KI-Dossier
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Zusammenfassung
Zum Verkauf steht ein im Jahr 1972 massiv errichtetes Ein- bis Zweifamilienhaus nebst Scheunengebäude in ländlicher Ortsrandlage von Hohenroda-Glaam. Das Anwesen mit einer Wohnfläche von ca. 203 m² befindet sich auf drei zusammenhängenden Grundstücken mit insgesamt 3.061 m² Gesamtfläche. Das Objekt steht seit November 2023 leer, weist jedoch einen erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf auf (geschätzte Mängelbeseitigungskosten ca. 55.000 €). Der festgesetzte Gesamtverkehrswert beträgt 142.000 €, ermittelt im Sachwertverfahren.
Biet-Score
Sehr riskant
Fazit der KI
Das Objekt bietet Handwerkern und Projektentwicklern aufgrund des moderaten Verkehrswertes und des großen Grundstücks eine solide Basis für ein Eigenheim- oder Vermietungsprojekt. Investoren müssen jedoch die verfahrensrechtliche Überbauungssituation der Scheune sowie die sofort anfallenden Sanierungskosten von mindestens 55.000 € und den Kanalanschluss zwingend in ihre Kalkulation einbeziehen. Ein Erwerb aller drei Flurstücke im Paket ist wegen der baulichen Überschneidungen dringend ratsam.
Chancen
Großzügiges Gesamtgrundstück von 3.061 m² mit viel Freiraum
Flexibel nutzbar als großzügiges Einfamilienhaus oder als Zweifamilienhaus
Risiken
Ausführliches Dossier
Das zu versteigernde Objekt in 36284 Hohenroda-Glaam besteht aus drei zusammenhängenden Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 3.061 m² (Flurstücke 30, 36/1 und 37). Auf dem Areal befindet sich ein im Jahr 1972 in Massivbauweise errichtetes, teilunterkellertes Ein- bis Zweifamilienhaus, das 1977 aufgestockt wurde. Die Wohnfläche beträgt rund 203 m², verteilt auf das Erd- und Obergeschoss; das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Zudem existiert ein historischer Natursteinkeller aus dem Jahr 1700, welcher in den Neubau integriert wurde. Ein großes Wirtschaftsgebäude (Scheune aus 1972) ergänzt das Ensemble. Die Lage im Ortsteil Glaam ist geprägt von einer ländlichen, waldreichen Umgebung am Ortsrand, die weitgehend frei von Verkehrslärm ist. Der bauliche Zustand des leerstehenden Wohnhauses ist sanierungs- und modernisierungsbedürftig. Das Gutachten beziffert die notwendigen Kosten zur Beseitigung von Baumängeln und Bauschäden auf rund 55.000 €. Zu den Hauptschadensbereichen zählen Feuchtigkeitsschäden an den Kellerwänden (ca. 8.000 €), mangelhafte Dämmung der obersten Geschossdecke (ca. 10.000 €) sowie notwendige Instandsetzungen an Dach, Elektroinstallationen, Fenstern, Türen und Heizung. Die Ausstattung ist einfach bis mittel; beheizt wird das Gebäude über eine Flüssiggasheizung aus dem Jahr 2000 mit Solarunterstützung sowie einen Holzkachelofen im Erdgeschoss. Die Fenster verfügen über eine zweifache Isolierverglasung aus den späten 1990er Jahren. Rechtlich weist das Objekt signifikante Besonderheiten und Risiken auf. Das Scheunengebäude ist teilweise auf das gemeindeeigene Flurstück 80 überbaut worden (Eigengrenzüberbauung). Zudem besteht für die Flurstücke 36/1 und 37 eine Grunddienstbarkeit in Form eines Abwasserleitungsrechts. Ein weiteres wichtiges Risiko betrifft die Abwasserentsorgung: Derzeit erfolgt die Klärung über eine eigene Pflanzenkläranlage. Bei einer künftigen, rein privaten Wohnnutzung entfällt das landwirtschaftliche Privileg, wodurch ein kostenpflichtiger Anschluss an das öffentliche Kanalnetz zwingend erforderlich wird. Die hierfür anfallenden Kosten und der mangelhafte energetische Zustand wurden im Gutachten mit einem Abschlag von 11.200 € berücksichtigt. Dieses Zwangsversteigerungsobjekt bietet aufgrund des niedrigen festgesetzten Verkehrswertes von insgesamt 142.000 € und des großen Grundstücks ein interessantes Potenzial für handwerklich versierte Eigennutzer oder Investoren, die bereit sind, in eine umfassende energetische und bauliche Sanierung zu investieren. Aufgrund der vorliegenden Grenzüberbauungen und der funktionalen Einheit des Wohnhauses und der Scheune wird dringend empfohlen, alle drei Flurstücke zusammen zu erwerben. Bieter müssen neben dem Ersteigerungspreis zusätzliche Liquidität von mindestens 55.000 € für die Beseitigung der Bauschäden sowie weitere Mittel für den obligatorischen Kanalanschluss einkalkulieren.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Innen + außen
Grundstücke, einheitlich bebaut mit einem teilunterkellerten, zweigeschossigen Ein-/Zweifamilienwohnhaus (DG nicht ausgebaut) sowie einer Scheune. Wohnfläche im EG und OG ca. 203 qm. Natursteinkeller ca. 1700 errichtet, Neubau von Wohnhaus und Scheune in Massivbauweise in 1972, Wohnhausaufstockung in 1977. Unterhaltungs-, Sanierungs- und Modernisierungsbedarf sind vorhanden. Das Scheunengebäude ist auf das gemeindeeigene Flurstück 80 überbaut worden.
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
Vor dem Gebot prüfen
Wertanpassungen
Alle Angaben
Identifikation
- 0004 K 0002/2025
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Raiffeisenbank Werratal-Landeck eG Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 11.11.2026 · 09:00 Uhr
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Objekt
- Zweifamilienhaus
- Leerstehend
- Innen + außen
- 1972
Flächen & Wert
- 142.000 €
- 203 m²
- 107 m²
- 3.061 m²
- 3.061 m²
- 18 €/m²
- 55.098 €3.061 m² × 18 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Am Sandacker
- 8
- 36284
- Hohenroda
- Glaam
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)Dieses Objekt
| Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|
| 750 €/m² | |
| Spanne | 653 – 1.328 €/m² mittlere Hälfte |
| Dieses Objekt | -7 % unter dem Median |
| Quelle | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | letzte 12 Monate |
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
750 €/m²
| Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|
| Gilt für | Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet |
| Grundlage | 13 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 10 der 13 vor |
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
- Wohnfläche
Zustandsskala 1–7
12 von 13 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | EntfernungLuftlinie | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eisenacher Straße, Obersuhl | Einfamilienhaus | 1926 | 308 m² | sanierungsbedürftig | 92.000 € | 299 € | 04.11.2026 | 16,0 km | |
| Am Borngraben, Bad Hersfeld | Einfamilienhaus | — | 100 m² | unbewertet | 35.000 € | 350 € | 20.05.2026 | unbekannt | |
| Kreuzweg, Rotensee | Einfamilienhaus | 1964 | 150 m² | sanierungsbedürftig | 87.000 € | 580 € | 27.01.2027 | 15,0 km | |
| Ludwigsecker Straße, Ludwigsau | Einfamilienhaus | — | 225 m² | unbewertet | 147.000 € | 653 € | 10.06.2026 | unbekannt | |
| Kasseler Straße, Ronshausen | Einfamilienhaus | — | 306 m² | unbewertet | 221.000 € | 722 € | 17.06.2026 | unbekannt | |
| Altstadtstraße, Rotenburg an der Fulda | Zweifamilienhaus | — | 123 m² | durchschnittlich | 92.200 € | 750 € | 09.09.2026 | 25,0 km | |
| Im Oberland, Machtlos | Zweifamilienhaus, Scheune und Werkstatt | 1970 | 196 m² | sanierungsbedürftig | 175.000 € | 893 € | 25.11.2026 | 30,0 km | |
| Kirchstraße, Heinebach | Einfamilienhaus, Garage | 1930 | 171 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 219.000 € | 1.281 € | 25.11.2026 | 30,0 km | |
| Wippershain, Wippershain | Zweifamilienhaus | 1965 | 180 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 239.000 € | 1.328 € | 13.01.2027 | 12,0 km | |
| Bettina-von-Arnim-Straße, Obersuhl | Einfamilienhaus | 2021 | 148 m² | sanierungsbedürftig | 210.000 € | 1.419 € | 11.11.2026 | 16,0 km | |
| Vor der Gasse, Richelsdorf | Einfamilienhaus, Garage | 1964 | 111 m² | durchschnittlich | 175.000 € | 1.577 € | 21.10.2026 | 19,0 km | |
| Hauptstraße, Neukirchen | Einfamilienhaus, Baugrundstück, land- und forstwirtschaftlich genutztes Grundstück | 1740 | 141 m² | stark sanierungsbedürftig | 238.040 € | 1.688 € | 18.11.2026 | 18,0 km |
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 18 €/m²
- 3.061 m²
- 55.098 €
- 142.000 €
- 2,58
- 86.902 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte