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TeilungsversteigerungZweifamilienhaus in Extertal, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht LemgoAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 82 Tagen

Mi., 13.01.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

80.000 €

Wohnfläche

319 m²

Grundanteil

≈ 2.478,76 m²

Baujahr

1900

Hauptstraße 8, 32699 ExtertalKarteGoogle Maps
Belegung: vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Zweifamilienhaus · Bj. 1900 · vermietet

Zur Versteigerung steht das Sondereigentum Nr. 1 an einer ehemaligen Hofanlage in Extertal-Almena (62/100 Miteigentumsanteil an einem 3.998 m² großen Grundstück) mit einem gerichtlich festgesetzten Verkehrswert von 80.000,00 €. Das Objekt umfasst ein um 1900 errichtetes, 1975 erweitertes Wohnhaus mit ca. 319 m² Wohnfläche sowie umfangreiche Nebengebäude mit ca. 666 m² Nutzfläche. Der Gebäudekomplex ist über einen unbefristeten Vertrag vermietet, weist jedoch erheblichen Instandhaltungsstau, Bauschäden (u. a. Feuchtigkeit, Risse, Asbestplatten) und einen pauschalen Sanierungsabzug von 80.000,00 € auf. Innerhalb der aus drei Einheiten bestehenden Eigentümergemeinschaft existiert keine funktionierende WEG-Verwaltung, es werden kein Hausgeld und keine Rücklagen gebildet. Das Verfahren wird als Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft betrieben.

36

Biet-Score

Risikoreich · 36 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 15 % unter dem Verkehrswert – nur mit Expertise

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt bietet ein überaus günstiges Verhältnis von Grundstücks- und Gebäudefläche zum festgesetzten Verkehrswert, birgt jedoch beträchtliche technische und rechtliche Herausforderungen. Ein Erwerb kommt vorrangig für handwerklich versierte Investoren oder Eigennutzer mit fundierter Sanierungserfahrung in Betracht, sofern ausreichend Liquidität für die Beseitigung der Feuchtigkeits- und Rissbildungen einkalkuliert wird. Schwer wiegen vor allem der Sanierungsstau von mindestens 80.000,00 €, die Asbestbelastung der Scheune sowie die gänzlich unstrukturierte WEG-Gemeinschaft ohne Verwaltung und Rücklagen. Interessenten sollten die bestehenden Mietverhältnisse genau prüfen und sich auf umfangreiche Abstimmungsprozesse mit den Miteigentümern einstellen.

Chancen

8
  • Mietpotenzial +160 %: Die hinterlegte Marktmiete liegt über der Istmiete (375 € -> 975 € p. M.).

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 2 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Versteigerungsverfahrens ist das Wohnungseigentum Nr. 1 an einer ehemaligen Hofanlage auf einem 3.998 m² großen Grundstück in der Hauptstraße 8 im Ortsteil Almena der Gemeinde Extertal. Das Sondereigentum repräsentiert einen Miteigentumsanteil von 62/100 und umfasst ein teilunterkellertes, zweigeschossiges Ein- bis Zweifamilienhaus (Baujahr um 1900, Anbau 1975) mit ca. 319 m² Wohnfläche sowie Nebengebäude mit ca. 666 m² Nutzfläche (Scheune, Werkstatt, Öllager, Unterstand). Das Areal liegt im Außenbereich gemäß § 35 BauGB mit Bestandsschutz, verfügt über Hanglage und gewährt ein Sondernutzungsrecht an einer weitläufigen Garten- und Obstwiesenfläche. Der bauliche Zustand des Gesamtkomplexes ist stark sanierungs- und modernisierungsbedürftig. Der Gutachter stellte gravierende Bauschäden fest, darunter Feuchtigkeitsschäden an Außenmauern mit großflächigen Putzablösungen im Keller, Schimmelbefall an Außenwand und Zimmerdecke im Erdgeschoss-Schlafzimmer sowie vertikale und horizontale Mauerrisse mit einem klaffenden Mauerspalt zum Anbau von 1975. Die Dacheindeckung der Scheune besteht aus asbesthaltigen Welleternitplatten, der Balkon sowie ein Hühnerstallanbau sind abgängig. Im Sachwertverfahren wurde ein pauschaler Instandhaltungsstau von 80.000,00 € (319 m² x 250 €/m²) in Abzug gebracht. Die Beheizung erfolgt über eine Öl-Zentralheizung aus dem Jahr 1992, deren Warmwasserkessel 2026 erneuert wurde. In rechtlicher Hinsicht bestehen erhebliche Besonderheiten: Eine WEG-Verwaltung existiert faktisch nicht, Versammlungen finden nicht statt, Hausgelder werden nicht erhoben und eine Instandhaltungsrücklage ist nicht vorhanden. Zudem befinden sich die zentrale Hauptwasseruhr (ohne Zwischenzähler) und der Hauptzählerschrank für alle drei Einheiten im bewerteten Sondereigentum. Zur Veräußerung ist laut Grundbuch die Zustimmung des Verwalters erforderlich. Das Wohnhaus ist seit Dezember 2016 unbefristet vermietet; die tatsächliche monatliche Kaltmiete liegt bei 375,00 € ohne Nebenkostenabrechnung. Bei einem festgesetzten Verkehrswert von 80.000,00 € eignet sich die Liegenschaft ausschließlich für risikobereite Investoren oder Sanierer, die bereit sind, das komplexe Gemeinschaftsverhältnis neu zu ordnen und erhebliche Sanierungsaufwendungen in die handwerkliche Substanz zu investieren.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermietet
Besichtigung
Innen + außen

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Laut Gutachten ist das 3.998 qm Grundstück mit einer ehem. Hofanlage bebaut. Diese ist mittels Teilungserklärung Teileigentum (Sondereigentum an 3 Wohnungen mit Nebengebäuden) aufgeteilt. Das zur Bewertung stehende Sondereigentum Nr. 1 besteht aus einem zweigeschossigen, teilunterkellertem Ein- bis Zweifamilienhaus (Baujahr um 1900) mit nicht ausgebautem Dachgeschoss in Massivbauweise mit ca. 319 m² Wohnfläche und Anbauten mit Nutz-/Lagerfläche von ca. 666 m². Im eingeschossigen Anbau in Massivbauweise, ohne Keller mit nicht ausgebautem Dachgeschoss befindet sich die Heizunganlage nebst Öllager und Werkstattraum. Der daran angebaute Abstellraum (Scheune) ist in zweigeschossiger Massivbauweise mit Holzbalkenlage und Welleternitplatten mit Asbestgehalt ohne Keller erstellt. Es besteht ein Sondernutzungsrecht an einer Gartenfläche. Alle Gebäudeteile weisen einen umfangreichen Instandhaltungsstau und bauliche Mängel auf. Der als „Hühnerstall“ bezeichnete Anbau ist abgängig. Vermietung liegt vor.

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr gute Beleglage mit vollständigem Gutachten, detaillierten Grundrissen, Flächenberechnungen und Innenbesichtigung.
  • Vollständige Innen- und Außenbesichtigung durch den Gutachter im Beisein des Mieters und Antragstellers dokumentiert.

Belegung

vermietet

Prüfpflichtig

Ein vermietetes Objekt kann für Kapitalanleger passen, ist für Eigennutzung aber deutlich sensibler. Miete, Vertrag und Kündigungslage bestimmen den realen Wert.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietvertrag und Vertragsparteien prüfen
  • Miethöhe, Kaution und Rückstände klären
  • Kündigungsausschlüsse oder Befristungen suchen
  • Nebenkosten und Übergabe an Hausverwaltung planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Der Erwerber tritt grundsätzlich in bestehende Mietverhältnisse ein. Bei Wohnraum braucht eine Kündigung regelmäßig einen gesetzlichen Grund; Härtegründe können zusätzlich wirken.
In der Praxis
Mietvertrag, Kaution, Rückstände, Nebenkosten, Untervermietung und Mieterhistorie entscheiden, ob der Ertrag stabil oder problematisch ist.
Für das Gebot
Preisabschlag einplanen, wenn Miete niedrig, Vertrag unklar oder Eigennutzung unsicher ist.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben23 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0013 K 0008/2026
Amtsgericht
Lemgo

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit
13.01.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Zweifamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermietet
Besichtigungsstatus
Innen + außen
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
80.000 €
Wohnfläche
319 m²
Nutzfläche
666,4 m²
Grundstücksfläche
Miteigentumsanteil
62/100
Anteilige Grundstücksfläche
2.478,76 m²
Bodenrichtwert
16 €/m²
Anteiliger Bodenwert
39.660 €2.478,76 m² × 16 €/m² · MEA 62 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Hauptstraße
Hausnummer
8
PLZ
32699
Ort
Extertal
Stadtteil
Almena
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 11 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 7 Angaben

Vermietungsstatus
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Soll-Miete (mtl.)
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

WEG 1 Angabe

Sonderumlagen

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 251 Euro pro Quadratmeter. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 1.017 bis 1.931 Euro, Median 1.281 Euro. 24 Vergleichsfälle zwischen 267 und 2.541 Euro pro Quadratmeter, 13 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Verkehrswert geteilt durch 319 m² Wohnfläche · Baujahr 1900 · Zustand sanierungsbedürftig

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

1.281 €/m²Median · 24 Fälle

Spanne
1.017 – 1.931 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-80 % unter dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.

¹ Dieses Objekt ist rund 60 Jahre älter als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1900 gegenüber typisch 1961).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
24 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 18 der 24 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1900Gruppe 1961
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe renovierungsbedürftig / einfach
Wohnfläche
hier 319 m²Gruppe 147 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 5,54 – 6,99 €/m² im Monat, typisch 6,00 €/m² · angesetzt in 17 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Kreisgebiet), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

Alle 24 Vergleichsobjekte anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: unter 250 m entfernt (Almena) — 2.070 €/m², Baujahr 2000, gepflegt, 138 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Bachstraße, Bad Meinbergunbebautes Grundstück, Einfamilienhaus—187 m²unbewertet50.000 €267 €13.08.202625,0 km
Hardisser Straße, LageGarage, Doppelhaushälfte1922182 m²stark sanierungsbedürftig50.000 €275 €25.11.202625,0 km
Auf der Moorlage, Bad MeinbergZweifamilienhaus1939177 m²stark sanierungsbedürftig100.000 €565 €16.09.202625,0 km
Bextenstr., BlombergGarage, Reihenhaus197095 m²sanierungsbedürftig70.000 €738 €04.11.202617,0 km
Waldstraße, AugustdorfEinfamilienhaus, mit Massivschuppen und Reihengarage, -Abbruchobjekt-1902186 m²abrissreif177.000 €949 €23.09.202635,0 km
Bentorfer Straße, BentorfEinfamilienhaus1888148 m²renovierungsbedürftig / einfach144.000 €974 €28.10.202612,0 km
Schuhstraße, LemgoEinfamilienhaus—127 m²unbewertet131.000 €1.032 €15.06.2026unbekannt
An der Passade, VoßheideWaldfläche, Einfamilienhaus (Doppelhaushälfte)—147 m²renovierungsbedürftig / einfach161.000 €1.094 €23.11.202615,0 km
Goethestraße, LügdeEinfamilienhaus—171 m²unbewertet189.000 €1.105 €27.05.2026unbekannt
Meinberger Straße, HerrentrupEinfamilienhaus1903179 m²sanierungsbedürftig205.000 €1.145 €14.10.202620,0 km
Eikermannsberg, BrakeEinfamilienhaus1961152 m²stark sanierungsbedürftig182.000 €1.197 €26.10.202615,0 km
Hellweg, LageEinfamilienhaus—235 m²unbewertet300.000 €1.277 €13.05.2026unbekannt
Niesetalstraße, LotheZweifamilienhaus1975175 m²sanierungsbedürftig225.000 €1.286 €28.10.202625,0 km
Hohenrenner Weg, BlombergZweifamilienhaus, Garage1938144 m²renovierungsbedürftig / einfach193.000 €1.340 €30.09.202618,0 km
Schwabenweg, LockhausenZweifamilienhaus, Reihenendhaus1975180 m²durchschnittlich300.000 €1.667 €07.10.202630,0 km
Auf der Heide, DetmoldEinfamilienhaus1980201 m²renovierungsbedürftig / einfach350.000 €1.741 €30.09.202625,0 km
Auf der Korke, HeiligenkirchenGarage, Einfamilienhaus, Reihenmittelhaus1980129 m²renovierungsbedürftig / einfach240.000 €1.866 €14.01.202725,0 km
Paderborner Straße, DetmoldEinfamilienhaus—138 m²unbewertet260.000 €1.884 €20.05.2026unbekannt
Langenbergstraße, Bad SalzuflenDoppelhaushälfte—128 m²unbewertet265.000 €2.070 €27.04.2026unbekannt
Am Brink, AlmenaEinfamilienhaus2000138 m²gepflegt286.000 €2.070 €28.09.2026unter 250 m
Waddenhauser Straße, WaddenhausenEinfamilienhaus1953112 m²renovierungsbedürftig / einfach235.000 €2.095 €01.10.202625,0 km
Rehbergweg, SiekholzEinfamilienhaus2009128 m²durchschnittlich280.000 €2.190 €25.11.202619,0 km
Lortzingstraße, Lagebebaut mit eingeschossigem Wohngebäude (BJ 1936) mit zweigeschossigem Anbau, ausgebautes Dach1936112 m²durchschnittlich260.000 €2.321 €26.11.202625,0 km
Lübecker Straße, DiestelbruchKfz-Stellplatz, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte1996122 m²sanierungsbedürftig310.000 €2.541 €29.10.202620,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 13
Bodenrichtwert
16 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
2.478,76 m²
Anteiliger Bodenwert
39.660 €
Verkehrswert
80.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
2,02
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
40.340 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 13 · Stichtag 01.01.2026

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert39.660 €
Gebäude / Wohnung40.340 €
Verkehrswert80.000 €
Zone
5505
Rechenweg
Flächenanteil
3.998 m² Gesamtgrundstück × 62/100 MEA = 2.478,76 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
2.478,76 m² × 16 €/m² · MEA 62 %
Verkehrswert je m² Boden
32 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
32 €/m² / 16 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
80.000 € − 39.660 € = 40.340 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Lippe, Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 12.10.2026, 23:54