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ZwangsversteigerungZweifamilienhaus in Bad Driburg, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht BrakelAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 125 Tagen

Do., 25.02.2027 · 09:00 Uhr

Verkehrswert

78.000 €

Wohnfläche

350 m²

Grundstück

1.437 m²

Baujahr

1850

Große Straße 8, 33014 Bad DriburgKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich vermietet

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Zweifamilienhaus · Bj. 1850 · vermutlich vermietet

Versteigert wird ein freistehendes Zweifamilienhaus auf einem 1.437 m² großen Grundstück in ländlicher Wohnlage von Bad Driburg-Reelsen. Das Gebäude aus der Zeit um 1850 bis 1900 (Umbau 1969) bietet rund 350 m² geschätzte Wohnfläche über zwei Vollgeschosse, ist nicht unterkellert und verfügt über ein nicht ausgebautes Dachgeschoss sowie Anbauten. Die Immobilie befindet sich in einem stark sanierungs- und modernisierungsbedürftigen Zustand mit sichtbaren Feuchteschäden an Putz und Fachwerk sowie erheblichen Müllablagerungen auf dem Grundstück. Da dem Gutachter kein Zutritt gewährt wurde, erfolgte die Wertermittlung ausschließlich nach äußerem Augenschein unter Abzug eines pauschalen Risikoabschlags von 14.000 €. Der festgesetzte Verkehrswert beläuft sich auf 78.000 € und wird im Wesentlichen bereits durch den reinen Bodenwert von 69.500 € abgedeckt. Die gesetzlichen Wertgrenzen (5/10 und 7/10) sind in einem früheren Termin bereits weggefallen.

18

Biet-Score

Sehr riskant · 18 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt richtet sich primär an versierte Handwerker, engagierte Eigenleister oder Entwickler, die das erhebliche Sanierungsrisiko durch Eigenleistung und Sanierungsförderungen kompensieren können. Attraktiv ist die Transaktion vor allem durch die Absicherung über den hohen Bodenwertanteil und die weggefallenen Bietgrenzen. Bieter sollten jedoch zwingend signifikante Zusatzbudgets für Entrümpelung, Schadstoffentsorgung sowie eine umfassende Kernsanierung bzw. einen etwaigen Gebäudeabbruch einkalkulieren.

Chancen

5

Risiken

5

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 5 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt Große Straße 8 befindet sich am südlichen Ortsrand des Dorfes Reelsen, einem Ortsteil der ostwestfälischen Stadt Bad Driburg. Das ebene Grundstück umfasst 1.437 m² und ist mit einem zweigeschossigen, nicht unterkellerten Zweifamilienhaus in Massiv- und Fachwerk-Mischbauweise bebaut. Das ursprüngliche Baujahr wird zwischen 1850 und 1900 vermutet; ein genehmigter Ausbau des Obergeschosses erfolgte 1969. Anbauten und Nebengebäude umfassen einen eingeschossigen Flachdachanbau mit Dachterrasse (Baujahr ca. 1950–1955), eine Hofüberdachung sowie einfache Schuppen. Die geschätzte Wohnfläche beträgt insgesamt rund 350 m². Der bauliche Gesamtzustand ist durch langjährigen Sanierungs- und Instandhaltungsstau geprägt. Von außen sind deutliche Witterungs- und Feuchteschäden am Fachwerk und Sockelputz, teilweise unsachgemäß montierte Fenster sowie ein desolater Nebengebäudezustand erkennbar. Das Außengelände und offene Anbauten weisen eine starke Vermüllung auf. Für den Innenbereich liegen keinerlei belastbare Erkenntnisse vor, da dem Gutachter die Innenbesichtigung verwehrt wurde. Der Gutachter hat daher einen pauschalen Risikoabschlag von 14.000 € auf den vorläufigen Sachwert vorgenommen. Rechtlich ist das Grundstück lastenfrei in Abteilung II mit Ausnahme des Versteigerungsvermerks; Altlasten und Baulasten sind nicht verzeichnet, ein Denkmalschutz besteht nicht. Das Wohnhaus wird laut Nachbarschaftsangaben von der Eigentümerfamilie genutzt. Der Verkehrswert wurde auf 78.000 € festgesetzt, wobei allein der Bodenwert 69.500 € beträgt. Da die gesetzlichen Wertgrenzen (5/10 und 7/10) infolge eines früheren Termins entfallen sind, bietet sich risikobereiten Selbstnutzern und Sanierern eine günstige Einstiegsmöglichkeit mit hoher Substanz- und Grundstücksabsicherung.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich vermietet
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Das Versteigerungsobjekt befindet sich in 33014 Bad Driburg-Ortsteil Reelsen. Laut Wertgutachten handelt es sich bei dem Versteigerungsobjekt um ein Zweifamilien-Wohnhaus als 2-geschossiges Gebäude, nicht unterkellert. Das Dachgeschoss ist (überwiegend) nicht ausgebaut. Das Gebäude ist freistehend in tlw. Mauerwerks-, vielfach Fachwerkbauweise mit Satteldach. Ur-Baujahr vermutl. zwischen 1850 - 1900, Umbauten und Modernisierungen 1969. Bei den Anbauten handelt es sich um ein 1-geschossiges Gebäude, nicht unterkellert mit Flachdach als Dachterrasse, vermutlich in Massivbauweise. Ur-Baujahr vermutl. um 1950 – 55 mit Anbau einer Hofüberdachung in Holzbauweise und Flachdach nach 2011. Das Gebäude konnte nur eingeschränkt von außen besichtigt werden. Daher erfolgte die Wertermittlung aufgrund äußerer Inaugenscheinnahme. Das Gebäude zeigt deutliche Schäden an der Bausubstanz. Daher herrscht umfassender Renovierungs-/Sanierungsbedarf. Auf dem Grundstück befindet sich erheblicher Müll. Eine Zustimmung zur Veröffentlichung der Kontaktdaten der Gläubigerin liegt dem Gericht nicht vor.

Hinweise zur Datenlage
  • Gutachten und Bekanntmachung liegen vollständig vor. Wesentliche Datenlücke ist die fehlende Zugänglichkeit des Gebäudeinneren und des rückwärtigen Grundstücksteils.
  • Nur eingeschränkte Außenbesichtigung von außerhalb der Straßengrenze; der Innenzustand beruht vollständig auf Annahmen und Archivakten aus dem Jahr 1969.

Belegung

vermutlich vermietet

VermutungPrüfpflichtig

Die Daten deuten auf Vermietung hin, sind aber nicht gesichert. Das ist riskanter als ein bestätigtes Mietverhältnis, weil Parteien, Vertrag und Ertrag offen bleiben.

Vor dem Gebot prüfen

  • Mietverhältnis nachweisen lassen
  • Parteien und genutzte Einheit klären
  • Ist-Miete gegen Gutachten abgleichen
  • Unklare Erträge konservativ modellieren
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Erst die belastbare Rechtsgrundlage zeigt, ob Mietrecht greift und welche Kündigungs- oder Verwaltungsfolgen entstehen.
In der Praxis
Nicht mit Soll-Miete rechnen, bevor Mietvertrag, Zahlungsstand und tatsächliche Nutzung plausibel nachgewiesen sind.
Für das Gebot
Gelb-orange kalkulieren: Ertragschance möglich, aber Unsicherheit über Vertrag und Durchsetzbarkeit einpreisen.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0017 K 0010/2025
Amtsgericht
Brakel

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
25.02.2027 · 09:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Zweifamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich vermietet
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1850

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
78.000 €
Wohnfläche
350 m²
Grundstücksfläche
1.437 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.437 m²
Bodenrichtwert
55 €/m²
Anteiliger Bodenwert
79.035 €1.437 m² × 55 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Große Straße
Hausnummer
8
PLZ
33014
Ort
Bad Driburg
Stadtteil
Reelsen
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Fiktives Baujahr (Sachwert)
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 7 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 3 Angaben

Vermietungsstatus
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 223 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 1.360 bis 2.370 Euro, typisch 2.025 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 257 bis 1.575 Euro, Median 719 Euro. 9 Vergleichsfälle zwischen 177 und 1.769 Euro pro Quadratmeter, 6 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

unter der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 350 m² Wohnfläche · Baujahr 1850 · Zustand sanierungsbedürftig

Üblicher Marktpreis · Bad Driburg

2.025 €/m²typischer Wert

Spanne
1.360 – 2.370 €/m²
Dieses Objekt
-89 % unter dem typischen Wert
Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Höxter (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

719 €/m²Median · 10 Fälle

Spanne
257 – 1.575 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-69 % unter dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
In dieser Stadt gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf den ganzen Kreis.

¹ Dieses Objekt ist rund 85 Jahre älter als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1850 gegenüber typisch 1937).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Bad Driburg

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Kreisgebiet
Grundlage
10 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 9 der 10 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1850Gruppe 1937
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 350 m²Gruppe 152 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 6,17 – 8,88 €/m² im Monat, typisch 7,20 €/m² · angesetzt in 594 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

9 von 10 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 5,0 km entfernt (Himmighausen) — 225 €/m², Baujahr 1937, sanierungsbedürftig, 187 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Steinbachtal, FürstenauEinfamilienhaus2006130 m²durchschnittlich23.000 €177 €09.10.202620,0 km
Am Bahnhof, HimmighausenGarage, Einfamilienhaus, Die Wertermittlung erfolgte ohne Innenbesichtigung1937187 m²sanierungsbedürftig42.000 €225 €10.09.20265,0 km
Stubelitt, IstrupEinfamilienhaus1900127 m²sanierungsbedürftig45.000 €354 €11.03.20279,0 km
Westfalenstraße, Lüchtringengewerblich genutztes Grundstück, Zweifamilienhaus, Kfz-Stellplatz, Gewerbeeinheit (z.B. Laden, Büro), Garage, Zweifamilienhaus und gewerblich nutzbare Nebengebäude1927211 m²sanierungsbedürftig139.000 €659 €27.11.202630,0 km
Kirchweg, RösebeckZweifamilienhaus, Garage, Die Wertermittlung erfolgte ohne Innenbesichtigung1920190 m²sanierungsbedürftig148.000 €779 €09.10.202630,0 km
Hainhausen, HainhausenGarage, Reihenhaus1950107 m²renovierungsbedürftig / einfach150.000 €1.402 €01.10.202614,0 km
Im Dorning, DaseburgKfz-Stellplatz, Einfamilienhaus, Einfamilienhaus mit Carport und Abstellraum1958175 m²renovierungsbedürftig / einfach285.000 €1.633 €06.11.202630,0 km
Am Waldwinkel, WarburgEinfamilienhaus—92 m²unbewertet158.000 €1.717 €08.05.2026unbekannt
Steinbachtal, FürstenauEinfamilienhaus2006130 m²durchschnittlich230.000 €1.769 €09.10.202620,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Kreisgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 26, 28
Bodenrichtwert
55 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
1.437 m²
Anteiliger Bodenwert
79.035 €
Verkehrswert
78.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,99
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-1.035 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 26, 28 · Stichtag 01.01.2026

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert79.035 €
Verkehrswert78.000 €
Zone
MD (gemischte Baufläche / Dorfgebiet)
Rechenweg
Flächenanteil
1.437 m² Gesamtgrundstück = 1.437 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.437 m² × 55 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
54 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
54 €/m² / 55 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
78.000 € − 79.035 € = -1.035 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Höxter, Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 24. September 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 25.09.2026, 23:41