Versteigerungspilot · Stadtprofil
Zwangsversteigerungen
Bockenem
Niedersachsen · Amtsgericht Hildesheim · Datenstand 15.07.2026
Versteigerungspilot · Stadtprofil
Niedersachsen · Amtsgericht Hildesheim · Datenstand 15.07.2026
Nächster Termin
22.09.2026
Kennzahlen
Derzeit ist ein aktives Verfahren in Bockenem eingelesen. Eine belastbare lokale Statistik lässt sich bei dieser Fallzahl nicht ableiten.
Am Kraila 13, 31167 Bockenem
450 €
| Objektart | Lage | Verkehrswert | Termin | Aktenzeichen | Amtsgericht | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | Am Kraila 13, 31167 Bockenem | 450 € | 22.09.2026, 10:00:00 | 0025 K 0016/ 2025 | Hildesheim |
Auf dieser Seite listen wir derzeit 1 aktive Termine mit Bezug zu Bockenem. Die Liste basiert auf Supabase-Auktionsdaten mit Filter auf Bundesland (Niedersachsen), Ortsname und – sofern hinterlegt – Postleitzahlen aus dem Stadtprofil. Maßgeblich bleiben die offiziellen Veröffentlichungen des Amtsgerichts.
Das Profil bündelt veröffentlichte ZVG-Termine, Stammdaten zu Bockenem (Bundesland: Niedersachsen, Gemeindeschlüssel 03254008, Postleitzahlen 31167) sowie verfügbare Kennzahlen aus den im Profil geführten Quellen. Datenprofil: teilweise verfügbar.
Der nächste in der Liste sichtbare Termin ist auf den 22.09.2026 datiert. Termine können jederzeit verschoben oder aufgehoben werden – verbindlich ist die aktuelle Bekanntmachung des Gerichts.
Das zuständige Amtsgericht führt die Zwangsversteigerung durch, veröffentlicht den Termin und gibt das Verkehrswertgutachten heraus. Für rechtliche Fragen zum Verfahren ist die Geschäftsstelle des Vollstreckungsgerichts der richtige Ansprechpartner.
Der Verkehrswert ist der vom Gericht festgesetzte Marktwert der Immobilie zum Zeitpunkt der Wertermittlung. Er ist Bezugsgröße für die 5/10-Wertgrenzen im ersten Termin, jedoch kein Schätzwert für Endgebote oder Marktpreise.
Für Bockenem liegen aktuell noch keine im Standort-Radar verknüpften regionalen Indikatoren vor. Das Profil wird laufend ergänzt – ein offizieller Gemeindeschlüssel im Profil beschleunigt die automatische Verknüpfung.
Datenstand des Stadtprofils: 15.07.2026. Auktionseinträge werden kontinuierlich aktualisiert. Vor einer Verfahrensteilnahme sollten alle Angaben gegen die Bekanntmachung des Gerichts geprüft werden.
Ja. Über die verlinkten Profile in „Weitere Orte in Niedersachsen" lassen sich Stammdaten, Termine und – wenn vorhanden – Standortindikatoren nebeneinander betrachten. Direkte Standort-Bewertungen werden bewusst neutral und ohne Anlageempfehlung dargestellt.
Standort-Score
50,6
Standort-Score
50,6
Der Score fasst amtliche Standortindikatoren – Bevölkerung, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Infrastruktur u. a. – zu einem Gesamtwert (0–100) zusammen. Höhere Werte stehen für eine breitere, stabilere Datenbasis.
50,6025507510010 bewertete Indikatoren · Abdeckung 35 %
Kein Anlagehinweis. Kein Ersatz für eine Standortprüfung oder Wertermittlung.
Einwohner
9.465
2024
Bev.-entwickl. 5J
-3 %
Breitband
96,8 %
Leerstand
6,6 %
2022
Mietwachstum 5J
+33,3 %
Beschäftigung
68,4 %
2022
Pendlersaldo
-13.134
2025
Mietrechtliche Kontrollen
Standort-Check
Hinweis zur Datenebene: Bei kleineren Gemeinden werden nicht alle Standortindikatoren gemeindescharf erhoben. Das Radar ergänzt Bockenem deshalb je nach Kennzahl um Kreis- oder Regionaldaten; die jeweilige Ebene ist unten bei jedem Indikator ausgewiesen.
Bockenem, StadtStand 12.06.2026
Standortqualität heute
50,6
von 100
Wie gut die Region heute dasteht — aus amtlichen Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeit, Wohnen und Anbindung.
Zukunftsausblick
Nur mit Portal-Zugang
Der Zukunftsausblick-Score (Prognose der Standortentwicklung) ist Teil des Portal-Zugangs.
Datenbasis
mittel
Aussagekraft
Qualität
100/100
Abdeckung
35 %
Rohdaten
92,3 %
Ein Teil der Daten nutzt Kreis- oder Regionalwerte. Die Aussage wird deshalb vorsichtiger gelesen.
Die fünf Säulen — zum Aufklappen
Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?
Demografische Rohwerte können später Hinweise auf mittelfristige Wohnraumnachfrage geben.
Für wen könnte der Standort passen?
Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.
Gute digitale Infrastruktur und ergänzende Standortdaten können die Nutzbarkeit für Haushalte mit hybridem Arbeiten unterstützen.
Prüft Breitband als Kernwert und kombiniert ihn mit Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarkt-Kontext. Ein hoher Breitbandwert allein reicht nicht für ein starkes Signal, wenn räumliche Erreichbarkeit oder Fundamentaldaten fehlen.
Gewichtung: Breitband ist der Kernwert. Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarktwerte verhindern, dass ein einzelner Infrastrukturwert das Signal überzeichnet.
Eine Umlandlage kann Nachfrage aus einem größeren Zentrum aufnehmen, wenn Erreichbarkeit und lokale Fundamentaldaten zusammenpassen.
Zukunft der Region
Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. Zwei Blickwinkel: der Zukunftsausblick-Score aus heutigen Strukturdaten und die amtlichen Prognosen bis 2035/2045.
Zukunftsausblick-Score
Nur mit Portal-Zugang
Der Zukunftsausblick-Score und seine Berechnung (Säulen-Gewichte) sind Teil des Portal-Zugangs.
Vier Schlüsselfragen bis 2035 / 2045
2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung; 2045 zeigt den langfristigen Trend.
Wenn sowohl Bevölkerung als auch Haushalte zurückgehen, schwächt sich die regionale Nachfragebasis breiter ab. Für den Wohnungsmarkt sinkt dann nicht nur die Zahl der Einwohner, sondern auch die Zahl der potenziell nachfragenden Haushalte.
Die Bevölkerungsprognose deutet auf eine schrumpfende Nachfragebasis hin. Für Zwangsversteigerungsobjekte erhöht dies die Bedeutung von Objektqualität, Mikrolage und Kaufpreisabschlag.
Detaildaten
Sämtliche Rohwerte mit Erhebungsjahr, Datenebene, Bundesvergleich und Datenanbieter — plus Quellenverzeichnis und Verkehrswert-Kontext. Für Einsteiger standardmäßig eingeklappt.
Rohindikatoren nach Themenfeld
6 Werte
Prognose 2045 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Prognostizierte Bevölkerungsveränderung bis 2045 aus der BBSR-Raumordnungsprognose.
Prognose 2035 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung)
Prognostizierte Bevölkerungsveränderung bis 2035 (BBSR-Raumordnungsprognose 2045).
2024
2023
2024
ZVG-Besonderheiten
Grunderwerbsteuer NI5,0 %
Seit 2014 · fällig beim Zuschlag
ZuständigkeitHildesheim
Zuschlag, Verfahren, Unterlagen
BieterverfahrenÖffentlich
10 % Sicherheitsleistung · Anwesenheit am Termin
Amtliche Stellen
Standort im Überblick
Bockenem ist eine Stadt im Zentrum des Ambergaus im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen. Der Ambergau misst etwa neun mal zehn Kilometer und ist Teil der Beckenlandschaft des nordwestlichen Harzvorlandes; durchflossen wird das Becken in Süd-Nord-Richtung von der Nette. Die erste schriftliche Nennung als „bukenem“ stammt aus dem Jahr 1154, als dem Goslarer Kloster Riechenberg dortiger Besitz bestätigt wurde; interpretiert wird der Name als „Heimstatt in einem Buchenwald“. Die Stadtrechtsverleihung nach Hildesheimer und Goslarer Recht erfolgte am 16. Oktober 1300 durch die Grafen von Wohldenberg. Zum Stadtgebiet gehören heute 17 dörfliche Ortschaften, darunter Bornum, Mahlum, Schlewecke und Volkersheim, die 1974 im Zuge der Gebietsreform zusammengelegt wurden.
Verkehr und Erreichbarkeit
Der Schienenpersonenverkehr über den Bahnhof Bockenem an der 1889 fertiggestellten Bahnstrecke Derneburg-Seesen wurde am 25. Mai 1990 eingestellt; seither verkehrt auf dem Abschnitt Derneburg-Bornum nur noch vereinzelt Güterverkehr sowie zu Sonderterminen die historische Nettetal-Bahn mit einem Reichsbahnzug von 1928. Der Rat der Stadt hat sich zwischenzeitlich für eine Reaktivierung des Personenschienenverkehrs auf der Strecke Bornum-Bockenem-Derneburg ausgesprochen. Den öffentlichen Nahverkehr sichern heute mehrere Buslinien der RVHI Regionalverkehr Hildesheim, darunter die Linien 42 nach Hildesheim, 35 Richtung Seesen und Holle sowie 461 zwischen Seesen, Bockenem und Derneburg. Zur Harzrandstadt Seesen im Süden sind es auf der Bundesstraße 243 rund 16 Kilometer, zur Kreisstadt Hildesheim im Norden 25 Kilometer.
Wirtschaft, Infrastruktur und Nachfrageanker
Als Fachwerkstadt mit einer Bausubstanz, die fast durchweg aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1847 stammt, ist Bockenem seit 1990 Mitglied im Städteverband Deutsche Fachwerkstraße und liegt als Etappe auf der Regionalstrecke „Von der Elbe zum Harz“. Zu den Sehenswürdigkeiten der historischen Altstadt zählen der Buchholzmarkt, die Stadtkirche St. Pankratius, das Turmuhren- und Glockenmuseum sowie im vom Stadtbrand verschonten Straßenzug Winkel die Heiliggeistkapelle. Für Bauanfragen steht das städtische Bauamt zur Verfügung, während die eigentliche Baugenehmigung beim Bauordnungsamt des Landkreises Hildesheim liegt. Bockenem unterhält Städtepartnerschaften mit dem britischen Thornbury, dem polnischen Zawadzkie und mit Güntersberge im Ostharz.
Immobilienmarkt und Zwangsversteigerungen
Für Zwangsversteigerungsverfahren mit Bezug zu Bockenem ist das Amtsgericht Hildesheim zuständig. Die historische Fachwerksubstanz der Kernstadt sorgt für ein baurechtlich anspruchsvolles, aber gefragtes Immobilienangebot im Zentrum, während die 17 eingemeindeten Dörfer ein breiteres, ländlich geprägtes Angebot bereithalten. Die Einstellung des Personenschienenverkehrs 1990 hat die Erreichbarkeit einzelner Ortschaften spürbar verändert, was bei der Einschätzung der Alltagstauglichkeit von Objekten berücksichtigt werden sollte. Wer sich mit Immobilien in Bockenem befasst, sollte die jeweilige Ortschaft sowie die Anbindung über die Buslinien der RVHI als Standortfaktoren einordnen.
16 von 16 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 14 Werte von Kreis-/Regionalebene
Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?
Arbeitsmarkt- und Kaufkraftdaten helfen später, die Tragfähigkeit regionaler Nachfrage einzuordnen.
11 von 11 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 10 Werte von Kreis-/Regionalebene
Ist Wohnraum eher knapp (stützt Bestand) oder entsteht viel Konkurrenz-Neubau?
Preis-, Miet- und Angebotsindikatoren werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
11 von 11 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 8 Werte von Kreis-/Regionalebene
Wie gut kommt man weg — Pendeln, ÖPNV, Internet?
Erreichbarkeits- und Breitbanddaten können später Pendler- und Homeoffice-Potenzial einordnen.
4 von 5 Indikatoren verfügbar · Datenbasis hoch
Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber als stabile Nachfrage-Anker?
Hochschulindikatoren können später Uni-Umland- oder Ankerinstitutionen-Signale vorbereiten.
3 von 4 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene
Prüft, ob eine Umlandlage von Nachfrage aus einem größeren Zentrum profitieren könnte. Ohne Vergleichsdaten wird kein Preisvorteil behauptet.
Vorsichtig eingestuft: Leerstand oder Demografie deckeln das Umland-Signal.
Hochschul- und Studierendenwerte können ein wissenschaftsnahes Nachfrageprofil stützen; räumliche Zuordnung und Mikrolage bleiben prüfungsrelevant.
Prüft Hochschulnähe, Studierendenwerte und ÖV-Kontext als mögliche Nachfragebasis durch Studierende, Beschäftigte und wissenschaftsnahe Haushalte. Regionale Studierendenwerte werden vorsichtig behandelt, wenn die konkrete Hochschulnähe widersprüchlich oder nur grob zugeordnet ist.
Gewichtung: relative Studierendenwerte und konkrete Hochschulnähe zählen stärker als absolute Studierendenzahlen. Bei regionalen Fallback-Werten wird die Aussage vorsichtig gedeckelt.
Arbeitsmarktwerte und Erreichbarkeit können Nachfrage im regionalen Arbeitsplatzumfeld stützen, wenn Objekt und Mikrolage passen.
Prüft, ob Beschäftigungsentwicklung, Beschäftigungsquote, Arbeitslosigkeit, Unternehmensdichte, Pendlersaldo und Erreichbarkeit ein regionales Arbeitsplatzumfeld stützen. Die Aussage bleibt regional und ersetzt keine Prüfung konkreter Arbeitgeberstandorte.
Vorsichtig eingestuft: Arbeitsmarktsäule ist schwach.
Gewichtung: Arbeitsmarktsäule dominiert, Erreichbarkeit und Unternehmens-/Pendlerkontext stützen. Ein regional guter Arbeitsmarkt ist kein Beleg für Nachfrage an jeder einzelnen Mikrolage.
Für die übergeordnete Raumordnungsregion deutet die Haushaltsprognose auf weniger zusätzlichen Nachfrageimpuls hin. Für den Wohnungsmarkt ist das relevant, weil Haushalte die eigentliche Zahl nachgefragter Wohneinheiten abbilden.
Kreis Hildesheim, Landkreis · Prognose 2035 · unterer Mittelfeldbereich · 26. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Hildesheim, Landkreis · Prognose 2045 · unterer Mittelfeldbereich · 32. Perzentil im Bundesvergleich
Raumordnungsregion Hildesheim · Prognose 2045
Eher passend: starke Mikrolagen · niedrig-komplexe Bestandswohnungen · Objekte mit klarer lokaler Zielgruppe
Genauer prüfen: Objekte ohne klare Zielgruppe · hoher Sanierungsbedarf ohne Lagevorteil · schwer vermietbare Spezialobjekte
Kaufpreisabschlag, Mikrolage, Objektzustand, Leerstandsrisiko und spätere Wiederverkaufsfähigkeit besonders konservativ prüfen.
Die Altersstruktur verschiebt sich spürbar nach oben, ohne dass die jüngeren Jahrgänge vollständig wegbrechen. Das spricht eher für einen zweigeteilten Wohnungsfit: mehr Bedeutung von barrierearmen, gut erreichbaren Wohnungen und zugleich weiter vorhandene familienbezogene Nachfrage.
Die Altersstruktur verschiebt sich stärker in Richtung älterer Bevölkerung. Das ist nicht automatisch negativ, verändert aber die Wohnungsnachfrage: Barrierearme Wohnungen, Aufzug, Nahversorgung, medizinische Nähe und gut erreichbare Lagen können wichtiger werden.
Eine stabile oder wachsende jüngere Bevölkerung spricht eher für familienbezogene Nachfrage. Größere Wohnungen, Häuser, Gärten sowie Nähe zu Schulen und Kitas können in solchen Märkten wichtiger sein.
Ein Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter kann die regionale Nachfragekraft dämpfen. Für Zwangsversteigerungsobjekte werden dann Mikrolage, Vermietbarkeit und Preisabschlag besonders wichtig.
Mehr ortsflexibles Arbeiten kann gut angebundene Umlandlagen und Wohnungen mit zusätzlichem Raum für Arbeiten zu Hause unterstützen. Entscheidend bleiben jedoch Infrastruktur, Erreichbarkeit und Nähe zu tragfähigen Arbeitsmärkten.
Kreis Hildesheim, Landkreis · Prognose 2045 · oberer Mittelfeldbereich · 52. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Hildesheim, Landkreis · Prognose 2045 · unterer Mittelfeldbereich · 29. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Hildesheim, Landkreis · Prognose 2045 · unterer Mittelfeldbereich · 38. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: barrierearme 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit Aufzug · familiengeeignete Wohnungen in Schul- und Kita-Nähe · ruhige, gut erreichbare Lagen
Genauer prüfen: Dachgeschosswohnungen ohne Aufzug · schlecht erreichbare Lagen ohne Nahversorgung · große unspezifische Einheiten ohne klare Zielgruppe
Besonders kritisch sind Objekte, die weder altersgerecht noch familiengeeignet sind. Relevant sind klare Zielgruppenpassung, Infrastruktur und Erreichbarkeit.
Auf Ebene der Raumordnungsregion kann eine rückläufige Erwerbspersonenbasis auf schwächere künftige Nachfragekraft hindeuten. Für Zwangsversteigerungsobjekte steigt damit die Bedeutung von konservativer Kalkulation, guter Mikrolage und realistischem Wiederverkaufswert.
Die Labour-Force-Prognose ist kein direkter BIP- oder Preisindikator. Sie dient hier als Näherung für Arbeitsmarktpotenzial und regionale Nachfragekraft.
Raumordnungsregion Hildesheim · Prognose 2045
Eher passend: konservativ kalkulierte Standardwohnungen · liquide Mikrolagen · Objekte mit klarer Zielgruppe
Genauer prüfen: Objekte mit hoher Mieterwartung · spezielle Grundrisse mit enger Zielgruppe · Lagen mit schwacher Pendelanbindung
Bei begrenztem Arbeitsmarktrückenwind Mieterwartungen, Wiedervermietungsdauer und Exit konservativ prüfen.
Der rechnerische Neubaubedarf zeigt, ob zusätzlicher Wohnraum benötigt wird. Ohne vollständige Vergleichsverteilung wird der Wert vorsichtig richtungsbezogen interpretiert.
Der Wert beschreibt rechnerischen Bedarf, nicht tatsächlich fertiggestellte Wohnungen.
Im direkten Gegencheck liegt der rechnerische Bedarf mit 2,3 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr deutlich über den aktuellen Genehmigungen mit 1,4 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr. Für gut positionierte Bestandsobjekte ist das ein stark stützendes Knappheitssignal, sofern der Bedarf nicht durch spätere Fertigstellungen oder konkrete Neubauprojekte gedeckt wird.
Die aktuellen Baugenehmigungen ergänzen den Forecast als Pipeline-Signal: Sie zeigen genehmigte Wohnungen, die grundsätzlich erst später fertiggestellt werden können, aber keine gesicherten Neubauten darstellen.
Kreis Hildesheim, Landkreis · Prognose 2030 · Bedarf über Genehmigungen
Kreis Hildesheim, Landkreis · Stand 2024 · Bedarf über Genehmigungen · 35. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Hildesheim, Landkreis · Prognose 2030
Kreis Hildesheim, Landkreis · Stand 2024 · oberer Mittelfeldbereich · 58. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: guter Bestand in nachgefragten Lagen · marktgängige Standardwohnungen · sanierbare Objekte mit klarem Zielsegment
Pipeline prüfen: Bestand kann profitieren, wenn rechnerischer Bedarf nicht ausreichend durch Fertigstellungen oder konkrete Neubauprojekte gedeckt wird.
Die Zukunftsdaten zeigen für Hildesheim, Landkreis eher strukturellen Gegenwind. Der 2035-Wert dient als wichtiger Haltehorizont, während der 2045-Wert den längeren demografischen Kontext liefert.
Die Haushaltsentwicklung stützt die Nachfrageeinschätzung, ohne allein eine Preis- oder Mietentwicklung vorzugeben. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Die Erwerbspersonenprognose ergänzt diesen Blick als vorsichtiger Indikator für Nachfragekraft und Marktliquidität. Der Bedarf-Pipeline-Blick liefert ein stützendes Knappheitssignal für gut positionierten Bestand: Der rechnerische Bedarf liegt mit 2,3 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr deutlich über den aktuellen Genehmigungen mit 1,4 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und noch keine Fertigstellungen; lokale Neubauprojekte bleiben zu prüfen.
Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.
Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?
Haushalts- und Erwerbspersonenwerte stammen aus der übergeordneten Raumordnungsregion und sind weniger kleinteilig als Kreiswerte. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.
Datenbasis: Hohe Aussagekraft. Die Aussagekraft ist hoch, ersetzt aber keine Prüfung von Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und lokalen Vergleichsangeboten.
Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Prozentuale Veränderung der Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Prozentuale Veränderung der Einwohnerzahl über die letzten fünf Jahre.
Stand 2024 · oberes Viertel von 10.766 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Einwohnerzahl der Region zum jeweiligen Stichjahr.
Stand 2024 · zweites unteres Viertel von 10.766 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Einwohner je Quadratkilometer.
10 Werte
Prognose 2045 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Prognostizierte Veränderung der Einwohner von 20 bis unter 67 Jahren bis 2045.
Prognose 2045 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Prognostizierte Veränderung der Einwohner ab 67 Jahren bis 2045.
Prognose 2045 · Datenebene: Hildesheim
Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Prognostizierte Veränderung der Haushalte bis 2045 auf Ebene der Raumordnungsregionen.
Prognose 2045 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Prognostizierte Veränderung der Einwohner unter 20 Jahren bis 2045.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verhältnis von älteren Einwohnern (65+) zu Erwerbsfähigen.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (typischerweise 20–64 Jahre).
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Lebendgeburten pro Jahr je 1.000 Einwohner.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Anteil junger Bevölkerung (typischerweise unter 20 Jahre).
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verhältnis junger Einwohner (unter 20) zu Erwerbsfähigen.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Medianalter der Bevölkerung – die Hälfte der Einwohner ist jünger, die andere älter.
6 Werte
Stand 2025 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Veränderung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung über fünf Jahre.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anzahl rechtlicher Einheiten laut Unternehmensregister.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anzahl Unternehmen je 1.000 Einwohner.
Stand 2023 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttoinlandsprodukt je Einwohner – wirtschaftliche Leistung der Region.
Stand 2023 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttowertschöpfung je Einwohner – Produktionsleistung ohne Vorleistungen.
Stand 2023 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner.
5 Werte
Prognose 2045 · Datenebene: Hildesheim
Quelle: BBSR Raumordnungsprognose 2045
Prognostizierte Veränderung der Erwerbspersonen bzw. des Arbeitskräfteangebots bis 2045 auf Ebene der Raumordnungsregionen.
Stand 2025 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anteil arbeitsloser Personen an den zivilen Erwerbspersonen (Bundesagentur für Arbeit).
Stand 2025 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Saldo aus Einpendlern und Auspendlern bezogen auf 1.000 Einwohner.
Stand 2025 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Saldo aus Einpendlern und Auspendlern – positiv = Arbeitsplatzzentrum.
Stand 2022 · zweites unteres Bewertungsviertel von 10.753 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter.
9 Werte
Prognose 2030 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis
Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Prognostizierter jährlicher Wohnungsneubaubedarf im Zeitraum 2023 bis 2030.
Prognose 2030 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis
Quelle: BBSR Wohnungsbedarfsprognose 2030
Prognostizierter jährlicher Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner im Zeitraum 2023 bis 2030.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle: AK OGA – Immobilienmarktbericht
Klassierter Kaufpreis gebrauchter Eigentumswohnungen je Quadratmeter (AK-OGA).
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Genehmigte Wohnungen in neuen Wohngebäuden bezogen auf 1.000 Einwohner.
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anzahl genehmigter Wohnungen in neuen Wohngebäuden.
Stand 2024 · oberes Viertel von 10.663 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Gesamtbestand an Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Stand 2022 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 341 Regionen
Quelle: BBSR INKAR
Prozentuale Entwicklung der durchschnittlichen Bauland-Kaufwerte über fünf Jahre.
Stand 2022 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Viertel von 380 Regionen
Quelle: BBSR INKAR
Durchschnittlicher Kaufwert für Bauland je Quadratmeter (INKAR/BBSR).
Stand 2022 · zweites unteres Bewertungsviertel von 10.454 Regionen
Quelle: Zensus 2022
Anteil leerstehender Wohnungen am Bestand (Zensus 2022).
2 Werte
Stand 2024 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: BBSR INKAR
Prozentuale Mietentwicklung über fünf Jahre.
Stand 2022 · unteres Bewertungsviertel von 10.664 Regionen
Quelle: Zensus 2022
Regionale Angebots- oder Bestandsmiete je Quadratmeter.
3 Werte
Stand 2026 · zweites oberes Viertel von 10.949 Regionen
Quelle: Destatis Hochschulstatistik
Luftlinien-Entfernung zur nächsten Hochschule in Kilometern.
Stand 2023 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites oberes Viertel von 238 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Anzahl der Studierenden an Hochschulen mit Standort in der Region.
Stand 2023 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 238 Regionen
Quelle: VGRdL – Regionale Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Studierende bezogen auf 1.000 Einwohner – Studentendichte.
6 Werte
Stand 2023 · zweites oberes Bewertungsviertel von 10.752 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Anteil der Haushalte mit Breitbandzugang (≥ 50 Mbit/s laut Deutschlandatlas).
Stand 2020 · zweites oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu einer ÖV-Haltestelle mit mindestens 20 Abfahrten täglich.
Stand 2020 · unteres Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Legacy-Key für einen früher vorgesehenen Schienen-Erreichbarkeitsindex.
Stand 2020 · unteres Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Legacy-Key für einen früher vorgesehenen Autobahn-Erreichbarkeitsindex.
Stand 2020 · unteres Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Durchschnittliche Reisezeit mit ÖPNV zum Stadtzentrum des nächsten Ober- oder Mittelzentrums.
Stand 2020 · unteres Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle: Deutschlandatlas (BBSR)
Durchschnittliche Pkw-Fahrzeit zum Stadtzentrum des nächsten Ober- oder Mittelzentrums.
2 Werte
Stand 2026 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle: Manuell gepflegter Wert (Redaktion)
Anteil tatsächlich importierter Werte gegenüber dem Sollkatalog.
Stand 2025 · Datenebene: Hildesheim, Landkreis
Quelle: Manuell gepflegter Wert (Redaktion)
Jahr des aktuellsten importierten Fachdatensatzes.
Wer stellt diese Daten bereit?
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Bertelsmann Stiftung / Wegweiser Kommune
Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Deutschlandatlas
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Destatis / Hochschulkompass
Amtliche bzw. offene Datenquelle
Verkehrswert im Standortkontext
Selektiver Standortkontext
Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.
Am Objekt selbst zu prüfen
Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.
Methodik in Kürze
Der Standortausblick gruppiert verfügbare Rohindikatoren nach fachlichen Säulen. Scorefähige Indikatoren werden mit einer vorsichtigen Methodik normalisiert; Peer-Group-Perzentile und Quartile werden angezeigt, sofern sie für den jeweiligen Wert verfügbar sind. Nicht alle Standortindikatoren liegen auf derselben räumlichen Ebene vor: Gemeindescharfe Werte werden stärker gewichtet als regionale Fallback- oder Proxy-Werte.
Werte, die nicht gemeindescharf vorliegen, sind mit ihrer Datenebene (z. B. Kreis) gekennzeichnet und fließen gedämpft in Scores ein. Der Standortausblick ist eine datenbasierte Orientierungshilfe. Er ersetzt keine Immobilienbewertung, Marktwertermittlung, bautechnische Prüfung, Rechtsberatung oder individuelle Gebotsstrategie.