Interaktives Tool · Bewertung

Was zahle ich eigentlich für das Gebäude?

Ein Einfamilienhaus mit 600.000 € Verkehrswert klingt nach einem soliden Objekt — bis man rechnet: Bei 500 m² Grundstück in einer Lage mit 500 €/m² Bodenrichtwert entfallen allein 250.000 € auf den Boden. Für das Gebäude bleiben rechnerisch 350.000 €. Bei manchen Objekten erreicht der Boden sogar den gesamten Verkehrswert: Dann kaufen Sie ein Grundstück mit einem Abrisskandidaten darauf. Dieser Rechner trennt beides und ordnet Ihr Objekt in den aktuellen Versteigerungsbestand ein.

Für Ein-, Reihen- und DoppelhäuserBodenrichtwert aus dem Gutachten importierenVergleichsmaßstab aus dem echten BestandWarnt bei Hofstellen und GroßgrundstückenOhne Speicherung – alles bleibt im Browser

Übernimmt Verkehrswert, Grundstücksfläche und Bodenrichtwert aus unserer Gutachten-Auswertung. Teil von Plus KI — die Rechnung funktioniert auch ohne.

Miteigentumsanteil
vonbei Ein-/Reihenhaus meist leer

Ergebnis

Boden und Gebäude etwa gleichgewichtig

42 %Bodenanteil

Der Bodenanteil liegt im typischen Bereich für Ein- und Reihenhäuser. Gebäudezustand und Lage wiegen ähnlich schwer.

42 %Boden
  • Boden250.000 €42 %
  • Gebäude350.000 €58 %
Bodenwert
250.000 €
davon entfällt auf das Gebäude
350.000 €
angerechnete Fläche
500 m²
Aus unserem BestandStand 28.07.2026

Zum Vergleich: Bei 309 aktuell bekanntgemachten Ein-, Reihen- und Doppelhäusern, für die Gutachten Bodenrichtwert und Fläche ausweisen, liegt der Bodenanteil im Median bei 38 % (unteres Viertel 21 %, oberes Viertel 61 %). Bei 7 % erreicht der Boden allein den Verkehrswert — dort ist das Gebäude rechnerisch ohne Wert.

41 weitere Fälle sind bewusst ausgeschlossen: Grundstücke über 2.000 m² ohne Miteigentumsanteil sowie rechnerisch defekte Werte. Bei ihnen deckt der Bodenrichtwert erfahrungsgemäß nicht die gesamte Fläche ab.

Alle Eingaben bleiben im Browser; es wird nichts gespeichert. Die Rechnung ist eine Überschlagsrechnung und ersetzt kein Gutachten: Der Sachverständige bewertet Zuschnitt, Erschließung, Bebaubarkeit und Rechte am Grundstück, die ein Bodenrichtwert nicht abbildet.

Rechnen können Sie hier ohne Konto. Nur der Import von Verkehrswert, Fläche und Bodenrichtwert per Aktenzeichen setzt eine Anmeldung mit Plus KI voraus — die Werte stammen aus unserer Gutachten-Auswertung. Plus KI ansehen

Aus unserem BestandStand 28.07.2026

Die zehn am günstigsten bewerteten Ein- und Reihenhäuser

Gemessen am Verkehrswert je m² Wohnfläche — nicht am Gesamtpreis, denn ein kleines Haus ist nicht automatisch günstig. Zum Vergleich liegt der Median über alle 965 geprüften Häuser bei 1.699 € je m².

Ein niedriger Preis je m² ist ein Anlass zur Prüfung, kein Qualitätsurteil: Er entsteht meist durch Lage, Zustand oder Sanierungsstau. 33 Objekte sind bewusst ausgeschlossen — Wohnflächen unter 40 oder über 400 m² sowie Verkehrswerte unter 20.000 € sind bei Ein- und Reihenhäusern fast immer Datenfehler oder Miteigentumsanteile und würden die Liste anführen, ohne echte Angebote zu sein.

Aus unserem BestandStand 28.07.2026

Einfamilienhäuser in den Städten mit dem größten Bestand

Geordnet nach tatsächlichem Bestand, nicht nach Einwohnerzahl — sonst stünden hier überwiegend leere Städte. Von 1.230 aktiven Ein- und Reihenhäusern bundesweit entfallen die meisten auf das Ruhrgebiet und das Rheinland.

24 Objekte in Duisburg (NW) · Boden-/Gebäudeanteil bei 7 davon belastbar ermittelbar

Der Boden-/Gebäudeanteil wird nur dort gezeigt, wo das Gutachten einen Bodenrichtwert ausweist und die Grundstücksfläche zum Bauland-Wert passt. Ein Städte-Durchschnitt wäre irreführend, weil die Abdeckung stark schwankt. Die Aufteilung ist eine Überschlagsrechnung und ersetzt kein Gutachten.

Wie die Rechnung gemeint ist

Bodenwert = Fläche × Bodenrichtwert. Was vom Verkehrswert übrig bleibt, ist der rechnerische Gebäudeanteil. Das ist eine Überschlagsrechnung, kein Gutachten: Der Sachverständige bewertet zusätzlich Zuschnitt, Erschließung, Bebaubarkeit und Rechte am Grundstück — Dinge, die ein Bodenrichtwert nicht abbildet.

Warum das für Ein- und Reihenhäuser gebaut ist. Bei Eigentumswohnungen steht im Gutachten die Fläche des gesamten Grundstücks, obwohl Ihnen nur ein Bruchteil davon gehört. Wer das übersieht, errechnet einen Bodenwert weit über dem Verkehrswert. Bei Ein- und Reihenhäusern tritt dieser Fall selten auf — wo doch, tragen Sie den Miteigentumsanteil ein, und der Rechner berücksichtigt ihn.

Vorsicht bei großen Grundstücken. Der Bodenrichtwert ist ein Bauland-Wert. Bei Hofstellen oder Grundstücken mit Garten-, Wald- oder Ackerflächen gilt er nicht für die Gesamtfläche — das Gutachten setzt diese Teile deutlich niedriger an. Deshalb warnt der Rechner ab 2.000 m²: In unserer Auswertung ist genau das die häufigste Ursache unbrauchbarer Ergebnisse.

Wenn der Boden den Verkehrswert erreicht, ist das kein Schnäppchen-Signal, sondern ein Warnsignal. In unserem Bestand sind diese Objekte im Schnitt deutlich schlechter erhalten als der Rest. Rechnen Sie dann mit Abriss- oder Kernsanierungskosten — und prüfen Sie, ob das Grundstück allein den Preis rechtfertigt.

Passend dazu