KI-Dossier
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Zusammenfassung
Bei dem Versteigerungsobjekt in Brensbach-Wersau handelt es sich um ein unbewohnbares Zweifamilienhaus mit einer Wohnfläche von ca. 158 m² und einer einsturzgefährdeten Scheune auf einem 344 m² großen Grundstück. Aufgrund des extremen Sanierungsstaus und der unrentablen Bausubstanz wurde der Verkehrswert in Anlehnung an den reinen Bodenwert auf 50.000 € festgesetzt. Wesentliche Risiken bestehen in den geschätzten Sanierungs- und Rückbaukosten von 140.000 € sowie einer behördlich überwachten Einsturzgefahr an der Scheunengiebelwand. Für erfahrene Entwickler bietet das Objekt durch den bodenwertgestützten Einstiegspreis eine spekulative Sanierungs- oder Neubauoption.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt eignet sich ausschließlich für sehr erfahrene Bauträger, Sanierungsspezialisten oder spekulative Investoren, die die hohen Hürden eines Rückbaus und einer Kernsanierung logistisch und finanziell selbst bewältigen können. Da die Sanierungskosten den Ertragswert der Bestandssubstanz übersteigen, ist auch ein vollständiger Abriss mit anschließender Neubebauung des 344 m² großen Grundstücks zu prüfen. Der Kaufpreis bietet durch die Orientierung am Bodenwert eine Verlustbegrenzung, erfordert jedoch eine strikte Kalkulation der anstehenden Abbruch- und Sicherungskosten.
Chancen
Solide dörfliche Wohnlage im vorderen Odenwald mit guter Erreichbarkeit von Darmstadt
Risiken
Ausführliches Dossier
Das Zwangsversteigerungsobjekt befindet sich in der Backhausstraße 17 im Ortsteil Wersau der Gemeinde Brensbach im vorderen Odenwald. Es handelt sich um ein Grundstück mit einer Gesamtfläche von 344 m², das mit einem freistehenden Zweifamilienwohnhaus, einem Zwischenbau und einer Scheune bebaut ist. Die Lage wird als einfache, dörfliche und stark verdichtete Wohnlage beschrieben. Die Anbindung an umliegende Zentren wie Darmstadt (ca. 26 km) ist über Landstraßen und Busverbindungen gegeben. Das Grundstück ist als baureifes Land im dörflichen Mischgebiet eingestuft und beitragsfrei erschlossen. Der bauliche Zustand des im Jahr 1965 aufgestockten Wohnhauses ist als sehr schlecht zu bewerten; das Gebäude ist im aktuellen Zustand nach Wassereinbrüchen und erheblichem Instandhaltungsstau nicht bewohnbar. Die Wohnfläche beträgt ca. 158 m². Die haustechnischen Anlagen, insbesondere die provisorisch in Eigenhilfe eingebaute Holzpelletheizung im feuchten Kellergeschoss (Stehhöhe unter 2 m), weisen erhebliche Mängel auf und wurden vom Bezirksschornsteinfeger nicht abgenommen. Besonders kritisch ist der Zustand der Scheune: Die massive Giebelfassade auf der Nordseite ist einsturzgefährdet, wird behördlich überwacht und ist derzeit durch einen Sicherheitszaun abgesperrt. Es bestehen signifikante rechtliche und wirtschaftliche Risiken. Zum einen liegt ein Überbau der Scheune auf das nördliche Nachbargrundstück im Ausmaß von ca. 29 m² vor. Zum anderen ist das Grundstück mit einer Baulast (Abstandsflächenübernahme) zugunsten des südlichen Nachbarflurstücks belastet. Das Gutachten beziffert die notwendigen Sanierungs- und Modernisierungskosten für das Wohnhaus auf ca. 90.000 € und die Kosten für den notwendigen Teilrückbau der Scheune auf ca. 50.000 €. Da dieser Gesamtaufwand von 140.000 € in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zum erzielbaren Ertrag steht, ist die Bausubstanz als unrentabel einzustufen (Liquidationsobjekt). Aus Investorensicht ist dieses Objekt ein hochspekulatives Projekt für erfahrene Projektentwickler oder Sanierungsspezialisten. Da der festgesetzte Verkehrswert von 50.000 € im Wesentlichen dem reinen Bodenwert des Grundstücks (52.000 € bei einem Bodenrichtwert von 150 €/m²) entspricht, bietet das Objekt eine solide wertmäßige Absicherung nach unten. Ein Erwerb ist nur dann ratsam, wenn der Investor den vollständigen Rückbau der Scheune und eine Kernsanierung des Wohnhauses wirtschaftlich und logistisch selbst abbilden kann oder das Grundstück mittelfristig neu bebauen möchte.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Innen + außen
Zweifamilienhaus
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0021 K 0005/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- 28.10.2026 · 09:00 Uhr
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Objekt
- Zweifamilienhaus
- Leerstehend
- Innen + außen
- 1965
Flächen & Wert
- 50.000 €
- 158 m²
- 160 m²
- Ausschließliches Eigentum
- 344 m²
- 150 €/m²
- 51.600 €344 m² × 150 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Backhausstraße
- 17
- 64395
- Brensbach
- Wersau
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)Dieses Objekt
| Üblicher Marktpreis · Brensbach | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| 2.181 €/m² | 1.286 €/m² | |
| Spanne | 2.125 – 2.621 €/m² | 996 – 1.820 €/m² mittlere Hälfte |
| Dieses Objekt | -86 % unter dem typischen Wert | -75 % unter dem Median |
| Quelle | Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (Gutachterausschuss) | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | 2026 | letzte 12 Monate |
Üblicher Marktpreis · Brensbach
2.181 €/m²
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
1.286 €/m²
| Üblicher Marktpreis · Brensbach | Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|---|
| Gilt für | Ein-/Zweifamilienhäuser | Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet |
| Grundlage | Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand | 9 Objekte einschließlich dieses Objekts |
Üblicher Marktpreis · Brensbach
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
- Wohnfläche
Zustandsskala 1–7
8 von 9 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | EntfernungLuftlinie | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Finkenbacher Straße, Olfen | Zweifamilienhaus | 1900 | 185 m² | stark sanierungsbedürftig | 110.000 € | 595 € | 21.10.2026 | 20,0 km | |
| Gumpener Straße, Laudenau | Zweifamilienhaus | 1968 | 238 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 237.000 € | 996 € | 27.01.2027 | 8,0 km | |
| Wertheimer Straße, Neustadt | Einfamilienhaus | 1920 | 264 m² | sanierungsbedürftig | 280.000 € | 1.061 € | 10.02.2027 | 13,0 km | |
| Saroltastraße, Fränkisch-Crumbach | Zweifamilienhaus | — | 273 m² | sanierungsbedürftig | 351.000 € | 1.286 € | 23.09.2026 | 3,5 km | |
| Breslauer Straße, Vielbrunn | Einfamilienhaus | 1973 | 227 m² | sanierungsbedürftig | 345.000 € | 1.519 € | 30.09.2026 | 19,0 km | |
| Brudergrundweg, Erbach | Einfamilienhaus | 1973 | 178 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 324.000 € | 1.820 € | 10.03.2027 | 16,0 km | |
| Siedlung Rolle, Erbach | Einfamilienhaus | 1930 | 115 m² | sanierungsbedürftig | 275.000 € | 2.391 € | 20.01.2027 | 17,0 km | |
| Magdeburger Straße, Bad König | Zweifamilienhaus | 2011 | 206 m² | durchschnittlich | 560.000 € | 2.719 € | 07.10.2026 | 11,0 km |
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 150 €/m²
- 344 m²
- 51.600 €
- 50.000 €
- 0,97
- -1.600 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte