ZwangsversteigerungZweifamilienhaus in Leutersdorf, Thüringen
Versteigerungstermin
in 34 TagenDo., 26.11.2026 · 09:00 Uhr
Verkehrswert
170.500 €
Wohnfläche
272,07 m²
Grundstück
500 m²
Baujahr
1750
KI-Dossier
!
Zusammenfassung
Versteigert wird ein zweigeschossiges, teilsaniertes Zweifamilienhaus (ursprüngliches Baujahr geschätzt Mitte des 18. Jahrhunderts) mit Anbau, Gewölbekeller, ausgebautem Dachgeschoss und zwei unfertigen Garagenanbauten in 98617 Leutersdorf. Die Wohnfläche beträgt laut vorliegenden Bauunterlagen rund 272 m² bei einer Grundstücksgröße von 500 m². Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 170.500 € und basiert auf dem Sachwertverfahren mit deutlichen Marktabschlägen für den fehlenden Garten sowie die Grundrissaufteilung. Das Objekt steht leer und wurde am Wertermittlungsstichtag im Beisein des Schuldners vollständig von innen besichtigt. Wesentliche Einschränkungen bestehen in den niedrigen Raum- und Durchgangshöhen, steilen Treppen, dem fehlenden Garten sowie den noch offenen Garagenbauten.
Biet-Score
Risikoreich
Fazit der KI
Das Objekt kann sich für handwerklich versierte Eigennutzer oder regionale Entwickler eignen, sofern der Bedarf für ein historisches Gebäude mit niedrigen Deckenhöhen und steilen Treppenaufgängen besteht. Zu berücksichtigen ist vor allem der Wertminderungsfaktor durch das Fehlen eines Gartens sowie die noch fertigzustellenden Garagenbauten. Da das Objekt bereits leer steht und eine Innenbesichtigung vorlag, ist das bauliche Risiko im Vergleich zu anderen Versteigerungen transparenter, erfordert jedoch Investitionen in den Wärmeschutz und die Restarbeiten.
Chancen
Großzügiges Raumangebot mit rund 272 m² Wohnfläche und Ausbaupotenzial für zwei Wohneinheiten
Risiken
Ausführliches Dossier
Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein Wohnhaus mit Anbau und zwei Garagenanbauten in dörflicher Wohnlage von Leutersdorf (Untere Dorfstraße 53, laut Grundbuch Löhnersgasse 53). Das Grundstück umfasst 500 m² und ist straßenseitig erschlossen; ein klassischer Gartenbereich ist nicht vorhanden. Das Wohnhaus wurde schätzungsweise Mitte des 18. Jahrhunderts in Fachwerk- und Massivbauweise errichtet und verfügt über einen Naturstein-Gewölbekeller sowie ein ausgebautes Dachgeschoss samt Galerie im Spitzboden. Laut Bauunterlagen des Schuldners beläuft sich die Wohnfläche auf rund 272 m², ergänzt durch etwa 112 m² Nutzfläche. Der bauliche Zustand des Innenausbaus entspricht weitgehend dem Standard der Modernisierungsphasen um 1995 sowie 2012 bis 2016. Gravierende Baumängel wurden bei der Innenbesichtigung nicht festgestellt, jedoch weist das Gebäude historische Spezifika wie geringe Deckenhöhen (ca. 2,0 bis 2,3 m, Durchgänge teils 1,9 m), Durchgangszimmer und steile Treppen auf. Energetisch besteht Nachholbedarf, da kein zeitgemäßer Wärmeschutz nach GEG gegeben ist. Beheizt wird die Immobilie über eine Pellet-Zentralheizung. Die beiden Garagenanbauten sind im Rohbauzustand unverputzt, torlos und nur provisorisch abgedichtet. Im Grundbuch von Leutersdorf (Blatt 410) sind keine Baulasten vermerkt; das Objekt steht nicht unter Denkmalschutz. Das Gutachten weist neben der Zwangsvollstreckung eine Auflassungsvormerkung in Abteilung II aus. Auffällig ist eine Diskrepanz beim Aktenzeichen im Gutachtengutachten-Deckblatt (11 K 44/22 statt 10 K 44/22). Die Wertermittlung erfolgte im Sachwertverfahren (vorläufiger Sachwert 330.000 €). Nach Anwendung des Sachwertfaktors von 0,76 sowie objektspezifischen Abschlägen für den fehlenden Garten (Faktor 0,85) und die Kubatur/Grundrisse (Faktor 0,80) wurde der Verkehrswert auf 170.500 € festgesetzt. Für Kaufinteressenten stellt die Immobilie ein Sanierungs- und Fertigstellungsobjekt mit viel Wohnfläche dar. Aufgrund der Raumgeometrie und des fehlenden Gartengrundstücks eignet sich das Zweifamilienhaus vornehmlich für Käufer mit handwerklichem Geschick zur Eigennutzung oder individuellen Vermietung nach Abschluss der Restfertigstellungen.
Objekt
Zustand und Nutzung
- Leerstehend
- Innen + außen
Grundstück bebaut mit einem Wohngebäude mit Anbau (zweigeschossig, teilunterkellert/Gewölbekeller, ausgebautes Dachgeschoss) sowie zwei Garagenanbauten (eingeschossig, nicht unterkellert)
Belegung
leerstehend
Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.
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Wertanpassungen
Alle Angaben
Termin
- Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
- Deutsche Bank AG Angabe aus den Unterlagen (Portal, Deckseite), ohne Gewähr.
- 26.11.2026 · 09:00 Uhr
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Objekt
- Zweifamilienhaus
- Leerstehend
- Innen + außen
- 1750
Flächen & Wert
- 170.500 €
- 272,07 m²
- 112 m²
- 500 m²
- 500 m²
- 11 €/m²
- 5.500 €500 m² × 11 €/m² · MEA 100 %
Lage
Karte- Untere Dorfstraße
- 53
- 98617
- Leutersdorf
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Bewertung
Rechte
Ertrag
Zustand
Kosten
Erwerbsnebenkosten und Liquidität
Investment Case
Steuerliche Abschreibung (AfA)
Markt
Markt-Einordnung
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)Dieses Objekt
| Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|
| 608 €/m² | |
| Spanne | 449 – 792 €/m² mittlere Hälfte |
| Dieses Objekt | +3 % über dem Median¹ |
| Quelle | eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte) |
| Stand | letzte 12 Monate |
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
608 €/m²
| Vergleichbare Zwangsversteigerungen | |
|---|---|
| Gilt für | Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet |
| Grundlage | 11 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 10 der 11 vor |
Vergleichbare Zwangsversteigerungen
Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe
- Baujahr
- Zustand
- Wohnfläche
Zustandsskala 1–7
10 von 11 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt
| Lage | Objektart | Baujahr | Fläche | Zustand | Verkehrswertgerichtlich festgesetzt | je m² | Termin | EntfernungLuftlinie | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Oberdorf, Herpf | Einfamilienhaus | — | 152 m² | stark sanierungsbedürftig | 20.000 € | 132 € | 12.11.2026 | 18,0 km | |
| Thälmannplatz, Trusetal | Einfamilienhaus | — | 155 m² | stark sanierungsbedürftig | 56.000 € | 361 € | 01.10.2026 | 30,0 km | |
| Wölfershäuser Straße, Wölfershausen | Zweifamilienhaus | 1930 | 225 m² | sanierungsbedürftig | 85.000 € | 378 € | 03.12.2026 | 10,0 km | |
| Schulstraße, Mittelschmalkalden | Einfamilienhaus | 1960 | 127 m² | sanierungsbedürftig | 66.000 € | 520 € | 29.10.2026 | 25,0 km | |
| Zum Queienberg, Queienfeld | Einfamilienhaus | 1900 | 143 m² | sanierungsbedürftig | 76.000 € | 531 € | 03.09.2026 | 11,0 km | |
| Nürnberger Straße, Breitungen | Zweifamilienhaus | 1925 | 245 m² | sanierungsbedürftig | 149.000 € | 608 € | 19.11.2026 | 30,0 km | |
| Karlstraße, Schmalkalden | Einfamilienhaus | — | 256 m² | unbewertet | 175.000 € | 684 € | 11.06.2026 | unbekannt | |
| Meininger Straße, Neubrunn | Einfamilienhaus | 1931 | 111 m² | durchschnittlich | 100.000 € | 901 € | 15.10.2026 | 7,0 km | |
| Pleßstraße, Rosa | Zweifamilienhaus, Sonstiges | 1911 | 166 m² | renovierungsbedürftig / einfach | 185.000 € | 1.114 € | 17.09.2026 | 30,0 km | |
| Zum Asbacher Sportplatz, Asbach | Einfamilienhaus | 2008 | 144 m² | durchschnittlich | 236.000 € | 1.639 € | 24.09.2026 | 25,0 km |
Bodenrichtwert
Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert
- 11 €/m²
- 500 m²
- 5.500 €
- 170.500 €
- 31,00
- 165.000 €
Vergleich
Rechenweg
Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.
Lage und Umfeld
Standort-Radar
Umgebung & Emissionen
Lärm und Luft
Keine DatenHochwasserrisiko
Noch nicht geprüft
Einzelheiten und Quellen
Hochwasser im Einzelnen
Methodik und Grenzen
Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt
Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.
Ausführliches Zukunftsprofil der RegionUnterlagen
Dokumente & Links
Verfahren
Verfahrensart
Zwangsversteigerung
Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.
Geringstes Gebot und bestehende Rechte