Zum Inhalt springen

TeilungsversteigerungMehrfamilienhaus in Köln, Nordrhein-Westfalen

Amtsgericht KölnAktenzeichen

Versteigerungstermin

in 29 Tagen

Mi., 02.12.2026 · 10:00 Uhr

Verkehrswert

3.199.000 €

Grundstück

780 m²

Baujahr

2012

Longericher Hauptstraße 56, 56a, 56b, 50739 KölnKarteGoogle Maps
Belegung: bewohnt

KI-Dossier

Auswertung des Verkehrswertgutachtens durch KI, ohne Gewähr

KI-Auswertung des Gutachtens
!

Zusammenfassung

Mehrfamilienhaus · + 1 Stellplatz · Bj. 2012 · bewohnt

Versteigert wird ein aus drei vollunterkellerten Mehrfamilienhäusern bestehender Gebäudekomplex (Hausgruppe) mit 14 Wohneinheiten und 10 Garagenstellplätzen in Köln-Longerich. Die Gebäude wurden ca. 2012 errichtet und weisen eine gesamte Wohn- und Nutzfläche von rund 929 m² auf. Die Liegenschaft ist voll vermietet und erwirtschaftet eine tatsächliche Nettokaltmiete von ca. 12.300 € pro Monat (rund 147.600 € p. a.). Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 3.199.000 €. Als wesentliche Risiken sind baurechtliche Abweichungen (Nutzung von Spitzböden als Schlafräume entgegen der Baugenehmigung, fehlende Kinderspielfläche) sowie die Durchführung als Teilungsversteigerung zu beachten.

47

Biet-Score

Vorsicht · 47 von 100

Normaler Bieter: Professionelle Prüfung empfohlen, Gebot mindestens 10 % unter dem Verkehrswert.

Wie der Biet-Score entsteht

Errechnet aus dem KI-Dossier: Chancen gegen Risiken, benannte Wertabschläge und -zuschläge, Widersprüche in den Angaben, vorliegende Unterlagen. Ab 75 chancenreich, ab 55 ausgeglichen, ab 40 Vorsicht, ab 25 risikoreich, darunter sehr riskant. Ersetzt keine Besichtigung und keine Prüfung des Gutachtens.

Fazit der KI

Die Liegenschaft eignet sich vorrangig für institutionelle Investoren und erfahrene Bestandshalter, die ein ertragsstarkes Mehrfamilienhausportfolio im Kölner Stadtgebiet suchen. Bei einem festgesetzten Verkehrswert von 3.199.000 € und einer soliden Vollvermietung bietet das Objekt einen stabilen Cashflow, erfordert jedoch ein aktives baurechtliches Risikomanagement. Vor Gebotsabgabe sollte eingehend geprüft werden, ob und mit welchem Aufwand die baurechtlichen Vorgaben (Spitzbodennutzung, Kinderspielfläche, Brandschutzauflagen) nachträglich genehmigt oder angepasst werden können.

Chancen

5
  • Attraktive Wohnungsgrößen zwischen ca. 52 m² und 99 m² mit Loggien und gefragter Maisonette-Struktur bei 8 Einheiten.

Risiken

6

Gepunktet unterstrichene Punkte haben einen Beleg im Gutachten: antippen oder darauf zeigen. Dazu eine benannte Wertanpassung im Kapitel Objekt.

Ausführliches Dossier

Das Versteigerungsobjekt umfasst eine aus drei vollunterkellerten, zweigeschossigen Mehrfamilienhäusern bestehende Hausgruppe (Longericher Hauptstraße 56, 56a, 56b) im Kölner Stadtteil Longerich. Auf dem insgesamt 780 m² großen Grundstück befinden sich 14 Wohneinheiten, 10 Garagenstellplätze im Kellergeschoss sowie zusätzliche Außenstellplätze im gepflasterten Hofbereich. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen ca. 52 m² und 99 m², die gesamte Wohn- und Nutzfläche beläuft sich auf rund 929 m². Die Lage zeichnet sich als mittlere Wohnlage mit gewachsener Vorortstruktur, guter Nahversorgung im Umkreis von etwa 600 m und sehr guter Verkehrsanbindung über den Bahnhof Longerich sowie die BAB 57 aus. Die Gebäude wurden ca. 2012 in solider Massivbauweise errichtet und weisen einen gepflegten Bau- und Erhaltungszustand auf. Die Ausstattungsmerkmale umfassen unter anderem Gaszentralheizung, Fußbodenheizung mit Raumthermostaten, Isolierverglasung und Loggien mit Holzdielenbelag. Gleichwohl wurden bei der Begutachtung mehrere Mängel und Abweichungen festgestellt: Im Dachgeschoss der Wohnung Nr. 13 besteht infolge einer ehemaligen Dachundichtigkeit ein noch unbeseitigter Wasserschaden, die Heizungsanlage zeigt eine Störungsmeldung, an den Treppenhaus-Dachfenstern fehlen RWA-Öffnungsvorrichtungen und vor Garagenstellplatz 9 ist der Pflasterbelag abgesackt. Der Gutachter schätzte die Wertminderung für Instandhaltungen und Beanstandungen pauschal auf 50.000 €. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die rechtlichen und bauordnungsrechtlichen Gegebenheiten. Im Grundbuch sind Baulasten (u. a. Vereinigungsbaulast und Abstandflächenbaulasten) vermerkt. Die genehmigte Kinderspielfläche von ca. 94 m² wurde nicht realisiert; stattdessen befinden sich dort Pkw-Stellplätze. Zudem werden die Spitzböden der fünf Dachgeschosswohnungen vertragswidrig bzw. abweichend von der Baugenehmigung als Schlafräume genutzt, obwohl sie öffentlich-rechtlich lediglich als Abstellräume zulässig sind. Die Liegenschaft unterliegt überdies dem Umgebungsschutz nach § 9 DSchG NW. Das Objekt wird im Wege der Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Gemeinschaft versteigert. Der gerichtlich festgesetzte Verkehrswert beträgt 3.199.000 €. Aufgrund der vollständigen Vermietung mit monatlichen Ist-Mieteinnahmen von rund 12.300 € netto kalt stellt die Liegenschaft ein ertragreiches Anlageobjekt dar, dessen Erwerb jedoch eine sorgfältige baurechtliche Legalisierungs- und Kostenplanung voraussetzt.

MarktanalyseWas kostet ein vergleichbares Objekt gerade am freien Markt?Für dieses Objekt liegt noch keine Marktanalyse vor.

Objekt

Zustand, Belegung und alle Angaben aus Bekanntmachung und Gutachten

Zustand und Nutzung

Objektzustand
Nutzung
Bewohnt
Besichtigung
Teilweise Innenbesichtigung

Ohne Angabe: Hinweise

Text der Bekanntmachung

Longericher Hauptstr, 56,56a, 56b, 50739 Köln- Longerich: 3 Mehrfamilienhäuser mit Garagenstellplätzen im Kellergeschoß: 3 vollunterkellerte 2 geschossige Mehrfamilienhäuser mit ausgebauten Dachgeschossen, ausgebauten Spitzböden und Garagenstellplätzen im Kellergeschoß. Insgesamt 14 Wohneinheiten und 10 PKW-Stellplätze. Bauliche Besonderheiten: Die Dachgeschoßwohnungen haben jeweils einen übergroßen Abstellraum im Spitzboden, der gem. Baugenehmigung nicht als Aufenthaltsraum genutzt werden darf. Stellplätze mit eingeschränkter Breite. Gesamte Wohn- und Nutzfläche rd. 929 m², Wohnungsgrößen zwischen 52 und 99 m²; Baujahr ca. 2012 Eine Weitergabe der Kontaktdaten des Antragstellers kann gem. DSGVO nicht - auch nicht telefonisch - erfolgen. Gutachteneinsichten können zu den allgemeinen Publikumszeiten des Gerichts, jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Entsprechende Termine können online auf der Internetseite des Amtsgerichts Köln oder telefonisch unter den Nummern 0221/7711-782, 197, 323 oder 842 vereinbart werden. Geben Sie hierbei unbedingt das Aktenzeichen des Verfahrens an (z.B. 92 K …/25)

Hinweise zur Datenlage
  • Sehr gute Beleglage mit vollständigem Gutachten, amtlicher Bekanntmachung und Bietermerkblatt. Wertermittlungsstichtag ist der 19. August 2025.
  • Teilbesichtigung vor Ort: 7 von 14 Wohnungen wurden von innen begutachtet; die übrigen Einheiten wurden plausibel anhand von Bauakten abgeleitet.

Belegung

bewohnt

Unklar bis hochriskant

Bewohnt sagt noch nicht, von wem und aufgrund welchen Rechts. Eigentümer, Mieter, Angehörige, Pächter, Untermieter oder sonstige Besitzer haben sehr unterschiedliche Folgen.

Vor dem Gebot prüfen

  • Nutzer und Rechtsgrundlage feststellen
  • Miet-, Pacht- oder Wohnrechte suchen
  • Einzug/Überlassung zeitlich prüfen
  • Gebot erst mit Risikoabschlag freigeben
Rechtslage, Praxis und Gebot
Rechtlich
Ohne geklärte Rechtsgrundlage ist nicht verlässlich zu beurteilen, ob Räumungstitel, Mietrecht, Wohnrechte oder andere Besitzrechte greifen.
In der Praxis
Zugang, Übergabe, Ertrag, Sanierung und Zeitplan bleiben offen, solange Nutzer und Rechtsgrundlage nicht eindeutig sind.
Für das Gebot
Bis zur Klärung wie Hochrisiko bewerten, nicht wie frei verfügbar.

Quelle des Status: Objektdaten. Er stammt aus Bekanntmachung, Gutachten oder automatischer Auswertung und kann veraltet oder unvollständig sein. Bei Zwangsversteigerungen ist die Besichtigung oft eingeschränkt, eine Gewährleistung gibt es nicht.

Wertanpassungen

aus dem KI-Dossier
Alle Angaben21 von 27
Aus Bekanntmachung, Gutachten und KI-Auswertung.
!

Identifikation

Aktenzeichen
0093 K 0029/2024
Amtsgericht
Köln

Ohne Angabe: Flurstück / Fl. Nr.

Termin

Verfahrensart
Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft
Datum / Uhrzeit
02.12.2026 · 10:00 Uhr
!

Ohne Angabe: Termin-Art

Objekt

Objektart
Mehrfamilienhaus · + 1 Stellplatz
Objektzustand
Vermietungsstatus
Bewohnt
Besichtigungsstatus
Teilweise Innenbesichtigung
Baujahr
2012

Ohne Angabe: Nutzungsart

Flächen & Wert

Verkehrswert
3.199.000 €
Wohn-/Nutzfläche
929 m²
Grundstücksfläche
780 m²
Anteilige Grundstücksfläche
780 m²
Bodenrichtwert
1.220 €/m²
Anteiliger Bodenwert
951.600 €780 m² × 1.220 €/m² · MEA 100 %

Ohne Angabe: Wohnfläche, Nutzfläche, Gewerbefläche

Lage

Karte
Straße
Longericher Hauptstraße
Hausnummer
56, 56a, 56b
PLZ
50739
Ort
Köln
Stadtteil
Longerich
Weitere Angaben aus dem Gutachten
Ertrag, Eigentum, Bewertung, Zustand, Rechte und Grundstück laut Gutachten.
!

Bewertung 5 Angaben

Verkehrswert
Verkehrswert je m² Grundstück
Bewertungsverfahren
Restnutzungsdauer
Wertermittlungsstichtag

Rechte 10 Angaben

Wohnrecht
Nießbrauch
Erbbaurecht
Altlasten
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko
Rechtliches Risiko

Ertrag 7 Angaben

Vermietungsstatus
Vermietungsstand (Einheiten)
Monatsmiete (Ist)
Jahresnettokaltmiete
Brutto-Rendite Ist
Marktmiete monatlich
Jahresmarktmiete

Zustand 5 Angaben

Schadenshinweise
Zustandsstufe
Zustandszusammenfassung
Dämmungsstatus
Energieeffizienz

Kosten

Erwerbsnebenkosten, Geld für den Termin und Rendite

Erwerbsnebenkosten und Liquidität

Investment Case

Markt

Was vergleichbare Objekte kosten, frei verkauft und versteigert

Markt-Einordnung

Mehrfamilienhäuser

Was kostet der Quadratmeter hier üblicherweise — und wo steht dieses Objekt dazu?

Marktspanne 2.044 bis 3.500 Euro, typisch 2.772 Euro. Mittlere Hälfte der vergleichbaren Zwangsversteigerungen 3.137 bis 6.296 Euro, Median 4.270 Euro. 8 Vergleichsfälle zwischen 1.974 und 12.723 Euro pro Quadratmeter, 2 davon mit ähnlichem Zustand. Jeder Vergleichsfall ist ein Schalter und zeigt seine Eckdaten; mit den Pfeiltasten wechseln Sie zwischen den Fällen.
Punkte anordnen nach

Dieses Objekt

Die Wohnfläche liegt außerhalb des ausgewerteten Bereichs von 40 bis 400 m² — der Vergleich wäre nicht belastbar. Das Objekt ist deshalb nicht in der Grafik eingezeichnet; die Spannen darunter gelten trotzdem.

Üblicher Marktpreis · Köln

2.772 €/m²typischer Wert

Spanne
2.044 – 3.500 €/m²
Quelle
Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Nordrhein-Westfalen (Gutachterausschuss)
Stand
2024

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

4.270 €/m²Median · 8 Fälle

Spanne
3.137 – 6.296 €/m² mittlere Hälfte
Quelle
eigene Auswertung gerichtlicher Verkehrswertgutachten (nur Verteilungen, keine Einzelobjekte)
Stand
letzte 12 Monate
Der Zustand liegt über dem der Vergleichsgruppe (gepflegt gegenüber überwiegend renovierungsbedürftig / einfach).

¹ Dieses Objekt ist rund 65 Jahre jünger als die Vergleichsgruppe (Baujahr 2012 gegenüber typisch 1949). Ein Teil des Abstands zum ZV-Median ist damit Altersunterschied, kein reiner Preisunterschied.

Grundlage der Zahlen, Vergleichsgruppe, Miete und Kaufpreisfaktor

Üblicher Marktpreis · Köln

Gilt für
Mehrfamilienhäuser
Grundlage
Freihändige Verkäufe im gesamten Stadtgebiet, ohne Unterscheidung nach Stadtteil oder Zustand

Vergleichbare Zwangsversteigerungen

Gilt für
Mehrfamilienhäuser im Stadtgebiet
Grundlage
8 Objekte; der Zustand liegt für 5 der 8 vor

Dieses Objekt gegen die Vergleichsgruppe

Baujahr
hier 2012Gruppe 1949
Zustand
hier gepflegtGruppe renovierungsbedürftig / einfach

Zustandsskala 1–7

dieses Objekt: gepflegt · Vergleichsgruppe: renovierungsbedürftig / einfach

Kaufpreisfaktor (geschätzt): 17,60 – 41,00 Jahresmieten, mittig 27,30

929 m² × 10,50 €/m² × 12 = 117.054 € Jahresrohertrag

Der Rohertrag ist aus der ortsüblichen Wohnungsmiete geschätzt, nicht dem Gutachten entnommen. Für ein ganzes Mietshaus liegt die tatsächliche Miete meist darunter — der wirkliche Faktor also eher höher.

Ortsübliche Miete (Nettokaltmiete, Bestandswohnungen): 7,00 – 16,30 €/m² im Monat, typisch 10,50 €/m² · Rheinische Immobilienbörse e.V. / Stadt Köln (Mietspiegel), 2025

Alle 8 Vergleichsobjekte anzeigenMehrfamilienhäuser, nach Preis je m² sortiert

Nächster Vergleichsfall: 1,0 km entfernt (Longerich) — 3.951 €/m², Baujahr 1956, 162 m².

Sortieren nach
Vergleichsobjekte mit Lage, Baujahr, Wohnfläche, Zustand, gerichtlich festgesetztem Verkehrswert, Preis je Quadratmeter und Versteigerungstermin
LageObjektartBaujahrFlächeZustandVerkehrswertgerichtlich festgesetztje m²TerminEntfernungLuftlinie
Rösrather Str., Rath/HeumarMehrfamilienhaus, Einfamilienhaus—266 m²sanierungsbedürftig525.000 €1.974 €27.01.202715,0 km
Thurner Heide, DellbrückDreifamilienwohnhaus—310 m²renovierungsbedürftig / einfach649.000 €2.094 €25.01.202711,0 km
Rösrather Straße, OstheimMehrfamilienhaus, Reihenhaus1927219 m²gepflegt762.000 €3.484 €13.01.202713,0 km
Graseggerstr., LongerichWohn-/Geschäftshaus, Garage1956162 m²unbewertet640.000 €3.951 €25.08.20261,0 km
Jungbluthgasse, KölnMehrfamilienhaus—158 m²unbewertet725.000 €4.589 €05.05.2026unbekannt
MerheimWohn- und Geschäftshäuser—255 m²renovierungsbedürftig / einfach1.587.000 €6.224 €03.08.202611,0 km
Marienstr., KölnMehrfamilienhaus—76 m²unbewertet495.000 €6.513 €11.05.2026unbekannt
Komödienstraße, Altstadt-NordWohn-/Geschäftshaus1949103 m²durchschnittlich1.310.000 €12.723 €30.09.20267,0 km

Rohdaten aus den Verkehrswertgutachten dieser Verfahren, ungefiltert und ungerundet außer bei der Anzeige. Der Verkehrswert ist die gutachterliche Schätzung zum Stichtag — nicht das Meistgebot und nicht der Zuschlag. Entfernungen sind grob gestufte Luftlinien; „unbekannt" heißt fehlende Koordinaten oder mehr als 50 km — nicht automatisch „weit weg".

Wie diese Einordnung zustande kommt

Berücksichtigt: Objektart (nur Mehrfamilienhäuser), räumliche Ebene (Stadtgebiet), Zeitraum von 12 Monaten, Wohnflächen zwischen 40 und 400 m² (bei Mehrfamilienhäusern über alle Einheiten summiert). Ausgeschlossen sind Bruchteils- und Teilungsversteigerungen sowie Verkehrswerte unter 20.000 €.

Nicht herausgerechnet: Stadtteil und Mikrolage, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Etage, Vermietung und bestehen bleibende Rechte. Diese Merkmale erklären oft einen großen Teil des Abstands — die Kennwerte der Vergleichsgruppe stehen deshalb dabei.

Der Verkehrswert ist eine gutachterliche Schätzung zu einem Stichtag, der Monate zurückliegen kann. Marktpreise stammen aus freihändigen Verkäufen; in der Zwangsversteigerung liegen Zuschläge typischerweise darunter. Beide Linien werden nur ausgewiesen, wenn mindestens acht Vergleichsfälle vorliegen.

Wer die amtlichen Marktpreise erhebt — und was daraus abzulesen ist

Einordnung, keine Bewertung oder Kaufempfehlung — sie ersetzt weder Gutachten noch eigene Prüfung.

Bodenrichtwert

Bodenwert im Verhältnis zum Verkehrswert

KI/Gutachten · Gutachten S. 29, 30
Bodenrichtwert
1.220 €/m²
aus dem Gutachten
Anteilige Bodenfläche
780 m²
Anteiliger Bodenwert
951.600 €
Verkehrswert
3.199.000 €
Verhältnis zum Bodenrichtwert
3,36
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
2.247.400 €

Quelle: KI/Gutachten · Gutachten S. 29, 30 · Stichtag 01.01.2025

Verkehrswert je m² Boden liegt über dem Bodenrichtwert.

Vergleich, Lage der Zone und Rechenweg

Vergleich

gemessen am höchsten Wert
Bodenwert951.600 €
Gebäude / Wohnung2.247.400 €
Verkehrswert3.199.000 €
Zone
Stommeler Straße
Rechenweg
Flächenanteil
780 m² Gesamtgrundstück = 780 m² Miteigentumsanteil
Anteiliger Bodenwert
780 m² × 1.220 €/m² · MEA 100 %
Verkehrswert je m² Boden
4.101 €/m²
Verhältnis zum Bodenrichtwert
4.101 €/m² / 1.220 €/m²
Rechnerischer Anteil Gebäude / Wohnung
3.199.000 € − 951.600 € = 2.247.400 €

Anteilige Fläche = Gesamtgrundstück × MEA. Bodenwert = Fläche × BRW. Verhältnis zum Bodenrichtwert = Verkehrswert je m² ÷ Bodenrichtwert.

Der Bodenrichtwert beschreibt den Boden, nicht Gebäudezustand, Rechte oder Bewertungsmethodik.

Lage und Umfeld

Karte, Standort im Vergleich und Umweltdaten am Objektpunkt

Karte wird geladen…

Standort-Radar

Gemeinde und Kreis im Vergleich

Umgebung & Emissionen

Daten: Umweltbundesamt (dl-de/by-2-0, geändert) + amtliche HQ-Karten
  • Lärm und Luft

    Keine Daten
    Für dieses Objekt liegt noch kein verwendbarer Standortpunkt vor.

    Umweltbundesamt, EU-Lärmkartierung und Luftmessnetz

  • Hochwasserrisiko

    Noch nicht geprüft
    Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

    Amtliche Hochwasserdaten

Einzelheiten und Quellen

Hochwasser im Einzelnen

Hochwasserrisiko wurde noch nicht berechnet.

Methodik und Grenzen

Die Lärmklassen stammen aus der EU-Lärmkartierung des Umweltbundesamts (UBA) und beschreiben kartierte Quellen am oder nahe dem Objektpunkt. Sie sind Kontext, kein zusätzlicher Score. Die Kartierung weist Pegel erst ab 55 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts aus und erfasst nur Hauptverkehrsquellen: „Nicht kartiert“ heißt, dass am Objektpunkt kein Pegel ausgewiesen ist – entweder unter diesen Schwellen oder die Quelle fällt nicht unter die Kartierung (etwa Straßen mit weniger als 3 Mio. Fahrzeugen im Jahr oder Industrie außerhalb von Ballungsräumen). Lärm ist damit nicht ausgeschlossen.

Die Luftbelastung beruht auf mehrjährigen Jahresmitteln des UBA für Feinstaub (PM10, PM2,5) und Stickstoffdioxid (NO₂), gemessen an der nächstgeeigneten Messstation — nicht hausnummerngenau. Liegen weniger Jahresmittel vor, bleibt die Einordnung eine Orientierung und ist weniger vollständig. Die Balken ordnen die Jahresmittel nach vorsichtig gewählten Grenzwert-Bändern ein.

Das Hochwasserrisiko wird aus gespeicherten amtlichen Hochwasserkarten abgeleitet (HQ10: häufiges, HQ100: 100-jährliches Hochwasser, HQextrem: Extremhochwasser). Entscheidend ist der Objektpunkt; Gebäudeteile und kleinräumige Geländesprünge werden nicht einzeln bewertet. Nicht jedes Bundesland stellt alle drei Szenarien amtlich bereit: Ein fehlendes Szenario steht als „nicht kartiert“ da und bedeutet weder „betroffen“ noch „frei“.

Quellenvermerk: Umweltbundesamt, Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie und Luftdaten Deutschland API (mit Daten der Messnetze der Länder und des Bundes), Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0. Die Daten wurden geändert: Aus den Lärmkarten wird nur die Pegelklasse am Objektpunkt gelesen, und ß, ä, ö und ü, die der Dienst in Straßennamen fehlerhaft liefert, sind berichtigt; lässt sich ein Name nicht sicher herstellen, entfällt er. Bei der Luft sind die Jahresmittel der nächstgeeigneten Messstation nach Grenzwert-Bändern eingeordnet.

Wie sich die Region voraussichtlich entwickelt

Amtliche Bevölkerungs- und Wohnungsbedarfsprognosen für Köln, kreisfreie Stadt.

Eher RückenwindHohe Aussagekraft

Die Einordnung beruht auf 9 Prognosewerten und ist bewusst eine Richtung, keine Punktzahl: Ob eine alternde Bevölkerung für ein Objekt Rückenwind oder Gegenwind bedeutet, hängt davon ab, was daraus werden soll.

Ausführliches Zukunftsprofil der Region

Unterlagen

Bekanntmachung, Exposé und Fotos aus dem Verfahren, mit Quelle

Dokumente & Links

Verfahren

Verfahrensart, Termin und was vor dem Gebot zu prüfen ist

Verfahrensart

Teilungsversteigerung

Laut Bekanntmachung: Zwangsversteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft

Ein Miteigentümer betreibt die Versteigerung, um die Gemeinschaft aufzuheben, oft eine Erbengemeinschaft oder ein getrenntes Paar. Eingetragene Rechte wie Grundschulden bleiben dabei häufig bestehen und gehen auf den Ersteher über; sie kommen zum Gebot hinzu. Grundbuch und Bekanntmachung vorher prüfen.

Teilungsversteigerung erklärt

Termin vorher prüfen

Ein Termin kann aufgehoben, verlegt oder berichtigt werden. Maßgeblich sind die amtliche Bekanntmachung und die Auskunft des Gerichts; Versteigerungspilot ist kein amtliches Portal.

Vor dem Gebot: das Verfahren verstehen

Prüfung, Gebot und Finanzierung — die Grundlagen, die für jedes Objekt gelten.

Zuletzt geändert: 17.09.2026, 23:46