtwerten von 1,00 €/m² mit objektspezifischen Abschlägen. Die Grundstücke 1 und 3 sind über Feldwege erreichbar und befinden sich in einem für Grünland bzw. Ackerland typischen Zustand. Auf dem Flurstück 119 (Mühlstücker) lagert ein verfallener Melkwagen, dessen Entsorgung mit einem Abschlag von 30 % auf den Bodenwert berücksichtigt wurde. Das Flurstück 231 (Heiderwies) weist eine erschwerte Zugänglichkeit auf, da alle verzeichneten Wege zugewachsen sind und der Zutritt derzeit nur über Nachbarland erfolgt; zudem ist etwa ein Drittel der Parzelle durch Gehölz überwuchert, was ebenfalls zu einem Wertabschlag von 30 % führte. Rechtlich liegen günstige Rahmenbedingungen vor, da das Versteigerungsgericht sowohl die Lastenfreiheit in Abteilung II des Grundbuchs als auch die Freiheit von Baulasten bestätigt hat. Ein Altlastenkatasterauszug wurde nicht eingeholt, Anhaltspunkte für Altlasten ergab die Ortsbesichtigung nicht. Zu beachten ist, dass es sich um eine Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft handelt und die Bewirtschaftung aktuell ohne formellen Pachtvertrag geduldet wird. Für regionale Landwirte oder Anleger mit Fokus auf Sachwerte stellt dieses Paket ein risikoarmes Agrarinvestment mit geringem Nominalkapital dar. Ein Erwerb ist insbesondere dann attraktiv, wenn die Zuwegung zu Flurstück 231 dauerhaft geregelt und eine reguläre Verpachtung mit den derzeitigen Nutzern vereinbart werden kann.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Bewohnt
- Nur außen
BV. Nr. 1: Flur 4, Flurstück 144, Landwirtschaftsfläche, Auf der Reh, 8306 qm; BV. Nr. 2, Flur 5, Flurstück 119, Landwirtschaftsfläche, Mühlstücker, 398 qm; BV. Nr. 3: Flur 9, Flurstück 198, Landwirtschaftsfläche, Auf der Au, 3124 qm; BV. Nr. 4: Flur 9, Flurstück 231, Landwirtschaftsfläche, Heiderwies, 5091 qm; Alle Grundstücke sind unbebaut.
Belegung
bewohnt
Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0040 K 0005/2025
Termin
- Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
- 03.12.2026 · 10:00 Uhr
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Objekt
- Landwirtschaft
- Bewohnt
- Nur außen
Flächen & Wert
- 15.272 €
- 16.919 m²
- 16.919 m²
- 1 €/m²
- 16.919 €16.919 m² × 1 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Auf der Reh
- 35745
- Herborn
- Hörbach
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 1 €/m²
- 16.919 m²
- 16.919 €
- 15.272 €
- 0,90
- -1.647 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Teilungsversteigerung
Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.
Teilungsversteigerung erklärt