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ZwangsversteigerungMehrfamilienhaus in Germersheim, Rheinland-Pfalz

Amtsgericht Landau in der PfalzAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 81 Tagen

Mi., 13.01.2027 · 14:00 Uhr

Verkehrswert

675.000 €

Wohnfläche

469,68 m²

Grundstück

240 m²

Baujahr

1950

Bergstraße 19, 76726 GermersheimKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · Bj. 1950 · vermutlich vermietet

Zur Versteigerung steht ein zweigeschossiges, mehrseitig angebautes Mehrfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss in zentraler Lage von Germersheim (Bergstraße 19). Das ca. 1950 erbaute Gebäude befindet sich auf einem 240 m² großen Grundstück und umfasst eine geschätzte Wohnfläche von ca. 469,68 m², aufgeteilt auf voraussichtlich sechs Wohneinheiten. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 675.000,00 € zum Stichtag 11.02.2026. Eine Innenbesichtigung war dem Sachverständigen nicht möglich, sodass Zustand, Raumaufteilung und Ausstattungsstandard auf vorsichtigen Annahmen basieren und ein pauschaler Sicherheitsabschlag von 10 % vorgenommen wurde. Dem äußeren Anschein nach besteht ein allgemeiner Modernisierungs- und Instandhaltungsstau bei befriedigender Bausubstanz.

40

Biet-Score

Vorsicht · 40 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kommt vorrangig für risikobewusste Kapitalanleger und Sanierer infrage, die Erfahrung mit Bestandsoptimierungen im Mietwohnungsbereich besitzen. Der Erwerb birgt erhebliche Risiken, insbesondere durch die gänzlich unterbliebene Innenbesichtigung, fehlende Bauakten und den bestehenden Sanierungsbedarf. Eine belastbare Rendite- und Kostenkalkulation ist erst nach tatsächlicher Inaugenscheinnahme der einzelnen Wohneinheiten und Beseitigung akuter Schäden wie der Fassadendurchfeuchtung möglich. Interessenten sollten ein entsprechendes Liquiditätspolster für unvorhergesehene Instandsetzungen einplanen und konservativ bieten.

Chancen

6
  • Potenzial für sechs separate Mieteinheiten bei einer Gesamtwohnfläche von rund 469,68 m².

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein ca. 1950 errichtetes Mehrfamilienhaus in der Bergstraße 19 in 76726 Germersheim. Das 240 m² große Grundstück liegt im innerstädtischen Bereich mit sehr guter fußläufiger Infrastruktur und Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Das Gebäude ist zweigeschossig, mehrseitig angebaut und verfügt über ein ausgebautes Dachgeschoss sowie eine Teilunterkellerung im Vorderhaus. Da beim Bauaktenarchiv der Stadt Germersheim keinerlei Bauunterlagen ermittelt werden konnten, wurde die Wohnfläche überschlägig aus der Bruttogrundfläche (rd. 798 m²) abgeleitet und mit ca. 469,68 m² veranschlagt. Anhand der vorhandenen Beschriftungen an Klingeln und Briefkästen wird von sechs Nutzungseinheiten ausgegangen. Der bauliche Zustand wird vom Sachverständigen nach äußerem Anschein als befriedigend eingestuft, wobei ein deutlicher Instandhaltungs- und Modernisierungsstau erkennbar ist. Die Umfassungswände bestehen aus einschaligem Mauerwerk ohne zusätzliche Wärmedämmung. Positiv hervorzuheben ist die Gas-Zentralheizung aus dem Jahr 2014, die laut Schornsteinfegerprotokoll über einen neueren Brenner aus dem Jahr 2024 verfügt. Am Gebäude wurde ein Feuchtigkeitsschaden festgestellt: An der Verbindungsstelle des verzinkten Regenfallrohrs zum gusseisernen Standrohr tritt unkontrolliert Niederschlagswasser aus und beaufschlagt das Mauerwerk der Fassade. Rechtlich ist das Grundstück laut Auskunft frei von wertbeeinflussenden Baulasten und steht nicht unter Denkmalschutz. Allerdings gilt für den Innenstadtbereich eine Gestaltungssatzung mit verbindlicher Gestaltungsfibel, welche detaillierte Anforderungen an Dacheindeckung, Gaubenmaße, Fassadenmaterialien und sichtbare Außeninstallationen wie Wärmepumpen vorschreibt. Die privatrechtlichen Eintragungen in Abteilung II umfassen den Zwangsversteigerungs- sowie einen Zwangsverwaltungsvermerk. Aufgrund des Ausbleibens der Beteiligten zum Ortstermin war dem Gutachter kein Zutritt möglich; für die Unwägbarkeiten im Gebäudeinneren wurde ein pauschaler Sicherheitsabschlag von 10 % (68.990,81 €) im Ertragswertverfahren berücksichtigt. Aus Investorensicht bietet die Immobilie eine solide Flächengrundlage mit nachhaltig erzielbarem Ertragspotenzial in einem wachsenden Mittelzentrum. Dem stehen jedoch signifikante Kalkulationsrisiken bezüglich verdeckter Bauschäden, Mieterstruktur und Genehmigungsfähigkeit künftiger Sanierungen gegenüber. Ein Gebot empfiehlt sich daher nur mit entsprechendem Risikoabschlag.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen) : Laut Gutachten vom 16.02.2026 zum Stichtag 11.02.2026 - Grundstück (240 qm), - bebaut mit einem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus (ausschließlich zu Wohnzwecken genutzt) - mehrseitig angebaut -Baujahr: ca. 1950 (geschätzt) - Wohnfläche (geschätzt): 469,68 qm - Objektadresse: Bergstraße 19, 76726 Germersheim

Hinweise zur Datenlage
  • Ausführliches Verkehrswertgutachten aus Februar 2026, jedoch ohne behördliche Bauakten und ohne Innenbesichtigung erstellt.
  • Nur Außenbesichtigung möglich — Zustand, Aufteilung und tatsächliche Flächen im Gebäudeinneren beruhen auf Schätzungen.

Belegung

vermutlich vermietet

VermutungPrüfpflichtig

Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietverhältnis nachweisen lassen
  • Parteien und genutzte Einheit klären
  • Ist-Miete gegen Gutachten abgleichen
  • Unklare Erträge konservativ modellieren
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Erst die belastbare Rechtsgrundlage zeigt, ob Mietrecht greift und welche Kündigungs- oder Verwaltungsfolgen entstehen.
In der Praxis
Nicht mit Soll-Miete rechnen, bevor Mietvertrag, Zahlungsstand und tatsächliche Nutzung plausibel nachgewiesen sind.
Für das Gebot
Gelb-orange kalkulieren: Ertragschance möglich, aber Unsicherheit über Vertrag und Durchsetzbarkeit einpreisen.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0001 K 0071/2025
Bundesland
Rheinland-Pfalz

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
13.01.2027 · 14:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1950

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
675.000 €
Wohnfläche
469,68 m²
Grundstücksfläche
240 m²
Anteilige Grundstücksfläche
240 m²
Bodenrichtwert
320 €/m²
Anteiliger Bodenwert
76.800 €240 m² × 320 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Bergstraße
Hausnummer
19
PLZ
76726
Ort
Germersheim

Ohne Angabe: Stadtteil

Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 8 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.458 bis 2.491 Euro, Median 1.789 Euro. 20 Vergleichsfälle zwischen 218 und 6.667 Euro pro Quadratmeter, 6 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Die Wohnfläche liegt außerhalb des ausgewerteten Bereichs von 40 bis 400 m² — der Vergleich wäre nicht belastbar. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.789 €/m²Median · 20 Fälle

Spanne
1.458 – 2.491 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Region gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf das ganze Bundesland.

¹ Dieses Objekt ist rund 40 Jahre jünger als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1950 gegenüber typisch 1912). Ein Teil des Abstands zum ZV-Median ist damit Altersunterschied, kein reiner Preisunterschied.

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Bundesland
Grundlage
20 Objekte; der Zustand liegt für 10 der 20 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1950Gruppe 1912
Zustand
hier renovierungsbedürftig / einfachGruppe renovierungsbedürftig / einfach

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: renovierungsbedürftig / einfach · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 13,00 – 18,20 Jahresmieten, mittig 15,40

470 m² × 7,77 €/m² × 12 = 43.793 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der in vergleichbaren Gutachten angesetzten Miete geschätzt, nicht diesem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher. Die zugrunde gelegte Miete ist ein Landeswert — für diesen Ort liegen zu wenige Gutachten vor. Die Spanne ist entsprechend weit.

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,57 – 9,24 €/m² im Monat, typisch 7,77 €/m² · angesetzt in 51 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

Alle 20 Vergleichsobjekte anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: unter 250 m entfernt — 1.632 €/m², Baujahr 1899, stark sanierungsbedürftig, 190 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Hauptstraße, VirneburgWohn-/Geschäftshaus1900275 m²stark sanierungsbedürftig60.000 €218 €23.09.2026unbekannt
Sandgäßchen, KruftMehrfamilienhaus—139 m²unbewertet73.000 €525 €29.04.2026unbekannt
Haselrech, DiedelkopfMehrfamilienhaus—148 m²unbewertet100.000 €676 €04.05.2026unbekannt
Hauptstraße, Sankt JohannWohn-/Geschäftshaus1920183 m²sanierungsbedürftig128.000 €699 €21.10.2026unbekannt
Mühlgasse, RheinzabernMehrfamilienhaus—121 m²unbewertet165.000 €1.369 €25.06.2026unbekannt
Grubenstraße, Steinbach (Glan)Mehrfamilienhaus1998316 m²gepflegt469.890 €1.488 €17.09.2026unbekannt
Ulzheimer Weg, Ober-OlmMehrfamilienhaus—209 m²unbewertet314.000 €1.502 €16.06.2026unbekannt
Ludwigstraße, GermersheimWohn-/Geschäftshaus1899190 m²stark sanierungsbedürftig310.000 €1.632 €29.09.2026unter 250 m
Römerstraße, AltripWohn- und Geschäftshaus mit Gastronomiebetrieb1920391 m²durchschnittlich641.000 €1.638 €03.11.202625,0 km
Im Ort (Klappergasse, MainzMehrfamilienhaus—270 m²unbewertet470.000 €1.741 €28.04.2026unbekannt
Nordstr., NentershausenMehrfamilienhaus—272 m²unbewertet500.000 €1.838 €12.05.2026unbekannt
Heerstraße, OT: Bad NeuenahrMehrfamilienhaus—342 m²unbewertet663.000 €1.939 €24.06.2026unbekannt
Schraderstraße, Frankenthal (Pfalz)Mehrfamilienhaus—76 m²unbewertet159.000 €2.084 €10.06.2026unbekannt
Akazienweg, Frankenthal (Pfalz)Mehrfamilienhaus—53 m²unbewertet112.000 €2.113 €20.05.2026unbekannt
Langgewannstraße, OggersheimDreifamilienhaus1912160 m²renovierungsbedürftig / einfach385.000 €2.406 €01.12.202630,0 km
Kettengasse, Bad BergzabernWohn-/Geschäftshaus1900280 m²gepflegt769.000 €2.745 €21.01.202730,0 km
Hauptstraße, BubenheimWohn-/Geschäftshaus—155 m²unbewertet509.000 €3.284 €02.09.202650,0 km
Am Gewerbepark, WaldeschWohn-/Geschäftshaus2018120 m²renovierungsbedürftig / einfach440.000 €3.667 €20.01.2027unbekannt
Hauptstraße, OberhochstadtWohn-/Geschäftshaus189382 m²sanierungsbedürftig402.340 €4.907 €25.08.202612,0 km
Bahnhofstraße, MitteTeileigentumseinheit in Wohn- und Geschäftshaus1950120 m²renovierungsbedürftig / einfach800.000 €6.667 €24.11.202630,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Bundesland), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 17
Bodenrichtwert
320 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
240 m²
Anteiliger Bodenwert
76.800 €
Verkehrswert
675.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
8,79
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
598.200 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 17 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert76.800 €
Gebäude / Wohnung598.200 €
Verkehrswert675.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
240 m² Gesamtgrundstück = 240 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
240 m² × 320 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
2.813 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2.813 €/m² / 320 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
675.000 € − 76.800 € = 598.200 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Germersheim, Landkreis.

Gemischtes ZukunftsbildEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 24.10.2026, 04:40