Zum Inhalt springen
Symbolbild – Zwangsversteigerung Mehrfamilienhaus in Köln, DellbrückSymbolbild · kein Foto im Gutachten

ZwangsversteigerungMehrfamilienhaus in Köln, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht KölnAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 84 Tagen

Mo., 25.01.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

649.000 €

Wohnfläche

310 m²

Grundstück

360 m²

Thurner Heide 2, 51069 KölnKarteGoogle Maps
Belegung: bewohntZustand: Stark sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · bewohnt

Zum Aufruf kommt ein voll erschlossenes, teilunterkellertes Dreifamilienwohnhaus mit Anbau und zwei offenen Pkw-Stellplätzen in Köln-Dellbrück (Thurner Heide 2). Das Objekt weist eine Gesamtwohnfläche von rund 310 m² auf, verteilt auf zwei Erdgeschosswohnungen (ca. 59 m² und ca. 94 m²) sowie eine großzügige Maisonette-Wohnung im Ober- und Dachgeschoss (ca. 158 m²) mit Dachterrasse. Das ursprüngliche Baujahr ist unbekannt; ab 1948 erfolgten mehrere Um- und Anbauten sowie um 2005 der Umbau der ehemaligen Erdgeschoss-Gaststätte zu Wohnraum. Der bauliche Zustand ist insgesamt befriedigend, jedoch bestehen Feuchtigkeitsschäden mit Schwarzschimmelbildung im Kellerbereich, Schäden am Balkon sowie ein nicht genehmigter Souterrainausbau. Der amtlich festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 649.000,00 € auf Basis des Ertragswertverfahrens.

53

Biet-Score

Vorsicht · 53 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Immobilie eignet sich vorrangig für handwerklich erfahrene Investoren oder bestandshaltende Kapitalanleger, die bereit sind, gezielte Sanierungsmaßnahmen an Feuchtigkeitsschäden und Kellerbereichen durchzuführen. Zu berücksichtigen sind die bestehenden Miet- und Eigennutzungsverhältnisse sowie der rechtlich nicht genehmigte Souterrainausbau, die bei Neuordnung der Einheiten juristische und baurechtliche Schritte erfordern können. Bei einer nachhaltig kalkulierten Mieteinnahme von rund 37.140,00 € p.a. bietet das Objekt bei entsprechendem Gebotsniveau eine solide Ertragsperspektive in gewachsener Kölner Wohnlage.

Chancen

7
  • Gefragte und verkehrsgünstige rechtsrheinische Wohnlage im Kölner Stadtteil Dellbrück mit guter Infrastruktur.

Risiken

7

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt befindet sich im rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Dellbrück an der Ecke Thurner Heide 2 und Urnenstraße. Das Grundstück umfasst zwei Flurstücke mit zusammen 360 m² Fläche in voll erschlossener Lage einer verkehrsberuhigten Zone (Tempo 30). Die Umgebung ist durch eine gewachsene, überwiegend geschlossene Wohnbebauung mit Ein- und Mehrfamilienhäusern geprägt; Haltestellen der S-Bahn und Straßenbahn sind fußläufig erreichbar. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Dreifamilienwohnhaus mit ein bis zwei Vollgeschossen und ausgebautem Dachgeschoss, das ab 1948 durch diverse Bauanträge sukzessive erweitert und umgebaut wurde (ursprünglich Gaststättennutzung im Erdgeschoss, um 2005 zu Wohnraum umgewandelt). Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 310 m², gegliedert in eine 3-Zimmer-Wohnung im Altbau-Erdgeschoss (ca. 58,71 m²), eine 3-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss des Anbaus (ca. 93,53 m²) sowie eine weitläufige Maisonette-Wohnung im Ober- und Dachgeschoss mit 5 Zimmern, Bad, Gäste-WC und Südost-Dachterrasse (ca. 158,06 m²). Die Beheizung erfolgt getrennt über zwei Gaszentralheizungen (Haupthaus ca. 2010, Anbau Fa. ATAG mit Solaranlage). Im Souterrain wurden Kellerräume teils mit Bad und Küche ausgebaut; hierbei handelt es sich mangels ausreichender Belichtung, Belüftung und Raumhöhe um baurechtlich nicht qualifizierten Wohnraum, für den der Gutachter einen pauschalen Risikoabschlag berücksichtigt hat. Der bauliche Zustand wird als befriedigend eingestuft, weist jedoch typischen Instandhaltungs- und Sanierungsbedarf auf. Konkret bemängelt werden Feuchtigkeitsschäden und Schwarzschimmelbefall im Keller, Schäden am Balkon sowie Abnutzungserscheinungen. Für diese Mängel und Unwägbarkeiten wurde ein pauschaler Minderwert von 25.000,00 € im Ertragswertverfahren in Abzug gebracht. Baulasten bestehen laut Verzeichnis nicht, und das Altlastenkataster weist keinen Eintrag aus. Das Anbau-Erdgeschoss wird von der Schuldnerin bewohnt, während die beiden anderen Wohnungen vermietet sind (eine Fremdvermietung, eine familieninterne Vermietung). Aus Investorensicht stellt das Objekt eine interessante Ertragsimmobilie im Kölner Speckgürtel dar, sofern die notwendigen Beseitigungskosten für Schimmel und Bauwerksabdichtung im Bietlimit eingepreist werden. Ersteher müssen sich auf die Klärung der Mietverhältnisse und die bauordnungsrechtliche Klarstellung des Kellerbereichs einstellen.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Nach Vereinbarung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Dreifamilienwohnhaus in 51069 Köln (Dellbrück), Thurner Heide 2, teilangebaut, teilunterkellert, mit 1 bis 2 Vollgeschossen und einem voll ausgebauten Dachgeschoss; Wohnfläche rd. 310 m². EG: 1 Wohnung mit 3 Zimmern, Küche, Bad und 1 Wohnung im Anbau mit 3 Zimmern, Küche, Diele, Bad. OG: 1 Maisonettewohnung mit Wohnküche, 2 Zimmern, Diele, Bad, Gäste - WC, Dachterrasse. DG zur Maisonettewohnung: 2 Zimmer, Diele. Das Baujahr des Gebäudes ist ursprünglich unbekannt. Das Objekt wurde ab 1948 sukzessive um- und angebaut. Es bestehen ein geringer Instandhaltungs- und Modernisierungsrückstau, Baumängel und -Schäden, teils erhöhte Gebrauchsspuren und Abnutzungs- sowie Verschleißerscheinungen, Feuchtigkeitsschäden am Balkon, Feuchtigkeitsschäden / Schwarzschimmelpilz im Kellerbereich. Betreibender Gläubiger: Tel. 02241 100-202. Gutachteneinsichten können zu den allgemeinen Publikumszeiten des Gerichts oder nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Entsprechende Termine können online auf der Internetseite des Amtsgerichts Köln oder telefonisch unter den Nummern 0221/7711-323, 842, 782 oder 197 vereinbart werden. Geben Sie hierbei unbedingt das Aktenzeichen des Verfahrens an (z.B. 93 K …/25)

Hinweise zur Datenlage
  • Die Datenlage ist sehr gut. Das Verkehrswertgutachten von Januar 2026 ist detailliert und basiert auf einer umfassenden Ortsbesichtigung aller wesentlichen Gebäudeteile sowie Bauakteneinsicht.
  • Vollständige Besichtigung des Gutachters am 12.11.2025 in Anwesenheit von Mietern; Bietinteressenten haben jedoch keinen Anspruch auf gerichtlich organisierte Innenbesichtigungen.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben20 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0093 K 0021/2025
Amtsgericht
Köln

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
25.01.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Nach Vereinbarung

Ohne Angabe: Nutzungsart, Baujahr

Flächen & Wert

Verkehrswert
649.000 €
Wohnfläche
310 m²
Grundstücksfläche
360 m²
Anteilige Grundstücksfläche
360 m²
Bodenrichtwert
820 €/m²
Anteiliger Bodenwert
295.200 €360 m² × 820 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Thurner Heide
Hausnummer
2
PLZ
51069
Ort
Köln
Stadtteil
Dellbrück
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 4 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 2.094 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 2.044 bis 3.500 Euro, typisch 2.772 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 3.137 bis 6.296 Euro, Median 4.270 Euro. 7 Vergleichsfälle zwischen 1.974 und 12.723 Euro pro Quadratmeter, 3 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt2.094 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

innerhalb der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 310 m² Wohnfläche (alle Einheiten zusammen) · Zustand renovierungsbedürftig / einfach

Üblicher Marktpreis · Köln

2.772 €/m²typischer Wert

Spanne
2.044 – 3.500 €/m²
Dieses Objekt
-24 % unter dem typischen Wert
Quelle
Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Nordrhein-Westfalen (Gutachterausschuss)
Stand
2024

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

4.270 €/m²Median · 8 Fälle

Spanne
3.137 – 6.296 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-51 % unter dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Üblicher Marktpreis · Köln

Gilt für
Mehrfamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Stadtgebiet
Grundlage
8 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 5 der 8 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Zustand
hier renovierungsbedürftig / einfachGruppe renovierungsbedürftig / einfach
Wohnfläche
hier 310 m²Gruppe 190 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: renovierungsbedürftig / einfach · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 10,70 – 24,90 Jahresmieten, mittig 16,60

310 m² × 10,50 €/m² × 12 = 39.060 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der ortsüblichen Wohnungsmiete geschätzt, nicht dem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher.

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,00 – 16,30 €/m² im Monat, typisch 10,50 €/m² · Rheinische Immobilienbörse e.V. / Stadt Köln (Mietspiegel), 2025

7 von 8 Vergleichsobjekten anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²Termin
Rösrather Str., Rath/HeumarMehrfamilienhaus, Einfamilienhaus—266 m²sanierungsbedürftig525.000 €1.974 €27.01.2027
Rösrather Straße, OstheimMehrfamilienhaus, Reihenhaus1927219 m²gepflegt762.000 €3.484 €13.01.2027
Graseggerstr., LongerichWohn-/Geschäftshaus, Garage1956162 m²unbewertet640.000 €3.951 €25.08.2026
Jungbluthgasse, KölnMehrfamilienhaus—158 m²unbewertet725.000 €4.589 €05.05.2026
MerheimWohn- und Geschäftshäuser—255 m²renovierungsbedürftig / einfach1.587.000 €6.224 €03.08.2026
Marienstr., KölnMehrfamilienhaus—76 m²unbewertet495.000 €6.513 €11.05.2026
Komödienstraße, Altstadt-NordWohn-/Geschäftshaus1949103 m²durchschnittlich1.310.000 €12.723 €30.09.2026

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag.

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 26
Bodenrichtwert
820 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
360 m²
Anteiliger Bodenwert
295.200 €
Verkehrswert
649.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,20
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
353.800 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 26 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert295.200 €
Gebäude / Wohnung353.800 €
Verkehrswert649.000 €
Zone
905027 (Marthastraße 16 - 22)
Rechenweg
Flächenanteil
360 m² Gesamtgrundstück = 360 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
360 m² × 820 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
1.803 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.803 €/m² / 820 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
649.000 € − 295.200 € = 353.800 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Köln, kreisfreie Stadt.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 29.10.2026, 00:38