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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Köln, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht KölnAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 61 Tagen

Mi., 09.12.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

825.000 €

Wohnfläche

134 m²

Grundstück

1.521 m²

Baujahr

1900

Pescher Str. 10, 50765 KölnKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · Bj. 1900 · leerstehend

Versteigert wird ein freistehendes, voll unterkellertes Einfamilienhaus mit zweigeschossigem Vorderhaus, nicht ausgebautem Dachgeschoss, Windfang und rückwärtigem Erweiterungsanbau inklusive Einzelgarage in 50765 Köln (Esch/Auweiler). Das Gebäude stammt aus der Zeit um 1900 (Erweiterung 1959, Nutzflächenanbau/Dachterrasse 1995/1996) und bietet rund 134 m² Wohnfläche. Das Gesamtareal umfasst fünf Flurstücke mit zusammen 1.521 m² Grundstücksfläche, wovon die rückwärtigen Flurstücke 140 und 143 als Rohbauland eingestuft sind. Das Gutachten schätzte den Verkehrswert ursprünglich auf 630.000,00 €, das Landgericht Köln setzte diesen jedoch per Beschluss vom 25.02.2026 abweichend auf 825.000,00 € fest, da das Hinterland als Rohbauland statt als Hausgartenland bewertet wurde. Es fand ausschließlich eine Außenbesichtigung statt; das Objekt wies zum Stichtag einen nachlässigen Unterhaltungszustand auf.

53

Biet-Score

Vorsicht · 53 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt eignet sich vor allem für erfahrene Projektentwickler und Bauherren, die bereit sind, das komplexe baurechtliche Potenzial im Kontext der Erhaltungssatzung 'Esch/Auweiler Dorfkern' rechtssicher zu heben. Dem Reiz der 1.521 m² großen Grundstücksfläche und des als Rohbauland qualifizierten Hinterlandes stehen die Unwägbarkeiten der fehlenden Innenbesichtigung sowie das anhängige Verwaltungsgerichtsverfahren gegenüber. Bieter müssen einkalkulieren, dass der gerichtlich auf 825.000,00 € festgesetzte Verkehrswert das Rohbauland bereits einpreist, eine Genehmigung künftiger Bauvorhaben jedoch strikten gestalterischen Satzungsvorgaben genügen muss.

Chancen

6
  • Großzügiges Gesamtgrundstück von 1.521 m² mit erheblichem Entwicklungspotenzial im Kölner Stadtgebiet.

  • Rückwärtige Flurstücke 140 und 143 sind gerichtlich als bebaubares Rohbauland nach § 34 BauGB eingestuft.

  • Freistehende Wohnimmobilie mit Dachterrasse und integrierter Garage.

Risiken

6
  • Keine Innenbesichtigung möglich; Zustand, Raumaufteilung und Schäden im Gebäudeinneren sind unbekannt.

  • Bauaufsichtsamt lehnte 2023 drei Bauanträge zur Nachverdichtung wegen Verstoßes gegen § 34 BauGB und die Erhaltungssatzung E 19 ab.

  • Laufendes verwaltungsgerichtliches Klageverfahren gegen die Ablehnung der Bauanträge mit offenem Ausgang.

Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand des Versteigerungsverfahrens ist ein Grundbesitz in 50765 Köln, Stadtteil Esch/Auweiler, bestehend aus den fünf Flurstücken 140, 143, 254, 255 und 256 der Flur 15 mit einer Gesamtfläche von 1.521 m². Das straßenseitige Flurstück 254 ist mit einem freistehenden Einfamilienhaus bebaut, dessen Ursprung um das Jahr 1900 liegt. Das Gebäude gliedert sich in ein voll unterkellertes, zweigeschossiges Vorderhaus mit nicht ausgebautem Satteldachgeschoss, einen eingeschossigen Windfang-Vorbau sowie einen 1959 bzw. 1995/1996 ergänzten, nicht unterkellerten Erweiterungsanbau mit Flachdach und Dachterrasse. Im rückwärtigen Teil des Anbaus befindet sich eine Einzelgarage. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 134 m² (Gutachten S. 21). Die übrigen Flurstücke sind unbebaut, wobei die rückwärtigen Parzellen 140 und 143 (zusammen 993 m²) als prinzipiell bebaubares Rohbauland nach § 34 BauGB einzustufen sind. Da dem Sachverständigen der Zutritt verwehrt wurde, basiert die Wertermittlung ausschließlich auf einer Außenbesichtigung und Aktenlage. Das Gebäude weist nach äußerem Eindruck einen nachlässigen Unterhaltungszustand auf; die Fassaden zeigen diverse Risse, Putz- und Anstrichschäden, und die Fenster des Vorbaus sind verwittert. Für das nicht einsehbare Innere wurde im Sachwertverfahren ein pauschaler Sicherheitsabschlag von 30.000,00 € angesetzt (Gutachten S. 5, 24). Nach Einschätzung des Gutachters war das Objekt zum Besichtigungsstichtag unbewohnt und mietfrei. Planungs- und genehmigungsrechtlich liegt das Areal im Bereich der Erhaltungssatzung E 19 'Esch/Auweiler Dorfkern'. Drei im Oktober 2022 eingereichte Bauanträge zur massiven Nachverdichtung (Erweiterung Bestandsgebäude, Neubau Zweifamilienhaus sowie Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage) wurden im August 2023 durch die Stadt Köln versagt (Gutachten S. 13–19); hierüber wird derzeit vor dem Verwaltungsgericht gestritten. Während der Sachverständige den Verkehrswert unter Ansatz von Hausgartenland auf 630.000,00 € schätzte, setzte das Landgericht Köln den amtlichen Verkehrswert per Beschluss vom 25.02.2026 auf 825.000,00 € fest, indem das Hinterland als Rohbauland bewertet wurde (Bekanntmachung S. 2). Investoren bietet sich hier eine seltene Flächenreserve im Kölner Stadtgebiet mit Wohnhausbestand. Der Erwerb erfordert jedoch profunde Kenntnisse im öffentlichen Baurecht, da jegliche bauliche Nachverdichtung sensibel in die historische Dorfkernstruktur eingepasst werden muss und für das Bestandsgebäude infolge der fehlenden Innenbesichtigung ein unbestimmtes Sanierungsrisiko besteht.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Keine Besichtigung möglich

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Das Bewertungsgrundstück ist auf dem straßenwärtigen Flurstück 254 mit einem freistehenden Einfamilienwohnhaus, Baujahr ca. 1900, bebaut, bestehend aus einem Vorderhaus (Ursprungsbebauung) mit Vollunterkellerung, zwei Vollgeschossen und darüberliegendem nicht ausgebautem Dachgeschoss. Linksseitig ist im Hauseingangsbereich ein eingeschossiger nicht unterkellerter Windfang-Vorbau vorgelagert, rückwärtig schließt ein eingeschossiger, nicht unterkellerter Erweiterungsanbau mit Flachdachabschluss an. Wohnfläche ca. 134 m². Im rückwärtigen Gebäudeteil des Erweiterungsanbaus ist eine Einzelgarage angeordnet. Eine Innenbesichtigung ist nicht erfolgt. Die Flurstücke 140, 143, 255 und 256 sind unbebaut. Die Flurstücke 140 und 143 stellen dabei nicht Hausgartenland, sondern Rohbauland dar und sind damit prinzipiell nach § 34 BauGB bebaubar. Kontaktdaten einer betreibenden Gläubigerin: Telefonnummer 02191 699-49863 Gutachteneinsichten können zu den allgemeinen Publikumszeiten des Gerichts oder nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Entsprechende Termine können online auf der Internetseite des Amtsgerichts Köln oder telefonisch unter den Nummern 0221/7711- 782, 197, 323 oder 842 vereinbart werden. Geben Sie hierbei unbedingt das Aktenzeichen des Verfahrens an (z.B. 92 K …/25)

Hinweise zur Datenlage
  • Die Quellenlage ist amtlich vollständig (Gutachten, Bekanntmachung, Deckseite und Bietermerkblatt). Eine wesentliche Informationslücke besteht bezüglich des Gebäudeinneren aufgrund fehlender Innenbesichtigung.
  • Nur Außenbesichtigung durchgeführt. Angaben zum Innenausbau und zu eventuellen inneren Bauschäden basieren ausschließlich auf der Bauakte und Annahmen.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0092 K 0023/ 2024
Amtsgericht
Köln

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
09.12.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Keine Besichtigung möglich
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
825.000 €
Wohnfläche
134 m²
Grundstücksfläche
1.521 m²
Anteilige Grundstücksfläche
1.521 m²
Bodenrichtwert
890 €/m²
Anteiliger Bodenwert
1.353.690 €1.521 m² × 890 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Pescher Str.
Hausnummer
10
PLZ
50765
Ort
Köln
Stadtteil
Esch/Auweiler
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 6 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 5 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 6.157 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 3.360 bis 7.040 Euro, typisch 4.100 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 3.188 bis 5.158 Euro, Median 4.218 Euro. 13 Vergleichsfälle zwischen 2.585 und 17.171 Euro pro Quadratmeter, 2 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

innerhalb der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 134 m² Wohnfläche · Baujahr 1900 · Zustand sanierungsbedürftig

Üblicher Marktpreis · Köln

4.100 €/m²typischer Wert

Spanne
3.360 – 7.040 €/m²
Dieses Objekt
+50 % über dem typischen Wert
Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

4.218 €/m²Median · 14 Fälle

Spanne
3.188 – 5.158 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
+46 % über dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate

¹ Dieses Objekt ist rund 25 Jahre älter als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1900 gegenüber typisch 1925).

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Köln

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Stadtgebiet
Grundlage
14 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 5 der 14 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1900Gruppe 1925
Zustand
hier sanierungsbedürftigGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 134 m²Gruppe 129 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: sanierungsbedürftig · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,00 – 16,30 €/m² im Monat, typisch 10,50 €/m² · Rheinische Immobilienbörse e.V. / Stadt Köln (Mietspiegel), 2025

13 von 14 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 7,0 km entfernt (Mauenheim) — 3.152 €/m², Baujahr 1925, sanierungsbedürftig, 165 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Winkelfeld, Rath/ HeumarEinfamilienhaus—123 m²unbewertet318.000 €2.585 €17.06.2026unbekannt
Hermann-Josef-Schmitt-Straße, KölnReihenhaus—117 m²unbewertet326.000 €2.786 €05.05.2026unbekannt
Sintherer Str., KölnDoppelhaushälfte—256 m²unbewertet730.000 €2.852 €28.05.2026unbekannt
Guntherstraße, MauenheimReihenhaus1925165 m²sanierungsbedürftig520.000 €3.152 €28.09.20267,0 km
Berner Straße, MülheimEinfamilienhaus, Reihenhaus195788 m²sanierungsbedürftig290.000 €3.295 €17.11.202611,0 km
Wilhelm-König-Str., KölnDoppelhaushälfte—138 m²unbewertet500.000 €3.623 €19.05.2026unbekannt
Scharffensteinstr., StammheimZweifamilienhaus, Garage1910122 m²durchschnittlich495.000 €4.057 €21.10.202610,0 km
Bilsteiner Straße, KölnDoppelhaushälfte—137 m²unbewertet600.000 €4.380 €18.06.2026unbekannt
Kielsweg, PollEinfamilienhaus—117 m²unbewertet587.700 €5.023 €24.06.2026unbekannt
Uhuweg, RondorfDoppelhaushälfte1999119 m²durchschnittlich605.000 €5.089 €12.10.202616,0 km
Luzerner Weg, MülheimEinfamilienhaus—83 m²unbewertet430.000 €5.181 €01.07.2026unbekannt
Hans-Katzer-Str., JunkersdorfEinfamilienhaus—146 m²unbewertet790.000 €5.411 €01.07.2026unbekannt
Im Hasengarten, HahnwaldEinfamilienhaus, Doppelgarage—251 m²unbewertet4.310.000 €17.171 €15.07.202617,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

Objektdaten
Bodenrichtwert
890 €/m²
amtlicher Bodenrichtwert (BORIS)
Anteilige Bodenfläche
1.521 m²
Anteiliger Bodenwert
1.353.690 €
Verkehrswert
825.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
0,61
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
-528.690 €

Quelle: Objektdaten

Der rechnerische Bodenwert liegt über dem Verkehrswert.

Verkehrswert je m² Boden liegt unter dem Bodenrichtwert.
Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert1.353.690 €
Verkehrswert825.000 €
Rechenweg
Flächenanteil
1.521 m² Gesamtgrundstück = 1.521 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
1.521 m² × 890 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
542 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
542 €/m² / 890 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
825.000 € − 1.353.690 € = -528.690 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. BRW-Verhältnis = VW je m² ÷ BRW.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: UBA + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Köln, kreisfreie Stadt.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 09.10.2026, 12:47