Versteigerungspilot · Ortsseite
Versteigerungspilot · Ortsseite
Nordrhein-Westfalen · Ortsteil/Versteigerungsort in Geldern · Amtsgericht Geldern · Datenstand 28.08.2026
Veert · Teil der Gemeinde Geldern. Standort-Radar und Kennzahlen beziehen sich auf die Gemeinde Geldern.
Grundlagen zum Verfahren — unabhängig davon, ob in Veert gerade ein Termin läuft.
Wie der Schätzwert zustande kommt und was er für das Mindestgebot bedeutet.
Welche Stellen im Gutachten über den tatsächlichen Zustand entscheiden.
Was am Ende wirklich zu zahlen ist — inklusive bestehenbleibender Rechte.
Von der Anordnung über den Versteigerungstermin bis zum Zuschlag.
Was möglich ist, wenn das Objekt nicht frei zugänglich ist.
Für Eigentümer: Fristen und Wege, das Verfahren zu stoppen.
Wenn nicht Schulden, sondern eine Eigentümergemeinschaft der Anlass ist.
Worauf Selbstnutzer anders achten müssen als Kapitalanleger.
Bestandszahlen und Verteilung der Verfahren über alle Bundesländer.
Standort-Score
67,0
Standort-Score
67,0
Der Score fasst amtliche Standortindikatoren – Bevölkerung, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Infrastruktur u. a. – zu einem Gesamtwert (0–100) zusammen. Höhere Werte stehen für eine breitere, stabilere Datenbasis.
67,0025507510010 bewertete Indikatoren · Abdeckung 35 %
Kein Anlagehinweis. Kein Ersatz für eine Standortprüfung oder Wertermittlung.
Einwohner
34.953
2025
Bev.-entwickl.
+2,2 %
2025 · 5 J.
Breitband
93 %
2023
Leerstand
1 %
2022
Mietwachstum
+14,3 %
2024 · 5 J.
Beschäftigung
68,2 %
2022
Pendlersaldo
-13.925
2025
Datenbasis: Geldern · Für Veert liegen keine separaten Ortsteilkennzahlen vor. Die Analyse nutzt die Daten von Geldern.
Standort im Überblick
Veert wird als Gemeindeteil der Gemeinde beziehungsweise Stadt Geldern geführt. Zwangsversteigerungen werden fachlich unter dem AGS der übergeordneten Gemeinde aggregiert.
Mietrechtliche Kontrollen
Mietpreisbremsegilt nicht
Quelle: Landesverordnungen
Abgesenkte Kappungsgrenzegilt nicht
Quelle: Landesverordnungen
Airbnb / Zweckentfremdunggilt nicht
WohnStG NRW: Wohnraum-ID in Aachen, Bonn, Brühl, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Münster, Wesseling. Bis 90 Tage/Jahr nach Registrierung; darüber hinaus Genehmigung.
Quelle: Landesregelung (ohne gemeindescharfe Prüfung)
ZVG-Besonderheiten
Grunderwerbsteuer NRW6,5 %
Seit 2015 · fällig beim Zuschlag
NRW erhebt zusammen mit Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen den höchsten Satz in Deutschland.
ZuständigkeitGeldern
Zuschlag, Verfahren, Unterlagen
BieterverfahrenÖffentlich
10 % Sicherheitsleistung · Anwesenheit am Termin
Kennzahlen
Derzeit ist ein aktives Verfahren für Veert eingelesen. Eine belastbare lokale Statistik lässt sich bei dieser Fallzahl nicht ableiten.
Büro
1.218.000 €Martinistraße 69a, 47608 Geldern
| Objekt | Verkehrswert | Fläche | Termin | Amtsgericht |
|---|---|---|---|---|
| Details ansehen Büro Martinistraße 69a, 47608 Geldern· Gerichtsseite | 1.218.000 € | 3.146,46 m²Gewerbefläche | 10.11.2026, 10:00 Uhrin 71 Tagen | Geldern |
Standort-Check
Veert · Teil von Geldern
Für Veert liegen keine separaten Ortsteilkennzahlen vor. Die Analyse nutzt die Daten von Geldern.
Geldern, StadtStand 19.07.2026
Standortqualität heute
67,0
von 100
Wie gut die Region heute dasteht — aus amtlichen Kennzahlen zu Bevölkerung, Arbeit, Wohnen und Anbindung.
Zukunftsausblick
56,3
von 100
Solide Ausgangslage Details und Berechnung im Zukunfts-Modul darunter.
Datenbasis
mittel
Aussagekraft
Qualität
100/100
Abdeckung
35 %
Rohdaten
76,9 %
Ein Teil der Daten nutzt Kreis- oder Regionalwerte. Die Aussage wird deshalb vorsichtiger gelesen.
Die fünf Säulen — zum Aufklappen
Wohnen hier künftig genug Menschen, die kaufen oder mieten wollen?
Demografische Rohwerte können später Hinweise auf mittelfristige Wohnraumnachfrage geben.
16 von 17 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 14 Werte von Kreis-/Regionalebene
Gibt es Arbeitsplätze und Kaufkraft, die die Nachfrage tragen?
Arbeitsmarkt- und Kaufkraftdaten helfen später, die Tragfähigkeit regionaler Nachfrage einzuordnen.
11 von 12 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 10 Werte von Kreis-/Regionalebene
Ist Wohnraum eher knapp (stützt Bestand) oder entsteht viel Konkurrenz-Neubau?
Preis-, Miet- und Angebotsindikatoren werden nur im Zusammenspiel mit Fundamentaldaten interpretiert.
13 von 14 Indikatoren verfügbar · Datenbasis hoch · 8 Werte von Kreis-/Regionalebene
Wie gut kommt man weg — Pendeln, ÖPNV, Internet?
Erreichbarkeits- und Breitbanddaten können später Pendler- und Homeoffice-Potenzial einordnen.
7 von 8 Indikatoren verfügbar · Datenbasis hoch
Gibt es Hochschulen, Kliniken oder große Arbeitgeber als stabile Nachfrage-Anker?
Hochschulindikatoren können später Uni-Umland- oder Ankerinstitutionen-Signale vorbereiten.
4 von 5 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 3 Werte von Kreis-/Regionalebene
Wie viele Straftaten erfasst die Polizei hier — im Vergleich zu ähnlichen Kreisen?
Kriminalitätszahlen bleiben Kontext: Die PKS zählt nach Tatort, deshalb sind nur ähnliche Kreistypen vergleichbar.
2 von 2 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene
Was kostet das Halten laufend (Grundsteuer) und wie frei darf ich die Miete setzen?
Steuerhebesätze und Mietrecht beschreiben laufende Kosten und Spielräume, nicht die Standortqualität selbst.
2 von 4 Indikatoren verfügbar · Datenbasis mittel · 2 Werte von Kreis-/Regionalebene
Für wen könnte der Standort passen?
Automatisch abgeleitete Hinweise auf mögliche Zielgruppen — kein Ersatz für die Prüfung von Objekt und Mikrolage.
Gute digitale Infrastruktur und ergänzende Standortdaten können die Nutzbarkeit für Haushalte mit hybridem Arbeiten unterstützen.
Prüft Breitband als Kernwert und kombiniert ihn mit Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarkt-Kontext. Ein hoher Breitbandwert allein reicht nicht für ein starkes Signal, wenn räumliche Erreichbarkeit oder Fundamentaldaten fehlen.
Gewichtung: Breitband ist der Kernwert. Erreichbarkeit, Demografie und Wohnungsmarktwerte verhindern, dass ein einzelner Infrastrukturwert das Signal überzeichnet.
Preis- und Mietwerte liegen als Kontext vor. Aussagekräftig wird das Signal erst im Zusammenspiel mit Erreichbarkeit, Demografie, Arbeitsmarkt und Leerstand.
Prüft Preis- und Mietdaten nur zusammen mit Fundamentaldaten wie Erreichbarkeit, Demografie, Arbeitsmarkt, Leerstand und relativer Bautätigkeit. Ein niedriger Einzelwert reicht nicht für ein positives Signal.
Vorsichtig eingestuft: Keine echte Peer- oder Zentrumspreisvergleichsbasis vorhanden. · Preis- oder Mietwerte stammen teilweise aus regionalen Fallback-Daten.
Gewichtung: Preis- und Mietwerte sind Kontext, nicht automatisch positiv. Das Signal wird erst tragfähiger, wenn Erreichbarkeit, Leerstand, Demografie und Arbeitsmarkt nicht dagegen sprechen.
Arbeitsmarktwerte und Erreichbarkeit können Nachfrage im regionalen Arbeitsplatzumfeld stützen, wenn Objekt und Mikrolage passen.
Prüft, ob Beschäftigungsentwicklung, Beschäftigungsquote, Arbeitslosigkeit, Unternehmensdichte, Pendlersaldo und Erreichbarkeit ein regionales Arbeitsplatzumfeld stützen. Die Aussage bleibt regional und ersetzt keine Prüfung konkreter Arbeitgeberstandorte.
Vorsichtig eingestuft: Arbeitsmarktsäule ist schwach.
Gewichtung: Arbeitsmarktsäule dominiert, Erreichbarkeit und Unternehmens-/Pendlerkontext stützen. Ein regional guter Arbeitsmarkt ist kein Beleg für Nachfrage an jeder einzelnen Mikrolage.
Hochschul- und Studierendenwerte können ein wissenschaftsnahes Nachfrageprofil stützen; räumliche Zuordnung und Mikrolage bleiben prüfungsrelevant.
Prüft Hochschulnähe, Studierendenwerte und ÖV-Kontext als mögliche Nachfragebasis durch Studierende, Beschäftigte und wissenschaftsnahe Haushalte. Regionale Studierendenwerte werden vorsichtig behandelt, wenn die konkrete Hochschulnähe widersprüchlich oder nur grob zugeordnet ist.
Gewichtung: relative Studierendenwerte und konkrete Hochschulnähe zählen stärker als absolute Studierendenzahlen. Bei regionalen Fallback-Werten wird die Aussage vorsichtig gedeckelt.
Zukunft der Region
Wer ein Objekt zehn Jahre hält, kauft auch die Zukunft der Region mit. Zwei Blickwinkel: der Zukunftsausblick-Score aus heutigen Strukturdaten und die amtlichen Prognosen bis 2035/2045.
Zukunftsausblick-Score
56,3von 100· Solide Ausgangslage
Jede Säule wird aus amtlichen Kennzahlen auf 0–100 normiert. Werte, die nur auf Kreis- oder Regionalebene vorliegen, werden vorsichtig Richtung Mitte gedämpft. Fehlt eine Säule ganz, verteilen sich die Gewichte auf die vorhandenen — die Prozentangaben oben zeigen die tatsächlich angewandten Gewichte.
Vier Schlüsselfragen bis 2035 / 2045
2035 entspricht ungefähr einer typischen zehnjährigen Zinsbindung; 2045 zeigt den langfristigen Trend.
Die Bevölkerungsdaten geben eine Richtung vor, aber ohne Haushaltsprognose fehlt ein zentraler Indikator für die Nachfrage nach Wohneinheiten. Deshalb sollte dieses Signal vorsichtiger gelesen werden als eine vollständige Kombination aus Bevölkerung und Haushalten.
Die Bevölkerungsprognose spricht für eine wachsende oder zumindest robuste Nachfragebasis. Für Wohnimmobilien ist das ein positives Standortsignal, weil mehr Einwohner langfristig mehr Wohnraumnachfrage erzeugen können.
Für die Haushaltsentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Die Einordnung stützt sich deshalb stärker auf die Bevölkerungsprognose.
Kreis Kleve, Kreis · Prognose 2035 · oberer Mittelfeldbereich · 52. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Kleve, Kreis · Prognose 2045 · oberer Mittelfeldbereich · 64. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Zusätzlich lokale Leerstände, Haushaltsgrößen, aktuelle Vermietungsdauer und kleinräumige Nachfrage prüfen. Fehlende Haushaltsdaten nicht als neutral oder positiv behandeln.
Die Altersstruktur verschiebt sich spürbar nach oben, ohne dass die jüngeren Jahrgänge vollständig wegbrechen. Das spricht eher für einen zweigeteilten Wohnungsfit: mehr Bedeutung von barrierearmen, gut erreichbaren Wohnungen und zugleich weiter vorhandene familienbezogene Nachfrage.
Die Altersstruktur verschiebt sich stärker in Richtung älterer Bevölkerung. Das ist nicht automatisch negativ, verändert aber die Wohnungsnachfrage: Barrierearme Wohnungen, Aufzug, Nahversorgung, medizinische Nähe und gut erreichbare Lagen können wichtiger werden.
Eine stabile oder wachsende jüngere Bevölkerung spricht eher für familienbezogene Nachfrage. Größere Wohnungen, Häuser, Gärten sowie Nähe zu Schulen und Kitas können in solchen Märkten wichtiger sein.
Ein Rückgang der Bevölkerung im Erwerbsalter kann die regionale Nachfragekraft dämpfen. Für Zwangsversteigerungsobjekte werden dann Mikrolage, Vermietbarkeit und Preisabschlag besonders wichtig.
Mehr ortsflexibles Arbeiten kann gut angebundene Umlandlagen und Wohnungen mit zusätzlichem Raum für Arbeiten zu Hause unterstützen. Entscheidend bleiben jedoch Infrastruktur, Erreichbarkeit und Nähe zu tragfähigen Arbeitsmärkten.
Kreis Kleve, Kreis · Prognose 2045 · oberer Mittelfeldbereich · 61. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Kleve, Kreis · Prognose 2045 · oberer Mittelfeldbereich · 61. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Kleve, Kreis · Prognose 2045 · oberer Mittelfeldbereich · 70. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: barrierearme 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit Aufzug · familiengeeignete Wohnungen in Schul- und Kita-Nähe · ruhige, gut erreichbare Lagen
Genauer prüfen: Dachgeschosswohnungen ohne Aufzug · schlecht erreichbare Lagen ohne Nahversorgung · große unspezifische Einheiten ohne klare Zielgruppe
Besonders kritisch sind Objekte, die weder altersgerecht noch familiengeeignet sind. Relevant sind klare Zielgruppenpassung, Infrastruktur und Erreichbarkeit.
Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor.
Die Labour-Force-Prognose ist kein direkter BIP- oder Preisindikator. Sie dient hier als Näherung für Arbeitsmarktpotenzial und regionale Nachfragekraft.
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Arbeitsmarktwerte nur als Kontext nutzen und zusätzlich Mieten, Leerstand, Pendelanbindung und lokale Nachfrage prüfen.
Der rechnerische Neubaubedarf zeigt, ob zusätzlicher Wohnraum benötigt wird. Ohne vollständige Vergleichsverteilung wird der Wert vorsichtig richtungsbezogen interpretiert.
Der Wert beschreibt rechnerischen Bedarf, nicht tatsächlich fertiggestellte Wohnungen.
Die aktuellen Baugenehmigungen liegen relativ hoch und können auf eine größere Baupipeline hindeuten. Genehmigungen sind aber noch keine Fertigstellungen; ob daraus tatsächlich zusätzlicher Wohnraum entsteht, hängt von Umsetzung, Baukosten und Projektverlauf ab.
Kreis Kleve, Kreis · Prognose 2030 · Bedarf und Genehmigungen ähnlich
Kreis Kleve, Kreis · Stand 2024 · Bedarf und Genehmigungen ähnlich · 84. Perzentil im Bundesvergleich
Kreis Kleve, Kreis · Prognose 2030
Kreis Kleve, Kreis · Stand 2024 · oberes Viertel · 95. Perzentil im Bundesvergleich
Eher passend: breit vermietbare Standardwohnungen · marktgängige Grundrisse · gut angebundene Lagen
Rechnerischen Bedarf, Genehmigungen, Fertigstellungen und lokale Projektpipeline separat abgleichen.
Die Zukunftsdaten zeigen für Kleve, Kreis ein gemischtes, aber nicht pauschal schwaches Bild. Der 2035-Wert dient als wichtiger Haltehorizont, während der 2045-Wert den längeren demografischen Kontext liefert.
Da ein Haushaltswert fehlt, bleibt die Nachfrageeinschätzung stärker von der Bevölkerungsprognose abhängig. Die Altersstruktur zeigt zusätzlich, welche Wohnformen künftig besser passen können. Für die Erwerbspersonenentwicklung liegt hier kein Forecast-Wert vor. Der Bedarf-Pipeline-Blick macht das Bild zusätzlich differenziert: Rechnerischer Wohnungsbedarf kann Bestand stützen, wenn er nicht ausreichend durch Fertigstellungen gedeckt wird. Genehmigungen zeigen aber nur eine sichtbare Pipeline und können in einzelnen Lagen oder Segmenten dennoch zusätzlichen Wettbewerb erzeugen.
Für Zwangsversteigerungsobjekte bedeutet das: Der Abschlag auf den Verkehrswert ist nur ein Teil der Analyse. Besonders wichtig ist, ob das Objekt zur künftigen Nachfrage passt und gegenüber Neubau oder modernisiertem Bestand bestehen kann. Bei schwacher Lage, hohem Sanierungsbedarf, ungünstiger Energieeffizienz, unklarer Zielgruppe oder direktem Neubauwettbewerb sollte der Kaufpreisabschlag entsprechend größer sein.
Ist der Einstiegspreis angemessen für regionale Zukunft, Mikrolage, Objektzustand, Sanierungskosten und Neubauwettbewerb?
Soweit nur Kreiswerte vorliegen, fehlt für Haushalte oder Erwerbspersonen eine kleinteiligere Einordnung. Der rechnerische Wohnungsneubaubedarf beschreibt Bedarf, nicht tatsächliche Bautätigkeit. Baugenehmigungen zeigen eine sichtbare Pipeline, aber noch keine Fertigstellungen. Für eine belastbare Standortprüfung sollten deshalb zusätzlich aktuelle Fertigstellungen, lokale Projektentwicklungen, Leerstand, Mietniveau, Kaufkraft, Energiezustand und Mikrolage berücksichtigt werden.
Datenbasis: Eingeschränkte Aussagekraft. Bei eingeschränkter Datenlage stärker auf aktuelle lokale Marktindikatoren, Leerstand, Projektpipeline und Objektprüfung abstellen.
Keine Preisprognose und keine Kauf- oder Gebotsempfehlung — der Ausblick ordnet nur die regionale Nachfragebasis ein.
Detaildaten
Sämtliche Rohwerte mit Erhebungsjahr, Datenebene, Bundesvergleich und Datenanbieter — plus Quellenverzeichnis und Verkehrswert-Kontext. Für Einsteiger standardmäßig eingeklappt.
Rohindikatoren nach Themenfeld
7 Werte
Prognose 2045 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Bevölkerungsveränderung bis 2045 aus der BBSR-Raumordnungsprognose.
Prognose 2035 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Bevölkerungsveränderung bis 2035 (BBSR-Raumordnungsprognose 2045).
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Prozentuale Veränderung der Einwohnerzahl gegenüber dem Vorjahr.
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Prozentuale Veränderung der Einwohnerzahl über die letzten fünf Jahre.
Stand 2025
Quelle:
Einwohnerzahl der Region zum jeweiligen Stichjahr.
Stand 2024 · oberes Viertel von 10.766 Regionen
Quelle:
Einwohner je Quadratkilometer.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Zuzüge minus Fortzüge über die Gemeindegrenzen eines Jahres, bezogen auf 1.000 Einwohner des Kreises.
10 Werte
Prognose 2045 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Veränderung der Einwohner von 20 bis unter 67 Jahren bis 2045.
Prognose 2045 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Veränderung der Einwohner ab 67 Jahren bis 2045.
Prognose 2045 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Prognostizierte Veränderung der Einwohner unter 20 Jahren bis 2045.
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Verhältnis von älteren Einwohnern (65+) zu Erwerbsfähigen.
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Verhältnis junger Einwohner (unter 20) zu Erwerbsfähigen.
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Medianalter der Bevölkerung – die Hälfte der Einwohner ist jünger, die andere älter.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (typischerweise 20–64 Jahre).
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Lebendgeburten pro Jahr je 1.000 Einwohner.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil junger Bevölkerung (typischerweise unter 20 Jahre).
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Anteil der Kinder unter drei Jahren, die in einer Kindertageseinrichtung oder in Tagespflege betreut werden.
8 Werte
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Veränderung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung über fünf Jahre.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Anzahl rechtlicher Einheiten laut Unternehmensregister.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Hebesatz der Gewerbesteuer in Prozent.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Zahl der in einem Jahr beantragten Unternehmensinsolvenzverfahren im Kreis.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anzahl Unternehmen je 1.000 Einwohner.
Stand 2023 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Bruttoinlandsprodukt je Einwohner – wirtschaftliche Leistung der Region.
Stand 2023 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Bruttowertschöpfung je Einwohner – Produktionsleistung ohne Vorleistungen.
Stand 2023 · Datenebene: Kleve, Kreis · unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Verfügbares Einkommen privater Haushalte je Einwohner.
4 Werte
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil arbeitsloser Personen an den zivilen Erwerbspersonen (Bundesagentur für Arbeit).
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Saldo aus Einpendlern und Auspendlern bezogen auf 1.000 Einwohner.
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis · unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Saldo aus Einpendlern und Auspendlern – positiv = Arbeitsplatzzentrum.
Stand 2022 · zweites unteres Bewertungsviertel von 10.753 Regionen
Quelle:
Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter.
11 Werte
Prognose 2030 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Prognostizierter jährlicher Wohnungsneubaubedarf im Zeitraum 2023 bis 2030.
Prognose 2030 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Prognostizierter jährlicher Wohnungsneubaubedarf je 10.000 Einwohner im Zeitraum 2023 bis 2030.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · unteres Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Klassierter Kaufpreis gebrauchter Eigentumswohnungen je Quadratmeter (AK-OGA).
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · oberes Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Genehmigte Wohnungen in neuen Wohngebäuden bezogen auf 1.000 Einwohner.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · oberes Viertel von 400 Regionen
Quelle:
Anzahl genehmigter Wohnungen in neuen Wohngebäuden.
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Hebesatz der Grundsteuer B in Prozent. Die Gemeinde wendet ihn auf den Steuermessbetrag des Grundstücks an; daraus ergibt sich die jährliche Grundsteuer.
Stand 2024 · oberes Viertel von 10.663 Regionen
Quelle:
Gesamtbestand an Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden.
Stand 2022 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 341 Regionen
Quelle:
Prozentuale Entwicklung der durchschnittlichen Bauland-Kaufwerte über fünf Jahre.
Stand 2022 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Viertel von 380 Regionen
Quelle:
Durchschnittlicher Kaufwert für Bauland je Quadratmeter (INKAR/BBSR).
Stand 2022
Quelle:
Anteil der von Eigentümern selbst bewohnten Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand (Zensus 2022).
Stand 2022
Quelle:
Anteil der Geschosswohnungen, die sofort vermietbar sind oder sich mittelfristig aktivieren lassen (Zensus 2022). Dauerhaft unbewohnbarer Bestand ist herausgerechnet, Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht enthalten.
3 Werte
Stand 2024 · Datenebene: Kleve, Kreis · unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Prozentuale Mietentwicklung über fünf Jahre.
Stand 2022
Quelle:
Durchschnittliche Nettokaltmiete je Quadratmeter aus der Gebäude- und Wohnungszählung 2022.
Stand 2022 · zweites oberes Bewertungsviertel von 10.664 Regionen
Quelle:
Regionale Angebots- oder Bestandsmiete je Quadratmeter.
3 Werte
Stand 2026 · zweites unteres Viertel von 10.949 Regionen
Quelle:
Luftlinien-Entfernung zur nächsten Hochschule in Kilometern.
Stand 2023 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites oberes Viertel von 238 Regionen
Quelle:
Anzahl der Studierenden an Hochschulen mit Standort in der Region.
Stand 2023 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 238 Regionen
Quelle:
Studierende bezogen auf 1.000 Einwohner – Studentendichte.
9 Werte
Stand 2023 · zweites unteres Bewertungsviertel von 10.752 Regionen
Quelle:
Anteil der Haushalte mit Breitbandzugang (≥ 50 Mbit/s laut Deutschlandatlas).
Stand 2022
Quelle:
Anteil der Gemeindefläche, der mit 5G-Mobilfunk versorgt ist.
Stand 2022
Quelle:
Durchschnittliche Pkw-Fahrzeit von der Gemeinde zur nächsten Grundschule.
Stand 2022
Quelle:
Durchschnittliche Pkw-Fahrzeit von der Gemeinde zum nächsten Krankenhaus mit Notfallversorgung.
Stand 2020 · zweites oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu einer ÖV-Haltestelle mit mindestens 20 Abfahrten täglich.
Stand 2020 · zweites oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Legacy-Key für einen früher vorgesehenen Schienen-Erreichbarkeitsindex.
Stand 2020 · oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Legacy-Key für einen früher vorgesehenen Autobahn-Erreichbarkeitsindex.
Stand 2020 · zweites oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Durchschnittliche Reisezeit mit ÖPNV zum Stadtzentrum des nächsten Ober- oder Mittelzentrums.
Stand 2020 · oberes Bewertungsviertel von 3.182 Regionen
Quelle:
Durchschnittliche Pkw-Fahrzeit zum Stadtzentrum des nächsten Ober- oder Mittelzentrums.
2 Werte
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl je 100.000 Einwohner im Kreis.
Stand 2025 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Häufigkeitszahl der Polizeilichen Kriminalstatistik: alle im Kreis erfassten Straftaten, umgerechnet auf 100.000 Einwohner.
2 Werte
Stand 2026 · Datenebene: Kleve, Kreis
Quelle:
Jahr des aktuellsten importierten Fachdatensatzes.
Stand 2026 · Datenebene: Kleve, Kreis · zweites unteres Bewertungsviertel von 400 Regionen
Quelle:
Anteil tatsächlich importierter Werte gegenüber dem Sollkatalog.
Wer stellt diese Daten bereit?
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Bertelsmann Stiftung / Wegweiser Kommune
Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Deutschlandatlas
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Destatis / Hochschulkompass
Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik
Amtliche bzw. offene Datenquelle
Verkehrswert im Standortkontext
Selektiver Standortkontext
Die Standortdaten zeigen einzelne unterstützende Faktoren, sollten aber selektiv gelesen werden. Entscheidend ist, ob die identifizierten Nachfragekräfte für das konkrete Objekt und seine Mikrolage relevant sind.
Am Objekt selbst zu prüfen
Die Einordnung kombiniert Standortausblick, Standort-Signale und Rohindikatoren. Preis- und Mietwerte werden als Kontext genutzt, nicht isoliert bewertet. Sie bewertet nicht das konkrete Objekt und leitet keine Gebotsstrategie ab.
Methodik in Kürze
Der Standortausblick gruppiert verfügbare Rohindikatoren nach fachlichen Säulen. Scorefähige Indikatoren werden mit einer vorsichtigen Methodik normalisiert; Peer-Group-Perzentile und Quartile werden angezeigt, sofern sie für den jeweiligen Wert verfügbar sind. Nicht alle Standortindikatoren liegen auf derselben räumlichen Ebene vor: Gemeindescharfe Werte werden stärker gewichtet als regionale Fallback- oder Proxy-Werte.
Werte, die nicht gemeindescharf vorliegen, sind mit ihrer Datenebene (z. B. Kreis) gekennzeichnet und fließen gedämpft in Scores ein. Der Standortausblick ist eine datenbasierte Orientierungshilfe. Er ersetzt keine Immobilienbewertung, Marktwertermittlung, bautechnische Prüfung, Rechtsberatung oder individuelle Gebotsstrategie.