Versteigerungspilot · Stadtprofil
Zwangsversteigerungen
Rastede
Niedersachsen · Amtsgericht Westerstede · Datenstand 01.08.2026
Versteigerungspilot · Stadtprofil
Niedersachsen · Amtsgericht Westerstede · Datenstand 01.08.2026
Standort-Score
63,5
Standort-Score
63,5
Der Score fasst amtliche Standortindikatoren – Bevölkerung, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Infrastruktur u. a. – zu einem Gesamtwert (0–100) zusammen. Höhere Werte stehen für eine breitere, stabilere Datenbasis.
63,5025507510010 bewertete Indikatoren · Abdeckung 35 %
Kein Anlagehinweis. Kein Ersatz für eine Standortprüfung oder Wertermittlung.
Einwohner
22.896
2024
Bev.-entwickl. 5J
+2,3 %
2024
Breitband
87,8 %
2023
Leerstand
3,9 %
2022
Mietwachstum 5J
+42,9 %
2024
Beschäftigung
66,6 %
2022
Pendlersaldo
-3.749
2025
Standort im Überblick
Rastede liegt im südöstlichen Ammerland und grenzt unmittelbar an die Stadt Oldenburg. Die Gemeinde umfasst den historischen Residenzort sowie größere und kleinere Ortsteile mit jeweils eigener Wohn-, Gewerbe- oder Landschaftsprägung. Schloss, Palais, Parkanlagen und Alleen bestimmen das Bild des Zentrums, während Moor-, Geest- und Baumschullandschaften das Umland charakterisieren. Durch die Nähe zum Oberzentrum, eine eigenständige Verwaltung und umfangreiche Infrastruktur besitzt Rastede sowohl suburbanen als auch klar ammerländischen Charakter.
Verkehr und Erreichbarkeit
Die Autobahn A29 und mehrere Landes- beziehungsweise Kreisstraßen verbinden Rastede mit Oldenburg, Wilhelmshaven, Westerstede und der Nordseeküste. Am Bahnhof halten Regionalzüge und Linien der Regio-S-Bahn; Busverbindungen sind in den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen eingebunden und erschließen die Ortsteile. Die direkte Schienen- und Autobahnanbindung stärkt Pendelverkehr und Wirtschaftsstandorte, führt aber zugleich zu unterschiedlichen Lärm- und Erreichbarkeitslagen. Innerhalb der großen Gemeinde sind Zentrum, Bahnhofsbereich, Wahnbek, Hahn-Lehmden und die ländlichen Ortsteile deshalb jeweils eigenständig zu betrachten.
Wirtschaft, Infrastruktur und Nachfrageanker
Rastede besitzt Gewerbe- und Industriegebiete mit Unternehmen aus Produktion, Logistik, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Schulen, Kinderbetreuung, Gesundheitsangebote, Verwaltung, Einzelhandel, Sport- und Kultureinrichtungen sichern eine breite Versorgung, die durch Oldenburg ergänzt wird. Schlosspark, Turnierplatz, Palais und touristische Angebote stärken Freizeit- und Veranstaltungsfunktionen. Die Gemeinde betreibt aktive Bauleitplanung und Gemeindeentwicklung, befasst sich mit Nachverdichtung, neuen Baugebieten, Verkehr und Gewerbeflächen und schafft damit einen differenzierten Rahmen für Wohnen und Arbeiten.
Immobilienmarkt und Zwangsversteigerungen
Der Immobilienbestand reicht von historischen Gebäuden und Wohnhäusern im Zentrum über Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser bis zu Gewerbeobjekten, Hofstellen und größeren Grundstücken in den Ortsteilen. Bahnhofsnähe, Autobahnbezug, Versorgungsdichte, Ortskernlage, Baumschul- oder Landwirtschaftsumfeld und die Entfernung nach Oldenburg differenzieren den Markt. Bei Zwangsversteigerungen ist deshalb die genaue Ortsteil- und Nutzungszuordnung wesentlich; ein innerörtliches Mehrfamilienhaus, ein Wohnhaus im suburbanen Süden und ein ländliches Anwesen weisen sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen auf. Rastede verfügt über stabile Nachfrageanker, dennoch bleiben baulicher Zustand, Erschließung, Planungsrecht und unmittelbares Umfeld die entscheidenden Kriterien der örtlichen Einordnung.
Mietrechtliche Kontrollen
ZVG-Besonderheiten
Grunderwerbsteuer NI5,0 %
Seit 2014 · fällig beim Zuschlag
ZuständigkeitWesterstede
Zuschlag, Verfahren, Unterlagen
BieterverfahrenÖffentlich
10 % Sicherheitsleistung · Anwesenheit am Termin
Amtliche Stellen
Kennzahlen
Derzeit ist ein aktives Verfahren in Rastede eingelesen. Eine belastbare lokale Statistik lässt sich bei dieser Fallzahl nicht ableiten.
August-Brötje-Straße 39, 26180 Rastede
290.000 €
| Objektart | Lage | Verkehrswert | Termin | Aktenzeichen | Amtsgericht | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mehrfamilienhaus | August-Brötje-Straße 39, 26180 Rastede | 290.000 € | 18.11.2026, 08:30:00 | 0066 K 2013/ 2025 | Westerstede |
Standort-Check
Hinweis zur Datenebene: Bei kleineren Gemeinden werden nicht alle Standortindikatoren gemeindescharf erhoben. Das Radar ergänzt Rastede deshalb je nach Kennzahl um Kreis- oder Regionaldaten; die jeweilige Ebene ist unten bei jedem Indikator ausgewiesen.
RastedeStand 01.08.2026
Standortqualität heute
63,5
von 100
Wie gut die Region heute dasteht — aus amtlichen Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeit, Wohnen und Anbindung.
Zukunftsausblick
Nur mit Portal-Zugang
Der Zukunftsausblick-Score (Prognose der Standortentwicklung) ist Teil des Portal-Zugangs.
Datenbasis
mittel
Aussagekraft
Qualität
100/100
Abdeckung
35 %
Rohdaten
92,3 %
Ein Teil der Daten nutzt Kreis- oder Regionalwerte. Die Aussage wird deshalb vorsichtiger gelesen.
Die fünf Säulen — zum Aufklappen
Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?
Demografische Rohwerte können später Hinweise auf mittelfristige Wohnraumnachfrage geben.
15 von 16 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 13 Werte von Kreis-/Regionalebene
Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?
Arbeitsmarkt- und Kaufkraftdaten helfen später, die Tragfähigkeit regionaler Nachfrage einzuordnen.
10 von 11 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 9 Werte von Kreis-/Regionalebene
Ist Wohnraum eher knapp (stützt Bestand) oder entsteht viel Konkurrenz-Neubau?
Preis-, Miet- und Angebotsindikatoren werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
11 von 11 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 8 Werte von Kreis-/Regionalebene
Wie gut kommt man weg — Pendeln, ÖPNV, Internet?
Erreichbarkeits- und Breitbanddaten können später Pendler- und Homeoffice-Potenzial einordnen.
4 von 5 Indikatoren verfügbar · Datenbasis hoch
Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber als stabile Nachfrage-Anker?
Hochschulindikatoren können später Uni-Umland- oder Ankerinstitutionen-Signale vorbereiten.
1 von 4 Indikatoren verfügbar · Datenbasis niedrig
Für wen könnte der Standort passen?
Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.
Gute digitale Infrastruktur und ergänzende Standortdaten können die Nutzbarkeit für Haushalte mit hybridem Arbeiten unterstützen.
Prüft Breitband als Kernwert und kombiniert ihn mit Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarkt-Kontext. Ein hoher Breitbandwert allein reicht nicht für ein starkes Signal, wenn räumliche Erreichbarkeit oder Fundamentaldaten fehlen.
Vorsichtig eingestuft: Breitbandabdeckung deckelt ein starkes Remote-Signal.
Gewichtung: Breitband ist der Kernwert. Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarktwerte verhindern, dass ein einzelner Infrastrukturwert das Signal überzeichnet.
Preis- und Mietwerte liegen als Kontext vor. Aussagekräftig wird das Signal erst im Zusammenspiel mit Erreichbarkeit, Demografie, Arbeitsmarkt und Leerstand.
Prüft Preis- und Mietdaten nur zusammen mit Fundamentaldaten wie Erreichbarkeit, Demografie, Arbeitsmarkt, Leerstand und relativer Bautätigkeit. Ein niedriger Einzelwert reicht nicht für ein positives Signal.
Vorsichtig eingestuft: Keine echte Peer- oder Zentrumspreisvergleichsbasis vorhanden. · Preis- oder Mietwerte stammen teilweise aus regionalen Fallback-Daten.
Gewichtung: Preis- und Mietwerte sind Kontext, nicht automatisch positiv. Das Signal wird erst tragfähiger, wenn Erreichbarkeit, Leerstand, Demografie und Arbeitsmarkt nicht dagegen sprechen.
Hochschul- und Studierendenwerte können ein wissenschaftsnahes Nachfrageprofil stützen; räumliche Zuordnung und Mikrolage bleiben prüfungsrelevant.
Prüft Hochschulnähe, Studierendenwerte und ÖV-Kontext als mögliche Nachfragebasis durch Studierende, Beschäftigte und wissenschaftsnahe Haushalte. Regionale Studierendenwerte werden vorsichtig behandelt, wenn die konkrete Hochschulnähe widersprüchlich oder nur grob zugeordnet ist.
Gewichtung: relative Studierendenwerte und konkrete Hochschulnähe zählen stärker als absolute Studierendenzahlen. Bei regionalen Fallback-Werten wird die Aussage vorsichtig gedeckelt.
Arbeitsmarktwerte und Erreichbarkeit können Nachfrage im regionalen Arbeitsplatzumfeld stützen, wenn Objekt und Mikrolage passen.
Prüft, ob Beschäftigungsentwicklung, Beschäftigungsquote, Arbeitslosigkeit, Unternehmensdichte, Pendlersaldo und Erreichbarkeit ein regionales Arbeitsplatzumfeld stützen. Die Aussage bleibt regional und ersetzt keine Prüfung konkreter Arbeitgeberstandorte.
Gewichtung: Arbeitsmarktsäule dominiert, Erreichbarkeit und Unternehmens-/Pendlerkontext stützen. Ein regional guter Arbeitsmarkt ist kein Beleg für Nachfrage an jeder einzelnen Mikrolage.
Zukunft der Region
Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. Zwei Blickwinkel: der Zukunftsausblick-Score aus heutigen Strukturdaten und die amtlichen Prognosen bis 2035/2045.
Zukunftsausblick-Score
Nur mit Portal-Zugang
Der Zukunftsausblick-Score und seine Berechnung (Säulen-Gewichte) sind Teil des Portal-Zugangs.
Vier Schlüsselfragen bis 2035 / 2045
2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung; 2045 zeigt den langfristigen Trend.
Knappheits-Plus
Seltene Kombination: Der rechnerische Wohnungsbedarf liegt deutlich über der aktuellen Genehmigungspipeline, während die Beschäftigung im Bundesvergleich überdurchschnittlich wächst. Das gilt als strukturelles Knappheitssignal zugunsten von gut positioniertem Bestand — es ist keine Preisprognose und ersetzt keine Objektprüfung; Fertigstellungen und lokale Bauprojekte bleiben zu prüfen.
Die Bevölkerungsdaten geben eine Richtung vor, aber ohne Haushaltsprognose fehlt ein zentraler Indikator für die Nachfrage nach Wohneinheiten. Deshalb sollte dieses Signal vorsichtiger gelesen werden als eine vollständige Kombination aus Bevölkerung und Haushalten.
Die Bevölkerungsprognose spricht für eine wachsende oder zumindest robuste Nachfragebasis. Für Wohnimmobilien ist das ein positives Standortsignal, weil mehr Einwohner langfristig mehr Wohnraumnachfrage erzeugen können.
Für die Haushaltsentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Die Einordnung stützt sich deshalb stärker auf die Bevölkerungsprognose.
Kreis Ammerland, Landkreis · Prognose 2035 · oberes Viertel · 79. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Ammerland, Landkreis · Prognose 2045 · oberes Viertel · 83. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Zusätzlich lokale Leerstände, Haushaltsgrößen, aktuelle Vermietungsdauer und kleinräumige Nachfrage prüfen. Fehlende Haushaltsdaten nicht als neutral oder positiv behandeln.
Die Altersstruktur verschiebt sich spürbar nach oben, ohne dass die jüngeren Jahrgänge vollständig wegbrechen. Das spricht eher für einen zweigeteilten Wohnungsfit: mehr Bedeutung von barrierearmen, gut erreichbaren Wohnungen und zugleich weiter vorhandene familienbezogene Nachfrage.
Die Altersstruktur verschiebt sich stärker in Richtung älterer Bevölkerung. Das ist nicht automatisch negativ, verändert aber die Wohnungsnachfrage: Barrierearme Wohnungen, Aufzug, Nahversorgung, medizinische Nähe und gut erreichbare Lagen können wichtiger werden.
Eine stabile oder wachsende jüngere Bevölkerung spricht eher für familienbezogene Nachfrage. Größere Wohnungen, Häuser, Gärten sowie Nähe zu Schulen und Kitas können in solchen Märkten wichtiger sein.
Ein Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter kann die regionale Nachfragekraft dämpfen. Für Zwangsversteigerungsobjekte werden dann Mikrolage, Vermietbarkeit und Preisabschlag besonders wichtig.
Mehr ortsflexibles Arbeiten kann gut angebundene Umlandlagen und Wohnungen mit zusätzlichem Raum für Arbeiten zu Hause unterstützen. Entscheidend bleiben jedoch Infrastruktur, Erreichbarkeit und Nähe zu tragfähigen Arbeitsmärkten.
Kreis Ammerland, Landkreis · Prognose 2045 · oberer Mittelfeldbereich · 60. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Ammerland, Landkreis · Prognose 2045 · oberes Viertel · 81. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Ammerland, Landkreis · Prognose 2045 · oberes Viertel · 75. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: barrierearme 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit Aufzug · familiengeeignete Wohnungen in Schul- und Kita-Nähe · ruhige, gut erreichbare Lagen
Genauer prüfen: Dachgeschosswohnungen ohne Aufzug · schlecht erreichbare Lagen ohne Nahversorgung · große unspezifische Einheiten ohne klare Zielgruppe
Besonders kritisch sind Objekte, die weder altersgerecht noch familiengeeignet sind. Relevant sind klare Zielgruppenpassung, Infrastruktur und Erreichbarkeit.
Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor.
Die Labour-Force-Prognose ist kein direkter BIP- oder Preisindikator. Sie dient hier als Näherung für Arbeitsmarktpotenzial und regionale Nachfragekraft.
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Arbeitsmarktwerte nur als Kontext nutzen und zusätzlich Mieten, Leerstand, Pendelanbindung und lokale Nachfrage prüfen.
Der rechnerische Neubaubedarf zeigt, ob zusätzlicher Wohnraum benötigt wird. Ohne vollständige Vergleichsverteilung wird der Wert vorsichtig richtungsbezogen interpretiert.
Der Wert beschreibt rechnerischen Bedarf, nicht tatsächlich fertiggestellte Wohnungen.
Im direkten Gegencheck liegt der rechnerische Bedarf mit 5,0 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr deutlich über den aktuellen Genehmigungen mit 1,9 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr. Für gut positionierte Bestandsobjekte ist das ein stark stützendes Knappheitssignal, sofern der Bedarf nicht durch spätere Fertigstellungen oder konkrete Neubauprojekte gedeckt wird.
Die aktuellen Baugenehmigungen liegen relativ hoch und können auf eine größere Baupipeline hindeuten. Genehmigungen sind aber noch keine Fertigstellungen; ob daraus tatsächlich zusätzlicher Wohnraum entsteht, hängt von Umsetzung, Baukosten und Projektverlauf ab.
Kreis Ammerland, Landkreis · Prognose 2030 · Bedarf deutlich über Genehmigungen
Kreis Ammerland, Landkreis · Stand 2024 · Bedarf deutlich über Genehmigungen · 57. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Ammerland, Landkreis · Prognose 2030
Kreis Ammerland, Landkreis · Stand 2024 · unterer Mittelfeldbereich · 46. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: guter Bestand in nachgefragten Lagen · marktgängige Standardwohnungen · sanierbare Objekte mit klarem Zielsegment
Pipeline prüfen: Bestand kann profitieren, wenn rechnerischer Bedarf nicht ausreichend durch Fertigstellungen oder konkrete Neubauprojekte gedeckt wird.
Die Zukunftsdaten zeigen für Ammerland, Landkreis ein gemischtes, aber nicht pauschal schwaches Bild. Der 2035-Wert dient als wichtiger Haltehorizont, während der 2045-Wert den längeren demografischen Kontext liefert.
Da ein Haushaltswert fehlt, bleibt die Nachfrageeinschätzung stärker von der Bevölkerungsprognose abhängig. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Der Bedarf-Pipeline-Blick liefert ein stützendes Knappheitssignal für gut positionierten Bestand: Der rechnerische Bedarf liegt mit 5,0 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr deutlich über den aktuellen Genehmigungen mit 1,9 Wohnungen je 1.000 EW/Jahr. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und noch keine Fertigstellungen; lokale Neubauprojekte bleiben zu prüfen.
Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.
Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?
Soweit nur Kreiswerte vorliegen, fehlt für Haushalte oder Erwerbspersonen eine kleinteiligere Einordnung. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.
Datenbasis: Eingeschränkte Aussagekraft. Bei eingeschränkter Datenlage stärker auf aktuelle lokale Marktindikatoren, Leerstand, Projektpipeline und Objektprüfung abstellen.
Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.
Detaildaten
Sämtliche Rohwerte mit Erhebungsjahr, Datenebene, Bundesvergleich und Datenanbieter — plus Quellenverzeichnis und Verkehrswert-Kontext. Für Einsteiger standardmäßig eingeklappt.
Rohindikatoren nach Themenfeld
6 Werte
Prognose 2045 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Bevölkerungsveränderung bis 2045 aus der BBSR-Raumordnungsprognose.
Prognose 2035 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Bevölkerungsveränderung bis 2035 (BBSR-Raumordnungsprognose 2045).
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Prozentuale Veränderung der Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Prozentuale Veränderung der Einwohnerzahl über die letzten fünf Jahre.
Stand 2024 · oberes Viertel von 10.766 Regionen
Quelle:
Einwohnerzahl der Region zum jeweiligen Stichjahr.
Stand 2024 · zweites oberes Viertel von 10.766 Regionen
Quelle:
Einwohner je Quadratkilometer.
9 Werte
Prognose 2045 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Veränderung der Einwohner von 20 bis unter 67 Jahren bis 2045.
Prognose 2045 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Veränderung der Einwohner ab 67 Jahren bis 2045.
Prognose 2045 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Veränderung der Einwohner unter 20 Jahren bis 2045.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Verhältnis von älteren Einwohnern (65+) zu Erwerbsfähigen.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (typischerweise 20–64 Jahre).
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Lebendgeburten pro Jahr je 1.000 Einwohner.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil junger Bevölkerung (typischerweise unter 20 Jahre).
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Verhältnis junger Einwohner (unter 20) zu Erwerbsfähigen.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Medianalter der Bevölkerung – die Hälfte der Einwohner ist jünger, die andere älter.
6 Werte
Stand 2025 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Veränderung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung über fünf Jahre.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Anzahl rechtlicher Einheiten laut Unternehmensregister.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anzahl Unternehmen je 1.000 Einwohner.
Stand 2023 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Bruttoinlandsprodukt je Einwohner – wirtschaftliche Leistung der Region.
Stand 2023 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Bruttowertschöpfung je Einwohner – Produktionsleistung ohne Vorleistungen.
Stand 2023 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner.
4 Werte
Stand 2025 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil arbeitsloser Personen an den zivilen Erwerbspersonen (Bundesagentur für Arbeit).
Stand 2025 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Saldo aus Einpendlern und Auspendlern bezogen auf 1.000 Einwohner.
Stand 2025 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Saldo aus Einpendlern und Auspendlern – positiv = Arbeitsplatzzentrum.
Stand 2022 · zweites unteres Bewertungsviertel von 10.753 Regionen
Quelle:
Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter.
9 Werte
Prognose 2030 · Datenebene: Ammerland, Landkreis
Quelle:
Prognostizierter jährlicher Wohnungsneubaubedarf im Zeitraum 2023 bis 2030.
Prognose 2030 · Datenebene: Ammerland, Landkreis
Quelle:
Prognostizierter jährlicher Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner im Zeitraum 2023 bis 2030.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Klassierter Kaufpreis gebrauchter Eigentumswohnungen je Quadratmeter (AK-OGA).
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Genehmigte Wohnungen in neuen Wohngebäuden bezogen auf 1.000 Einwohner.
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Anzahl genehmigter Wohnungen in neuen Wohngebäuden.
Stand 2024 · oberes Viertel von 10.663 Regionen
Quelle:
Gesamtbestand an Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Stand 2022 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 341 Regionen
Quelle:
Prozentuale Entwicklung der durchschnittlichen Bauland-Kaufwerte über fünf Jahre.
Stand 2022 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Viertel von 380 Regionen
Quelle:
Durchschnittlicher Kaufwert für Bauland je Quadratmeter (INKAR/BBSR).
Stand 2022 · zweites oberes Bewertungsviertel von 10.454 Regionen
Quelle:
Anteil leerstehender Wohnungen am Bestand (Zensus 2022).
2 Werte
Stand 2024 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Prozentuale Mietentwicklung über fünf Jahre.
Stand 2022 · zweites oberes Bewertungsviertel von 10.664 Regionen
Quelle:
Regionale Angebots- oder Bestandsmiete je Quadratmeter.
1 Werte
Stand 2026 · zweites oberes Viertel von 10.949 Regionen
Quelle:
Luftlinien-Entfernung zur nächsten Hochschule in Kilometern.
6 Werte
Stand 2023 · unteres Bewertungsviertel von 10.752 Regionen
Quelle:
Anteil der Haushalte mit Breitbandzugang (≥ 50 Mbit/s laut Deutschlandatlas).
Stand 2020 · unteres Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu einer ÖV-Haltestelle mit mindestens 20 Abfahrten täglich.
Stand 2020 · zweites oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Legacy-Key für einen früher vorgesehenen Schienen-Erreichbarkeitsindex.
Stand 2020 · oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Legacy-Key für einen früher vorgesehenen Autobahn-Erreichbarkeitsindex.
Stand 2020 · zweites oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Durchschnittliche Reisezeit mit ÖPNV zum Stadtzentrum des nächsten Ober- oder Mittelzentrums.
Stand 2020 · oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Durchschnittliche Pkw-Fahrzeit zum Stadtzentrum des nächsten Ober- oder Mittelzentrums.
2 Werte
Stand 2026 · Datenebene: Ammerland, Landkreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil tatsächlich importierter Werte gegenüber dem Sollkatalog.
Stand 2025 · Datenebene: Ammerland, Landkreis
Quelle:
Jahr des aktuellsten importierten Fachdatensatzes.
Wer stellt diese Daten bereit?
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Bertelsmann Stiftung / Wegweiser Kommune
Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Deutschlandatlas
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Destatis / Hochschulkompass
Amtliche bzw. offene Datenquelle
Verkehrswert im Standortkontext
Selektiver Standortkontext
Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.
Am Objekt selbst zu prüfen
Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.
Methodik in Kürze
Der Standortausblick gruppiert verfügbare Rohindikatoren nach fachlichen Säulen. Scorefähige Indikatoren werden mit einer vorsichtigen Methodik normalisiert; Peer-Group-Perzentile und Quartile werden angezeigt, sofern sie für den jeweiligen Wert verfügbar sind. Nicht alle Standortindikatoren liegen auf derselben räumlichen Ebene vor: Gemeindescharfe Werte werden stärker gewichtet als regionale Fallback- oder Proxy-Werte.
Werte, die nicht gemeindescharf vorliegen, sind mit ihrer Datenebene (z. B. Kreis) gekennzeichnet und fließen gedämpft in Scores ein. Der Standortausblick ist eine datenbasierte Orientierungshilfe. Er ersetzt keine Immobilienbewertung, Marktwertermittlung, bautechnische Prüfung, Rechtsberatung oder individuelle Gebotsstrategie.
Auf dieser Seite listen wir derzeit 1 aktive Termine mit Bezug zu Rastede. Die Liste basiert auf Supabase-Auktionsdaten mit Filter auf Bundesland (Niedersachsen), Ortsname und – sofern hinterlegt – Postleitzahlen aus dem Stadtprofil. Maßgeblich bleiben die offiziellen Veröffentlichungen des Amtsgerichts.
Das Profil bündelt veröffentlichte ZVG-Termine, Stammdaten zu Rastede (Bundesland: Niedersachsen, Gemeindeschlüssel 03451005, Postleitzahlen 26180) sowie verfügbare Kennzahlen aus den im Profil geführten Quellen. Datenprofil: teilweise verfügbar.
Der nächste in der Liste sichtbare Termin ist auf den 18.11.2026 datiert. Termine können jederzeit verschoben oder aufgehoben werden – verbindlich ist die aktuelle Bekanntmachung des Gerichts.
Das zuständige Amtsgericht führt die Zwangsversteigerung durch, veröffentlicht den Termin und gibt das Verkehrswertgutachten heraus. Für rechtliche Fragen zum Verfahren ist die Geschäftsstelle des Vollstreckungsgerichts der richtige Ansprechpartner.
Der Verkehrswert ist der vom Gericht festgesetzte Marktwert der Immobilie zum Zeitpunkt der Wertermittlung. Er ist Bezugsgröße für die 5/10-Wertgrenzen im ersten Termin, jedoch kein Schätzwert für Endgebote oder Marktpreise.
Für Rastede liegen aktuell noch keine im Standort-Radar verknüpften regionalen Indikatoren vor. Das Profil wird laufend ergänzt – ein offizieller Gemeindeschlüssel im Profil beschleunigt die automatische Verknüpfung.
Datenstand des Stadtprofils: 01.08.2026. Auktionseinträge werden kontinuierlich aktualisiert. Vor einer Verfahrensteilnahme sollten alle Angaben gegen die Bekanntmachung des Gerichts geprüft werden.
Ja. Über die verlinkten Profile in „Weitere Orte in Niedersachsen" lassen sich Stammdaten, Termine und – wenn vorhanden – Standortindikatoren nebeneinander betrachten. Direkte Standort-Bewertungen werden bewusst neutral und ohne Anlageempfehlung dargestellt.