Mecklenburg-Vorpommern · Ostsee & Seenplatte

Datenstand 20.07.2026

Zwangsversteigerungen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind aktuell 76 Zwangsversteigerungen von Immobilien in dieser Datenbasis gelistet — verteilt auf 10 in den Daten genannte Amtsgerichte und 60 Ortsnamen (Städte und Gemeinden, je nach Stammdaten). Häufige Objektarten in der aktuellen Auswertung: Einfamilienhaus, Grundstück, Mehrfamilienhaus. Kombinieren Sie Filter und URL-teilbare Suche (Ort, Gericht, Objektart, Verkehrswert, Termine); lesen Sie Mediane immer gegen Gutachtenkapitel — Bieterbudget folgt zusätzlichen Neben- und Bewirtschaftungskosten.

Bundesweit: Immobilien-Zwangsversteigerungen folgen dem Zwangsversteigerungsgesetz; zuständig ist regelmäßig das Amtsgericht am Ort des Grundstücks. Praktisch wichtig ist die Unterscheidung zwischen Vollstreckungsversteigerung zur Durchsetzung offener Forderungen und Teilungsversteigerung zur Aufhebung einer Gemeinschaft. Termine laufen über das gemeinsame Justizportal, werden je nach Land oder Gericht aber durch Aushänge, Amtsblätter, Landesanzeiger oder regionale Presse ergänzt.

Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommern hat keine materiell abweichenden Versteigerungsregeln, zeigt aber organisatorische Eigenheiten bei Haupt-, Außen- und Zweigstellen. Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungssachen können etwa in Wismar/Grevesmühlen oder über die Außenstelle des Amtsgerichts Stralsund laufen; das Zentrale Vollstreckungsgericht des Landes sitzt in Neubrandenburg. Für Nutzer ist damit teils nicht nur das Gericht, sondern auch die richtige Stelle relevant.

  • Seenplatte, Küste & Hansestädte
  • Filter teilen (URL)
  • Bekanntmachung maßgeblich
Aktuelle Verfahren
76

Nächster Termin: 29.07.2026

Anstehende Termine
75

Mit Termindatum ab heute (Datenbank)

Städte / Gemeinden
60

Distinct Ortsnamen in aktiver Datenbasis

Zuständige Amtsgerichte
10

Distinct Gerichte in aktiver Datenbasis

Median-Verkehrswert
165.000 €

Aus aktiven Verfahren mit Verkehrswert

Neu (7 Tage)
6

first_seen_at in Datenbasis

Grunderwerbsteuer Mecklenburg-Vorpommern
6 %

Einmalige Erwerbssteuer laut Landes-Konfiguration; BMF/Landesinfos parallel — redaktionell 12.05.2026

Grundsteuer-Modell
Bundesmodell

Messbetrag/Hebesatz Gemeinde ab 2025 — Verkehrszahl ersetzt das nicht — redaktionell 12.05.2026

Regional prüfen
Küste • Seen • Starkregen

Nur adressgenau mit Behördenkarten — keine Ampel aus Orts-/Listenfeld (redaktionell 12.05.2026).

Radon-Orientierung
Gebäudecheck

Klassische Radon-Vorsorgezonen häufig seltener dargestellt — punktuelle Prüfung dennoch möglich; BfS-Infos ergänzend — Stand 12.05.2026.

Filter

Verfahren in Mecklenburg-Vorpommern eingrenzen. Auswahl wird in der URL gespeichert und ist teilbar.

Schnellfilter
Objektfokus (Preset)

Presets filtern häufige Nutzungsmuster vor — danach weiter mit Ort, Kreis oder Amtsgericht verfeinern.

Objektliste

Aktuelle Zwangsversteigerungen

Filter anpassen

Die folgende Übersicht zeigt aktuelle Immobilien-Zwangsversteigerungen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie können nach Ort, Landkreis — soweit `kreis` in den Gemeinde-Stammdaten befüllt ist — Amtsgericht, Objektart, Verkehrswert und Termin sortieren und filtern. Ergänzend Gutachten (Stichtag, Besichtigung), Grundbuch, landesbezogen geführtes Baulastenverzeichnis sowie — nur mit Adresse gegen Kartenebenen — Küsten-, Bodden-, Hochwasser- und Starkregeninformationen über die für MV üblichen Geoportale prüfen; Bodenrichtwerte aus BORIS.MV zur groben Plausibilisierung des Bodenanteils nutzen — nicht als Ableitung eines Kaufpreises. Bei WEG Wirtschaftsplan, Hausgeld und Teilungsunterlagen gegen die Datenzeile halten — die Objektseite sollte das Versteigerungsgericht nennen. Vor einem Gebot immer Bekanntmachung, ZVG-Portal und konkret ausgewiesenes Amtsgericht konsultieren; Hinweise weiter unten ersetzen keine Einzelfallprüfung.

Objektliste zuletzt aktualisiert am 20.07.2026. Termine, Gutachten und Status können sich ändern — bitte offizielle Bekanntmachungen des Amtsgerichts prüfen.

Einordnung

Marktüberblick Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern kombiniert große Küsten- und Hafenstädte, mehrere kreisfreie Mittelzentren, die Mecklenburgische Seenplatte mit sehr vielen offenen Gewässerflächen, Bodden-, Peene- und Haffräumen sowie sehr dünn strukturierte Agrar- und Forstbereiche zwischen Verkehrsachsen nach Berlin, Hamburg und Polen. Gerade dort, wo Datenbank-Spalten „Ort“, „Landkreis“ oder „Verkehrswert“ suggerieren, eine homogene Landeslogik vorzulegen, wäre falsch: derselbe Median beschreibt in MV oft gleichzeitig ein hoch verrentetes WEG-Objekt in einer Hansestadt, ein freistehendes Haus auf Sand- oder Seenlage und ein sanierungsreifes Gebäude in einem kleinen Ort ohne vergleichbaren Vergleichsmarkt ausreichender Fallzahl. Sanierungs- und Ferienbezug dokumentieren sich teils nur in Gutachtenkapiteln, Freitexten der Bekanntmachung oder kommunalrechtlichen Dokumenten; die Listenzeile garantiert keine Nutzungs- oder Bewirtschaftungsannahme ohne diese Quellen zu lesen — wer nur Verkehrszahl und Ort filtert, unterschätzt typischerweise spätere Bewirtschaftungs- und Genehmigungslogik rund um Seen, Uferzonen oder historische Stadtkerne. Einzelobjekte und Spezialfälle verzerren Mittelwerte; der Median bleibt zusammen mit Min/Max und Objektart eine belastbare Momentaufnahme in dieser Datenbasis, jedoch kein verallgemeinerbares „MV-Marktbarometer“. Vergleichen Sie immer gefilterte Teilstichproben mit dem konkreten Gutachtenstand und der dokumentierten Besichtigung, nicht nur mit Landesaggregaten oder einer einzelnen Kachel weiter unten.

Praktisch bauen Sie die Auswertung pyramidenförmig auf: erst den Suchraum zuschnüren mit Ort oder Landkreis (wo Stammdaten kreis befüllt ist), dann Objektart sowie ein sinnvolles Verkehrswertband oder Terminpreset — erst danach Mediankachel, Tabellen und Cluster interpretieren und gegen das gerichtliche Sachverständigengutachten legen. Achten Sie dabei nicht nur auf den Zahlenkopf „Verkehrsaufstellung“, sondern auf die erläuternden Gutachtenkapitel zu Lage, Nutzungsannahmen, tragfähigen Miet-/Bewirtschaftungsbezügen sowie auf Hinweise zur Besichtigung: ein knapper Verkehrsaufstellungsbetrag suggeriert weder tragfähiges Hausgeld noch „fertiges“ Küstenmarketing und ersetzt keine Wirtschaftspläne oder Satzungen. Für WEG, Teilverkäufe oder Mehrfamilienhäuser gehören Wirtschaftsplan, jüngere Protokolle, dokumentierte Sonderumlagen und der Vermietungs- oder Überlassungsstand aus der Bekanntmachung bewusst in dieselbe Arbeitssitzung wie Finanzierung und Sanierungsreserve — nicht nachtränglich erst nach Überhöhen des Gebots gegen den Vertrag spiegeln. Ferien-, Zweckbindungs- und kommunale Regelwerke dokumentieren sich in der Datenbank oft nur bruchstückhaft oder gar nicht als eigene Spalte; halten Sie dort Gemeinde-Webseiten, Satzungsauszüge und ggf. Anfragen beim Bau- oder Ordnungsamt parallel zum ZVG-Verfahren, statt Zweckbindung aus bloßer Ortswahl zu raten.

Stammdaten-Realität: Der Kreisfilter entspricht technisch der Gemeinde-Spalte kreis — dort, wo keine oder eine veraltete Kreiszuordnung importiert liegt, beschreibt die leere Kreis-Spalte keinen statistischen „Null-Markt“, sondern oft nur fehlenden Abgleich zwischen Gemeinde-Imports und amtlicher Kreiszugehörigkeit. Kombinieren Sie dann bewusst Ort, Straßenlage/Freitext im Gutachten, Amtsgericht und später die regionalen Cluster; kreisfreie Städte wie Rostock, Schwerin, Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg oder Wismar tauchen in Kreisrankings strukturell anders oder seltener auf als eng kreisgliederte Kernorte — keine dieser Darstellungen ersetzt eine amtliche Zuordnung zu Ihrer Einzelfalladresse.

In unserer Datenbank sind aktuell 76 aktive Verfahren in Mecklenburg-Vorpommern gelistet. Häufige Objektarten in den Auswertungen: Einfamilienhaus, Grundstück, Mehrfamilienhaus. Der Median des Verkehrswerts liegt bei 165.000 €; die Spanne reicht von 3.000 € bis 736.000 €.

Unsere Objektliste zeigt recherchierbare Verfahren aus der Datenbank. Amtliche Jahresstatistiken (z. B. Anträge bei Gerichten) sind davon zu unterscheiden und werden gesondert ausgewiesen.

Für Mecklenburg-Vorpommern: Zwischen Terminmarketing in Portalen und tatsächlichem Verfahrensstatus klaffen gelegentlich Lücken bis zur nächsten Datenaktualisierung — kurz vor der Bieteraufstellung Bekanntmachung, ZVG-Portal und das konkret ausgewiesene Amtsgericht erneut prüfen und Kostenstände (Gerichtsbestimmungen, etwaige Änderungen der Sicherheitsleistung) konservativ budgetieren. Kreisfilter nutzen denselben technischen Datenpfad wie in anderen Bundesländern über municipality.kreis — ohne Befüllung bedeutet das keinen „Gericht ohne Verfahren“, sondern fehlenden oder veralteten Gemeinde-Kreismatch; dort helfen Kombinationen Ort + Amtsgericht + Freitext in Gutachten und Bekanntmachung mehr als ein globaler Landesfilter ohne Kontext. Hohe Frequenz eines Amtsgerichts in Ranking-Tabellen reflektiert Import- und Datenpipeline-Schwerpunkte, nicht Bewertungsvorteile für einen „strategisch günstigen“ Gerichtsort — pauschaler Standortwahl-Rat ohne Verfahrensunterlagen kann wegen späterer Kostenumlagen fatal sein.

Region

Landkreise und ländliche Gebiete

In MV überlagern sich mindestens vier nicht deckungsgleiche Marktlogiken — große Küsten- und Universitätshafenstädte, mehrere mittlere Oberzentren mit historischen Kernquartieren, Seenplatten- und Wasserreichtum auf der einen Seite und sehr weitläufige strukturschwache Binnenbereiche ohne vergleichbaren Transaktionsfluss auf der anderen — wer nur „Median Verkehrswert MV“ liest, vermischt damit sehr oft praktisch incomparable Teilmärkte in einer Zahlengrafik ohne selbst zu merken. Der Kreisfilter über landkreis, wo zuverlässig befüllt, strukturiert solche Teilstichproben; kreisfreie Städte (u. a. Rostock, Schwerin, Stralsund, Greifswald, Neubrandenburg, Wismar) erscheinen in Kreisrankings strukturell anders oder seltener, ohne dass ihre Marktökonomien „kleiner“ oder „großstädtischer“ ohne Gutachtenkapitel entscheidbar wären. Für Arbeit an der Grenze zu anderen Bundesländern (Berlin‑Brandenburg, Hamburg, SH, Polen) bleiben Wirtschaftlichkeits- oder Pendlerbezüge dokumentiert häufiger im Gutachten- oder Bekanntmachungstext sichtbar als in der reinen Datenbank-Spalte „Ort“ — deshalb dort Karten, Freitext und gegebenenfalls zweite Landes-Bundesland-Seite als Orientierung, nicht nur eine URL. Kombinieren Sie Stadt-, Kreis- und Objektartenfilter vor globalen Landesinterpretationen und nutzen Sie die Abschnitte MV-Due-Diligence-Tabelle und regionale Orientierungs‑Cluster, um typische Arbeitsschnitte strukturiert gegen die Objektunterlagen zu spiegeln — ohne automatische Risiko-/Chancendiagnose aus Tabs und Listen.

Visualisierung

Schwerpunkte in Mecklenburg-Vorpommern (Datenbasis)

Städte mit vielen gelisteten Verfahren

Horizontale Balken nach aktueller Trefferzahl in der Datenbank — keine Bewertung der Standortqualität.

Städte mit vielen gelisteten VerfahrenGreifswald5Liepgarten3Schwerin2Murchin2Rostock2Wolgast2Gültz2Güstrow2
Amtsgerichte mit vielen gelisteten Verfahren

Amtsgerichte nach aktueller Trefferzahl — maßgeblich für das konkrete Verfahren bleiben Bekanntmachung und zuständiges Gericht.

Amtsgerichte mit vielen gelisteten VerfahrenLudwigslust Zweigstelle …16Greifswald16Neubrandenburg10Pasewalk Zweigstelle Ank…8Güstrow5Stralsund5Schwerin5Waren (Müritz)4
Häufig gelistete Objektarten

Objektarten-Labels entsprechen der Datenbank — keine Empfehlung einzelner Anlageklassen; bei kleinen Teilstichproben sind Schwerpunkte weniger belastbar.

Häufig gelistete ObjektartenEinfamilienhaus26Grundstück13Mehrfamilienhaus12Wohnen/Gewerbe61- bis 2,5-Zimmer-Wohnung5Erbbaurecht5Gewerbeobjekt2Land-/Forstwirtschaft2

Städte

Städte mit vielen aktuellen Verfahren

Sortierung nach aktueller Trefferzahl in der Datenbank — keine Bewertung der „Attraktivität“ eines Standorts.

RangStadtVerfahrenMedian VWNächster TerminLink
1Greifswald581.000 €11.09.2026Filtern
2Liepgarten37.200 €22.10.2026Filtern
3Schwerin2470.000 €05.08.2026Stadtseite
4Murchin2154.250 €25.09.2026Filtern
5Rostock2272.500 €28.08.2026Stadtseite
6Wolgast2260.500 €02.10.2026Filtern
7Gültz259.850 €17.08.2026Filtern
8Güstrow2201.000 €09.09.2026Filtern
9Pampow2217.500 €19.08.2026Stadtseite
10Lübz23.750 €30.09.2026Filtern
11Demmin2164.250 €10.08.2026Filtern
12Parchim269.000 €05.08.2026Filtern
13Eldena1165.000 €29.09.2026Filtern
14Dobbertin1245.300 €29.07.2026Filtern
15Boizenburg1284.000 €07.10.2026Filtern

Amtsgerichte

Amtsgerichte mit vielen aktuellen Verfahren

In Mecklenburg-Vorpommern bündeln Amtsgerichte die gerichtliche Dokumentation bis hin zur Bieteraufstellung und häufig auch die zentrale Verlinkung von Verfahrensinformationen rund um die Zwangsversteigerung unbeweglicher Sachen — konkret maßgeblich bleiben jedoch nicht unsere Tabellen, sondern Bekanntmachung, ZVG-Portal und das in der Bekanntmachung genannte Versteigerungsgericht vor dem Gebotszeitpunkt erneut konsistent gelesen. Verfahren können — je nach Historie, Schreibvarianten im Freitext oder vertretungsbezogenen Bekanntmachungen — in der Objektzeile scheinbar anders etikettiert sein als in Ihrem amtlichen Ausdruck oder im Portal; priorisieren Sie dort das Originaldokument, nicht die Zeile in unserer Datenbank, sobald Abweichungen sichtbar werden. Zwischen küstennahen Ballungssegmenten, Seenplatten-Verfahren und dünn besiedelten Binnenlagen variieren zudem typische Verfahrenskonstellationen stark (WEG-Anteil, Sanierungsbezug, Gewerbegrundstücke) ohne dass ein hoher Tabellenrang eines Gerichts „bessere Deals“ signalisieren würde — er beschreibt Momentaufnahme unserer Datenpipeline, nicht Bewertung eines Gerichtsorts.

Warum das zuständige Amtsgericht wichtig ist

Maßgeblich sind Bekanntmachung, Objektseite und dort genanntes Versteigerungsgericht; unsere Tabellen sortieren rein nach Anzahl zeitgleich geführter Listeneinträge in dieser Datenbasis — keine Bieterstrategie‑ oder Standortempfehlung und keine Prognose späterer Zuschlags‑ oder Prozessökonomie durch bloße Tabellenposition. Dokumentieren Sie insbesondere kurz vor Aufstellung und Zahlung der Sicherheitsleistung erneut Portalangaben, Gerichtshinweise und etwaige Zwischenverfügungen bzw. spätere Terminierungen; Importverzögerungen zwischen Gericht und Datenbank sind realistisch möglich — deshalb nie Bieterliquidität nur auf den Zeitstempel der Objektzeile gründen. Wer parallel mehrere Verfahren verschiedener Gerichte kalkuliert, sollte Kosten- und Reiseketten pro Gericht strukturiert führen — pauschale Spartipps aus „häufigem AG in der Tabelle“ ohne Verfahren sind methodisch wertlos bis schädlich.

RangAmtsgerichtVerfahrenNächster TerminLink
1Ludwigslust Zweigstelle Parchim1629.07.2026Gerichtsseite
2Greifswald1626.08.2026Gerichtsseite
3Neubrandenburg1007.08.2026Gerichtsseite
4Pasewalk Zweigstelle Anklam813.08.2026Gerichtsseite
5Güstrow509.09.2026Gerichtsseite
6Stralsund503.09.2026Gerichtsseite
7Schwerin505.08.2026Gerichtsseite
8Waren (Müritz)413.08.2026Gerichtsseite
9Rostock429.07.2026Gerichtsseite
10Wismar Zweigstelle Grevesmühlen304.08.2026Gerichtsseite

Objektarten

Objektarten im Vergleich

Die Auswertung basiert auf den in der Datenbank geführten Objektarten-Texten. Bei kleinen Fallzahlen sind Mediane weniger belastbar. Zwischen sehr unterschiedlich dichten Hansestädten, Küsten- und Überseehäfen, Inselteilräumen, ausgedünnt plattenbau- oder postwendehäuser-lastigen Beständen, freistehenden Ein- oder Zwei‑Familienhäusern sowie agrar-/forstlicher Randbebauung variieren Mengen-Verhältnis je Objektart und Mediangeometrie extrem — ein globaler Landes-Median „über alle Objektarten“ ist methodisch keine belastbare Kaufprognose ohne vorheriges Filtern nach Ort oder Kreis und Objektart. Bei Eigentumswohnungen liegt die wirtschaftliche Realität sehr oft weniger am Label in der Datenbankzeile als an Hausgeld, Sonderumlagen und Sanierungsstau in Protokollen; bei Grundstücken entscheiden Erschließung, Wasser-/Abwasserbezug sowie Freitext zu Ufer-/Schutzstreifen häufiger als ein einzelner Median-Verkehrsaufstellungsbetrag vermuten lässt. Tourismus- oder Ferienbezug dokumentiert sich selten als eigener Datenbank-Spaltenwert; er zeigt sich eher über Lagekapital im Gutachten, über Beschreibungen des Nutzerschnitts, über zweckgebundene Gemeinde-Satzungen oder über sehr spezielle Bewirtschaftungsfreitexte — kurz: bewusst querlesen zwischen Liste, Bekanntmachung und Gutachten, statt einen Suchbegriff mit „Investmentlogik MV“ gleichzusetzen.

ObjektartAnzahlAnteilMedian VWØ VWMin / MaxFilter
Einfamilienhaus2634.2 %241.500 €228.762 €35.700 € / 553.000 €(26 mit VW, Qualität hoch)Filtern
Grundstück1317.1 %42.750 €77.380 €3.000 € / 300.000 €(10 mit VW, Qualität mittel)Filtern
Mehrfamilienhaus1215.8 %225.000 €260.192 €57.000 € / 720.000 €(12 mit VW, Qualität mittel)Filtern
Wohnen/Gewerbe67.9 %333.750 €271.050 €56.800 € / 420.000 €(6 mit VW, Qualität mittel)Filtern
1- bis 2,5-Zimmer-Wohnung56.6 %73.000 €95.480 €46.400 € / 205.000 €(5 mit VW, Qualität mittel)Filtern
Erbbaurecht56.6 %8.000 €137.380 €3.200 € / 660.000 €(5 mit VW, Qualität mittel)Filtern
Gewerbeobjekt22.6 %144.500 €144.500 €88.000 € / 201.000 €(2 mit VW, Qualität niedrig)Filtern
Land-/Forstwirtschaft22.6 %7.950 €7.950 €6.000 € / 9.900 €(2 mit VW, Qualität niedrig)Filtern
3- bis 4,5-Zimmer-Wohnung22.6 %130.500 €130.500 €41.000 € / 220.000 €(2 mit VW, Qualität niedrig)Filtern
Ferienhaus11.3 %736.000 €736.000 €736.000 € / 736.000 €(1 mit VW, Qualität niedrig)Filtern
Sonstiges11.3 %29.600 €29.600 €29.600 € / 29.600 €(1 mit VW, Qualität niedrig)Filtern
Wohnungseigentum11.3 %55.000 €55.000 €55.000 € / 55.000 €(1 mit VW, Qualität niedrig)Filtern

Preiscluster

Verkehrswert-Cluster

Ein niedriger Verkehrswert bedeutet nicht automatisch ein gutes Geschäft — prüfen Sie Zustand, Rechte, Nutzung und mögliche Folgekosten.

In MV überlagern sehr hohe Streuungen innerhalb scheinbar ähnlicher Preisgrenzen mehrere sehr verschiedene wirtschaftliche Geschichten: ein hoher Cluster kann etwa großflächige gewerbliche Hof- oder Produktionsstandorte ebenso dokumentieren wie repräsentative Altbauten oder Wassergrundstücke — ein niedriger Cluster wiederum strukturierte Teilungsversteigerungen, sehr hohen Sanierungsaufwand, problematisch dokumentierte Gewässernähe oder schlicht dünn strukturierte Binnengrundstücke mit fehlenden Vergleichen. Arbeiten Sie deshalb beim Springen zwischen den Links der Clustertabelle nicht nur nach „Preisbudget“, sondern parallel nach Objektart, Kreis/Stadt und den Min-/Max-Spalten in der Objektart-Tabelle weiter oben; wo die Datenbasis nur wenige Verkehrsaufstellungen pro Zeile dokumentiert („Qualität niedrig“), sind Mediane weniger tragfähig — dann schärfer filtern oder ganz auf Einzelgutachten springen statt Landescluster zu anthropomorphisieren. Küsten-, Seen- oder Deichbezug dokumentieren höhere dokumentierte Arbeit an Versicherungen, Kellernutzung oder Außenanlagen nur dann konsistent, wenn Adresse und Gutachtenfreitext mit Hochwasser-, Starkregen- und Entwässerungslayern konkret zusammengeführt wurden — keine Entwarnung aus „wir sind nicht direkt Strand“ ohne Kartengrundlage und Immobilienbeschreibung.

ClusterVerfahrenLink
Unter 50.000 €16Anzeigen
Unter 100.000 €31Anzeigen
Unter 250.000 €50Anzeigen
250.000 € bis 500.000 €19Anzeigen
Ab 500.000 €4Anzeigen
Ab 1.000.000 €0Anzeigen

Termine & Neuigkeiten

Schnellzugriff

Hinweis: Ein Modul „aufgehobene Termine“ setzt eine belastbare Änderungshistorie in der Datenbank voraus — aktuell ausgeblendet, bis die Datenbasis tragfähig ist.

Kosten

Kosten nach dem Zuschlag in Mecklenburg-Vorpommern

Nach dem Zuschlag können neben dem Gebot weitere Kosten anfallen — etwa Grunderwerbsteuer, Gerichts- und Grundbuchkosten, Finanzierung und mögliche Investitionen in Sanierung oder Räumung. Die folgende Tabelle zur Grunderwerbsteuer ist eine vereinfachte Beispielrechnung und ersetzt keine Steuerberatung.

Für Mecklenburg-Vorpommern liegt der in der Landes-Konfiguration hinterlegte Grunderwerbsteuersatz bei 6 % (BMF-/Landesüberblick, redaktionell geprüft 12.05.2026) — verbindliche Einschätzung nur durch zuständige Finanzbehörden oder Steuerberatung. Der Zuschlag ersetzt weder Bewirtschaftungsbudget noch Küsten-, Seen- oder Entwässerungslogik ohne Gutachten- und Unterlagenbezug — die Beispieltabelle weiter unten ist nur eine Groborientierung zur einmaligen Steuer.

Ergänzend zu Grunderwerbsteuer sollten Gericht-, Grundbuch- und Bereitstellungskosten, Sicherheitsleistung, Finanzierung, WEG-/Pachtzahlungen sowie geplante Sanierung separat geführt werden; bei Exponierung zu Ostsee-, Bodden- oder Seenlagen Versicherungs- und Unterhaltsspielräume nur mit Behörden- und Kartenebenen konkretisieren.

Gewerbetreibende und projektierende Bieter zusätzlich Umsatzsteuer- und Buchungslogik beim Erwerb aus Zwang gegen Steuerexperten klären; bei Erbpacht strukturieren laufende Pachtzahlungen und Anpassungsmechaniken den Cashflow unmittelbar stärker als ein einmaliges Steuersatzbeispiel in der Grunderwerbsteuer-Spalte unten suggeriert. Bei Wohnungsvermietung oder bereits bestehendem Bestand halten Sie Rückstände und Sonderzahlungen dokumentiert gegen die Bekanntmachung — dort verstecken sich spätere Überraschungen, die keine Verkehrszahl-Spalte sichtbar macht.

BerechnungsbasisGrunderwerbsteuer (6 %)Hinweis
100.000 €6.000 €rechnerisch, ohne weitere Bemessungsgrundlagen
250.000 €15.000 €rechnerisch, ohne weitere Bemessungsgrundlagen
500.000 €30.000 €rechnerisch, ohne weitere Bemessungsgrundlagen
750.000 €45.000 €rechnerisch, ohne weitere Bemessungsgrundlagen
1.000.000 €60.000 €rechnerisch, ohne weitere Bemessungsgrundlagen
Orientierung: typische Kostenschritte nach dem Zuschlag

Keine vollständige Aufstellung — konkrete Beträge hängen vom Verfahren, den Unterlagen und dem Objekt ab; Grunderwerbsteuer siehe Beispieltabelle oben.

Grobe Kostenreihenfolge nach Zuschlag in Mecklenburg-VorpommernGebot / ZuschlagGrunderwerbsteuer Mecklenburg-Vorpommern (Satz prüfen)Gericht / GrundbuchFinanzierung & SicherheitSanierung / RäumungKüste, Seen oder Entwässerung prüfenGesamtbudget

Hilfreiche Orientierung: Gebots-Check und Termin-Cash-Check.

Grundsteuer

Grundsteuer und laufende Kosten in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern setzt die Grundsteuerreform seit 2025 nach dem weiterentwickelten Bundesrecht um. Die konkrete Jahreslast folgt aus Grundsteuerwert, erstmaliger Bemessung nach Bundesrecht und dem jeweils gültigen kommunalen Hebesatz — maßgeblich sind Stadt/Gemeinde, Nutzungs- und Flächenlage in den steuerlich relevanten Unterlagen; der Verkehrswert aus dem ZVG-Verfahren ersetzt keine Bescheidlogik der Grundsteuer. Gerade dort, wo Küstenbewirtschaftung oder sehr flachenabhängige Entwässerungslogiken die Unterhaltskosten im Gutachtennebentext prägen, darf Grundsteuer-Bescheidarbeit nicht über das Schlagwort „niedriges Land“ ohne Gebäudedaten und Nutzungszuschnitt rekonstruiert werden — dort sind kommunal unterschiedliche Hebesätze und dokumentierte Messbetrag-Pfade wichtiger als Landesklischees.

Grunderwerbsteuer ist eine einmalige Steuer beim Erwerb. Grundsteuer ist eine laufende kommunale Steuer nach dem Eigentumserwerb — bitte nicht verwechseln.

Landesfinanzbehörden, Finanzämter und kommunale Satzungen konsultieren — nur Orientierung hier, keine Steuerberatung (redaktionell geprüft 12.05.2026).

Wohnen, Gewerbe, Mischnutzungen, nichtwohnlicher Sonderbau und agrarbezogene Annexflächen führen in der kommunalen Bewertungspraxis schneller in unterschiedliche Messzahl- und Bewertungszweige als ein einziges Datenbank‑Objektartenlabel vermuten lässt — konkrete Gemeinde und Nutzungsdokumentation vor Gebot klären, nicht „Median plus Hebesatz im Kopf extrapolieren“. Bei geplanten Umnutzungen, Aufstockungen oder sehr großen Energie-/Denkmalinvestitionen nach dem Erwerb verschieben sich steuerrechtlich relevante Eckdaten regelmäßig erneut; wer Grundsteuer simulieren will, sollte Änderungen an Flächen, Nutzung und Zustand bewusst als zweite Arbeitsschiene gegen Finanzämter formulieren — nicht gegen die erste Verkehrszahlkachel am Bildschirm.

Kurzfassung Bundesmodell (vereinfacht, MV)

Aus den maßgebenden Nutzungs- und Flächeninformationen folgt der Grundsteuerwert; mit Erstbemessung nach Bundesrecht entsteht der Grundsteuermessbetrag, den die Gemeinde mit ihrem Hebesatz vervielfacht — ohne konkreten Bescheid keine Jahresbelastung aus dieser Seite rekonstruieren.

Vereinfacht: Grundsteuer in Mecklenburg-Vorpommern nach Bundesmodell (Orientierung)

Messbetrag nach Bundesrecht und kommunalem Hebesatz — verbindliche Werte beim Finanzamt; hier keine Einzelfallberechnung.

Baustufen Grundsteuer Mecklenburg-VorpommernGrundsteuerwert (Datengrundlage)Messbetrag Bundesmodell (Erstbemessung)Hebesatz Gemeinde → jährliche Grundsteuer

Für Ostsee-, Bodden-, Seen- und sehr flachen Entwässerungslagen können höhere dokumentierte Bewirtschaftungs- oder Versicherungsökonomie die spätere Gesamtrechnung stärker prägen als ein schlankes „Verkehrswert-minus-Zuschlagsfolge“-Modell suggeriert — Grundsteuer adressiert das nur indirekt; Gutachtenkapitel Zustand, Nebenkosten und amtliche Gewässer-/Hochwasserschichten mit einbeziehen.

Hebesatzdaten je Stadt sind in dieser Ansicht nur sinnvoll, wenn sie zuverlässig angebunden sind — aktuell verweisen wir auf die jeweiligen Stadtseiten und Steuer-Ratgeber.

Verkehrswert

Verkehrswert, Gutachten und Marktvergleich

Der Verkehrswert ist ein zentraler Orientierungspunkt, aber kein automatischer Kaufpreis. Entscheidend sind Gutachtenstand, Besichtigung, Mängel, Mietverhältnisse, Rechte im Grundbuch und der Vergleich mit Marktdaten.

Für Mecklenburg-Vorpommern bündeln BORIS.MV sowie das übergreifende BORIS-Portal die Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse — hilfreiche Kontrollgröße für Boden-/Lagebezüge aus dem Gutachten, jedoch kein Divisor für das gesamte bebaute Objekt oder Wohnungsteile. Achten Sie beim Abgleich auf Nutzungsart, gültigen Stichtag und den zugeordneten Bodenrichtwertbezirk; Küstenlage, Seenähe, Insel-Anbindungen oder sehr spezielle Gewerbebauten strukturieren Wertverteilungen im Gutachten so, dass eine simple Quotienten-Rechnung („Verkehrswert durch Bodenrichtwert“) sehr schnell irreführt. Historische Stadtkerne und denkmalfähige Gewässerblick-Lagen dokumentieren häufiger Sonderbewertungen, Sondernachweise oder Abgrenzungen im Gutachtenkapitel Lagebewertung, die keine generische Datenbank-Spalte widerspiegelt — dort den erläuternden Text konservativ lesen, nicht nur Zahlenkopf oder Suchbegriffe.

Ergänzend helfen Landes-Geoportale sowie kommunale Kartendienste, Hochwasser-, Starkregen-, Küsten- oder Entwässerungsbezüge nüchtern mit Adresse und Layer-Hinweisen aus dem Gutachten zu kombinieren — keine Risiko-Ampel aus Ortsklassen ohne Kartengrundlage. Wo Teilung, WEG oder eingeschränkte Besichtigung dokumentiert ist, Gewicht auf Rechte, Wirtschaftsplan und Sanierungsbedarf verschieben; Bodenrichtwert dort nur noch ergänzend lesen — der Anteil Gebäude, Sonderrecht und Mietertrag dominiert wirtschaftliche Tragfähigkeit typischerweise stärker als der bloße Vergleich Bodenrichtwertzone gegen Verkehrszahlliste.

Wenn Vergleichsobjekte im Gutachten außerhalb der unmittelbaren Datenbank-Spalte „Ort“ liegen oder touristische Bewirtschaftungen stillschweigend angenommen werden, dokumentieren Sie diese Annahmen gegen Ihre eigene Nutzungs‑ und Exit-Strategie — die Objektliste bildet weder Marktpreise für Ferienbewirtschaftung noch stillschweigende Bewirtschaftungsbudgets ab; jede solche Logik muss aus Unterlagen begründet werden, nicht aus bloßer Ortszuordnung.

PrüffrageWarum wichtig?Link
Wann wurde das Gutachten erstellt?Ältere Gutachten spiegeln Marktveränderungen nicht immer wider.Verkehrswertgutachten lesen
Gab es eine Innenbesichtigung?Ohne Innenbesichtigung bleiben Zustand und Kostenrisiken unsicherer.Due Diligence ohne Besichtigung
Passt der Verkehrswert zum Bodenrichtwert?Hilft bei der Plausibilisierung des Grundstücksanteils.Bodenrichtwerte
Gibt es Mietverhältnisse?Beeinflusst Nutzung, Rendite und Übergang.Bestehende Mieter
Bestehen Rechte im Grundbuch?Rechte können bestehen bleiben und den Wirtschaftswert beeinflussen.Grundbuchauszug analysieren
Gibt es Auskünfte aus dem Baulastenverzeichnis des Landes?Baulasten können auch ohne vollständigen Grundbucheintrag wirksame öffentlich-rechtliche Verpflichtungen dokumentieren — Wege-, Entwässerungs- oder Gewässerbezüge kommen Küsten-, Bodden- oder Seenlagen strukturell häufiger in den Prüfumfang als reine Kernstadt-Baustellen ohne Wasserbezug; nur gegen behördliche Auskunft und Bauakte, nicht gegen die Datenzeile schließen.Baulastenverzeichnis
Passt der Verkehrswert zu BORIS.MV?BORIS.MV dokumentiert Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse — Vergleichen Sie Nutzungsart, Stichtag und Kartenzuordnung mit Gutachtenkapiteln; Ostsee-/Tourismus-, Parzellen- oder hoher Gebäudeanteil sprengen schnelle „Verkehrswert durch Bodenrichtwert“-Heuristiken.Bodenrichtwerte
Liegt Küsten-, Deich- oder Sturmhochwasserbezug vor?Lange Ostseeküste und flache Küstenbereiche können Versicherungs- und Bewirtschaftungsökonomie prägen — nur mit Küstenschutz- und Hochwasserinformationen gegen Adresse und Gutachtentext verschneiden.Due-Diligence-Überblick
Sind Seen, Boddengewässer oder sehr flache Entwässerung relevant?Seenplatte und Boddengewässer bringen eigene Überflutungs-, Entwässerungs- und Unterhaltungsökonomien in die Bewertung — keine pauschalen Effekte aus Ortsklassen ohne Kartengrundlage.Due Diligence
Sollen Radon oder Innenraumluft gedanklich eingeplant werden?Nach häufiger landesbezogener Darstellung fehlen vergleichbar ausgewiesene Radon-Vorsorgezonen oft wie in markanten Gebirgslagen — dennoch können sehr alte Keller oder dichte tragende Mauern Punkte sein; BfS-Informationen ergänzend konsultieren, keine automatische Entwarnung.Due Diligence
Gibt es Ferien-/Zweckbindungen oder Gemeinde-Satzungen?Tourismus- und Ferienlage kann Zweitwohnungs- oder Belegungsregeln verstärken — die Datenbank-Spalte „Objektart“ beweist keine Satzungsfreiheit ohne Behörden- und Gemeindeunterlagen.Ferienimmobilien
Gibt es Erbbaurecht oder Pachtstrukturen?Kommunaler oder anderweitiger Erbbau strukturiert laufende Kosten und Banksicht oft stärker als schlanke Kaufobjekte — Restlaufzeiten und Anpassungsklauseln im Vertrag gegen Grundbuch lesen.Erbbaurecht
Trifft Denkmalschutz oder Ensembleschutz zu?Hansestädte und historische Stadtkerne bergen höhere Genehmigungssensibilität — Denkmalamtliste und Gutachtenkapitel parallel; Sanierungsbudget nicht nur gegen Zuschlagszahl spiegeln.Denkmalschutz-Auflagen
Gibt es Altlasten oder militärischen/historisch-industriellen Kontext?Häfen und ehemals intensive Gewerbeflächen können Punkte auslösen — nur gegen Bodenschutz-Register und amtliche Arbeitshilfen dokumentieren.Altlasten
WEG-, Mieterlage oder Teilung?Wirtschaftsplan, Hausgeld und dokumentierte Sonderumlagen strukturieren WEG-Übernahmen — Verkehrszahl ersetzt keine Mieterliste.Teilungserklärung
Kampfmittel- oder Militärfolgelagen möglich?Historische Militär-, Munitionsbergungs- oder Exerzier-Kontexte können punktuelle Prüfaufgaben auslösen — nur amtlich dokumentieren ohne pauschalen Objektbezug aus der Datenbank.Due Diligence

Due Diligence

Mecklenburg-Vorpommern-Spezialcheck vor dem Gebot

Mecklenburg-Vorpommern strukturiert Immobilienökonomie nicht linear entlang einer Küstenachse: Hansestädte, Hafen-/Logistikbereiche, sehr wasserreiche Seen- und Boddenräume sowie weitläufige dünnbesiedelte Binnenflächen können nebeneinander vorkommen — Bieter, die nur „Ostsee‑ ja/nein“ unterscheiden, unterlaufen damit typischerweise die feinere Arbeit an Entwässerung, Bewirtschaftungszyklen, Sanierungsüberhang und Genehmigungsrealität, die aus Gutachtenkapital und Behördenkartenebenen dokumentierbar ist, nicht aber aus einer einzelnen Datenzeile. Die folgende Tabelle sammelt dokumentarische Prüfefelder, die in MV aus landschafts- und Bauhistorie heraus statistisch häufiger gemeinsam auftauchen als in rein binnenländischen Flächenländern ohne vergleichbare Wasser- oder Tourismusdichte — sie ersetzt weder Einzelgutachten noch Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung und begründet keinen objektbezogenen Automatismus (Stand statischer Erläuterung 12.05.2026).

Arbeiten Sie die Liste methodisch gegen vier Ebenen: (1) das gerichtlich eingereichte Verkehrswertgutachten inklusive Besichtigungsgrundlage und erläuternden Lagerisiken, (2) Grundbuch/WEG/Vertragsübernahmen dort, wo einschlägig, (3) Baulasten- oder Denkmalaspekte, die nicht zwingend in der Datenbank erkennbar sind, sowie (4) Umwelt- und Kartenebenen, die nur dann belastbare Aussagen erlauben, wenn sie adressbezogen dokumentiert gegen das Flurstück gehalten wurden. Bewerten Sie keine Zeile dieser Tabelle ohne gleichzeitig die Datenqualitätsspalten („mit Verkehrsaufstellung“, „Besichtigung“) in dieser Objektliste und das Aktualitätsdatum im Footer der Seite gegen den von Ihnen dokumentiert maßgebenden Arbeitstermin beim Gericht oder im Portal abzusetzen — Zeitreihen-Verzögerung zwischen Datenimport und Bekanntmachung ist realitätsnah möglich, gerade wenn Verfahren schnell wechseln.

Keine dieser Zeilen suggeriert pauschalen „Gunst/Unfall“ eines konkreten Grundstückes — höchstens strukturierte Hinweise zur Einordnung, welche Unterlagen häufiger parallel gelesen werden sollten als globaler „Standard-Zwangs‑Check“ ohne Landesbezug suggeriert. Wo eine Zeile irrelevant erscheint, dokumentiert das Ergebnis der Prüfarbeit bewusst statt intuitiv überzugehen.

Checkliste: typische Prüfthemen für Zwangsversteigerungen in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Gebot — ohne Rechtsberatung.
PrüfthemaWarum in MV punktuell relevant?HinweisLink
Amtsgericht / ZuständigkeitVerfahrens- und Datenimportlogik können Schreibvarianten zwischen Import, Objektzeile und Freitext nicht sofort konsolidiert haben — Küstenbezirke haben andere Verfahrensfrequenzmuster als reine Seenplattenkreise, ohne Ranking-Aussagen.Bekanntmachung, ZVG-Portal und Objektzeile zusammenführen; bei Abweichung Originaldokument priorisieren.Ablauf & Termine
BaulastenverzeichnisWege-, Entwässerungs-, Gewässer- oder Deichbezüge treten bei Küsten-, Bodden- oder Seenorten statistisch häufiger in zusätzliche Prüf-/Kostenlogik als in rein geschlossener Kernbebauung ohne Wasserbezug — nicht automatisch aus der Objekt-Spalte ersichtlich.Baulastauskunft, Bauakte und Gutachtengrafiken parallel lesen.Baulasten
Grundsteuer / BundesmodellHebesätze zwischen Hansestädten, Inselorten und dünn strukturierten Binnenkommunen strukturieren laufende Kosten sehr unterschiedlich — keine Hebesatz-Listen ohne Datenanbindung in dieser Produktansicht.Gemeinde- und Finanzinformationen konsultieren; Messbetrieb nur gegen Bescheid.Steuern (Überblick)
GrunderwerbsteuerBMF-/Landeskontext gilt landesweit gleich strukturiert, Einzelfallvereinbarungen zur Übernahme oder Bewertungskorrektur können jedoch die Bemessungsdiskussion beschleunigt verkomplizieren.Bekanntmachung konservativ gegen Finanzämter formulieren.Grunderwerbsteuer
Küsten / SturmhochwasserLange Ostseeküste und sehr flache Lagen erhöhen — nur dokumentiert mit Behörden- und Kartenebenen — den Abstimmungsaufwand zu Versicherung, Keller- oder Haustechnikrisiken; keine Automatikwarnung oder Entwarnung aus Ortsklassen ohne Kartenlage.Küstenschutz- und Hochwasserinformationen gegen Adresse; Versicherer früh einbeziehen.Due Diligence
Seen / Bodden / Entwässerung / StarkregenMecklenburgische Seenplatte und Böden bringen sehr flachen Abfluss, interne Seenvernetzungen und touristische Bewirtschaftungen in die Bewertung ein — höhere dokumentierte Bewirtschaftungs- oder Starkregenkontexte nur mit Landes-/Kommunalebenen prüfen.Geoportale/Starkregenlayer mit Gutachtenkapiteln Boden/Entwässerung verzahnen.Due Diligence
RadonNach häufiger Landesdarstellung fehlen vergleichbar ausgewiesene Radon-Vorsorgezonen häufiger als in strukturgeologisch exponierten Mittelgebirgen — sehr alte Keller oder dichte massivtragende Mauern können dennoch punktuelle Relevanz haben.BfS-Infos ergänzend; keine pauschale Entwarnigung aus Landes-Narrativen ohne Messkonzept bei Kernsanierung.Due Diligence
Ferien / Zweckbindungen / SatzungenTourismusbezogene Gemeinde- und Zweckbindungen sind im Freitext eher dokumentiert als in strukturierten Listenspalten — Objektartenlabel beweisen keine Bewirtschaftungsfreiheit ohne Behörden- und Satzungsabgleich.Satzungen, Bewirtschaftungskosten saisonaler Märkte und Sonderumlagen gegen Portal und Bescheid prüfen.Ferienimmobilien
Erbbaurecht / PachtKommunale oder anderweitige Erbbaustrategien dokumentieren höhere strukturelle jährliche Kosten oder Bankensicht-Anforderungen — Restlaufzeiten und Staffelungen vor Finanzierung klar absichern.Grundbuch Abt. II gegen Vertrag und Tilgungs-/Anpassungslogik halten.Erbbaurecht
Denkmalschutz / EnsembleHistorische Stadtkerne und Küstenbebauungen können höhere Genehmigungssensibilität mit sich bringen als vergleichbare freie Flächenstandorte ohne Schutzliste — Datenbank-Spalten ersetzen keinen Eintrag beim Denkmalamt oder im Gutachten.Geplante Umbauten vor Finanzierung mit Denkmalamt konsistent dokumentieren.Denkmalschutz-Auflagen
Altlasten / Hafengeschichte punktuellHäfen, früheres gewerbliches Uferbauland oder ehemals militärisch geprägten Strukturen können höheren dokumentierten Prüfbedarf gegenüber Reinwohnstreusiedlung ohne solche Geschichte auslösen — nur mit amtlichen Bodenschutz-/Arbeitshilfen einordnen.Register und Behördenstichtäge gegen Gutachtenkapitel Umwelt dokumentieren.Altlasten
WEG / TeileigentumIn Plattenbau, großen MFH-, Ferienhaus- oder See-Beständen dokumentieren Hausgeld, Sonderumlagen und Rückstände die wirtschaftliche Tragfähigkeit stärker als ein mittleres Bundesland-Brutto-Zuschlags-Barometer ohne WEG-Analyse suggeriert.Wirtschaftsplan, Protokolle und Sonderumlagen dokumentiert vor Liquiditätskalkulation zusammenlegen.Teilungserklärung
Vermietung / RäumungUnterschiedliche Mieter-Schutzstände und dokumentierte Überlassungen schwanken stark je Einzelobjekt ohne generalisierbare MV-Durchschnittsprognose ohne Datengrundlage aus Importstrings.Bekanntmachung-Unterteilungen gegen Mieterstände und etwaige Überlassungen lesen.Bestehende Mieter
TeilungsversteigerungenErbengemeinschaften und Konfliktmotive zeigen häufiger Teilungen — Kostenumlage und Übernahmeszenarien parallel zu Standard-Zwangsvollstreckungen lesen.Teilungsurkunden und Kostenumlagepfade gegen Bekanntmachung halten.Teilungsversteigerung
Sicherheit / HöchstgebotSicherheitsleistung und Bieterorganisation sind termin- und verwaltungsbezogen gekoppelt — Fehlkalkulation bis hin zu Überdehnung zwischen Gebot und Sanierungsbar erzeugen typische spätere Liquiditätskrisen.Ablauf- und Glossarinformationen konservativ mit Bankbudgetspielräumen abgleichen.Sicherheitsleistung
Innenbesichtigung fehltOhne dokumentierte Kernzonen-/Feuchtigkeitskontrollen bestehen höhere Surprise-Risiken — besonders relevant bei älterer Bausubstanz und geplanter Kernsanierung mit fixem Budgetrahmen ohne Reservelinie.Gutachtenbesuchsgrundlage lesen und Reservelinie dokumentieren.Due Diligence ohne Besichtigung

Regionen

Regionale Cluster in MV (Orientierung)

Jeder Kartenblock fasst typische Lage- und Bewirtschaftungslogiken — keine amtliche Gliederung. Städte springen in die Objektliste; Kreisfilter nutzen das Stammdatenfeld, soweit befüllt.

Rostock und Regiopolregion Nord

Großstadt- und Universitätshafenökonomien überlagern sich mit heterogenem Wohnungs- und Gewerbesubstrat sowie relevantem Küstenbezug im Pendeldreieck — ein und derselbe Kreis kann dabei Innenstadt-MFH, Stadtrandsiedlung und rein ländliche Flurstücke ohne erkennbaren „Großstadtpreis“ in einer Zeile zusammenhalten. Mediankacheln ohne Ortsteil- und Objektartfilter verschieben Bewirtschaftungs- und Sanierungslogik; eingereichte WEG-Protokolle, Sonderumlagenhistorie und Kapitelabgrenzungen im Gutachten sind hier oft relevanter als ein globaler Landesmedian. Wo Freitext oder Kapitellage Ostsee-, Hafen- oder Überflutungsnahe suggerieren, frühzeitig Versicherungsbedingungen, Außenanlagenkosten und öffentliche Infrastruktur gegen den konkreten Teilort spiegeln — nicht aus dem Label „Großstadt“ automatisch Küstenbewirtschaftungsannahmen zurücklesen.

Schwerin und West-MEK

Landeshauptstadt und Umland stehen zwischen Seenachsen und ausgedehnt agrar-/forstgeprägten Flächen wie auch punktuellen Gewerbestandorten; Pendlerbezüge können Richtung Hamburg oder zur Mitte MV streuen, ohne dass die Datenliste eine einzelne Bewirtschaftungsregel enthält. Feuchte Seenufersituationen, historische Stadtkerne und sehr unterschiedliche Hebesatz- und Satzungskontexte erzeugen nebeneinander liegende Objektökonomien, die nur mit Stadtteil-/Gemeindefilter und Gutachtenkapitel Lage konkret zusammenhängen — keine automatische Parallele zur klassischen Küstenstadt in Betriebs- oder Sanierungskosten. Arbeiten Sie Kreisgrenzen nüchtern ab: Stadtrand im Landkreis kann sich ganz anders dokumentieren als der Innenstadtblock in Schwerin, selbst wenn Mediane optisch nah beieinander liegen.

Greifswald, Stralsund, Küste/Bodden

Zwei Hansestädte plus Küsten- und Boddenzugänge führen typischerweise Kombinationen aus eingetragenem Denkmalbestand, studentisch geprägten Wohnungssegmenten, Saisonbewirtschaftungen und sehr unterschiedlichen „hinter den Deichen“ gegenüber exponierter Küstenlage — keine einheitliche Medianfantasie ohne Sample-Split möglich. Datenbank-Spalten ersetzen weder Küstenschutzbezüge in Satzungen und Plänen noch freitextuelle Hinweise zu Ferienbewirtschaftungen oder Übernachtungskontingentannahmen aus Gutachtenkapiteln. Lesen Sie bewusst parallel: Bekanntmachung, WEG wenn einschlägig, Baulasten/Denkmal wo erkennbar, und dokumentierte Nutzungsbeschränkungen dort, wo der Freitext Tourismus/Unterbringung suggeriert, ohne automatische Datenbank-Zuordnung.

Neubrandenburg, Seenplatte-Nordosten

Kreisfreie Kernstadt plus landkreisgegliederte Teilräume mit dichter Seen- und sehr flach profilierter Entwässerung dokumentieren Kombination aus Sanierungsstocks in Plattenbau- und Reihenlage, vereinzelten Tourismuszugängen und ausgedehnter ländlicher Flächenprägen — keine lineare Ableitung Ostsee gegen Binnen ohne Gutachtenkapitel möglich. Starkregen- und Bachläufe, Feuchtwiesenbezüge sowie historische Bewirtschaftungsüberhänge erscheinen erfahrungsmäßig häufiger parallel zu Freitexten als Datenbank-Spalten dies auf den ersten Scan erkennen lassen; nur Landes- oder Kommunalkarten plus Objektbezug ermöglichen dokumentierte Arbeit statt intuitiver „Seenplatten-Optik“. Filter streng halten und Mediane nur dort lesen, wo Objekttyp und etwaige Bewirtschaftungsart im gleichen Sample dokumentiert zusammenhängen.

Wismar und Nordwestmecklenburg

Hansestadt-/Hafenlogik trifft auf ausgeprägte Küstenexposition und sehr breite Streuung zwischen Logistik-/Gewerbestandorten, saisonal wirksamen Ferienbereichen und ländlichen Einfamilienräumen im selben Kreis — Medianberechnungen ohne Objektartenkaskade blenden häufig die wirtschaftliche Kluft zwischen „kernsanierbarem Stadthaus“ und „flaches Grundstück weit außen“. Hohe Höchstwerte gegen sehr moderate Einzelgrundstückswerte im engen geografischen Raster sind dokumentarisch keine Garantie für einzelne Bewirtschaftungsprognosen ohne Gutachtenkapitel; Sonderbauformen oder maritimen Sonderbau erfordern eigene Kostenszenarien. Wo Freitext Hafenumfeld oder Ferienüberhang nahelegt, Nebenkosten- und Außenbewirtschaftungsbudget bewusst gegen Standard-Wohnbudget spiegeln.

Seenplatten-Binnenbezug (ohne Ostsee-Label)

Binnenlagen mit Seenbezug kombinieren Entwässerungs- und Bewirtschaftungsprüfketten, die sich von exponierter Küstenlage unterscheiden: flache Seenbeckenlage, sehr lange Seenufe und historische Bausubstanz können Feuchtepfade, Entwässerungsbindungen und Versicherungsfragen auslösen, die nur mit Karten und Gutachtenbeschreibungen adressgenau dokumentierbar sind. Der Listenort ohne „See“ oder „Meer“ im Namen suggeriert deshalb keine automatische Kosteneinfachheit; der umgekehrte Fehler („Seenplatten = Tourismusboom“ ohne Freitext) ist ebenfalls methodisch falsch — nur gefiltertes Sample plus Freitext erlauben vertretbare Arbeit. Wo Starkregenerwähnung oder Seenähe im Gutachten vorkommt, dokumentieren Sie Reservelinie und Sanierungsstrategie bewusst vor Gebotsmodellierung.

Rügen und Insel-/Tourismuskontext

Saisonal geprägte Märkte verlangen bewusst modellierten Leerstands-, Nebenkosten- und Instandhaltungsspielraum; Übernachtungsquoten-, Marketing- oder Pensionsannahmen gehören in Gutachten oder Betriebsdokumente, nicht in implizites Tabelleninferenz-Verhalten. Anbindungen (Festland-Brücken-, Fährenlogistik), Küstenschutzbezüge in Plänen und Gemeinde-Satzungen sowie besondere Betriebs- und Gebäudeversicherungsfragen dokumentieren häufiger parallel als eine Datenbankzeile suggeriert. Lesen Sie WEG-Protokolle, Sonderumlagenhistorie oder Hotel-/gewerbliche Übernahmereste dort strikter gegen, wo Freitext Ferienbezug dokumentiert ohne dass die Datenbank eine eigene Spalte dafür führt.

Müritz / Waren und Seen-Südteil

Nationalpark- oder touristische Überlagerungen treffen hier auf ländliche Bewirtschaftungslogik sehr spezial — Satzungen, Nutzungsrestriktionen und dokumentierte Bewirtschaftungskosten können stärker variieren als globale Landes-Barometer suggerieren, ohne neue Kennzahlen zu erfinden. Mediane nur dann nutzen, wenn ausreichend großes gefiltertes Sample zusammenkommt und Freitext/Objektart nicht stillschweigend Fremdsamples mischt; sehr kleine Teilorte mit hoher Seenexposition erzeugen optische Ausreißer, die dokumentarisch Arbeit verlangen, nicht pauschalen Erwartungsübertrag gegen andere Kreisteile oder das gesamte Land. Arbeiten Sie bewusst Einzelfreitext gegen Gebotsplan und dokumentierte Exit- oder Bewirtschaftungsstrategie zusammen.

Roadmap

Geplante Erweiterungen (optional)

Risiko-Layer embedded Karten oder erweiterter Kosten-/Terminautomaten sind nur mit belastbarer Datenpipeline und Produktfreigabe sinnvoll — ohne neue Frontend-Chart-Bibliotheken und ohne behauptete Einzelrisiken ohne Datengrundlage aus Importstrings.

Ratgeber

Weitere vertiefende Artikel

FAQ

Häufige Fragen — Zwangsversteigerungen in Mecklenburg-Vorpommern

Wie finde ich aktuelle Zwangsversteigerungen in Mecklenburg-Vorpommern?

Auf dieser Seite listen wir aktuelle Verfahren aus unserer Datenpipeline. Sie kombinieren Ort, Landkreis — soweit das Gemeinde-Feld `kreis` in den Stammdaten befüllt ist — Amtsgericht, Objektart, Verkehrswertfenster und Schnellpresets wie „neu“ oder Termine in 30 Tagen; die URL speichert Ihre Auswahl. Für belastbare Teilmärkte zuerst zweidimensional filtern (etwa Ort plus Objektart oder Kreis plus Preisband), dann Mediane und Tabellen lesen — globale Landeswerte überzeichnen sehr heterogene Lagen zwischen Hansestädten, Seenplatte, Bodden oder sehr ländlichen Räumen. Die Oberfläche ersetzt weder Bekanntmachung noch ZVG-Portal.

Welches Amtsgericht ist in Mecklenburg-Vorpommern für eine Zwangsversteigerung zuständig?

Das maßgebliche Versteigerungsgericht ergibt sich aus § ZVG-Verfahren, Belegenheit und landesrechtlichen Zuordnungstabellen zur Zuständigkeit — pauschale Heuristiken „Nachbargericht gilt immer“ können irreführen. Objektzeilen spiegeln den Gerichtsnamen aus den Importdaten; Schreibvarianten zwischen Bekanntmachung und Datenbank oder Vertretungen sind möglich. Vor Bieterliste, Sicherheitsleistung oder Termin Bekanntmachung, ZVG-Portal und konkret ausgewiesenes Amtsgericht erneut prüfen — hohe Frequenz eines Gerichts in Tabellen ist ein Daten-Schwerpunkt in dieser Basis, keine Empfehlung eines Standorts.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Mecklenburg-Vorpommern?

Nach der hier hinterlegten Landes-Konfiguration liegt der Grunderwerbsteuersatz bei 6,0 %. Rechnerische Beispiele in der Kostentabelle unten illustrieren nur Größenordnungen ohne Anspruch auf vollständige Bemessungsgrundlage — Vertrag, Übernahmen, Teilungsvorgaben oder Ausnahmetatbestände können die steuerliche Einordnung verschieben. Verbindliche Auskunft nur Finanzamt oder Steuerberatung gegen jeweils aktuelle BMF- und Landesüberblicke; unsere Darstellung ist Orientierung, keine Steuerbilanz.

Wie funktioniert die Grundsteuer in Mecklenburg-Vorpommern?

Seit 2025 setzt das Land die Grundsteuer grundsätzlich nach dem weiterentwickelten Bundesrecht um; die konkrete Jahreslast folgt aus Grundsteuerwert, Erstbemessungslogik nach Bundesrecht und dem jeweils gültigen kommunalen Hebesatz der zuständigen Stadt oder Gemeinde. Unterschiedliche Nutzungsarten und Sonderbauweisen können Messzahl-Pfade schnell auseinanderlaufen ohne dass Datenbank-Spalten der Liste das abbilden — Jahreslast nicht aus der Tabellen-Verkehrszahl ableiten und nicht mit einmaliger Grunderwerbsteuer verwechseln.

Welche Städte in Mecklenburg-Vorpommern haben oft viele gelistete Verfahren?

Schwerpunkte wandern mit Marktlage und Importständen — keine ewige Rangfolge ohne Zeitfenster. Tabellen weiter unten nennen aktuell häufige Orte aktiv gelisteter Verfahren; wo Stadtprofile veröffentlicht sind, führt der Link dorthin, sonst setzt ein Ort-Link den Filter dieser Seite. Hansestädte und Ballungsbezüge bergen sehr heterogene Teilsegmente — Ergänzung mit Objektart- oder Kreisfiltern sowie Min/Max neben reinen Mediankacheln hilft gegen Übervereinfachung.

Warum kann der Landkreis-Filter bei Zwangsversteigerungen wichtig sein?

Zwischen Küste, Seenplatten, Tourismusorten und dünn strukturierten Binnenräumen variieren typische Bewirtschaftungsökonomien stark; der Kreisfilter strukturiert Teilmärkte dort, wo Stammdaten `kreis` zuverlässig setzen. Fehlende Kreisangabe besagt meist keine fehlenden Verfahren, sondern fehlenden Kreis-Match beim Import — dann Ort-, Gericht- und Kartenebenen kombinieren. Rostock und Schwerin sind kreisfrei und verhalten sich in Kreislisten anders als Flächenkreis-Kernorte.

Welche Objektarten tauchen in Mecklenburg-Vorpommern häufig auf?

Typische Datenbank-Labels sind Eigentumswohnungen, ein- oder mehrfamilienhäuser, freie Grundstücke oder Gewerbe; Ferien- und Sonderobjekte können im Freitext stecken. Die Objektarten-Auswertung weiter unten zeigt die aktuelle Verteilung und ändert sich mit jedem Filter — keine pauschale „Landes-Objekttypik“ ohne aktuelles Datenfenster. Bei WEG liest man Teilungserklärung, Hausgeld und Protokolle zusätzlich — die Spalte Objektart ersetzt keine Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Wie prüfe ich den Verkehrswert einer Immobilie in Mecklenburg-Vorpommern?

Ausgangspunkt ist das gerichtliche Gutachten: Stichtag, Besichtigungsumfang, Methodik, Lage- und Sonderkapitel vor dem nackten Zahlenfeld lesen. Den Grundstücksanteil grob gegen Bodenrichtwerte aus BORIS.MV (über die landesüblichen Geo-Informationsangebote) plausibilisieren — nicht als Divisor für das gesamte Objekt. Ergänzend nur adressgenau Hochwasser-, Starkregen- oder Küstenthemen mit amtlichen Schichten prüfen; Grundbuch, Baulasten, Miet- und WEG-Verhältnisse parallel zur Bekanntmachung führen.

Was gilt für Eigentumswohnungen aus Zwangsversteigerung?

Hausgeld, Rücklage, Umlagen und dokumentierte Sonderumlagen prägen die wirtschaftliche Realität oft stärker als ein einzelner Verkehrswert. Wirtschaftsplan und Protokolle, soweit beschaffbar, gegen Gutachten und Bekanntmachung legen — bei bestehender Vermietung Rückstände und Übergang klären. Sondernutzungen für Stellplätze oder Keller sehr oft explizit in der Teilungserklärung — ohne diese Lektüre kein tragfähiges Sanierungs- oder Exit-Budget allein über die Liste.

Was sollte ich zum Baulastenverzeichnis in Mecklenburg-Vorpommern wissen?

Baulasten können öffentlich-rechtliche Verpflichtungen dokumentieren — etwa zu Wegen, Entwässerung oder Ausgleichsflächen — ohne entsprechenden Grundbucheintrag. Vor dem Gebot Baulastenverzeichnis, Bauakte oder behördliche Auskunft mit Gutachtenskizze und Bekanntmachung zusammenhalten; Küsten-, Seen- oder sehr flachen Lagen können die Relevanz solcher Punkte strukturell häufiger machen ohne dass jedes Listenobjekt automatisch betroffen ist.

Welche regionalen Prüfhinweise gibt es für Mecklenburg-Vorpommern?

Arbeiten Sie eine Checkliste ohne pauschalen Objekturteil über die Datenzeilen: Ostsee-, Bodden- oder Peenebezug sowie Starkregen- und Hochwasserinformationen nur mit Adresse gegen Kartenebenen lesen — keine Warn- oder Entwarnungslogik aus dem bloßen Ort. Tourismus-, Ferienhaus- oder Satzungskontexte können Zweckbindungen und Bewirtschaftung verändern — Gemeindeinfos einbeziehen. Denkmäler oder Ensembles in Hansestädten können Umbauten teurer machen — Behördenverzeichnis prüfen, nicht Keywords raten.

Warum können Hochwasser, Sturmflut oder Küstennähe relevant sein?

Lange Ostseeküste, Bodden und sehr flache Entwässerungsstrukturen können Kellernutzung, Versicherbarkeit und Folgeinvestition prägen — ob ein konkretes Objekt betroffen ist, ergibt sich nur aus Adresse, Gutachtenfreitext und behördlichen Informationen, nicht aus der Tabellenzeile. Dokumentieren Sie Kartenschritte, wenn Finanzierung oder Umbau darauf fußen; Importverzögerungen in der Datenbank ersetzen keine aktuelle Bekanntmachung.

Gibt es Radon-Vorsorgegebiete in Mecklenburg-Vorpommern?

Nach gängiger landesbezogener Darstellung werden hier häufig keine Radon-Vorsorgegebiete wie in einigen geologisch exponierten Mittelgebirgslagen ausgewiesen — das ersetzt keine Gebäude- oder Nutzungsprüfung; ältere Keller oder dichte tragende Bausubstanz können punktuell Prüf- oder Messlogik rechtfertigen. Informationsangebote des Bundesamts für Strahlenschutz können ergänzend helfen — keine automatische Risiko- oder Entwarnungsfolgerung aus der Liste.

Wie aktuell sind die Daten?

Objektliste und Dashboard-Kennziffern können unterschiedliche Aktualisierungsrhythmen haben — den ausgewiesenen Datenstand und Hinweise auf der Seite mitlesen. Termine können aufgehoben, verschoben oder verwirklicht sein ohne sofortige Datenbankspiegelung — kurz vor der Bieteraufstellung gelten Bekanntmachung und Angaben des genannten Amtsgerichts. Nutzen Sie die Seite zur strukturierten Suche, nicht als Ersatz für gerichtliche Einzelauskunft.

Transparenz

Quellen, Datenstand und Hinweise

  • Objektliste aus auctions (aktive Verfahren, gefiltert nach Bundesland).
  • Datenstand der Überblickskennzahlen: 20.07.2026 — die Objektliste kann davon minimal abweichen.
  • Aggregationen über die eingebaute Datenbankfunktion public_federal_state_auction_dashboard, soweit verfügbar.
  • Termine können sich ändern — bitte immer die offiziellen Bekanntmachungen des zuständigen Amtsgerichts prüfen.
  • Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung.
  • Externe Prüfstellen (Auswahl, vor Nutzung verifizieren): Landesfinanzbehörden und Finanzämter (Steuerhinweise Grunderwerbsteuer und Grundsteuer Bundesmodell), Landesjustiz und Amtsgerichte, ZVG-Portal, BORIS.MV bzw. BORIS-Portal zu Bodenrichtwerten, Landes-Geoportale und kommunale Kartendienste zu Hochwasser, Starkregen, Küste und Entwässerung je nach Adresse, Denkmal- und Bauaufsichtsketten vor Ort, Umwelt- und Altlasteninformationen kontextbezogen, Bundesamt für Strahlenschutz zu Radon wo relevant, Baulastenverzeichnis und Grundbuchamt — Links und Zuständigkeiten vor dem Gebot einzeln prüfen.

Redaktioneller Faktencheck: Grunderwerbsteuer (6 % laut Landes-Konfiguration), Grundsteuer nach Bundesmodell und kommunalem Hebesatz, BORIS.MV-/BORIS-Angebote, Hochwasser-, Küsten-, Seen- sowie Radon-Formulierungen und Behördenlinks können sich ändern. Stand statischer Hinweise 12.05.2026. Vor Veröffentlichung und regelmäßig gegen Originalquellen spiegeln — keine Beratung, keine automatische Gewähr.

Stadtprofile & Orte

Städte in Mecklenburg-Vorpommern

Zur Objektliste

Bundesland in Kürze

  • Aggregationen für Tabellen/Kacheln: Datenbankfunktion, soweit erreichbar — sonst Hinweis oben. Rohaggregation über maximal 76 eingelesene Verfahren aus der Listenquery ist weiterhin möglich.
  • Datenstand: 20.07.2026 · Aktive Gesamtzahl laut Zähler: 76