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ZwangsversteigerungMehrfamilienhaus in Bürgel, Thüringen

Amtsgericht JenaAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 105 Tagen

Mi., 17.02.2027 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

272.000 €

Wohnfläche

176 m²

Grundstück

232 m²

Baujahr

1998

Am Lindenberg 3a, 3b, 07616 BürgelKarteGoogle Maps
Belegung: leerstehend

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · Bj. 1998 · leerstehend

Das Doppelhaus (Baujahr 1997/1998) mit zwei Haushälften zu je ca. 88 m² Wohnfläche steht auf einem 232 m² großen Grundstück in Bürgel, OT Taupadel, und ist leerstehend. Der Verkehrswert beträgt 272.000 € (Sachwertverfahren, Stichtag 18.11.2025); der Versteigerungstermin ist der 17.02.2027 beim Amtsgericht Jena. Der Bauzustand wird als gut beschrieben, nötig sind Malerarbeiten und neue Bodenbeläge (10.000 €). Wesentliche Schwächen sind der fehlende rechtlich gesicherte Zugang über das Nachbarflurstück und die im Nachbarhaus liegende Heizung. Wertgrenzen sind nach früherer Zuschlagsversagung (§ 85a ZVG) entfallen.

22

Biet-Score

Sehr riskant · 22 von 100

Eher nur für professionelle Investoren

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Das Objekt kann sich eher für Selbstnutzer oder erfahrene Investoren eignen, die mit Erschließungs- und Haustechnikfragen umgehen können, sofern der Zugang über das Nachbarflurstück rechtlich gelöst werden kann. Den Chancen (guter Bauzustand, geringer Renovierungsbedarf, Verkehrswert von ca. 1.545 €/m² Wohnfläche, entfallene Wertgrenzen) stehen der fehlende gesicherte Zugang, die im Nachbarhaus liegende Heizung und die eingeschränkte Marktfähigkeit gegenüber. Vor einem Gebot sollten Zugangsrecht, Heizungs- und Medientrennung sowie mögliche Kosten rechtlich und technisch geklärt werden.

Chancen

7

Risiken

8

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu 3 benannte Wertanpassungen im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Gegenstand ist ein 1997/1998 errichtetes, eingeschossiges Doppelhaus mit ausgebautem Dachgeschoss und zwei Haushälften (Am Lindenberg 3a und 3b) im Ortsteil Taupadel der Stadt Bürgel (Saale-Holzland-Kreis, Thüringen). Das Flurstück 10/4 ist 232 m² groß; bebaut sind rund 131 m². Der Gutachter stuft die Lage als mittlere Wohnlage mit dörflichem Charakter ein (Gutachten S. 5). Der Verkehrswert beträgt 272.000 € zum Stichtag 18.11.2025, ermittelt im Sachwertverfahren (Gutachten S. 30). Die Wohnfläche liegt bei jeweils ca. 88 m² je Haushälfte, zusammen 176 m² (Gutachten S. 12, 31). Der Zuschlag wurde in einem früheren Termin nach § 85a ZVG versagt, die Wertgrenzen sind entfallen (Bekanntmachung S. 1). Das Gebäude ist massiv in Poroton-Ziegeln errichtet, nicht unterkellert, mit Tondachziegeln, Kunststofffenstern, Fußbodenheizung und Ölzentralheizung samt Brauchwasserwärmepumpe. Der Gutachter sieht einen guten Bauzustand und zeitgemäßen Ausstattungsstandard. Festgestellt wurden einzelne geringe Risse im Dachgeschoss und eine Fassadenverschmutzung am Nordwestgiebel. Wegen des Leerstands werden malermäßige Renovierung und neue Textilbeläge für erforderlich gehalten; dafür sind 10.000 € als Wertminderung angesetzt (Gutachten S. 14, 30). Zu den Risiken zählt vor allem die Erschließung: Das Grundstück ist nicht befahrbar und nur über das vorgelagerte Flurstück 9/1 erreichbar, das ebenfalls dem Schuldner gehört. Bei der Versteigerung des Flurstücks 10/4 allein fehlt laut Gutachten der rechtlich gesicherte Zugang; erforderlich wären eine Baulast und eine Grunddienstbarkeit. Die Heizung befindet sich im Nachbarhaus 3c/3d (Flurstück 10/5); die Kosten einer eigenen Anlage oder Medientrennung konnte die Sachverständige nicht beziffern. Eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Abwasserleitung) in Abteilung II bleibt bei der Bewertung unberücksichtigt. Der Marktanpassungsabschlag von 10 % und das Gutachten sprechen von einem deutlich erhöhten wirtschaftlichen Risiko. Die Sicherheitsleistung beträgt 10 % des Verkehrswerts. Termin ist der 17.02.2027, 10:00 Uhr, beim Amtsgericht Jena. Investitionsfazit: Das Objekt kann sich für Selbstnutzer oder Investoren mit Erfahrung bei Grundstücks- und Erschließungsfragen eignen, sofern der Zugang rechtlich geklärt und die Heizungsfrage lösbar ist. Der Verkehrswert entspricht laut Gutachten rund 1.545 €/m² Wohnfläche. Da Zugang, Heizungs- und Medientrennung sowie ein möglicher Anspruch auf Duldung ungeklärt sind, sollten diese Punkte vor einem Gebot rechtlich und technisch geprüft werden.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Leerstehend
Besichtigung
Unklar

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

1-geschossiges, nicht unterkellertes Doppelhaus, bestehend aus 2 Haushälften, jeweils mit separatem Hauseingang und ausgebautem Dachgeschoss. Wohnfläche je Haushälfte gesamt: ca. 88 qm, Grundstücksgröße: 232 qm

Hinweise zur Datenlage
  • Vollständiges Gutachten (39 Seiten) mit Stichtag 18.11.2025 sowie Bekanntmachung und Deckseite liegen vor; Mieten, Energiedaten und Antragsteller sind nicht belegt.
  • Ortsbesichtigung mit Innenbesichtigung am 18.11.2025; Beurteilung nur augenscheinlich, keine zerstörenden Untersuchungen, keine Funktionsprüfung der Haustechnik.

Belegung

leerstehend

Gut, aber prüfen

Leerstand ist grundsätzlich der einfachste Fall für Selbstnutzer und Sanierer. Belastbar ist er erst, wenn Aktualität, Zugang, Schlüssel und Innenzustand verifiziert sind.

Vor dem Gebot prüfen

  • Aktuellen Leerstand belegen
  • Schlüssel- und Zugangslage klären
  • Innenzustand gegen Gutachten prüfen
  • Sicherung und Versicherung nach Zuschlag planen
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Bei Zwangsversteigerungen gibt es regelmäßig keine Gewährleistung für Zustand oder Angaben. Gutachten und Bekanntmachungen können zeitlich überholt sein.
In der Praxis
Auch bei Leerstand können Schlüsselübergabe, Sicherung, Versorger, Zählerstände und verdeckte Schäden praktische Themen bleiben.
Für das Gebot
Kein automatischer Aufschlag: Leerstand reduziert Miet-/Räumungsthemen, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 26
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0010 K 0031/2025
Amtsgericht
Jena
Bundesland
Thüringen

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung
Datum / Uhrzeit
17.02.2027 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus
Objektzustand
Vermietungsstatus
Leerstehend
Besichtigungsstatus
Unklar
Baujahr
1998

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
272.000 €
Wohnfläche
176 m²
Grundstücksfläche
232 m²
Anteilige Grundstücksfläche
232 m²
Bodenrichtwert
75 €/m²
Anteiliger Bodenwert
17.400 €232 m² × 75 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Am Lindenberg
Hausnummer
3a, 3b
PLZ
07616
Ort
Bürgel
Stadtteil
Taupadel
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 7 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Wohnfläche
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Verkehrswert je m² (lt. Gutachten)
Wertermittlungsstichtag

Rechte 6 Angaben

Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 2 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)

Zustand 4 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Dieses Objekt 1.545 Euro pro Quadratmeter. Marktspanne 772 bis 790 Euro, typisch 782 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 342 bis 921 Euro, Median 563 Euro. 17 Vergleichsfälle zwischen 81 und 1.462 Euro pro Quadratmeter, 3 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

über der Marktspanne

Verkehrswert geteilt durch 176 m² Wohnfläche (alle Einheiten zusammen) · Baujahr 1998 · Zustand durchschnittlich

Üblicher Marktpreis · Bürgel

782 €/m²typischer Wert

Spanne
772 – 790 €/m²
Dieses Objekt
+98 % über dem typischen Wert
Quelle
Gutachterausschüsse für Grundstückswerte im Freistaat Thüringen (TLBG) (Gutachterausschuss)
Stand
2025

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

563 €/m²Median · 18 Fälle

Spanne
342 – 921 €/m² mittlere Hälfte
Dieses Objekt
+174 % über dem Median¹
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Der Zustand liegt über dem der Vergleichsgruppe (durchschnittlich gegenüber überwiegend sanierungsbedürftig).
In dieser Region gab es zu wenige Vergleichsfälle — die Zahlen beziehen sich auf das ganze Bundesland.

¹ Dieses Objekt ist rund 100 Jahre jünger als die Vergleichsgruppe (Baujahr 1998 gegenüber typisch 1900). Ein Teil des Abstands zum ZV-Median ist damit Altersunterschied, kein reiner Preisunterschied.

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Üblicher Marktpreis · Bürgel

Gilt für
Mehrfamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Bundesland
Grundlage
18 Objekte einschließlich dieses Objekts; der Zustand liegt für 11 der 18 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 1998Gruppe 1900
Zustand
hier durchschnittlichGruppe sanierungsbedürftig
Wohnfläche
hier 176 m²Gruppe 196 m²

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: durchschnittlich · Vergleichsgruppe: sanierungsbedürftig

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 20,40 – 26,90 Jahresmieten, mittig 23,50

176 m² × 5,47 €/m² × 12 = 11.553 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der in vergleichbaren Gutachten angesetzten Miete geschätzt, nicht diesem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher. Die zugrunde gelegte Miete ist ein Landeswert — für diesen Ort liegen zu wenige Gutachten vor. Die Spanne ist entsprechend weit.

Miete laut Gutachten (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 4,78 – 6,31 €/m² im Monat, typisch 5,47 €/m² · angesetzt in 38 Verkehrswertgutachten vergleichbarer Objekte (Bundesland), letzte 24 Monate. Das ist die erzielbare Miete für Objekte dieser Art, nicht die ortsübliche Vergleichsmiete eines Mietspiegels — sie liegt typischerweise darunter.

17 von 18 Vergleichsobjekten anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert; gleichmäßig über die Preisspanne ausgewählt

Nächster Vergleichsfall: 3,0 km entfernt — 330 €/m², Baujahr 1900, sanierungsbedürftig, 200 m².

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Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Karl-Liebknecht-Straße, HirschbergMehrfamilienhaus1835395 m²stark sanierungsbedürftig32.000 €81 €15.12.2026unbekannt
Friedrich-Engels-Straße, SonnebergMehrfamilienhaus—400 m²unbewertet37.600 €94 €05.05.2026unbekannt
Hauptstraße, BleicherodeMehrfamilienhaus—313 m²unbewertet65.100 €208 €16.07.2026unbekannt
Kanalstraße, AltenburgMehrfamilienhaus—250 m²unbewertet60.000 €240 €01.07.2026unbekannt
Jenaer Straße, BürgelWohn-/Geschäftshaus1900200 m²sanierungsbedürftig66.000 €330 €10.09.20263,0 km
Alter Blobach, MühlhausenMehrfamilienhaus1889189 m²stark sanierungsbedürftig71.300 €377 €26.11.2026unbekannt
Klosterlausnitzer Straße, EisenbergMehrfamilienhaus—269 m²unbewertet116.000 €431 €06.08.202613,0 km
Adelheidstraße, GreizMehrfamilienhaus—159 m²unbewertet69.000 €434 €28.04.2026unbekannt
Dorfstraße, WollerslebenWohn-/Geschäftshaus1900140 m²sanierungsbedürftig63.200 €451 €06.10.2026unbekannt
Pflichtendorfer Straße, WintersdorfSonstiges, Mietwohnhaus—187 m²unbewertet126.000 €674 €05.08.202645,0 km
Markt, Bad LobensteinWohn-/Geschäftshaus1800151 m²sanierungsbedürftig105.900 €702 €13.01.2027unbekannt
Schortestraße, IlmenauMehrfamilienhaus1935240 m²sanierungsbedürftig175.000 €729 €27.08.2026unbekannt
Burgstraße, EisenbergMehrfamilienhaus1910191 m²durchschnittlich173.000 €906 €10.09.202614,0 km
Tiedgestraße, EllrichMehrfamilienhaus199694 m²unbewertet87.000 €926 €19.01.2027unbekannt
Zorger Landstraße, EllrichMehrfamilienhaus1925265 m²sanierungsbedürftig286.560 €1.081 €06.10.2026unbekannt
Schwarzburger Straße, StadtilmMehrfamilienhaus1912159 m²durchschnittlich200.000 €1.258 €20.08.202650,0 km
Hinter der Mauer, SaalfeldMehrfamilienhaus1890235 m²durchschnittlich344.000 €1.462 €09.12.202640,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Bundesland), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 19
Bodenrichtwert
75 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
232 m²
Anteiliger Bodenwert
17.400 €
Verkehrswert
272.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
15,63
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
254.600 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 19 · Stichtag 01.01.2024

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert17.400 €
Gebäude / Wohnung254.600 €
Verkehrswert272.000 €
Zone
Bürgel, Taupadel, Nr. 173054, Dorfgebiet
Rechenweg
Flächenanteil
232 m² Gesamtgrundstück = 232 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
232 m² × 75 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
1.172 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
1.172 €/m² / 75 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
272.000 € − 17.400 € = 254.600 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

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Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Saale-Holzland-Kreis.

Eher GegenwindEingeschränkte Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 7 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Zwangsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Versteigerung im Wege der Zwangsvollstreckung

Ein Gläubiger betreibt die Versteigerung, um eine Forderung durchzusetzen. Rechte, die ihm im Grundbuch im Rang vorgehen, bleiben bestehen und kommen zum Gebot hinzu.

Geringstes Gebot und bestehende Rechte

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Zu diesem Verfahren ist bereits ein früherer Termin belegt

Am 22. Juli 2026 stand dasselbe Objekt schon einmal zur Versteigerung. Ob die Wertgrenzen der §§ 74a/85a ZVG dadurch weggefallen sind, hängt davon ab, warum jener Termin ohne Zuschlag endete: Scheiterte er an den Grenzen, gelten sie im kommenden Termin nicht mehr — wurde er nur verlegt, gelten sie weiter.

Aus unserer eigenen Terminbeobachtung, nicht aus der Bekanntmachung — das Gericht äußert sich dazu nicht. Maßgeblich ist allein die Auskunft des Amtsgerichts; die Frage entscheidet über den gesamten Bietrahmen.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 04.11.2026, 06:07