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ZwangsversteigerungEinfamilienhaus in Köln, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht KölnAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 117 Tagen

Mo., 01.03.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

140.000 €

Wohnfläche

53 m²

Grundstück

97 m²

Baujahr

1900

Andersenstraße 19, 51067 KölnKarteGoogle Maps
Belegung: vermutlich bewohntZustand: Stark sanierungsbedürftig

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Einfamilienhaus · Bj. 1900 · vermutlich bewohnt

Versteigert wird ein Einfamilienhaus mit Anbau auf einem 97 m² großen Grundstück in Köln-Holweide, Andersenstraße 19 (Wohnfläche ca. 53 m², Nutzfläche ca. 15 m²). Der Verkehrswert beträgt 140.000 € (Sachwertverfahren, Stichtag 21.05.2026), der Termin ist am 01.03.2027 am Amtsgericht Köln. Das Gutachten stellt keine Substanzschäden fest, benennt aber erhebliche baurechtliche Mängel, nicht genehmigte Wohnnutzung sowie einen eigenen und nachbarlichen Überbau. Bestandsschutz ist ungeklärt, Änderungen der Bebauung gelten als kaum genehmigungsfähig. Es sind keine Altlasten, Baulasten oder Wohnungsbindungen vermerkt.

41

Biet-Score

Vorsicht · 41 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kann sich für Bieter eignen, die ein kleines Altbauhaus in mittlerer Kölner Wohnlage ohne Umbauabsichten übernehmen oder die Fläche langfristig als Arrondierung betrachten, sofern sie die Risiken tragen. Zu den schwersten Risiken zählen die nicht genehmigte Wohnnutzung mit ungeklärtem Bestandsschutz, die gravierenden Brand- und Raumhöhenmängel sowie der eigene und nachbarliche Überbau. Chancen liegen in der Innenbesichtigung ohne festgestellte Substanzschäden und im Bodenwert von 76.775 € bei einem Verkehrswert von 140.000 €. Vor dem Gebot empfiehlt sich die Klärung von Bestandsschutz und Überbau mit Bauordnungsamt und Nachbarn sowie die Prüfung der Abteilung III und der Finanzierbarkeit der Sicherheitsleistung.

Chancen

7

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 6 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Objekt ist ein sehr kleines Grundstück mit Einfamilienhaus samt Anbau in der Andersenstraße 19 im Kölner Stadtteil Holweide (Stadtbezirk Mülheim), im Bereich der sogenannten Märchensiedlung. Es besteht aus zwei Flurstücken mit zusammen 97 m²: Flurstück 189 (92 m², Bauland) und Flurstück 197 (5 m², Bürgersteigfläche, der privaten Nutzung dauerhaft entzogen). Das zweigeschossige, nicht unterkellerte Gebäude mit Satteldach stammt vermutlich aus der Zeit vor 1900, der eingeschossige Anbau mit Pultdach etwa aus der Mitte des 20. Jahrhunderts (Gutachten S. 6). Die Wohnfläche beträgt rund 53 m², hinzu kommen rund 15 m² ausgebauter Dachspeicher. Der Gutachter stuft die Wohnlage als mittel ein (Gutachten S. 9). Es wurden keine Substanzschäden festgestellt, der Unterhaltungszustand wird als überwiegend normal beschrieben (Gutachten S. 6, 24). Die Ausstattung ist einfach: einfach verglaste Holzfenster, Gastherme (2014), innenseitig teilgedämmte Fassade, gedämmtes Dach. Der Gutachter erwartet hohe Heizkosten (Gutachten S. 25). Die meisten erkennbaren Modernisierungen liegen mehr als 30 Jahre zurück. Für Reparaturen, stellenweise Renovierung und Haustechnikwartung setzt er pauschal 2.500 € an. Erheblich sind die baurechtlichen Mängel: Räume erfüllen die Anforderungen an Aufenthaltsräume nicht (zu geringe lichte Höhen), drei der vier Zimmer sind Durchgangszimmer, die Innentreppe ist als notwendige Treppe unzulässig, der Dachraum hat keinen zweiten Rettungsweg, und die Nutzungsänderung zu Wohnraum wurde nie genehmigt. Ob Bestandsschutz besteht, wäre nur mit dem Bauordnungsamt zu klären (Gutachten S. 17 f.). Hinzu kommt ein historischer, in gegenseitiger Duldung fortgeführter eigener und nachbarlicher Überbau der Grundstücksgrenzen; Änderungen der Bebauung dürften nach Einschätzung des Gutachters an der Genehmigungsfähigkeit scheitern (Gutachten S. 13). Baulasten, Altlastenverdacht, Wohnungsbindung und Denkmalschutz verneint das Gutachten; in Abteilung II ist nur der Versteigerungsvermerk eingetragen. Der Verkehrswert beträgt 140.000 € (Sachwertverfahren, Stichtag 21.05.2026), davon 139.600 € auf Flurstück 189 und 400 € auf Flurstück 197. Der Bodenwert wird mit 830 €/m² angesetzt, die Restnutzungsdauer mit 20 Jahren; die Marktanpassung beträgt 25.639,29 €. Das Objekt kommt eher für Bieter in Frage, die einen kleinen Altbau ohne Umbauabsichten übernehmen oder die Fläche langfristig als Arrondierung sehen, sofern sie die baurechtlichen Mängel, den Überbau und die fehlende Genehmigung der Wohnnutzung einkalkulieren. Vor einem Gebot sollten Bestandsschutz und Überbauregelung geklärt werden.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Vermutlich bewohnt
Besichtigung
Unklar

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Einfamilienhaus mit Anbau in 51063 Köln-Holweide, Andersenstraße 19 Das insgesamt 97 m² große Grundstück ist bebaut mit einem zweigeschossigen, nicht unterkellerten Gebäude mit Satteldach. Das Flurstück Nr. 197 (5 m²) gehört als Bürgersteigfläche zur Fläche der Erschließungsanlage „Andersenstraße“ und ist auf Dauer einer privaten Nutzung entzogen Die Wohnfläche beträgt ca. 53 m² für 3 Zimmer, Küche und 1 Badezimmer, Nutzfläche 15 m² für einen ausgebauten Speicherboden (1 Raum, kein Aufenthaltsraum). Das vor 1900 errichtete Gebäude wurde nicht wesentlich modernisiert (bzw. die durchgeführten Maßnahmen liegen bereits länger zurück). Es besteht ein nachbarlicher Überbau, welcher in gegenseitiger Duldung weitergeführt wird. Eine behördliche Genehmigung bzgl. einer Änderung der vorhandenen Bebauung ist angesichts der baulichen Zustände und durch den vorhandenen Überbau unwahrscheinlich. Eine Weitergabe der Kontaktdaten der Gläubigerin kann gem. DSGVO nicht - auch nicht telefonisch - erfolgen. Gutachteneinsichten können zu den allgemeinen Publikumszeiten des Gerichts oder nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Entsprechende Termine können online auf der Internetseite des Amtsgerichts Köln oder telefonisch unter den Nummern 0221/7711-323, 842, 782 oder 197 vereinbart werden. Geben Sie hierbei unbedingt das Aktenzeichen des Verfahrens an (z.B. 93 K …/25)

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständige Unterlagen (Deckseite, Bekanntmachung, Gutachten, Merkblatt); Gutachten aktuell (Stichtag 21.05.2026). Keine Miet- oder WEG-Daten, kein Energieausweis.
  • Innenbesichtigung am 21.05.2026 mit Fotodokumentation; Aufmaß nur als Grobaufmaß, kein Bausubstanzgutachten.

Belegung

vermutlich bewohnt

VermutungHochriskant

Die Datenlage zeigt ein Belegungssignal, aber keine gesicherte Besitzlage. Das ist ein Warnsignal, keine belastbare Tatsache.

Vor dem Gebot prüfen

  • Belegungssignal aus Quelle prüfen
  • Nutzerkreis eingrenzen
  • Lastenverzeichnis und Grundbuch auf Rechte prüfen
  • Zeit- und Kostenreserve erhöhen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ob Miete, Eigentümerbelegung oder ein sonstiges Recht vorliegt, muss vor dem Gebot getrennt geklärt werden.
In der Praxis
Alle operativen Annahmen bleiben fragil: Zugang, Räumung, Zustand, Schlüssel und mögliche Schäden.
Für das Gebot
Rot-orange kalkulieren: Unsicherheit plus mögliche Belegung rechtfertigen einen klaren Abschlag.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben22 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0093 K 0081/2025
Amtsgericht
Köln

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
01.03.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Einfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Vermutlich bewohnt
Besichtigungsstatus
Unklar
Baujahr
1900

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
140.000 €
Wohnfläche
53 m²
Nutzfläche
15 m²
Grundstücksfläche
97 m²
Anteilige Grundstücksfläche
97 m²
Bodenrichtwert
830 €/m²
Anteiliger Bodenwert
80.510 €97 m² × 830 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Andersenstraße
Hausnummer
19
PLZ
51067
Ort
Köln
Stadtteil
Holweide
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Nutzfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 4 Angaben

Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 1 Angabe

Vermietungsstatus

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Rendite rechnen: Miete, Finanzierung und Rendite zu Ihrem Gebot

Steuerliche Abschreibung (AfA)

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 2.642 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 3.360 bis 7.040 Euro, typisch 4.100 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 3.002 bis 5.135 Euro, Median 4.057 Euro. 14 Vergleichsfälle zwischen 2.585 und 17.171 Euro pro Quadratmeter, 5 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Dieses Objekt2.642 €/m²
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

unter der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 53 m² Wohnfläche · Baujahr 1900 · Zustand renovierungsbedürftig / einfach

Üblicher Marktpreis · Köln

4.100 €/m²typischer Wert

Spanne
3.360 – 7.040 €/m²
Dieses Objekt
-36 % unter dem typischen Wert
Quelle
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Köln (Gutachterausschuss)
Stand
2026

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

4.057 €/m²Median · 15 Fälle

Spanne
3.002 – 5.135 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
-35 % unter dem Median
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe und Miete

Üblicher Marktpreis · Köln

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand) im Stadtgebiet
Grundlage
15 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 6 der 15 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1900Gruppe 1910
Zustand
hier renovierungsbedürftig / einfachGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 53 m²Gruppe 123 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: renovierungsbedürftig / einfach · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,00 – 16,30 €/m² im Monat, typisch 10,50 €/m² · Rheinische Immobilienbörse e.V. / Stadt Köln (Mietspiegel), 2025

14 von 15 Vergleichsobjekten anzeigenEin-/Zweifamilienhäuser (Bestand), nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 3,5 km entfernt (Mülheim) — 3.295 €/m², Baujahr 1957, sanierungsbedürftig, 88 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Winkelfeld, Rath/ HeumarEinfamilienhaus—123 m²unbewertet318.000 €2.585 €17.06.2026unbekannt
Hermann-Josef-Schmitt-Straße, KölnReihenhaus—117 m²unbewertet326.000 €2.786 €05.05.2026unbekannt
Sintherer Str., KölnDoppelhaushälfte—256 m²unbewertet730.000 €2.852 €28.05.2026unbekannt
Guntherstraße, MauenheimReihenhaus1925165 m²sanierungsbedürftig520.000 €3.152 €28.09.20268,0 km
Berner Straße, MülheimEinfamilienhaus, Reihenhaus195788 m²sanierungsbedürftig290.000 €3.295 €17.11.20263,5 km
Wilhelm-König-Str., KölnDoppelhaushälfte—138 m²unbewertet500.000 €3.623 €19.05.2026unbekannt
Scharffensteinstr., StammheimZweifamilienhaus, Garage1910122 m²durchschnittlich495.000 €4.057 €21.10.20264,5 km
Bilsteiner Straße, KölnDoppelhaushälfte—137 m²unbewertet600.000 €4.380 €18.06.2026unbekannt
Kielsweg, PollEinfamilienhaus—117 m²unbewertet587.700 €5.023 €24.06.2026unbekannt
Uhuweg, RondorfDoppelhaushälfte1999119 m²durchschnittlich605.000 €5.089 €12.10.202613,0 km
Luzerner Weg, MülheimEinfamilienhaus—83 m²unbewertet430.000 €5.181 €01.07.2026unbekannt
Hans-Katzer-Str., JunkersdorfEinfamilienhaus—146 m²unbewertet790.000 €5.411 €01.07.2026unbekannt
Pescher Str., Esch/AuweilerEinfamilienhaus1900134 m²sanierungsbedürftig825.000 €6.157 €09.12.202615,0 km
Im Hasengarten, HahnwaldEinfamilienhaus, Doppelgarage—251 m²unbewertet4.310.000 €17.171 €15.07.202612,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Ein-/Zweifamilienhäuser (Bestand)), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m². Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 29
Bodenrichtwert
830 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
97 m²
Anteiliger Bodenwert
80.510 €
Verkehrswert
140.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1,74
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
59.490 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 29

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert80.510 €
Gebäude / Wohnung59.490 €
Verkehrswert140.000 €
Zone
Zonaler Bodenrichtwert Nr. 904017, allgemeines Wohngebiet
Rechenweg
Flächenanteil
97 m² Gesamtgrundstück = 97 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
97 m² × 830 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
1.443 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.443 €/m² / 830 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
140.000 € − 80.510 € = 59.490 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Köln, kreisfreie Stadt.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 04.11.2026, 03:39